Straßenbahnausbau in den 2020ern und darüber hinaus.

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Offline 24A

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Antw:Straßenbahnausbau in den 2020ern und darüber hinaus.
« Antwort #120 am: 17.07.2021, 19:03:10 »
https://forum.nv-wien.at/index.php?topic=20985.msg364723#msg364723

Linie 255 war so nett diese Öffipaketvorschläge aus dem Vorjahr hier im Forum  zu reposten.

Auf den ersten Blick fallen mir bimspezifisch zwei neue Vorschläge auf.

- Eine Verlängerungen des 12ers bis Prater Messegelände.
- Eine neue Straßenbahnlinie 66 zwischen der S-Bahnstation Rosenhügel/Tullnertalgasse bis zum Quariter Belvedere.
Diese würde sich zwischen Otto-Probst Platz und Quartier Belvedere die Gleise mit der Linie O teilen. Neu wäre vom Otto-Probst Platz - Otto-Probst Straße - Computergasse - GHS Gasse - Anton Baumgartner Straße.

Wie dann weiter geht bin ich mir nicht ganz sicher, aber es sieht eher danach aus, dass es dann weiter durch die Gregorygasse und dann mittels einer Verbindung durch die Walter-Jurmann Gasse Richtung S-Bahn geht. Es sieht zumindestens so aus, kann sein, dass ich mich irre. Denn ich hab keine Ahnung wie sie beide Gassen verbinden könnten, ohne dass es Krieg mit den Anrainern geben würde.

Interessant finde ich die geplante (?) Verlängerung des 27ers von Aspern Nord über Telephonweg zur Simonsgasse (mit Schleife neben der Schule) und weiter über die Fatty-George-Gasse nach Groß-Enzersdorf.
Before 10/5/13

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Offline J-C

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Antw:Straßenbahnausbau in den 2020ern und darüber hinaus.
« Antwort #121 am: 17.07.2021, 19:37:39 »
Eine Anbindung an die Schiene hätte Groß Enzersdorf definitiv nötig. Klingt nach einem Plan.

Offline Bus33A

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Antw:Straßenbahnausbau in den 2020ern und darüber hinaus.
« Antwort #122 am: 17.07.2021, 22:10:45 »
Also die Bim über die Otto-Probst-Straße, mit Kreuzung über Triester-Straße und über die Brücke bei der Schwarzenhaidestraße müssend um dann zu der neuen (fragwürdigen) Rosenhügel-S-Bahn-Hst zu fahren sehe ich eher als unmöglich und unnötig an. Auf dem Großtei der Strecke fahren derzeit grad mal Normalbusse. Da wäre mal ein 1:1-Ersatzdes 66A Reumannplatz bis Steinsee/Alterlaa und dann rauf nach Hetzendorf S weitaus realistischer und sinnvoll. Und die Bahn nach GED wollens da halt um den Ortskern von Essling herumführen was auch höchst unwarscheinlich ist (gegen Einbahnen, quer über leere Felder, nur um nicht mit den Autos auf einer Spur fahren zu müssen. Also wer sich das überlegt hat. 🙄 Und was sie mit 12, 33 und 29(?) vor haben ist ja auch an unnötiger redundanz auf einer seite und fehlenden Varianten auf der anderen kaum zu überbieten. Hoffe das kommt SO in keinem einzigen Teil... Und die U2 soll auch da gebaut werden, dass man si ein der Zukunft genau nirgendwo hin verlängern kann. Das was diese Wien-Karte zeigt wär das schlechteste aller Welten. Typische "es braucht noch mehr Straßen"-ÖV-Überlegungen.

Offline Vineyard

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Antw:Straßenbahnausbau in den 2020ern und darüber hinaus.
« Antwort #123 am: 17.07.2021, 23:33:02 »
Na ja, als fragwürdig würde ich die neue S-Bahn Station nicht bezeichnen, immerhin wird sie schon seit Jahren im Bezirk gefordert.

Im Umkreis der Station wären viele neue Wohnungen und der ebenfalls neue Bildungscampus.

