22.03 WL: U2 Update: Start der Umbauarbeiten für vollautomatische U5

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U2 Update: Start der Umbauarbeiten für vollautomatische U5

Wien (OTS) - Ab Ende Mai startet das große U2 Update für die neue, vollautomatische U-Bahn-Linie U5. Die bestehende Linie U2 wird dabei zwischen den Stationen Rathaus und Karlsplatz umfassend modernisiert und auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Gleichzeitig finden tiefgreifende Bauarbeiten für den zukünftigen Öffi-Umsteigeknoten U2xU5 Rathaus und die U5-Station Frankhplatz statt. Unter der Landesgerichtsstraße und in der Universitätsstraße beim Schottentor werden neue Streckentunnel an die bestehenden U-Bahn-Bauwerke angeknüpft – für die künftige Streckenführung der U5 zum Frankhplatz und der U2 zum Matzleinsdorfer Platz. Diese umfangreichen und ineinandergreifenden Baumaßnahmen sind bei laufendem Betrieb nicht möglich – ab Ende Mai 2021 bis Herbst 2023 kann die U2 deshalb nur zwischen Seestadt und Schottentor fahren. Für die Dauer der Umbauarbeiten steht für die Fahrgäste ein breites Ersatz- und Zusatzangebot zur Verfügung.

Ab Montag, den 31. Mai (Betriebsbeginn), fährt die U2 bis Herbst 2023 zwischen den Stationen Seestadt und Schottentor. Öffi-Fahrgäste werden ihre Ziele in der Wiener Innenstadt auch weiterhin gut erreichen. Die U1 wird zu den Hauptverkehrszeiten verstärkt und auch die Linien U3 und die U4 sorgen für gute und schnelle Verbindungen durch die Stadt. Als direkter Ersatz auf der Ringstraße dienen die Straßenbahnlinien D, 1, 2 und 71. Sie bekommen noch Verstärkung durch die neue zusätzliche Straßenbahnlinie U2Z. Damit kommt zu den Spitzenzeiten am Ring jede Minute die nächste Bim. Insgesamt stehen den Fahrgästen auf den Ersatz- und Zusatzlinien pro Tag rund 1,7 Mio. Plätze zur Verfügung.

Die U2 bekommt ein wichtiges Update

Ab Ende Mai wird die U2-Strecke zwischen Karlsplatz und Rathaus umfassend modernisiert und bereits für den vollautomatischen Betrieb der neuen Linie U5 vorbereitet. In den Stationen Rathaus, Volkstheater, Museumsquartier und Karlsplatz werden insgesamt 144 Bahnsteigtüren und rund 16.000 Quadratmeter Glasflächen eingebaut. Dazu werden alle Bahnsteigkanten in den Stationen abgetragen und neu errichtet. Zusätzlich erhält die Zugsicherungstechnik der U-Bahn ein Update für den vollautomatischen Betrieb. Im gesamten Abschnitt werden die Gleisanlagen erneuert und insgesamt 4,8 Kilometer Schienen getauscht.

Aber auch die Anlagen in den Stationen werden auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Insgesamt 6 Aufzüge inkl. der kompletten Aufzugstechnik und Verkabelung sowie 10 Fahrtreppen werden im Zuge der Bauarbeiten bis Herbst 2023 erneuert. Die Beleuchtung in den Stationen wird auf moderne und stromsparende LED-Lampen umgerüstet. Zur besseren Orientierung für sehbehinderte Menschen wird auch ein neues taktiles Leitsystem eingebaut. Mit der Wiederinbetriebnahme der U2 im Herbst 2023 wird Öffi-Fahren damit noch angenehmer und der U-Bahn-Betrieb mit den bereits eingebauten Bahnsteigtüren im Bereich Rathaus bis Karlsplatz noch verlässlicher. Auswirkungen auf den Betrieb durch verlorengegangene Gegenstände auf den Gleisen sind in diesem Bereich damit nicht mehr möglich. Die Zeit der Modernisierung wird auch für die Sanierung der U2-Tunneldecke genutzt, hier kommt es im Sommer 2021 zu temporären Einschränkungen für den Verkehr.

