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Einstweilige Verfügung des Postbus-Betriebsrats gegen VOR zurückgewiesen

Niederösterreich/Burgenland/Wien (OTS) - Im öffentlichen Regionalbusverkehr gilt aufgrund der FFP2-Maskenpflicht, einem raschen Luftaustausch ([Lüftungsanlagen, Luftzug durch geöffnete Türen] (https://youtu.be/GSISoNV4v_E)) sowie regelmäßiger Reinigung eine hohe „Corona-Sicherheit“. Auch Daten der AGES weisen keine Corona-Cluster im öffentlichen Verkehr nach. Fahrgäste wie auch Bedienstete der Verkehrsunternehmen sind nach menschlichem Ermessen keiner erhöhten Gefahr ausgesetzt. Der Antrag auf eine Einstweilige Verfügung zur Einstellung des Ticketverkaufs sowie zur Schließung der Vordertüren in VOR Regio Bussen durch den Betriebsrat des VOR-Partnerunternehmens Postbus wurde vom zuständigen Arbeits- und Sozialgericht zurückgewiesen.

Aufgrund vermehrter Beschwerden wurde Fahrgästen die Möglichkeit eröffnet, so wie in anderen österreichischen Verkehrsverbünden auch, wieder direkt im Bus eine Fahrkarte zu kaufen. Gerade für ältere Personen oder Menschen ohne Internetanschluss ist dies eine wichtige Maßnahme, um eine sichere Mobilität zu ermöglichen.

Sicherheit aktiv mitgestalten

Weiterhin gelten im öffentlichen Verkehr die vom Bund festgelegten Bestimmungen. So müssen Fahrgäste wie auch LenkerInnen im Kundenkontakt (z.B. Ticketverkauf) eine FFP2-Maske tragen. Erhöhte Hygienemaßnahmen in den Fahrzeugen sowie die Möglichkeit, die erste Sitzreihe hinter den FahrerInnen abzusperren – wenn dies das Fahrgastaufkommen ermöglicht – erhöhen die Sicherheit von Personal und Fahrgästen zusätzlich. Um soziale Kontakte möglichst hintanzuhalten, werden Fahrgäste zusätzlich gebeten, auf nicht notwendige Fahrten zu verzichten bzw. diese nicht auf die Stoßzeiten zu legen: Zwischen 07:00 Uhr und 08:00 Uhr morgens sollten etwa die öffentlichen Verkehrsmittel jenen Fahrgästen vorbehalten sein, welche wenig Flexibilität in ihrem Tagesablauf haben – etwa SchülerInnen. Auch beim Ticketkauf sollten Fahrgäste, denen dies möglich ist, die Fahrkarten etwa im VOR-Webshop unter [https://shop.vor.at] (https://shop.vor.at) bzw. über die Automaten der Wiener Linien, ÖBB oder WLB erwerben.

VOR: Partnerschaft für Fahrgäste wie MitarbeiterInnen

VOR konnte immer einen stabilen Fahrplan aufrechterhalten und damit jenen Menschen Sicherheit geben, die auf einen verlässlichen ÖV auch in Lockdown-Zeiten angewiesen sind. Auch für die Verkehrsunternehmen und ihre tausenden MitarbeiterInnen ist gerade in Krisenzeiten eine derart stabile Auftragslage wichtig. Nach Überwindung der Corona-Krise wird eine positive Mobilitätswende nicht ohne weitere Stärkung des öffentlichen Verkehrs stattfinden.

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WESTbahn: Die Fortsetzung der Notvergabe bringt Planungssicherheit für alle

Wien (OTS) - Die Verlängerung der Verkehrsbestellung bei WESTbahn und ÖBB bis 7. April 2021 mit dem gemeinsamen Fahrplan und der wechselseitigen Ticketanerkenntnis ist ein wichtiges und bei den Bahnunternehmen wie auch den Reisenden höchst willkommenes Signal für etwas Stabilität in einer unsicheren Zeit. Alle, die unterwegs sein müssen, können sich somit auf ein der Situation angemessenes Angebot auf der Schiene verlassen.

„Wir danken Ministerin Leonore Gewessler, dass die Notvergabe noch einmal verlängert wurde.“ sagt Dr. Erich Forster, CEO der WESTbahn, „Mit jedem weiteren Monat kommen wir nun hoffentlich wieder näher an unsere gewohnte Normalität und das reguläre Verkehrsangebot der Bahn.“

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Quelle: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210214_OTS0047/westbahn-die-fortsetzung-der-notvergabe-bringt-planungssicherheit-fuer-alle


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Note 1,9: Fahrgäste bewerten Badner Bahn sehr positiv

Wien (OTS) - Mit der Gesamtnote 1,9 (Schulnotensystem) bewerteten die Fahrgäste die Badner Bahn im Rahmen der aktuellen Kundenzufriedenheitsbefragung der Wiener Lokalbahnen (WLB) auch 2020 sehr positiv.

Besonders positiv beurteilten die Fahrgäste die Kategorien „Erkennbarkeit der Destination des Zuges“ (1,6), „Sicherheit während der Zugfahrt“ (Note 1,7) und „Erwerb des Fahrausweises“ (1,7). Ebenfalls positiv wahrgenommen werden die „Kompetenz und das Auftreten des Personals“ sowie die Pünktlichkeit der Badner Bahn jeweils mit der Note 1,9. Insgesamt nahmen 736 Personen an der Fahrgastumfrage teil.

Fahrgäste nutzen Badner Bahn für den Arbeitsweg und zum Shoppen

Im Zuge der Fahrgastbefragung wurde zudem der Nutzungszweck der Badner Bahn für die Fahrgäste eruiert. Auch 2020 wurde die Badner Bahn besonders oft für den täglichen Arbeitsweg genutzt. Shopping als Grund die umweltfreundliche Bahn zu nutzen, wurde an zweiter Stelle genannt. Über 70% der Befragten gaben einen dieser beiden Gründe an, um mit der Badner Bahn zu fahren. Auch bei SchülerInnen und Studierenden erfreut sich die Badner Bahn weiter großer Beliebtheit.

Wunsch nach dichterem Takt bereits umgesetzt

Die Befragung der Fahrgäste fand im Herbst 2020 statt. Dabei wünschten sich die Fahrgäste für die Zukunft vor allem ein dichteres Intervall der Badner Bahn. Diesem bereits bei früheren Fahrgastumfragen geäußerten Wunsch sind die Wiener Lokalbahnen in Folge des neuen Verkehrsdienstevertrages mit dem Verkehrsverbund Ostregion schon im Dezember 2020 nachgekommen. Seit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember fährt die Badner Bahn werktags ganztägig im dichten 7,5-Minuten-Takt von Wien Oper bis Wiener Neudorf. Damit erhöht sich auch das Sitzplatzangebot im Zug – ein weiterer wichtiger Punkt für Fahrgäste.

„Das gewonnene Feedback unserer Fahrgäste ist besonders wichtig, denn es hilft uns, unser Angebot stetig zu verbessern. Für die kommenden Jahre sind in Abstimmung mit Wien, Niederösterreich und dem VOR Taktverdichtungen über Wiener Neudorf hinaus geplant, aber auch der vermehrte Einsatz von klimatisierten Doppelgarnituren und die Inbetriebnahme unserer neuen Fahrzeuge der Baureihe TW500“, so Monika Unterholzner, Geschäftsführerin der Wiener Lokalbahnen, dem Betreiber der Badner Bahn.

Ende des heurigen Jahres geht die neue Fahrzeuggeneration der Badner Bahn in Betrieb und erfüllt somit den Fahrgastwunsch nach mehr klimatisierten Zügen. Zusätzlich werden die bestehenden Fahrzeuge mit Sonnenschutzfolien bzw. dem Einbau leistungsfähiger Klimageräte so adaptiert, damit sie besser für Hitzetage gerüstet sind. Weitere wichtige Themen für die Fahrgäste waren außerdem die „Information zur Fahrt“ (1,8), das Sitzplatzangebot (Note 2,0) oder die Sauberkeit der Fahrzeuge, sowohl innen als auch außen (2,2). Auch die Einhaltung und die Kontrolle des Mund-Nasen-Schutzes im Zuge der Corona-Pandemie war den Fahrgästen ein wichtiges Anliegen.

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Quelle: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210211_OTS0044/note-19-fahrgaeste-bewerten-badner-bahn-sehr-positiv


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VOR: Neues Regionalbus-Angebot im östlichen Weinviertel

Niederösterreich/Burgenland/Wien (OTS) - Für die rund 90 Gemeinden zwischen dem Marchfeld, der slowakischen bzw. tschechischen Grenze und der Gemeinde Ernstbrunn wurden sämtliche Regionalbusleistungen durch den Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) neu organisiert und optimiert. Damit wird für die ca. 200.000 EinwohnerInnen die Anbindung an das Öffentliche Verkehrssystem wesentlich verbessert: Ab 29. März 2021 werden den Fahrgästen mehr und bessere Verbindungen mit modernen, barrierefreien Bussen geboten. Insgesamt wird die Regionalbus-Leistung um rund 25 % auf ca. 8 Mio. Kilometer/Jahr gesteigert. Zwei leistungsfähige Busunternehmen mit entsprechenden Erfahrungen im Bestandsverkehr (Dr. Richard und Gschwindl) konnten sich in einem europaweiten Ausschreibungsverfahren als Bestbieter durchsetzen und wurden mit der Leistungserbringung beauftragt.

Sämtliche neuen Fahrpläne sind in den VOR AnachB Routingservices – [https://anachb.vor.at] (https://anachb.vor.at/) sowie in der VOR AnachB App – abrufbar. Bitte Datum nach dem 29. März bzw. für Schulverbindungen einen Schultag nach den Osterferien eingeben.

„In einem modernen, intelligent geplanten Öffentlichen Linienverkehr, Stück für Stück angereichert mit smarten Mobilitätsformen, liegt die Zukunft unseres klima- und umweltfreundlichen Mobilitätssystems, das nicht zuletzt an den lebensnahen Ansprüchen der Menschen orientiert ist“, so Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko. Entsprechend haben die FahrplanexpertInnen des VOR bei der Analyse und Neuplanung des Regionalbusverkehrs im östlichen Weinviertel sehr genau auf die Entwicklung der Region und die konkreten Mobilitätsbedürfnisse der Menschen geachtet.