Aber was die Bim betrifft muss ich ebenfalls den Kopf kratzen. Wie schon oben gesagt (und ich hab es nochmal genau überprüft, die Strecke würde, wenn die Zeichnung stimmt, tatsächlich so gehen):

Geht die Bim tatsächlich über die Walter-Jurmann Gasse schnurgerade zur Gregrorygasse, bedarf es eines Korridors der ca. zur Kreuzung Trepetschnigasse/Gregorygasse führen würde. Nicht nur würde man dazu eine neue massive Brücke für die Bim über die Liesing brauchen, die Bimstrecke die beiden Fusswege auf beiden seiten der Liesing kreuzen und was das Beste ist: Man müßte dafür den dortigen Kinderspielplatz platt machen.

Wer sich diese Strecke ausgedacht hat, hat wirklich keine Ahnung von der Gegend dort. Da hat ja noch der alte AK Vorschlag von 2019 mehr Sinn gemacht. (Dort ist man allerdings noch von einer S-Bahnstation in der Kirchfeldgasse ausgegangen.)

Zitat
Prüfung der Einrichtung eines zweiten, weiter nördlich verlaufenden Korridors durch den 23. Bezirk in West-Ost-Richtung als Verteilerschiene zwischen den Straßenbahnlinien 60 und 62 im Westen über die zukünftige S-Bahn-Station Rosenhügel nach Osten zur U6 bzw. WLB (zukünftig voraussichtlich auch U2)

Offline Schienenfreak

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Antw:Straßenbahnausbau in den 2020ern und darüber hinaus.
« Antwort #124 am: 18.07.2021, 11:33:29 »
Na ja, als fragwürdig würde ich die neue S-Bahn Station nicht bezeichnen, immerhin wird sie schon seit Jahren im Bezirk gefordert.

Im Umkreis der Station wären viele neue Wohnungen und der ebenfalls neue Bildungscampus.
So ist es. Der Wildgarten, der damit primär erschlossen werden sollte, wirkt derzeit auf mich "abgelegener" als die Seestadt, man muss bis zum nächsten hochrangigen Verkehrsmittel recht weit fahren (U4 Hietzing oder Meidling Hauptstraße, Atzgersdorf S oder U6 Meidling). DIe gehört eigentlich vorgezogen.

Und auch die meisten anderen Straßenbahnprojekte finde ich wichtig und sinnvoll. Die Wienerbergtangente sowieso, der 12er wird das Nordwestbahnhofgelände erschließen, wenn es bebaut wird und die Seestadt muss durch Straßenbahnen erschlossen werden. Bezüglich der Linien über die Stadtgrenze gehört eigentlich vorher das gesamte zusammengewachsene Umland eingemeindet, dann bräuchte man sich nicht mehr mit dem diesbezüglich hinterwäldlerischen NÖ um die FInanzierung ärgern.
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Antw:Straßenbahnausbau in den 2020ern und darüber hinaus.
« Antwort #125 am: 18.07.2021, 12:37:41 »
Bezüglich der Linien über die Stadtgrenze gehört eigentlich vorher das gesamte zusammengewachsene Umland eingemeindet, dann bräuchte man sich nicht mehr mit dem diesbezüglich hinterwäldlerischen NÖ um die FInanzierung ärgern.
Aso, und da wird NÖ natürlich sofort nachgeben und die Gemeinden abtreten. Ein wenig weltfremd, das zu glauben.

Offline flyingwings

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Antw:Straßenbahnausbau in den 2020ern und darüber hinaus.
« Antwort #126 am: 18.07.2021, 14:47:11 »
Was die geplaneten Straßen in der Donaustadt angeht gebe es soviele Alternativen wie man die geplanten Wohnungen trotz nicht gebauter Straßen realisieren könnte. Man sollte finde ich schleunigst wieder die Stationen Hausfeldstraße und Lobau eröffnen, die Ostbahnbrücke 4-Gleisig ausbauen, mit Fuß und Radwege daneben oder darunter, im Abschnitt Erzherzog-Karl-Straße bis Italiener Schleife und darüber hinaus wieder Personenverkehr einführen mit Stationen beim Gewerbepark Stadlau (26) und Rautenweg (25A, 27A, 87A), einen Expressbus einführen der von der Station Aspernstraße über die Station Hausfeldstraße und den Rautenweg zur Station Aderklaaer Straße und darüber hinaus nach Großjedlersdorf fährt, den 26A 1:1 mit einer Bim ersetzen, die RUFBUSSE auf der Linie 86A und 89A abschaffen und diese Linien den ganzen Tag mit einem regulären Bus fahren lassen, allen Öffis in der Donaustadt einen 15 Takt oder was besseres auf allen Abschnitten geben und das zu allen Tageszeiten und Wochentagen, sowie im gesamt transdanubischen Raum ein Lückenloses und sicheres Radnetz bauen, welches auch von ungeübten Radfahrwern und Kindern ohne gefahr von einem Auto niedergefahren zu werden befahren werden kann.