Neue Tunnelverbindungen bei Schottentor und Frankhplatz

Die U2 bekommt mit dem Öffi-Ausbau U2xU5 ab Schottentor einen neuen Streckentunnel, der mit der zukünftigen U5 beim Rathaus verknüpft wird. Dafür muss der heutige U2-Tunnel im Bereich der Universitätsstraße aufgebrochen werden. Auch für die neue U5-Station Frankhplatz bei der Landesgerichtsstraße wird baulich an den heutigen U2-Bestandstunnel mittels offener Bauweise angeknüpft. Die U5 wird hier zukünftig zwischen den Gleisen der heutigen U2-Strecke abtauchen und mit dem weiteren Ausbau über den 9. Bezirk weiter bis nach Hernals fahren. Die Fertigstellung der U5 bis zur Station Frankhplatz in rund 20 Metern Tiefe soll bis 2026 erfolgen.

Betriebsumstellung am Wochenende von Freitag, 28. Mai bis
Sonntag, 30. Mai

Für die Einrichtung des U-Bahn-Betriebes zwischen Seestadt und Schottentor ab Montag, 31. Mai (Betriebsbeginn) müssen in den Tagen davor betriebliche Adaptierungen durchgeführt werden. Von Freitag, 28. Mai (Betriebsbeginn) bis Sonntag, 30. Mai (Betriebsschluss) kann die U2 nur zwischen Seestadt und Praterstern fahren. Die Straßenbahnlinie U2Z fährt an allen drei Tagen zwischen Praterstern und Karlsplatz. Zusätzlich stehen den Fahrgästen die Linien U1, U3, U4, D, 1, 2 und 71 als Alternativen zur Verfügung.

Ausblick bis zur Fertigstellung der vollautomatischen U5 und
der neuen U2

Nach Fertigstellung des Updates fährt die U2 ab Herbst 2023 wieder durchgehend von Seestadt bis Karlsplatz, inklusive der neuen Bahnsteigtüren in den modernisierten Stationen Rathaus bis Karlsplatz. Die Bauarbeiten für die U5 und die neue U2 laufen dann wieder unabhängig voneinander weiter. Mit der Fertigstellung der ersten vollautomatischen U-Bahn-Linie U5 wird es ab 2026 erstmals einen Mischbetrieb von zwei U-Bahn-Linien in Wien geben. Die U2 und die neue U5 werden sich dann den Streckenabschnitt zwischen Rathaus und Karlsplatz teilen. Während die Züge der U5 bis Frankhplatz fahren, bringen die Züge der U2 die Fahrgäste bis in die Seestadt. Mit Fertigstellung der U2 bis Matzleinsdorfer Platz 2028 bekommt die U2 ab Schottentor einen neuen Streckentunnel und fährt dann ab der Knotenstation Rathaus über die Neubaugasse, Pilgramgasse, Reinprechtsdorfer Straße bis zur neuen Endstation Matzleinsdorfer Platz. Ab dann wird die Strecke zwischen Karlsplatz und Frankhplatz ausschließlich von der neuen, vollautomatischen U5 bedient.

Alle Infos zum U2 Update finden Fahrgäste unter [www.wienerlinien.at/u2update] (http://www.wienerlinien.at/u2update).

Grafiken (Ersatzverkehr und Bahnsteigtüren) finden Sie unter [www.bildstrecke.at] (http://www.bildstrecke.at/) (Stichwort U2 Update).

[] (http://www.wienerlinien.at/u2update)

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Quelle: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210322_OTS0046/u2-update-start-der-umbauarbeiten-fuer-vollautomatische-u5


Offline Autobusfan

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Heißt das dann mit anderen Worten, dass man zwischen Karlsplatz und Schottentor Silberpfeile nur noch bis Mai sehen können wird? Die Bahnsteigtüren später erzwingen ja meines Wissens wegen des Türabstands dann den Einsatz von zumindest V-Wagen.