„Heute können wir das Ergebnis des VOR-Planungsprozesses vorstellen: Rund 25 Prozent an Mehrleistungen im Regionalbussystem im östlichen Weinviertel“, so Landtagspräsident Karl Wilfing.

„Nach einem mehrjährigen Planungsprozess und hunderten Gesprächen mit VertreterInnen von Gemeinden, Schulen und Institutionen können wir mit 29. März 2021 ein optimiertes Regionalbussystem in der Region anbieten“, so VOR-Geschäftsführerin Karin Zipperer.

Östliches Weinviertel: Beispiele für konkrete Verbesserungen


  • 25% mehr Regionalbusleistungen im östlichen Weinviertel
    (insgesamt 8 Mio. km/Jahr)

  • bessere Erreichbarkeit der Bezirkshauptorte, Krankenhäuser (KH Hainburg/Donau, LKH Mistelbach) sowie Bahnhöfe als wichtige Umstiegsknoten

  • mehr Anbindung von Zistersdorf an Dürnkrut Bhf.

  • mehr direkte Fahrten von Wien über Wolkersdorf Bhf. nach Zistersdorf

  • Anbindung Gänserndorf – LKH Mistelbach über Gaweinstal (bereits umgesetzt)*   mehr Angebot auf Strecke Wien Aderklaa – Dt. Wagram – Auersthal – Kollnbrunn

  • Stärkung Querachsen z.B: Verbindung Mistelbach – Niedersulz – Dürnkrut Bhf.*   verbessertes Angebot auch an Wochenenden und am Abend


Neue VOR Regio Busflotte


  • neue, barrierefreie Busse mit Mehrzweckabteil und Klimaanlage

  • einheitliches Busdesign mit Außenanzeige der Liniennummern und Fahrziele

  • Bildschirmanzeige und akustische Ansage der folgenden
    Haltestellen in den Bussen

  • gratis WLAN und USB-Steckdosen

  • Euro VI Abgasnorm


Öffis im östlichen Wienviertel: mehr, besser, moderner!

Insgesamt werden ab 29. März 2021 im östlichen Weinviertel knapp 70 Buslinien rd. 850 Haltestellen anfahren und 8 Mio. km/Jahr an Regionalbusleistungen anbieten. Das entspricht mit einer Kilometer-Ausweitung von über 2 Mio. km/Jahr bzw. einer Leistungssteigerung von 25 % im gesamten östlichen Weinviertel. Aber nicht nur die Kilometerleistung wird gesteigert, auch die Linienfahrpläne an sich sind künftig noch besser auf die Bedürfnisse der Menschen in der Region abgestimmt. Gleichzeitig wird eine neue Busflotte eingeführt, die modernen Anforderungen gerecht wird. Insbesondere sind die zum Einsatz kommenden Busse durchgehend barrierefrei, mit einer Klimaanlage und gratis WLAN ausgestattet und verfügen über ein modernes Fahrgast-Informationssystem (Linienanzeige, Haltestellenansage im Bus etc.). „Gerade Fahrgästen mit kleinen Kindern bzw. Kinderwägen oder auch mobilitätseingeschränkten Personen ermöglicht die durchgängige Barrierefreiheit im VOR-Regionalbusverkehr nunmehr eine komfortable und sichere Teilnahme am öffentlichen Verkehr“, so VOR-Geschäftsführer Wolfgang Schroll.

Neue Liniennummern beginnend mit 5XX

Um eine bessere Orientierung zu ermöglichen, werden nicht nur die Busse mit modernen Fahrgastinformationssystemen ausgestattet, auch die Linienbezeichnung an sich wird im östlichen Weinviertel in eine einheitliche Systematik übertragen. So wird den Regionalbuslinien in der Region künftig einheitlich eine dreistellige Zahl beginnend mit 5xx zugeordnet (z.B.: 580: Laa/Thaya - Drasenhofen – Poysdorf) Ausnahme bleiben Langläuferlinien wie 151 Wien - Poysdorf – Wildendürnbach oder 150 Wien- Poysdorf - Bernhardsthal.

VOR-Routenplaner: neue Verbindungen prüfen!

Ab Anfang Februar 2021 können Fahrgäste die neuen Fahrpläne und Routen eigenständig über die VOR-Routingservices anachb.vor.at bzw. die VOR AnachB App prüfen. Und das geht ganz einfach: Unter anachb.vor.at bzw. der VOR AnachB-App können die künftigen Verbindungen abgerufen werden, wichtig ist dabei, ein Datum nach dem 29. März 2021 anzugeben bzw. für SchülerInnen einen Schultag nach dem 29. März (z.B.: 06. April 2021).

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Quelle: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210207_OTS0015/vor-neues-regionalbus-angebot-im-oestlichen-weinviertel-bild


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Keine Fortsetzung der Notvergabe für den Bahn-Fernverkehr zwischen Wien und Salzburg

Wien (OTS) - Trotz hoher Infektionszahlen und einer Verzögerung bei der Impfstrategie stehen für die voraussichtlich steigende Zahl von Pendlerinnen und Pendlern sowie Schülerinnen und Schülern nach der Lockerung des Lockdowns in Kürze weniger Züge zur Verfügung. Wie WESTbahn und ÖBB informiert wurden, erfolgt keine weitere Verkehrsdienstebestellung ab 8. Februar 2021.

Auf dem Streckenabschnitt, der unter normalen Bedingungen eigenwirtschaftlich befahren wird, wurde durch die Notvergabe in den letzten Monaten ein für alle Bahnkundinnen und -kunden vorteilhafter gemeinsamer Stundentakt der beiden Unternehmen WESTbahn und ÖBB angeboten.

Die Absage der Verlängerung ist gesundheitspolitisch kritisch: Mit der Öffnung des Handels ab 8. Februar und dem Vor-Ort-Unterricht der Schulen nach den Semesterferien ist mit einer steigenden Nachfrage in den Taktzügen der Weststrecke zu rechnen. Die Nachfrage wird natürlich deutlich geringer sein als vor COVID (und damit keine wirtschaftliche Tragfähigkeit für die Bahnunternehmen haben), aber höher als in der Zeit des vollständigen Lockdowns. Um den Anforderungen an die Abstandsregeln einigermaßen gerecht werden zu können, müssten in dieser Situation sogar noch mehr Zugverbindungen bestellt werden. So aber muss der Zugverkehr umgehend reduziert werden.

Die Ausdünnung des Verkehrs bedeutet für Bahnreisende ein Gesundheitsrisiko. Die WESTbahn hofft, dass dieses Risiko noch abgewendet wird.

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ÖBB: Ende der Notvergabe mit 7. Februar - Reduktion des Zugverkehrs zwischen Wien und Salzburg

Wien (OTS) - Um den Bahnverkehr zwischen Wien und Salzburg auch während der COVID-19 Pandemie umfassend aufrecht zu erhalten, gibt es bis einschließlich 7. Februar 2021 auf der Weststrecke im Rahmen einer Notvergabe Zugverbindungen die bei den ÖBB und der WESTbahn bestellt und finanziert werden.

Mit dem Auslaufen dieser Notvergabe werden die ÖBB ihr Verbindungsangebot zwischen Wien und Salzburg nach dem 8. Februar schrittweise um bis zu 50% reduzieren. Die ÖBB können ihr bisheriges, umfassendes Verkehrsangebot aufgrund der sehr schwachen Auslastung eigenwirtschaftlich nicht weiter aufrechterhalten. Mit dem reduzierten Angebot ab 8. Februar wird die aktuelle Kundennachfrage auf der Weststrecke gedeckt und weiterhin sicheres Reisen mit der Bahn ermöglicht.

Zusätzlich endet ab 8. Februar auch die gegenseitige Ticketanerkennung zwischen ÖBB und WESTbahn - somit sind dann in den Zügen der ÖBB nur mehr ÖBB-Tickets gültig.

Entsprechend den weiteren Lockerungsschritten in der COVID-Prävention werden die ÖBB ihr Verkehrsangebot in den nächsten Wochen und Monaten ebenfalls schrittweise wieder hochfahren.

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Das Team der ÖBB-Konzernkommunikation ist ab März 2021 wieder komplett


  • Robert Lechner leitet die ÖBB-Konzernkommunikation.

  • Gabi Zornig übernimmt die Leitung des Presseteams.


Ab März 2021 ist das Team der ÖBB-Konzernkommunikation wieder komplett. Die Leitung des Bereiches Konzernkommunikation liegt bei Robert Lechner, seine Nachfolge als Leiterin der externen Kommunikation übernimmt Gabi Zornig.

Gabi Zornig (54) war seit Anfang 2020 Pressesprecherin des Vizekanzlers und Bundesministers für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport, Werner Kogler, und Medienkoordinatorin zwischen den Regierungsparteien. Davor leitete Zornig acht Jahre lang das Pressebüro der Grünen Österreichs. Ihre Karriere hat sie im Journalismus gestartet und konnte sich in mehr als zehn Jahren einen Namen als renommierte Wirtschafts-und Politikjournalistin machen. Zornig ging aus dem vorangegangenen objektiven Auswahlverfahren durch eine externe Agentur klar als bestgeeignete Kandidatin hervor.

Robert Lechner (46) ist als Leiter der ÖBB-Konzernkommunikation Sven Pusswald nachgefolgt, der im Herbst 2020 zu Siemens gewechselt ist. Lechner war seit 2018 Pressechef der ÖBB, davor leitete er das Public Relations-Team der OMV und war mehr als zehn Jahre in führenden Positionen im Wirtschaftsjournalismus tätig. Lechner hat an der Wirtschaftsuniversität Wien Handelswissenschaften studiert.

„Mit Gabi Zornig ist es uns gelungen, das Presseteam der ÖBB um eine der erfahrensten Kommunikatorinnen des Landes zu verstärken. Sie bringt umfassendes Verständnis für journalistisches Arbeiten und langjährige Vernetzung in der österreichischen Medienlandschaft mit und wird wesentlich zur Stärkung der Reputation der ÖBB als größtes Mobilitäts- und Klimaschutzunternehmen des Landes beitragen“, begrüßt ÖBB-Kommunikationschef Robert Lechner die neue Leiterin der externen Kommunikation.

ÖBB: Heute. Für morgen. Für uns.