Den die ganzen Straßen die in der Donaustadt und Floridsdorf geplant sind, würden nur noch mehr Verkehr anziehen und so die Lebensqualität in diesen Bezirken massiv verschlechtern durch den Lärm und die Abgase die neu entstehen. 

Offline Schienenfreak

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« Antwort #127 am: 18.07.2021, 21:09:50 »
Man sollte finde ich schleunigst wieder die Stationen Hausfeldstraße und Lobau eröffnen, die Ostbahnbrücke 4-Gleisig ausbauen, mit Fuß und Radwege daneben oder darunter, im Abschnitt Erzherzog-Karl-Straße bis Italiener Schleife und darüber hinaus wieder Personenverkehr einführen mit Stationen beim Gewerbepark Stadlau (26) und Rautenweg (25A, 27A, 87A), einen Expressbus einführen der von der Station Aspernstraße über die Station Hausfeldstraße und den Rautenweg zur Station Aderklaaer Straße und darüber hinaus nach Großjedlersdorf fährt, den 26A 1:1 mit einer Bim ersetzen, die RUFBUSSE auf der Linie 86A und 89A abschaffen und diese Linien den ganzen Tag mit einem regulären Bus fahren lassen, allen Öffis in der Donaustadt einen 15 Takt oder was besseres auf allen Abschnitten geben und das zu allen Tageszeiten und Wochentagen
Dem ist nichts hinzuzfügen.

Bezüglich der Linien über die Stadtgrenze gehört eigentlich vorher das gesamte zusammengewachsene Umland eingemeindet, dann bräuchte man sich nicht mehr mit dem diesbezüglich hinterwäldlerischen NÖ um die FInanzierung ärgern.
Aso, und da wird NÖ natürlich sofort nachgeben und die Gemeinden abtreten. Ein wenig weltfremd, das zu glauben.
Das habe ich auch mit keinem Wort behauptet. 😉 Nichts destotrotz wäre es mehr als fällig.
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« Antwort #128 am: 18.07.2021, 21:38:42 »
Bezüglich der Linien über die Stadtgrenze gehört eigentlich vorher das gesamte zusammengewachsene Umland eingemeindet, dann bräuchte man sich nicht mehr mit dem diesbezüglich hinterwäldlerischen NÖ um die FInanzierung ärgern.
Aso, und da wird NÖ natürlich sofort nachgeben und die Gemeinden abtreten. Ein wenig weltfremd, das zu glauben.
Das habe ich auch mit keinem Wort behauptet. 😉 Nichts destotrotz wäre es mehr als fällig.
Wieso? Nur um Erweiterungen öffentlicher Verkehrsmittel durchzusetzen? Was sagen denn die Einwohner der betroffenen Gemeinden dazu, oder ist das wurscht.

Offline Schienenfreak

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Antw:Straßenbahnausbau in den 2020ern und darüber hinaus.
« Antwort #129 am: 19.07.2021, 22:02:10 »
Bezüglich der Linien über die Stadtgrenze gehört eigentlich vorher das gesamte zusammengewachsene Umland eingemeindet, dann bräuchte man sich nicht mehr mit dem diesbezüglich hinterwäldlerischen NÖ um die FInanzierung ärgern.
Aso, und da wird NÖ natürlich sofort nachgeben und die Gemeinden abtreten. Ein wenig weltfremd, das zu glauben.
Das habe ich auch mit keinem Wort behauptet. 😉 Nichts destotrotz wäre es mehr als fällig.
Wieso? Nur um Erweiterungen öffentlicher Verkehrsmittel durchzusetzen? Was sagen denn die Einwohner der betroffenen Gemeinden dazu, oder ist das wurscht.
Da das jetzt OT wird, nur kurz: Die Öffis sind nur ein kleiner Teil davon. Wien und der Speckgürtel sind bereits derart zusammengewachsen dass außer der Ortstafel meist kaum noch Unterschiede ersichtlich sind. Dennoch wird nur wegen der Ortstafel vieles schlechter, unter anderem eben die Öffi-Intervalle. Durch eine  Eingemeindung würde nur das Rechtliche dem tatsächlichen Zustand angepasst werden, Und die Einwohner sind natürlich nicht "wurscht", nur würde das ihnen auf Dauer sogar Vorteile bringen, z.B. leichteren Öffi-Ausbau, dadurch mit der Zeit bessere Anbindung, sie würden von den Vorteilen profitieren, die derzeit nur Wiener habe, so hätten sie nach 2 Jahren Hauptwohnsitz in Wien, die Möglichkeit, bei vorliegen weiterer Voraussetzungen, eine Gemeindewohnung zu erhalten, etc. Es wäre halt eine Veränderung, und das mag das Gewohnheitstier Mensch eben nicht, deshalb würden das wahrscheinlich viele Bewohner deswegen "ablehnen", wenn man sie aus dem Stegreif danach fragen würde...
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Offline Vineyard