Offline 24A

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Heißt das dann mit anderen Worten, dass man zwischen Karlsplatz und Schottentor Silberpfeile nur noch bis Mai sehen können wird? Die Bahnsteigtüren später erzwingen ja meines Wissens wegen des Türabstands dann den Einsatz von zumindest V-Wagen.

War auch mein Gedanke, könnte ich mir zumindest vorstellen.
Before 10/5/13

VORum  ←

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Offline Jakob N

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Also hat man den Plan aufgegeben, die Linie 71 bis zur Schottenring-Schleife zu verlängern und führt stattdessen eine neue Linie ein. Lg

Offline 24A

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Also hat man den Plan aufgegeben, die Linie 71 bis zur Schottenring-Schleife zu verlängern und führt stattdessen eine neue Linie ein. Lg

Ja, nur fährt die Linie U2Z zwischen Schottenring und Karlsplatz, nicht nur zwischen Schottenring und Börse.

Dadurch ergibt sich ein wesentlich höherer Takt auf der ganzen U2Z-Strecke, nicht nur zwischen Börse und Schottenring, was bei einer 71er-Verlängerung der Fall gewesen wäre.
Before 10/5/13

VORum  ←

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Offline 38ger

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Also hat man den Plan aufgegeben, die Linie 71 bis zur Schottenring-Schleife zu verlängern und führt stattdessen eine neue Linie ein. Lg

Ja, nur fährt die Linie U2Z zwischen Schottenring und Karlsplatz, nicht nur zwischen Schottenring und Börse.

Dadurch ergibt sich ein wesentlich höherer Takt auf der ganzen U2Z-Strecke, nicht nur zwischen Börse und Schottenring, was bei einer 71er-Verlängerung der Fall gewesen wäre.

Soweit ich weiß war es von Anfang an so geplant, dass der U2-Ersatzverkehr bis Schottenring und der 71er bis Börse verkehren soll, da Schottenring mit drei Linien in der Schleife überlastet wäre. Der 71er soll dann verlängert werden, wenn der U2-Ersatzverkehr obsolet geworden ist.

Offline 49er

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Heißt das dann mit anderen Worten, dass man zwischen Karlsplatz und Schottentor Silberpfeile nur noch bis Mai sehen können wird? Die Bahnsteigtüren später erzwingen ja meines Wissens wegen des Türabstands dann den Einsatz von zumindest V-Wagen.
Exakt. In zwei Jahren wird man ja dann hoffentlich genug X und V haben Bzw diese eben konzentriert auf die U2 schicken!

Offline Schienenfreak

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Heißt das dann mit anderen Worten, dass man zwischen Karlsplatz und Schottentor Silberpfeile nur noch bis Mai sehen können wird? Die Bahnsteigtüren später erzwingen ja meines Wissens wegen des Türabstands dann den Einsatz von zumindest V-Wagen.
Ich habe gedacht, es müssen dann X-Wagen sein. Aber wenn die V-Wagen auch kompatibel sind, auch gut.
Weg mit den Hochflurkraxen!!

ULF oder nicht ULF, das ist hier die Frage!

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Offline strb

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Heißt das dann mit anderen Worten, dass man zwischen Karlsplatz und Schottentor Silberpfeile nur noch bis Mai sehen können wird? Die Bahnsteigtüren später erzwingen ja meines Wissens wegen des Türabstands dann den Einsatz von zumindest V-Wagen.
Ich habe gedacht, es müssen dann X-Wagen sein. Aber wenn die V-Wagen auch kompatibel sind, auch gut.
Ich glaube, so viele X wird es in 2 Jahren noch nicht geben, dass sich das ausgehen würde.
Aber X und V sind je bezüglich der Türanordnung ohnehin gleich.

Interessant ist auch, ob sich dann auch V für den automatischen Betrieb auf der U5 theoretisch eignen würden. Man wird sehen.