Schon heute bringen die ÖBB als umfassender Mobilitätsdienstleister jährlich 477 Millionen Fahrgäste und 105 Millionen Tonnen Güter umweltfreundlich ans Ziel. Besonders klimaschonend sind die Bahnreisenden unterwegs. Denn 100 Prozent des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energieträgern. Die ÖBB gehörten 2019 mit rund 96 Prozent Pünktlichkeit zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Mit Investitionen in die Bahninfrastruktur von über zwei Milliarden Euro jährlich bauen die ÖBB am Bahnsystem für morgen. Konzernweit 41.904 MitarbeiterInnen bei Bus und Bahn sowie zusätzlich rund 2.000 Lehrlinge sorgen dafür, dass täglich rund 1,3 Millionen Reisende sicher an ihr Ziel kommen. Die ÖBB sind das Rückgrat von Gesellschaft und Wirtschaft und sind Österreichs größtes Klimaschutzunternehmen. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.

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Wiener Linien suchen 89 Lehrlinge

Wien (OTS) - Ob Elektrotechnik, Nutzfahrzeugtechnik oder Metalltechnik – die Wiener Linien bereiten derzeit rund 240 Lehrlinge in den unterschiedlichsten kaufmännischen und technischen Bereichen auf das Berufsleben vor. Nun wird das Lehrlingsausbildungsprogramm weiter ausgebaut. Mit der bevorstehenden Pensionierungswelle der „Babyboomer“-Generation ab 2021 ist der Bedarf an bestens ausgebildeten Nachwuchs-Fachkräften höher denn je.

Deshalb investieren die Wiener Linien gemeinsam mit der Stadt Wien derzeit kräftig: Ein neuer Lehrlingscampus für insgesamt bis zu 480 Lehrlinge wird in den kommenden Jahren in Simmering gebaut, ab Herbst werden gleich zwei neue Lehrberufe angeboten: die Doppellehre Elektrotechnik und Mechatronik, sowie Gleisbautechnik.

„Fundierte Ausbildung und sichere Jobs, das ist gerade jetzt besonders wichtig. Die Wiener Linien sind ein Vorzeigebetreib der Stadt Wien und ich bin stolz darauf, dass wir hier Fachkräfte von morgen ausbilden und ihnen eine Jobgarantie geben können. 95% starten direkt nach ihrer Ausbildung eine erfolgreiche Karriere bei den Wiener Linien. Jeder Cent, den wir in Fachkräfte investieren, ist wertvoll und gut angelegt“, so Öffi-Stadtrat Peter Hanke.

Abwechslungsreiche Lehre mit guten Karrierechancen
In den technischen Lehrberufen erhalten die Jugendlichen eine sehr unternehmensspezifische Ausbildung. „Die Jugendlichen erhalten in den technischen Lehrberufen bei uns eine sehr unternehmensspezifische Ausbildung, Es liegt uns wichtig, die Jugend bestmöglich auf die Anforderungen der Arbeitswelt vorzubereiten. Eine gute und sichere Ausbildung liegt uns sehr am Herzen. Besonders freut mich das zunehmende Interesse weiblicher Lehrlinge für technische Berufe“, so Alexandra Reinagl, Geschäftsführerin der Wiener Linien.

Zwei Trendberufe – Eine Lehre mit Möglichkeit zur Matura
Mit der neuen Doppellehre „Elektrotechnik und Mechatronik“ lernt man gleich zwei Trendberufe auf einen Schlag. Als neuen „Allroundberuf“ lernt man das Regeln und Bauen elektrotechnischer Anlagen wie z.B. von Kabelsystemen, Schalt-, Steuerungs-, Verteiler- und Fahrleitungsanlagen und sorgt dafür, dass die elektrische Stromversorgung bei U-Bahn und Bim sichergestellt ist. Einfach gesagt – dieser Lehrberuf hält Wien am Laufen. 40 Lehrstellen werden dafür bei den Wiener Linien ab Herbst vergeben. [Alle Infos finden Sie auf der Website.
]
(https://www.wienerstadtwerke.at/eportal3/ep/channelView.do/pageTypeI
d/71952/channelId/-51966)
Neuer Beruf: Gleisbautechnik
Auch die Gleisbautechnik-Lehre startet im Herbst völlig neu. Die zukünftigen Lehrlinge lernen alles, damit Bim und U-Bahn auf Schiene läuft. Dazu gehört in erster Linie das Verlegen von Gleisen, Weichen und Kreuzungen sowie diverse Oberflächenbefestigungen. Hier stehen im September 10 Ausbildungsplätze zur Verfügung. [Alle Infos zur Lehre gibt’s auf der Stadtwerke Website.
]
(https://www.wienerstadtwerke.at/eportal3/ep/channelView.do/pageTypeI
d/71952/channelId/-51288)
Lehrlinge für acht verschiedene Lehrberufe gesucht
Angewandte Elektronik, Betriebslogistik, Bürokaufmann/-frau, Elektrotechnik und Mechatronik, Gleisbautechnik, Maschinenbautechnik, Nutzfahrzeugtechnik, Telekommunikationstechnik – junge Wienerinnen und Wiener mit gutem Abschlusszeugnis können sich noch bis Frühjahr 2021 um eine Lehrstelle bei den Wiener Stadtwerken bewerben. Besonders gesucht sind Elektrotechnik- und MechatronikerInnen, GleisbautechnikerInnen und MetalltechnikerInnen – sowie Mädchen in allen technischen Berufen: [https://www.wienerstadtwerke.at/lehrlinge ] (https://www.wienerstadtwerke.at/lehrlinge)
Lehrlingsbenefits bei den Wiener Linien


  • Prämien bei sehr guten Leistungen in der Berufsschule und bei der Lehrabschlussprüfung

  • Möglichkeit zu Lehre mit Matura

  • Umfangreiche Vorbereitungskurse auf die Lehrabschlussprüfung

  • Exkursionen

  • Teilnahme an Wettbewerben

  • Große Betriebskantine

  • Regelmäßiger Lehrlingssport

  • Zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten

  • Gratis Fahrt mit den Öffis

  • In der Lehrwerkstätte kommen schon jetzt modernste Technologien, wie 3D-Druck und AR-Brillen zum Einsatz

  • Mehr Informationen finden Sie unter [<a href="http://www.wienerstadtwerke.at/lehrlinge]" target="_blank">www.wienerstadtwerke.at/lehrlinge]</a>
    (<a href="http://www.wienerstadtwerke.at/lehrlinge" target="_blank">http://www.wienerstadtwerke.at/lehrlinge</a>)

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Semesterferien: Umfangreiche Gleisbauarbeiten am Matzleinsdorfer Platz

Wien (OTS) - In Vorbereitung auf die zukünftige U2-Station Matzleinsdorfer Platz, die rund 25 Meter unter der Erdoberfläche entsteht, müssen während der einwöchigen Semesterferien wichtige Vorarbeiten für die zukünftigen Tunnelbauarbeiten geleistet werden. Dazu gehören auch Gleisbauarbeiten bei der U-Straßenbahn (USTRAB) die in diesem Bereich vorgenommen werden müssen, damit der Öffi-Verkehr während der U2xU5-Bauarbeiten hier ungestört weiterfahren kann.

Deswegen bleiben die USTRAB-Haltestellen Hauptbahnhof, Matzleinsdorfer Platz, Blechturmgasse, Kliebergasse, Laurenzgasse und Eichenstraße während der Wiener Semesterferien, zwischen Samstag, 30. Jänner (Betriebsbeginn) und Sonntag, 7. Februar (Betriebsschluss) für die Straßenbahnlinien 1, 6, 62, 18 sowie die Badner Bahn gesperrt.

   Umleitungen und Kurzführungen
Die Linie 1 wird kurz geführt und umgeleitet. An diesen neun Tagen fährt die Linie nur zwischen Prater Hauptallee und Oper, Karlsplatz.

Die Linie 6 wird in dieser Zeit umgeleitet. Sie fährt dann nur zwischen Geiereckstraße und Stefan-Fadinger-Platz – ab und zur Knöllgasse übernimmt sie die Strecke der Linie 1.

Die Linie 18 wird geteilt geführt. Sie ist in dieser Woche zwischen Burggasse, Stadthalle und Bahnhof Meidling sowie zwischen Schlachthausgasse und Quellenplatz unterwegs.

Die Linie 62 fährt abgelenkt zwischen Lainz, Wolkenbergerstraße bis zur Burggasse, Stadthalle und übernimmt in dieser Zeit die Strecke der Linie 6.

Die Badner Bahn wird an diesen Tagen zwischen Baden und Aßmayergasse kurzgeführt.

   Schienenersatzverkehr 1E und 6E
Damit die Fahrgäste trotz den Gleisbauarbeiten im Bereich Matzleinsdorfer Platz während der Semesterferienwoche weiterhin schnell und sicher durch die Stadt kommen, bieten die Wiener Linien viele Ausweichrouten und zwei Schienenersatzbuslinien an.

Der 1E ist von Samstag, 30. Jänner (Betriebsbeginn) bis Sonntag, 7. Februar (Betriebsschluss) zwischen Matzleinsdorfer Platz über die Wiedner Hauptstraße zum Öffi-Knoten Oper, Karlsplatz unterwegs. Die Linie 6E fährt an diesen Tagen von der Haltestelle Knöllgasse über den Matzleinsdorfer Platz bis zur Arbeitergasse und verbindet so die Linie 6 mit den Linien 18 und 62.

Zusätzlich fährt die Buslinie 59A in dieser Zeit in verstärkten Intervallen und auch die Buslinie 14A bietet hier eine gute Verbindung zwischen den Öffi-Knotenpunkten U1 Reumannplatz, U4 Pilgramgasse und U3 Neubaugasse. Das dichte Wiener U-Bahn-Netz bietet gute Alternativrouten während dieser Woche an.

Die S-Bahnen fahren wie gewohnt und bieten somit auch eine direkte Anbindung zwischen Bahnhof Meidling, Matzleinsdorfer Platz und Hauptbahnhof.

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Wiener Linien freuen sich über Privatinitiative zur Rettung der Platane

Wien (OTS) - Die Wiener Linien freuen sich über die sehr kurzfristig gebildete Privatinitiative zur Rettung der Platane in der Josefstädter Straße und werden mit dieser kurzfristig ein Gespräch suchen. Nach einem Bericht der Kronen Zeitung will sich die Initiative um die kostenlose Umpflanzung kümmern. Das Unternehmen steht dieser Lösung nicht im Weg und unterstützt die Initiative, um die Platane unter Einhaltung der technischen Regelwerke umzupflanzen. Die Wiener Linien stellen gerne die dafür notwendigen, technischen Gerätschaften, wie Tiefladefahrzeug oder einen zulässigen Schwerlastkran, zur Verfügung. Die ausführende Baufirma vor Ort konnte durch Umplanungen ein zusätzliches Zeitfenster von maximal zwei Wochen ausarbeiten. Bis dahin muss die Umpflanzung unter Einhaltung des engen Zeitplans für den Öffi-Ausbau U2xU5 und der maximalen Last von 60 Tonnen erledigt sein.

Hintergrund: Hohe Kosten für SteuerzahlerInnen bei nicht gesichertem Überleben der Platane nicht verantwortbar

Der Baumschutz ist den Wiener Linien ein großes Anliegen. Als ein dem Klimaschutz verpflichtetes Unternehmen ist der Schutz und Ausbau des Grünraumes eines unserer wesentlichen Ziele. Überall wo sinnvoll und möglich setzen wir uns voll und ganz dafür ein. Deshalb wurde zuletzt sogar die Umpflanzung der Platane bei der Josefstädter Straße in einer europaweiten Ausschreibung geprüft. Das Ergebnis der Ausschreibung war: Zwei Unternehmen haben das Umpflanzen als „technisch und fachlich nicht möglich“ beurteilt. Ein drittes Unternehmen hat ein Angebot abgegeben, mit dem Hinweis einen 100-Tonnen-Kran für die Größe des Wurzelballens zu benötigen – eine Größenordnung die der Bieter später deutlich reduziert hat. Denn bereits zum Zeitpunkt der Ausschreibung stand fest, dass das mögliche Gesamtgewicht des Transportes über die 2er-Linie höchstens 60 Tonnen ausmachen darf.

Technische Regeln müssen im Sinne der Sicherheit eingehalten werden

Die von einem unabhängigen Experten durchgeführte Prüfung der Ausschreibung hat ergeben, dass ein derartig reduzierter Wurzelballen allen technischen Regelwerken widerspricht und ein Überleben des Baumes damit nicht zu erwarten ist.

Folgende Punkte haben insgesamt zu dieser Erkenntnis geführt:

1.  Unmittelbar neben dem Baum verläuft unterirdisch der Tunnel der
U2, über den der Abtransport erfolgen müsste. Das maximal mögliche
Gesamtgewicht, mit dem die Tunneldecke belastet werden darf, beträgt
im Sonderfall 60 Tonnen. Für einen normgemäßen überlebensfähigen
Wurzelballen würden, wie der Bieter in der Ausschreibung angeführt
hat, 100 Tonnen benötigt werden – was die Tunneldecke nicht aushält.
2.  Für die Einhaltung des Maximalgewichtes der Tunneldecke müsste
der Wurzelballen derartig klein bemessen werden, dass die
Überlebensfähigkeit des Baumes nicht mehr gegeben ist. Hinzu käme
noch das Gewicht von Baumstamm, Baumkrone, einem Kran und einem
Tieflader.
3.  Aus diesen genannten Gründen wäre eine Verpflanzung auch im Sinne
des Einsatzes von Steuergeldern – das Angebot belief sich auf einer
halben Million Euro – nicht gerechtfertigt. Ein derartig
kostspieliges Vorhaben, mit einem absehbar negativen Ausgang ist in
keinster Weise argumentierbar.

Der Zeitpunkt für die Baumentfernung steht und stand noch nicht fest, zuerst muss das Baufeld vorbereitet, und alle Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Die Wiener Linien sind sich ihrer Verantwortung als nachhaltiges Mobilitätsunternehmen jedenfalls bewusst. So laufen bereits Gespräche mit dem Bezirk an welchen Standorten umgehende Ersatzpflanzungen mit größer gewachsenen Bäumen vorgenommen werden können.

Grünere Umgebung als zuvor: Jeder Baum der entfernt werden muss, wird nachgepflanzt!

Wo immer möglich werden Bäume während der Bauarbeiten geschützt – zum Beispiel durch Einhausungen der Bäume und Schutz gegenüber den Bautätigkeiten. Wo immer möglich und sinnvoll im Sinne einer gewährleisteten Baumerhaltung werden Bäume umgepflanzt. Stehen Bäume im unmittelbaren Baustellen- oder Baugrubenbereich müssen Bäume trotz aller Bemühungen auch entfernt werden. Der Fokus liegt hier klar auf der Wiederherstellung und Neugestaltung der Oberfläche nach Fertigstellung der neuen U-Bahnen: Jeder Baum der entfernt werden muss, wird freiwillig nachgepflanzt, die Umgebung wird nach dem U-Bahn-Bau grüner als zuvor werden!

Dass eine begrünte Oberflächengestaltung möglich ist, wurde bereits bei der Neubaugasse unter Beweis gestellt. Die neue Routenführung vom 13A, die für den Bau der U2xU3-Station Neubaugasse erforderlich ist, hat die beliebte Einkaufsstraße in eine verkehrsberuhigte Begegnungszone verwandelt, gleichzeitig wurden 29 neue Bäume gepflanzt.

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U2xU5: Spatenstich bei Rathaus und Frankhplatz

Wien (OTS) - Mit dem Spatenstich bei der künftigen U5-Station Frankhplatz starten nun auch offiziell die Bauarbeiten zum größten Klimaschutzprojekt der Stadt im Herzen Wiens: der Öffi-Ausbau U2xU5. Klimaschutzministerin Leonore Gewessler, Finanzminister Gernot Blümel, Finanz- und Öffistadtrat Peter Hanke sowie Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer setzten heute den ersten Schritt zum Öffi-Ausbau als Antwort auf die zwei größten, aktuellen Krisen: Coronakrise und Wirtschaftskrise.

Das Linienkreuz U2xU5 ist das erste U-Bahn-Projekt im Zentrum der Stadt seit dem Bau der U3 in den 1990er Jahren. Rund 370.000 Menschen leben und arbeiten im unmittelbaren Einzugsbereich der neuen Strecken und profitieren damit direkt vom Netzausbau. Insgesamt schafft der Öffi-Ausbau U2xU5 Kapazität für 300 Millionen zusätzliche Fahrgäste. Und auch die Umwelt wird mit dem U-Bahn-Ausbau massiv entlastet. Bis zu 75.000 Tonnen CO2 können jährlich durch die Verlagerung des Autoverkehrs auf die Öffis künftig eingespart werden.

„Der Ausbau der Öffis ist mir persönlich ein großes Anliegen. Denn der Verkehr ist unser Sorgenkind im Klimaschutz. Mit der Erweiterung des U-Bahn-Angebots in Wien machen wir es für die Menschen noch attraktiver, ihre Wege klimafreundlich zurück zu legen. Das ist ein wichtiger Schritt in der Mobilitätswende und ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz“, freut sich Klimaschutzministerin Leonore Gewessler.

„Der U-Bahn-Ausbau ist sowohl für die Mobilität und Stadtentwicklung als auch für den gesamten Wirtschaftsstandort Wien von wesentlicher Bedeutung. Als Wiener freue ich mich über die Stärkung des öffentlichen Verkehrs und als Finanzminister hoffe ich, dass dieses Projekt nicht nur ökologisch sondern auch budgetär mehr Nachhaltigkeit bringt. Denn die Einhaltung der Kosten steht für mich natürlich immer im Fokus“, so Finanzminister Gernot Blümel.

„Neben den wichtigen, langfristigen Effekten für den Klimaschutz bringt der Öffi-Ausbau gerade in diesen Krisenzeiten einen wichtigen Impuls für die heimische Wirtschaft und den Arbeitsmarkt. Mit den Investitionen sichert die Stadt in Summe 30.000 Arbeitsplätze und stärkt den Wirtschaftsstandort Wien“, unterstreicht Finanz- und Öffi-Stadtrat Peter Hanke.

„U-Bahnen sind generell die zentralen, umweltrelevanten Lebensadern in einer Stadt. Die Linien U2 und U5 sind echte Hauptschlagadern für die Öffis und den Klimaschutz. Mit U2xU5 schaffen wir zusätzliche Kapazitäten für das Öffi-Netz der Zukunft und eine umweltfreundliche Stadtplanung. Die Bauzeit wird herausfordernd, aber mit der großartigen Perspektive vor Augen, ist es das auf jeden Fall wert“, so Wiener Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer.

Einrichtung der Baufelder

Seit rund zehn Tagen laufen die Vorarbeiten für den U-Bahn-Bau bei den Stationen U2xU5 Rathaus und U5 Frankhplatz. Die Umleitungsstrecke für den Verkehr wurde bereits eingerichtet, damit direkt im Anschluss die für die Bauarbeiten notwendigen Baufelder freigemacht werden können. So wird in den entsprechenden Bereichen beispielsweise der Asphalt entfernt, Gehsteigkanten abgetragen und die Baustellenflächen eingezäunt.

Straßenbahngleise machen Platz für U-Bahn-Bau

Die Gleise der Straßenbahnlinien 43 und 44 müssen während der Bauarbeiten je nach Bauphase mehrmals umgelegt werden, damit beide Linien weiterhin für die Fahrgäste unterwegs sein können. Die Umlegungen im Bereich der Universitätsstraße finden großteils unter laufendem Betrieb statt. Die Linien 43 und 44 müssen nur an wenigen Wochenenden kurzzeitig eingeschränkt werden. Erstmalig kann deshalb die Linie 43 von Freitag, 5. Februar, bis Sonntag, 7. Februar nur zwischen Neuwaldegg und Alser Straße fahren. Die Linie 44 wird eingestellt und stattdessen die Linie 33 ab der Haltestelle Lange Gasse zur Maroltingergasse verlängert.