Würde man auf die Bahnsteigtüren gleich auf der ganzen U2 und U5 verzichten, bräuchte man sich darum gar keine Gedanken machen. In Nürnberg wurde aus genau diesem Grund (Mischbetrieb) auch darauf verzichtet (wobei mittlerweile sowohl U2 als auch U3 fahrerlos dort sind).

Offline Autobusfan

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Kommen eigentlich am Neubauabschnitt der U2 dann Bahnsteigtüren?

Offline m-Wagen

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Soviel ich weiß wird ein automatischer Betrieb erst wenn nur die U5 zum Karlsplatz fährt angestrebt. Bis dahin fahren auf den X Wagen noch Fahrer mit.
In Nürnberg sind die Fahrgäste disziplinierter. Wenn das rote Licht bei den Türen leuchtet traut sich (fast) keiner mehr ein- oder aussteigen - in Wien wird die Abfahrtsdurchsage oft ignoriert.

Offline 49er

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Kommen eigentlich am Neubauabschnitt der U2 dann Bahnsteigtüren?
Nein ist nicht geplant - kostet wohl dann doch zu viel.

Interessant ist auch, ob sich dann auch V für den automatischen Betrieb auf der U5 theoretisch eignen würden. Man wird sehen.
Wieso sollten sich die dafür nicht eignen. Die V sind ja für den fahrerlosen Betrieb ebenso ausgelegt.

Offline Schienenfreak

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Heißt das dann mit anderen Worten, dass man zwischen Karlsplatz und Schottentor Silberpfeile nur noch bis Mai sehen können wird? Die Bahnsteigtüren später erzwingen ja meines Wissens wegen des Türabstands dann den Einsatz von zumindest V-Wagen.
Ich habe gedacht, es müssen dann X-Wagen sein. Aber wenn die V-Wagen auch kompatibel sind, auch gut.
Ich glaube, so viele X wird es in 2 Jahren noch nicht geben, dass sich das ausgehen würde.
Aber X und V sind je bezüglich der Türanordnung ohnehin gleich.
Meine Überlegung war eher technischer Natur, nicht ob es sich zahlenmäßig ausgeht.
Aber wenn technisch alles kompatibel ist, solls mir recht sein.
Weg mit den Hochflurkraxen!!

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Offline flyingwings

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Würde man auf die Bahnsteigtüren gleich auf der ganzen U2 und U5 verzichten, bräuchte man sich darum gar keine Gedanken machen. In Nürnberg wurde aus genau diesem Grund (Mischbetrieb) auch darauf verzichtet (wobei mittlerweile sowohl U2 als auch U3 fahrerlos dort sind).
Bahnsteigtüren sind das beste was einem U-Bahn System passieren kann, denn dadurch kommt es zu viel weniger störungen, da keine Gegenstände mehr im Stationsbereich auf die Gleise fallen können und so der Betrieb viel seltener gestört wird. In Stockholm, einer der besten Städte Europas gemeinsam mit London und natürlich Wien, haben sie sogar Bahnsteigtüren bei einigen S-Bahn Stationen, was extrem geil ist, weil es da sogar eine eigene Bahnsteigtür für den Fahrer gibt, damit dieser genau weiß wo er halten muss mit dem Zug.
Das wäre so wie wenn wir auf der Stammstrecke bei den Stationen Landstraße, Rennweg, Quartier Belvedere und Hauptbahnhof Bahnsteigtüren hätten.

Offline flyingwings

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Heißt das dann mit anderen Worten, dass man zwischen Karlsplatz und Schottentor Silberpfeile nur noch bis Mai sehen können wird? Die Bahnsteigtüren später erzwingen ja meines Wissens wegen des Türabstands dann den Einsatz von zumindest V-Wagen.
Ja das heißt es! Also schnell noch bis 27.05 Betriebsschluss mit einem Silberpfeil die Strecke Schottentor-Karlsplatz abfahren, weil danach wird es nie wieder möglich sein