Bauarbeiten für U-Bahn-Schächte beginnen

Noch im März beginnen bereits die Bauarbeiten zu den Stationen und U-Bahn-Schächten bei den Stationen Rathaus und Frankhplatz. Bis zu 60 Meter lange Bohrpfähle sichern dabei die Schächte, die dann in weiterer Folge ausgehoben werden. Ein zusätzlicher Bauschacht wird im Bereich der Station Schottentor errichtet, damit hier künftig die U2 auf ihre neue Strecke in Richtung Matzleinsdorfer Platz abbiegen kann. Die Verbindung zur bestehenden U2-Strecke wird im Rahmen der dafür notwendigen U2-Teilsperre ab Ende Mai hergestellt. Zeitgleich werden auch die bestehenden Stationen modernisiert und für den vollautomatischen Betrieb der U5 mit Bahnsteigtüren ausgestattet. Die U2 fährt dann für rund 26 Monate nur zwischen Seestadt und Schottentor. Die Wiener Linien planen dazu eine breite Info-Kampagne zu den neuen Wegen und dem Zusatzangebot, um die Fahrgäste rechtzeitig und detailliert zu informieren.

Tunnelvortrieb in bewährter Neuer Österreichischer Tunnelbaumethode

Die ersten Tunnelvortriebsarbeiten nach der Neuen Österreichischen Tunnelbaumethode (NÖT) starten bei Frankhplatz und Rathaus voraussichtlich Mitte 2022. Diese variantenreiche bergmännische Baumethode wird eingesetzt, wenn Untergrund und Bauwerksgeometrie eine größere Flexibilität erfordern. Dafür muss mittels Brunnen das Grundwasser abgesenkt werden. Die Notwendigkeit aufgrund der vorherrschenden Geologie in diesem Bereich wurde bereits im Vorfeld, im Zuge der Probebohrungen entlang der neuen Trasse, in Erfahrung gebracht.

Die weiteren Bauarbeiten entlang der neuen 4,5 km langen U2-Trasse starten noch im 1. Quartal 2021. Bis zur Fertigstellung der Linien U5 bis Frankhplatz 2026 und der Linie U2 bis Matzleinsdorfer Platz 2028 investieren Bund, Stadt Wien und die Wiener Linien rund 2,1 Milliarden Euro in das Jahrhundertprojekt U2xU5.

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Wiener Linien: Weiter nur wenige Fahrgäste ohne Ticket unterwegs

Wien (OTS) - Mehr als 100 KontrolleurInnen sind täglich im gesamten Netz der Wiener Linien unterwegs. Auch 2020 fragten sie die Fahrgäste in den Öffi-Stationen und -Fahrzeugen nach einem gültigen Ticket. Im vergangenen Jahr waren nur 2 Prozent der kontrollierten Fahrgäste ohne Fahrschein unterwegs. Wie schon 2019 bleibt der Anteil der Personen ohne gültigem Ticket damit auf sehr niedrigem Niveau.

Wer ohne Fahrschein erwischt wird, muss mit einer Gebühr von 105 Euro rechnen. Wird nicht direkt bezahlt, erhöht sich die Mehrgebühr auf insgesamt 115 Euro. „Das Öffi-System beruht auf Fairness und das schützen wir. Wen wir ohne gültigen Fahrschein antreffen, dem stellen wir weiterhin unser mit Abstand teuerstes Ticket aus", sagt Wiener-Linien-Geschäftsführerin Alexandra Reinagl.

Seit März des vergangenen Jahres sorgt das Coronavirus für ein verändertes Mobilitätsverhalten. Und auch bei der Ticketkontrolle haben sich die Wiener Linien sehr sensibel und dynamisch auf die geänderte Situation eingestellt. So wurde bei den Kontrollen stets darauf geachtet, dass immer genügend Abstand eingehalten werden kann und deshalb ein Schwerpunkt auf die individuelle Ticketkontrolle im Fahrzeug gesetzt. Insgesamt wurden 2020 rund 3,1 Mio. Fahrgäste kontrolliert. 2019 waren es rund 4,9 Mio. Fahrgäste.

Im internationalen Vergleich niedrige Quote

Die Fahrgäste der Wiener Linien zählen zu den ehrlichsten in Europa. Im internationalen Vergleich bewirken die hohe Qualität des Wiener Öffinetzes und das herausragende Preis-Leistungs-Verhältnis, dass sehr viele Fahrgäste mit Ticket unterwegs sind. In Berlin werden rund 3 Prozent der Fahrgäste ohne gültigen Fahrschein erwischt, in Hamburg oder Frankfurt sind es rund 5 Prozent. In Paris liegt die Quote sogar bei rund 10 Prozent.

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Karmasin/IHS-Studie: höchste Kundenakzeptanz für 1-2-3-Klimaticket bei gleichzeitiger Einführung aller drei Stufen

Niederösterreich/Burgenland/Wien (OTS) - Im Rahmen einer im Dezember von Karmasin/IHS erstellten österreichweiten repräsentativen [Studie zur Einführung des 1-2-3-Klimatickets]
(https://www.ots.at/redirect/vor_karmasinihs_studie) sprechen sich im
Vergleich der Systeme 66% der Befragten in Bezug auf den Einführungszeitpunkt für eine gleichzeitige Einführung aller Stufen des Tickets aus. Nur 17% ist der Einführungszeitraum egal. Gefragt nach der Popularität der unterschiedlichen Ticket-Stufen liegt das 1er-Ticket klar vorne: 32% würden das 1er-Ticket bei gleichzeitiger Einführung kaufen. Das 2er- und 3er- Ticket liegen in der Gunst der Befragten mit rund 10% weit zurück. Angesichts dieser Zahlen appelliert der Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) einmal mehr, das 1-2-3-Klimaticket als Gesamtpaket zu sehen „und den Menschen Wahlfreiheit zu geben“. Die Studie von Karmasin/IHS wurde von VOR in Auftrag gegeben, 2.019 Menschen wurden im Rahmen der Studie österreichweit befragt.

Wie auch immer der Energiemix der Zukunft aussehen wird – ob die Menschen vermehrt mit elektrischer Energie, Wasserstoff oder synthetischen Treibstoffen unterwegs sein werden – klar ist: Eine positive Mobilitätswende kann nur auf der Basis eines starken, effizienten öffentlichen Verkehrs stattfinden. Entsprechend unterstützen die MobilitätsexpertInnen des VOR Maßnahmen, welche Leistungsfähigkeit und Akzeptanz des Öffentlichen Verkehrs stärken – wie das 1-2-3-Klimaticket, das in Kombination mit einer entsprechenden Angebotsoffensive ein Meilenstein auf dem Weg zu einem nachhaltigen Mobilitätssystem sein kann. Daher werden intensive Gespräche etwa zu Ticketing, Vertrieb, Kompensation von Einnahmeausfällen etc. mit voller Energie vorangetrieben.

„Wenn alle Beteiligten ein gemeinsames Ziel haben, dann können wir alle Hindernisse auf dem Weg dorthin auch gemeinsam überwinden“, so VOR-Geschäftsführerin Karin Zipperer und VOR-Geschäftsführer Wolfgang Schroll. Insbesondere die Notwendigkeit einer neutralen Ticketing-Plattform wird hierbei als eines jener Details benannt, welche noch einer Lösung harren. „Jede Mobilitätspartnerin, jeder Mobilitätspartner muss natürlich weiterhin das tun können, was nur sie oder er am besten kann: Die eigenen Kundinnen und Kunden betreuen, servicieren und beraten“, unterstreicht Karin Zipperer, welche sich als VOR-Geschäftsführerin für ein reibungsloses Zusammenspiel von immerhin rund 40 Verkehrsunternehmen in der österreichischen Ostregion mitverantwortlich zeichnet.

1-2-3-Ticket: Wann was umsetzen?

Das 1-2-3-Klimaticket besteht laut Regierungsprogramm als Gesamtpaket aus drei Stufen: Einem österreichweit gültigen 1er-Ticket um € 1.095, einem 2er-Ticket für zwei Bundesländer und einem 1er-Ticket für ein Bundesland (wie es z.B. Wien bereits 2012 mit großem Erfolg umsetzen konnte). Eine Kernfrage bei der Produkteinführung ist nun, ob alle drei Stufen in Einem umgesetzt werden sollen oder ob eine stufenweise Einführung mehr Menschen anspricht, bzw. ob derartige Fragen überhaupt einen Unterschied machen. „Wenn der Bund Steuergeld einsetzt, um Tarife zu stützen und mehr Menschen zu Öffifahrerinnen und -fahrern zu machen, dann stehen wir alle in der Verantwortung, diese Gelder auch so effizient wie möglich einzusetzen“, so Schroll.

„Wir wollten daher wissen: Wie können wir die meisten Kundinnen und Kunden gewinnen, wie können wir mit einem 1-2-3-Klimaticket das meiste für unser Klima, unsere Umwelt herausholen?“, so Zipperer, welche eine repräsentative Studie zu eben diesem Thema angestoßen hat. Karmasin Research & Identity wurde beauftragt, zu untersuchen, welches Einführungsszenario das erfolgversprechendste wäre.

Sophie Karmasin: Menschen wollen Ticketlösung aus einem Guss

„Um eine klare Aussage zu ermöglichen, wurden zwei Gruppen aus je 1.000 Personen zwischen 18 und 62 Jahren, die zumindest zwei regelmäßige Wege pro regulärer Arbeitswoche mit einem Verkehrsmittel oder PKW unternehmen, vor je ein Szenario gestellt: 1. Die Einführung eines 1-2-3-Tickets in Einem oder 2. eine stufenweise Einführung“, so Studienleiterin Sophie Karmasin, welche das Ergebnis auf den Punkt bringt: „Es zeigte sich in überraschender Klarheit, dass das gleichzeitige 1-2-3-Ticket stark präferiert wird.“

Eindeutiges Studienergebnis: 1-2-3-Ticket aus einem Guss wird bevorzugt


  • 66% spricht die gleichzeitige Einführung in Bezug auf den Einführungszeitpunkt mehr an, 8% die schrittweise, 17% ist es egal und 9% spricht keine Variante an.

  • Generell wird die gleichzeitige Einführung von den BefürworterInnen stärker bevorzugt als von denen, die die schrittweise Einführung präferieren.

  • 51% geben an, dass das gleichzeitige Einführungssystem besser zu verstehen und anzuwenden ist.

  • Fast zwei Drittel denken, dass beim gleichzeitigen Einführungssystem mehr Menschen in Österreich auf den Öffentlichen Verkehr umsteigen werden.

  • Scheinbar paradox: Das österreichweite 3er-Ticket wäre bei gleichzeitigem Start aller Stufen stärker nachgefragt als bei stufenweiser Einführung.


Weitere Ergebnisse:

1er-Ticket als präsumtiver Verkaufsschlager

Während nach aktuellen Plänen der Bundesregierung die 3. Stufe des Klimatickets (3er-Ticket) im Jahr 2021 als Stand-alone-Lösung umgesetzt werden soll, unterstreicht die aktuelle Studie die übergeordnete Bedeutung eines „Bundesländer-Tickets“, also des 1er-Tickets:

31% würden im direkten Vergleich der drei Ticketvarianten 2024 das 1er-Ticket bei schrittweiser Einführung kaufen, 32% bei gleichzeitiger Einführung schon 2021. Das 2er- und 3er-Ticket liegen deutlich dahinter. „Dieses angenommene Kaufverhalten liegt im realen Mobilitätsverhalten der Menschen begründet – tägliche Mobilität passiert eben großteils im eigenen Bundesland, bereits wesentlich weniger über eine Bundesländergrenze hinweg, am allerwenigsten pendeln Menschen über mehr als zwei Bundesländer“, so Wolfgang Schroll, der gleichwohl auf den „Ausnahmefall“ Burgenland verweist, wo zahlreiche Wien-PendlerInnen sehr wohl täglich zwei Bundesländergrenzen überschreiten und sich ein entsprechendes Angebot erwarten.

Auch 3er-Ticket bei gleichzeitigem Start stärker nachgefragt

Überraschender als die erwartete Vorzugsstellung des 1er-Tickets ist, dass die Menschen offenbar selbst das im täglichen Leben vergleichsweise weniger relevante 3er-Ticket eher zu kaufen bereit wären, wenn es gleichzeitig mit den anderen beiden Stufen des 1-2-3-Klimatickets eingeführt werden würde:

„Bei gleichzeitiger Einführung würden 18% der Befragten 2021 das 3er-Ticket (sehr) wahrscheinlich kaufen, während es bei schrittweiser Einführung nur 10% tun würden. Selbst die Attraktivität des 3er-Tickets für sich betrachtet würde durch die schrittweise Einführung also reduziert“, berichtet Karmasin, die darauf aufmerksam macht, dass KundInnen eben die Wahlfreiheit schätzen.

Fazit zum 1-2-3-Klimaticket: Gesamtpaket rasch umsetzen

Die vorliegende Untersuchung lässt nur einen Schluss zu, nämlich, dass eine gleichzeitige Einführung des 1-2-3-Klimatickets angestrebt werden sollte. Die gute Nachricht: Bei offenen, transparenten Verhandlungen auf Augenhöhe könnten die verbleibenden finanziellen und organisatorischen Details rasch gelöst werden. „Wir stehen gemeinsam zur besten Lösung, nur eine gleichzeitige Einführung dieses immer als Gesamtpaket kommunizierten 1-2-3-Klimatickets schafft Vertrauen und kann die Potentiale dieser exzellenten Idee voll ausschöpfen“, appellieren Schroll und Zipperer abschließend.

Das Projekt wurde von Karmasin Research & Identity und IHS (Institut für Höhere Studien) durchgeführt.

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Wiener Linien virtuell: Infotainment & Fun auf der brandneuen Erlebnisplattform "Öffiversum"

Wien (OTS) - Corona hat unser Leben ordentlich durcheinandergebracht – soziale Distanz, keine Treffen, keine Veranstaltungen – der beliebte Tramwaytag wurde abgesagt, das Verkehrsmuseum Remise und das U2xU5 Infocenter müssen geschlossen bleiben. Die Wiener Linien machten aus der Not eine Tugend und starteten umgehend Planungen, um zumindest virtuell erlebbar zu bleiben. Heute wird mit den ersten beiden Themenwelten “U2xU5“  und "Greener Linien" der 1. Teil der Wiener Linien-Erlebnisplattfom “Öffiversum“ gelauncht. Die neue Online-Plattform gibt künftig auf eine völlig neue Art und Weise Einblicke ins Herz der Verkehrsbetriebe. Fans von Jung bis Alt erwarten interaktive Spiele, interessante Videos und jede Menge Öffi-Facts. Mit der neuen Plattform sind die Wiener Linien Trendsetter im Bereich Digitalisierung und Gamification.

Gamification: Bau deine eigene U-Bahn

Infotainment spielt auf der neuen Erlebnisplattform Öffiversum eine große Rolle. Um Infos und Entertainment perfekt zu verbinden werden in den kommenden Wochen laufend neue Erlebniswelten freigeschalten. Die erste Welt ist bereits online und befasst sich mit dem wichtigsten Wiener Klimaschutzprojekt der nächsten Jahre: dem U-Bahnbau U2xU5. Wer wollte nicht immer schon eine U-Bahn vor der eigenen Haustür? Mit einem eigenen Spiel kann man sich als U-Bahnbau Ingenieur versuchen und sein Projekt bewerten lassen. Dabei müssen Budget, Umwelt und weitere wichtige Faktoren berücksichtigt werden. So wird ein richtig realistischer U-Bahn-Bau im Spiel ermöglicht. Wer seine Öffi-Liebe dabei entdeckt, der findet im Anschluss auch interessante Facts zu echten offenen Jobs bei den Wiener Linien. Damit positioniert sich Wiens größtes Klimaschutzunternehmen einmal mehr als coole Arbeitgeberin.

Öffiversum wächst laufend – weitere Erlebniswelten in Umsetzung

„Die Wiener Linien sind die klimafreundliche Verkehrslösung der Zukunft. Digitalisierung und Innovationen beschäftigen uns in allen Bereichen, egal ob beim U-Bahn-Bau, Echtzeit-Fahrgastinfo in den neuen Haltestellen oder mit Augmented Reality Brillen in der Ausbildung und beim 3D-Druck für Ersatzteile. Im Öffiversum vereinen wir alle spannenden Projekte und bieten einen komplett neuen Zugang zu den Themen, die uns bewegen. Regelmäßig vorbei schauen lohnt sich, da in den kommenden Wochen noch einige spannende Spiele und Infos freigeschalten werden“, freut sich Alexandra Reinagl, Geschäftsführerin Wiener Linien.

Gleich reinklicken und abfahren: [www.öffiversum.at] (http://www.xn--ffiversum-z7a.at/)

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WLC: Neuausrichtung für Wiener Güterbahnunternehmen

Wien (OTS) - Die Güterverkehrstochter der Wiener Lokalbahnen unterstreicht mit ihrem neuen Markenauftritt als WLC ihre starke europäische Ausrichtung. Die Güterzüge der WLC fahren derzeit 20 Destinationen in sieben europäischen Ländern an, von Budapest bis Rotterdam und von Livorno bis Hamburg. „Wir sind ein europaweit tätiges Güterverkehrsunternehmen. WLC entspricht auch unserer Kennzeichnung im UIC, dem internationalen Eisenbahnverband. Der bisherige Name Wiener Lokalbahnen Cargo hat am Markt mitunter für falsche Assoziationen gesorgt“, erklärt WLC-Geschäftsführer Bernd Müller.

„Als Marke WLC wollen wir diese europäische Ausrichtung stärken und am Markt als moderner Dienstleister in Sachen Schienengüterverkehr präsenter werden“, so Müller. Erstes sichtbares Zeichen ist eine im modernen WLC-Design gestaltete Lokomotive.

Ausbau von Zugverbindungen ins benachbarte Ausland

Neben Österreich und Deutschland ist die WLC seit kurzem auch in der Tschechischen Republik auf eigener Lizenz unterwegs. Das Unternehmen arbeitet trotz Corona- und Wirtschaftskrise an der weiteren Internationalisierung. Derzeit ist die Gründung einer eigenen Niederlassung in Tschechien geplant.

Vom nördlichen Nachbarn sollen künftig die Verbindungen nach Polen bzw. in den Osten Deutschlands ausgebaut werden. Die Zugverbindungen nach Rotterdam konnten bereits ausgebaut werden. Auch die stärkere Anbindung von Ungarn und Rumänien an die Kernmärkte in Österreich und Deutschland ist geplant.

Auf der Schiene umweltfreundlich durch Europa

Auch Slowenien (Hafen Koper) und Italien (Triest, Livorno) sind für die WLC wichtige Verbindungen, die weiter ausgebaut werden sollen, um Waren wie PKW, Brennstoffe, Lebensmittel oder Konsumgüter aller Art umweltfreundlich und klimaschonend durch Europa zu transportieren. Schließlich verursacht der Gütertransport auf der Straße rund 15-mal höhere Emissionen als der Transport mit der Bahn.

Ein weiterer Schwerpunkt der WLC-Strategie ist der Ausbau des Last-Mile-Angebots in Wien und Umgebung. Diese sogenannte „letzte Meile“ ist oft die größte Herausforderung der Logistikkette. Sie bezeichnet den letzten Weg, bevor der Kunde seine Ware in Empfang nehmen kann. Auf Schienenstrecken erledigt die WLC diese Transfer-und Verschubfahrten selbst und bietet für alle anderen Wege individuelle Lösungen in Eigenregie oder mit langjährigen Kooperationspartnern vor Ort an.

Die WLC zählt derzeit rund 130 MitarbeiterInnen an den Standorten Hafen Wien sowie in der deutschen Niederlassung in Berlin. Mit über 5000 Zugsfahrten und mehr als 5 Millionen Tonnen an transportierten Gütern und über 4 Millionen zurückgelegten Kilometern ist die WLC unter den Top-5 der österreichischen Güterbahnen. Die WLC ist ein Tochterunternehmen der Wiener Lokalbahnen Gmbh und damit ein Unternehmen der Wiener Stadtwerke.

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ÖBB: Andreas Matthä zum CEO der Holding wiederbestellt

Wien (OTS) - Der Aufsichtsrat der ÖBB-Holding AG hat in seiner Sitzung am 17. Dezember 2020 Andreas Matthä neuerlich zum Vorstandsvorsitzenden bestellt und sich mit einstimmigem Beschluss für eine Verlängerung seiner Funktionsperiode, beginnend mit 1.7.2021, ausgesprochen. Gemeinsam mit Finanzvorstand Arnold Schiefer wird er somit seinen bisherigen erfolgreichen Kurs in der Steuerung und Weiterentwicklung der Österreichischen Bundesbahnen fortsetzen und die Positionierung der ÖBB in einem dynamischen Umfeld stärken und prägen.