Offline strb

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In Stockholm, einer der besten Städte Europas gemeinsam mit London und natürlich Wien, haben sie sogar Bahnsteigtüren bei einigen S-Bahn Stationen, was extrem geil ist, weil es da sogar eine eigene Bahnsteigtür für den Fahrer gibt, damit dieser genau weiß wo er halten muss mit dem Zug.
Das wäre so wie wenn wir auf der Stammstrecke bei den Stationen Landstraße, Rennweg, Quartier Belvedere und Hauptbahnhof Bahnsteigtüren hätten.
Egal ob das "geil" ist oder nicht, das wäre so nicht umsetzbar bei den verschiedenen auf der Stammstrecke eingesetzten Fahrzeugtypen. Und da wird es sicherlich auch in Zukunft keine Vereinheitlichung so schnell geben. Denn obwohl 4020 wegfallen werden und sich 4024 vermeiden lassen, werden jetzt einige Jahre die 4746 sich auch mit Doppelstockwagen (bisherige oder aber neue) die Stammstrecke teilen.
Noch dazu ist es doch etwas schwieriger bei einem Wagensatz mit Lok zentimetergenau zu bremsen als mit einem gleichbleibenden U-Bahn Zug.


Offline Linie 25/26

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Würde man auf die Bahnsteigtüren gleich auf der ganzen U2 und U5 verzichten, bräuchte man sich darum gar keine Gedanken machen. In Nürnberg wurde aus genau diesem Grund (Mischbetrieb) auch darauf verzichtet (wobei mittlerweile sowohl U2 als auch U3 fahrerlos dort sind).
Bahnsteigtüren sind das beste was einem U-Bahn System passieren kann, denn dadurch kommt es zu viel weniger störungen, da keine Gegenstände mehr im Stationsbereich auf die Gleise fallen können und so der Betrieb viel seltener gestört wird. In Stockholm, einer der besten Städte Europas gemeinsam mit London und natürlich Wien, haben sie sogar Bahnsteigtüren bei einigen S-Bahn Stationen, was extrem geil ist, weil es da sogar eine eigene Bahnsteigtür für den Fahrer gibt, damit dieser genau weiß wo er halten muss mit dem Zug.
Das wäre so wie wenn wir auf der Stammstrecke bei den Stationen Landstraße, Rennweg, Quartier Belvedere und Hauptbahnhof Bahnsteigtüren hätten.
Viel zu übertrieben!  😉

Offline 63A

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Die Linie U1 soll mit Ende Mai/Anfang Juni bis zur Fertigstellung der Bauarbeiten auf der U2 in der HVZ öfters fahren.Werden jetzt die nicht benötigen Züge auf der U2,ab dato auf der U1 eingesetzt (also auch die Type U2)?


Offline normalbuerger

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Würde man auf die Bahnsteigtüren gleich auf der ganzen U2 und U5 verzichten, bräuchte man sich darum gar keine Gedanken machen. In Nürnberg wurde aus genau diesem Grund (Mischbetrieb) auch darauf verzichtet (wobei mittlerweile sowohl U2 als auch U3 fahrerlos dort sind).
Bahnsteigtüren sind das beste was einem U-Bahn System passieren kann, denn dadurch kommt es zu viel weniger störungen, da keine Gegenstände mehr im Stationsbereich auf die Gleise fallen können und so der Betrieb viel seltener gestört wird. In Stockholm, einer der besten Städte Europas gemeinsam mit London und natürlich Wien, haben sie sogar Bahnsteigtüren bei einigen S-Bahn Stationen, was extrem geil ist, weil es da sogar eine eigene Bahnsteigtür für den Fahrer gibt, damit dieser genau weiß wo er halten muss mit dem Zug.
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Bahnsteigtüren auf der Stammstrecke?
Aber nur theoretisch weil praktisch ja nicht durchführbar wie du bestimmt selbst zugeben musst.
So etwas kann nur funktionieren wenn du gleiche Typen hast und noch dazu vollautomatisch fährst.
Gerade mit den 4746 ist es unmöglich Zentimeter genau stehen zu bleiben, was natürlich bei Bahnsteigtüren nötig wäre.

Offline 63A

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Wird es offiziell eine Abschiedsfahrt von den Silberpfeilen vor der Sperre geben?