Andreas Matthä ist seit knapp vier Jahrzehnten für die ÖBB tätig und verantwortete seit 2008 verschiedene Vorstandsfunktionen mit den Schwerpunkten Finanzen, Strategie und Anlagenmanagement in der ÖBB-Infrastruktur AG. Seine ÖBB-Laufbahn startete der gelernte Techniker im Infrastrukturbereich, wo er zunächst für den Brückenbau verantwortlich zeichnete. Ab 1995 übernahm Matthä Leitungsfunktionen in den Bereichen Personal, Controlling und Rechnungswesen und studierte berufsbegleitend an der FH-Wien Unternehmensführung.

Seit Juni 2016 steuert Andreas Matthä als Holding CEO den gesamten ÖBB-Konzern. In seiner ersten Funktionsperiode hat sich die Bahn in der Mitte der Gesellschaft als attraktiver Mobilitätsdienstleister und Benchmark innerhalb der EU etabliert. Das belegen unter anderem stetige Fahrgastrekorde, höchste Kundenzufriedenheit, ein starker zweiter Platz unter den europäischen Güterbahnen sowie die Position der ÖBB als Marktführer und Trendsetter bei Nachtzügen und treibende Kraft für die Dekarbonisierung des Bahnsektors.

„Andreas Matthä hat in seiner ersten Periode als Vorstandsvorsitzender im hohen Ausmaß bewiesen, dass er das Unternehmen mit großer fachlicher Kompetenz, strategischem Weitblick und viel Engagement steuert und auch in schwierigen Zeiten auf Kurs hält. Gleichzeitig hat er die Positionierung der ÖBB als nachhaltig wirtschaftendes Unternehmen mit 100% Kundenfokus gestärkt. Ich freue mich sehr, dass Andreas Matthä weiterhin für die Position des Vorstandsvorsitzenden zur Verfügung steht, um die ÖBB als größten Mobilitätsdienstleister und führendes Klimaschutzunternehmen Österreichs in eine erfolgreiche Zukunft zu führen“, sagt ÖBB-Holding Aufsichtsratsvorsitzende Andrea Reithmayer.

   ÖBB: Heute. Für morgen. Für uns.
Schon heute bringen die ÖBB als umfassender Mobilitätsdienstleister jährlich 477 Millionen Fahrgäste und 105 Millionen Tonnen Güter umweltfreundlich ans Ziel. Besonders klimaschonend sind die Bahnreisenden unterwegs. Denn 100 Prozent des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energieträgern. Die ÖBB gehörten 2019 mit rund 96 Prozent Pünktlichkeit zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Mit Investitionen in die Bahninfrastruktur von über zwei Milliarden Euro jährlich bauen die ÖBB am Bahnsystem für morgen. Konzernweit 41.904 MitarbeiterInnen bei Bus und Bahn sowie zusätzlich rund 2.000 Lehrlinge sorgen dafür, dass täglich rund 1,3 Millionen Reisende sicher an ihr Ziel kommen. Die ÖBB sind das Rückgrat von Gesellschaft und Wirtschaft und sind Österreichs größtes Klimaschutzunternehmen. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.

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Reminder: Verkehrsverbund Ost-Region (VOR): Neuer Fahrplan für Bus und Bahn ab 13. Dezember

Niederösterreich/Burgenland/Wien (OTS) - Mit Fahrplanwechsel am Sonntag, den 13. Dezember, profitieren die Fahrgäste von Verbesserungen auf allen Bahnstrecken sowie einer Weiterentwicklung des Busangebotes in der Ostregion (Wien, Niederösterreich, Burgenland). Während bei der Bahn Ausweitungen der Betriebszeiten sowie Lückenschlüsse im Mittelpunkt stehen, werden auch die Regionalbusleistungen des Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) adaptiert. Insbesondere gibt es in zwei Regionen wesentliche Änderungen im Regionalbusverkehr: In der Wachau inkl. Krems sowie in der Region Tullnerfeld wurden die Busleistungen im Rahmen einer Neuvergabe überarbeitet.

Sämtliche Verbindungen sind unter [anachb.vor.at] (https://anachb.vor.at/) bzw. der [VOR AnachB APP]
(https://www.vor.at/fahrplan/vor-anachb-app/) abrufbar,
Verbesserungen des kommenden Fahrplanes für Bus und Bahn unter "[VOR-Fahrplanwechsel]
(https://www.ots.at/redirect/vorfahrplanwechsel)" zusammengefasst.

Über die Hälfte aller Fahrgäste in Österreich sind in der Ostregion unterwegs – Wien, Niederösterreich und das Burgenland kann man somit getrost als Vorzeigeregion auch in puncto Mobilitätswende bezeichnen. Angestoßen von laufenden Angebotsverbesserungen sind die letzten Jahre von starken Fahrgastzuwächsen gekennzeichnet. Längere Betriebszeiten und mehr Taktfahrpläne auf Bus und Bahn sowie optimierte Umstiegsverbindungen prägen die kommende Fahrplanperiode in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland.

Neuerungen im Bahnsystem

Seit Dezember 2015 sind alle Bahnen in der österreichischen Ostregion Teil eines abgestimmten „integrierten Taktsystems“. Das Angebot ist geprägt durch optimale Umstiege an den Taktknoten und einem Zusammenspiel der verschiedenen Bahnen – ähnlich einem gut eingestellten Uhrwerk. Seitdem wurde beständig an den Stellschrauben gedreht, um den Fahrgästen ein laufend verbessertes System zur Verfügung zu stellen. Auch am 13. Dezember 2020 werden mit längeren Betriebszeiten, neuen Taktfahrplänen und Angebotsausweitungen Verbesserungen umgesetzt.

Bus und Bahn: Gesamtsystem wird weiterentwickelt

Auch mit den VOR-Regio-Bussen sind die Bahnen verknüpft, welche bei den aktuellen Ausweitungen mitgedacht und bedarfsorientiert optimiert werden. Damit ergibt sich ein Gesamtsystem aus Regionalbussen und Regionalbahnen, welche auch als Zubringer für sogenannte Hochleistungsstrecken fungieren und somit die Stütze für den öffentlichen Verkehr in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland bilden.

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Verkehrsverbund Ost-Region (VOR): Neuer Fahrplan für Bus und Bahn ab 13. Dezember 2020

Niederösterreich/Burgenland/Wien (OTS) - Der europäische Fahrplanwechsel am Sonntag, den 13. Dezember, bringt in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland Verbesserungen auf allen Bahnstrecken sowie eine Weiterentwicklung des Busangebotes. Während bei der Bahn Ausweitungen der Betriebszeiten sowie Lückenschlüsse im Mittelpunkt stehen, werden auch die Regionalbusleistungen des Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) adaptiert. Insbesondere gibt es in zwei Regionen wesentliche Änderungen im Regionalbusverkehr: In der Wachau inkl. Krems sowie in der Region Tullnerfeld wurden die Busleistungen im Rahmen einer Neuvergabe überarbeitet. Das Ergebnis:
Bessere Verbindungen z.B. durch eine neue Schnellbuslinie von Stockerau zum Bhf. Tullnerfeld sowie längere Betriebszeiten in der Wachau.

Sämtliche Verbindungen sind unter [anachb.vor.at] (https://anachb.vor.at/) bzw. der [VOR AnachB APP]
(https://www.vor.at/fahrplan/vor-anachb-app/) abrufbar,
Verbesserungen des kommenden Fahrplanes für Bus und Bahn unter "[VOR-Fahrplanwechsel]
(https://www.ots.at/redirect/vorfahrplanwechsel)" zusammengefasst.

Über die Hälfte aller Fahrgäste in Österreich sind in der Ostregion unterwegs – Wien, Niederösterreich und das Burgenland kann man somit getrost als Mobilitäts-Vorzeigeregion bezeichnen. Angestoßen von laufenden Angebotsverbesserungen sind die letzten Jahre von starken Fahrgastzuwächsen gekennzeichnet. Längere Betriebszeiten und mehr Taktfahrpläne auf Bus und Bahn sowie optimierte Umstiegsverbindungen prägen die kommende Fahrplanperiode in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland.

Neuerungen im Bahnsystem

Seit Dezember 2015 sind alle Bahnen in der österreichischen Ostregion Teil eines abgestimmten „integrierten Taktsystems“. Das Angebot ist geprägt durch optimale Umstiege an den Taktknoten und einem Zusammenspiel der verschiedenen Bahnen – ähnlich einem gut eingestellten Uhrwerk. Seitdem wurde beständig an den Stellschrauben gedreht, um den Fahrgästen ein laufend verbessertes System zur Verfügung zu stellen. Auch am 13. Dezember 2020 werden mit längeren Betriebszeiten, neuen Taktfahrplänen und Angebotsausweitungen Verbesserungen umgesetzt.

Bus und Bahn: Gesamtsystem wird weiterentwickelt

Auch mit den VOR-Regio-Bussen sind die Bahnen verknüpft, welche auch bei den aktuellen Ausweitungen mitgedacht und bedarfsorientiert optimiert werden. Damit ergibt sich ein Gesamtsystem aus Regionalbussen und Regionalbahnen, welche auch als Zubringer für sogenannte Hochleistungsstrecken fungieren und somit die Stütze für den öffentlichen Verkehr in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland bilden.

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VOR / Badner Bahn: Wien und NÖ bringen Fahrplanverbesserungen auf Schiene

Niederösterreich/Burgenland/Wien (OTS) - Mit Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2020 werden auf der Badner Bahn erstmals konkrete Verbesserungen des 2019 geschlossenen Verkehrsdienstevertrags umgesetzt, welcher vom Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) im Auftrag der Länder Niederösterreich und Wien, mit Unterstützung des Bundes beschlossen wurde. Für die Fahrgäste der Badner Bahn beginnt damit eine Ära laufender Angebotsverbesserungen, welche bis zum Jahr 2035 vereinbart sind. Bereits der kommende Fahrplan der Badner Bahn bringt einen durchgängigen 7,5 Minuten-Takt zwischen Wien Oper und Wiener Neudorf und einen tagesdurchgängigen 15-Minuten-Takt bis Baden. Neue Fahrzeuge kommen im 2. Halbjahr 2021 zum Einsatz und bieten mehr Komfort sowie Barrierefreiheit für die Fahrgäste der Badner Bahn. Routenplanung und Ticketkauf ermöglichen schnell und einfach die AnachB VOR App sowie die easymobil-App der Wiener Lokalbahnen.

Der Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) hat am 2. Dezember 2019 im Auftrag der Länder Wien und Niederösterreich eine auf 15 Jahre abgeschlossene Leistungsbestellung der Badner Bahn beauftragt, welche mit 13. Dezember 2020 Betriebsstart hat. Damit sind weitere Verbesserungen des bundesländerübergreifenden Vorzeigeprojekts Badner Bahn als Musterbeispiel eines erfolgreichen Stadt-Umland-Verkehrs auf Schiene.

„Mit diesem Vertrag wird über eine halbe Milliarde Euro für Kapazitätssteigerungen in den Süden Wiens investiert. Das unterstreicht die erfolgreiche Zusammenarbeit der Länder Wien und Niederösterreich und ist ein Service für die Bürgerinnen und Bürger“, so der Wiener Wirtschafts- und Finanzstadtrat Peter Hanke.

Für den Niederösterreichischen Mobilitäts- und Finanzlandesrat Ludwig Schleritzko ist klar: „Wie wir Niederösterreich und Wien über Landesgrenzen hinweg gut miteinander verbinden können, zeigt die gemeinsame Vorgangsweise bei der Badner Bahn vor. Die Badner Bahn ist neben der Südbahn DAS Mobilitätsrückgrat im Süden der Bundeshauptstadt und wird für die Pendlerinnen und Pendler in den kommenden 15 Jahren laufend attraktiver gestaltet – Startschuss ist der 13. Dezember 2020!“

Badner Bahn-Angebot 2021 – Taktverdichtungen und neue Fahrzeuge Bereits ab 13. Dezember 2020 können sich die Fahrgäste also über zusätzliche Kapazitäten von ca. 350.000 Zugkilometern pro Jahr freuen. „Das sind knapp 20% der aktuellen Leistung zwischen Wien Oper und Baden und entspricht einer 8,7-fachen Erdumrundung”, so VOR-Geschäftsführer Wolfgang Schroll. „Dieses massive Mehrangebot zeigt sich für die Kundinnen und Kunden der Badner Bahn ganz konkret etwa in der Ausweitung des täglich durchgängigen 15-Minuten-Taktes Wien Oper – Wiener Neudorf – Baden Josefsplatz von 5 - 0:30 Uhr”, so VOR-Geschäftsführerin Karin Zipperer. Zwischen Wien Oper und Wiener Neudorf kann gleichzeitig zwischen 6:30 Uhr und 21 Uhr der aktuelle Viertelstundentakt auf einen ganztägigen 7,5-Minuten-Takt (bisher nur von 6:30 - 9 und 15 - 19 Uhr) an Werktagen verdichtet werden. An Samstagen wird der 7,5-Minuten-Takt künftig von 9 - 21 Uhr (bisher nur bis 18 Uhr) angeboten.

„Neben der erheblichen Angebotsverbesserung wird die Modernisierung unseres Fuhrparks mit barrierefreien und vollklimatisierten Fahrzeugen der Serie TW500 in den nächsten Jahren eine spürbare Qualitätssteigerung für unsere Fahrgäste bringen und damit die Attraktivität der Badner Bahn weiter erhöhen. Dadurch können wir noch mehr Menschen von den Vorteilen des öffentlichen Verkehrs überzeugen. Wir haben uns intensiv auf das erweiterte Angebot mit dem dichteren Intervall vorbereitet, etwa durch die Aufnahme und Schulung neuer TriebfahrzeugführerInnen. Ich freue mich auf viele neue Fahrgäste, die mit der Badner Bahn entspannt und umweltfreundlich unterwegs sind.”, so WLB-Geschäftsführerin Monika Unterholzner.

Attraktive Öffis als Beitrag zu Klimaschutz und Mobilitätswende! Die Attraktivierung der Badner Bahn ist auch ein Beitrag zum Klimaschutz. Eine einzige Pendlerin bzw. ein einziger Pendler von Baden nach Wiener Neudorf spart durch die Benützung der Badner Bahn statt des Autos durchschnittlich 940 kg CO2 pro Jahr ein. 2019 verzeichnete die Badner Bahn mit 13,4 Millionen Fahrgästen einen neuen Fahrgastrekord. Sie gilt als eine der wichtigsten PendlerInnenverbindungen im Südraum Wiens und verbindet die Stadtzentren von Wien und Baden auf direktem Wege.

Übersicht: Badner Bahn – Angebotsausbau 2021:

13. Dezember 2020: Start des Verkehrsdienstevertrags:


  • Das Angebot wird um rund 350.000 Zugkilometer ausgeweitet

  • 7,5-Minuten-Takt zwischen Wien Oper und Wiener Neudorf zwischen
    6:30 Uhr und 21:00 Uhr (bisher nur von 6:30 - 9 Uhr und 15 - 18:30 Uhr im 7,5-Minuten-Takt)

  • Täglicher 15-Minuten-Takt Wien Oper – Wiener Neudorf – Baden Josefsplatz von 5 – 0:30 Uhr (ca. 2h längeres Angebot im 15-Minuten-Takt als bisher)

  • Samstags für die SCS-Einkaufsverkehre auch von 9 - 21 Uhr ein 7,5-Minuten-Takt bis Wiener Neudorf (jeder zweite Zug verkehrt im 15-Minuten-Takt bis Baden Josefsplatz, bisher gibt es den 7,5-Minuten-Takt nur bis 18 Uhr)

  • Einsatz neuer Triebwägen der Type TW500 ab dem 2. Halbjahr 2021. Die neue Fahrzeuggeneration ersetzt in den folgenden Jahren schrittweise die alten Hochflurmodelle.

  • Die Züge Wien Oper – Baden Josefsplatz verkehren grundsätzlich in Doppeltraktion, die Züge Wien Oper – Wiener Neudorf in Einfachtraktion.


    Weitere Ausweitungen auf Schiene:
Ab Dezember 2023 (Fahrplan 2024)


  • Zeitliche Ausweitung des 7,5-Minuten-Taktes ab Wiener Neudorf
    nach Wien von 5 - 21 Uhr (1,5h früher als bisher: dichteres Intervall für PendlerInnen

  • Züge verkehren nach Wiener Neudorf in Doppeltraktion, daraus ergeben sich im 7,5-Minuten Takt 25% mehr Sitz- und Stehplätze pro Stunde und Richtung


Angebotsausweitungen sind nach erfolgreichen Infrastrukturausbauten möglich

Option ab 2026

*   Verlängerung des 7,5-Minuten-Takts bis Traiskirchen Lokalbahn

Option ab 2028


  • Verlängerung des durchgängigen 7,5-Minuten-Takts bis Baden Josefsplatz

  • Durchgehender 7,5-Minuten-Takt Wien Oper – Baden Josefsplatz an Werktagen


   Verkehrsverbund Ost-Region (VOR)
Als größter Verkehrsverbund Österreichs vereint VOR alle öffentlichen Verkehrsmittel in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland. VOR ist in diesen drei Bundesländern mit der Planung, Koordination und Optimierung des öffentlichen Verkehrs für jährlich rund eine Milliarde Fahrgäste betraut. Zu den Kernaufgaben gehören die Tarif-und Fahrplangestaltung ebenso wie Kundenservice und die Vergabe von Verkehrsdienstleistungen.

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Badner Bahn: Neuer Bahnsteig in Haltestelle Maria Enzersdorf Südstadt wieder offen

Wien (OTS) - Die Erneuerung des Bahnsteigs der Badner-Bahn-Haltestelle Maria Enzersdorf Südstadt ist soweit abgeschlossen, dass er Fahrgästen seit heute, 30. November, wieder wie gewohnt zur Verfügung steht. Im Zuge der Sanierung wurde der alte Bahnsteig abgebrochen und komplett neu aufgebaut. Während der Arbeiten stand den Fahrgästen ein provisorischer Ersatzbahnsteig zum Ein- und Aussteigen zur Verfügung. Die modernisierte Haltestelle bietet den Fahrgästen der Badner Bahn nun mehr Komfort und ein moderneres, freundliches Design.

„Neben transparenten Wartebereichen inklusive neuer Sitzgelegenheiten ist die Haltestelle mit energiesparender LED-Beleuchtung ausgestattet. Auch ein neues taktiles Blindenleitsystem war Teil der Sanierung. Das ist der nächste Schritt in unserem seit Jahren laufenden Haltestellen-Modernisierungsprogramm, um den Komfort für unsere Fahrgäste zu erhöhen“, so Monika Unterholzner, Geschäftsführerin der Wiener Lokalbahnen, dem Betreiber der Badner Bahn.

In den kommenden Wochen finden noch letzte Restarbeiten statt. Diese werden aber im laufenden Betrieb umgesetzt und beeinflussen die Fahrgäste nicht.

Modernisierung geht weiter, Lifteinbau folgt

Nach den Modernisierungsarbeiten am Bahnsteig erfolgt im nächsten Schritt die Sanierung des Stiegenaufgangs und der Einbau eines barrierefreien Lift-Zugangs. Bis dahin ist der Bahnsteig mit einem Treppenlift und Eurokey-Nutzung barrierefrei erreichbar. Die Arbeiten für den neuen Lift sind ab Frühjahr 2021 geplant. Noch im gleichen Jahr soll die komplette Modernisierung der Haltestelle Maria Enzersdorf Südstadt abgeschlossen sein.

Zubringerservice von Maria Enzersdorf zur Badner Bahn noch bis 24. Dezember

Bereits während der Bauarbeiten im September starteten die Wiener Lokalbahnen in der Südstadt ein Pilotprojekt für einfachere Mobilität und zur leichteren Erreichbarkeit der Badner Bahn. Mittlerweile ist der Testbetrieb auf das gesamte Gemeindegebiet von Maria Enzersdorf erweitert worden. Die Idee ist denkbar einfach: direkt via easymobil-App, Website ondemand.wlb.at oder telefonisch (01/8156070) einen kostenlosen Zubringerbus bestellen und zu einer der benachbarten Haltestellen der Badner Bahn bringen bzw. von dort abholen lassen. Der Testbetrieb läuft noch bis 24. Dezember. Mehr Informationen unter [www.easymobil.at/zubringer-suedstadt]
(http://www.easymobil.at/zubringer-suedstadt).

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