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Antw:Straßenbahnausbau in den 2020ern und darüber hinaus.
« Antwort #130 am: 19.07.2021, 23:44:39 »
Wien und der Speckgürtel sind bereits derart zusammengewachsen dass außer der Ortstafel meist kaum noch Unterschiede ersichtlich sind.

Das stimmt allerdings. Persönlich hab ich es bei Perchtoldsdorf und Schwechat gemerkt, wo die Ortstafeln oft nur noch Zentimenter von einander entfernt sind. Wären die Tafeln weg, würde man es praktisch oft gar nicht merken, dass man Wien verlassen hat.

Offline strb

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« Antwort #131 am: 20.07.2021, 00:48:05 »
Aber man könnte natürlich in einem ersten Schritt auch ohne Änderung der Verhältnisse die Intervalle anpassen, wenn man wollte. Denn auch ein Regionalbus kann alle 10 Minuten oder öfter fahren, wenn man denn will.

Offline Autobusfan

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Antw:Straßenbahnausbau in den 2020ern und darüber hinaus.
« Antwort #132 am: 20.07.2021, 01:46:40 »
Der 400er z. B. fährt zwischen Heiligenstadt S U und Klosterneuburg Kierling S im Zehn-Minuten-Takt, und das mit Gelenkbussen. Die Linie ist ein Paradebeispiel dafür, wie Regionalverkehr funktionieren kann. Ergänzt wird die Linie durch zwei S40- und zwei R40-Züge pro Stunde.

Offline J-C

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« Antwort #133 am: 20.07.2021, 19:49:33 »
Ich würde mal zu wagen behaupten, dass sowas wie die Wiener Lokalbahn auf der Relation dennoch attraktiver da komfortabler wäre. Bekäme man es hin, dort eigene Gleiskörper (zulasten von MIV-Infrastruktur) zu bauen, könnte man vielleicht auch schnellere Geschwindigkeiten als auf der Straße erreichen.

Offline Schienenfreak

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« Antwort #134 am: 20.07.2021, 20:22:28 »
Aber man könnte natürlich in einem ersten Schritt auch ohne Änderung der Verhältnisse die Intervalle anpassen, wenn man wollte. Denn auch ein Regionalbus kann alle 10 Minuten oder öfter fahren, wenn man denn will.
Das stimmt natürlich, aber hier gehts ja um Straßenbahnneubau über die aufgrund der tatsächlichen Gegebenheiten eigentlich obsolete Stadt- und Landesgrenze, welche ja das eigentliche Problem ist, dass sich solche wichtigen Projekte so schwer realisieren lassen. .

Wien und der Speckgürtel sind bereits derart zusammengewachsen dass außer der Ortstafel meist kaum noch Unterschiede ersichtlich sind.

Das stimmt allerdings. Persönlich hab ich es bei Perchtoldsdorf und Schwechat gemerkt, wo die Ortstafeln oft nur noch Zentimenter von einander entfernt sind. Wären die Tafeln weg, würde man es praktisch oft gar nicht merken, dass man Wien verlassen hat.
Bei weitem nicht nur dort, sondern fast ganz rund um Wien. Und größtenteils sind auch die nachfolgenden Orte zusammengewachsen, Bin z.B. einmal mit einem Bus zum Gießhübl gefahren und dabei laut Ortstafel durch 3 Ortschaften gefahren und auch dort hätte man die Ortsgrenze nicht mitbekommen, wenn man die Ortstafel nicht zufällig gesehen hätte,
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Antw:Straßenbahnausbau in den 2020ern und darüber hinaus.
« Antwort #135 am: 21.07.2021, 11:23:11 »
https://kurier.at/chronik/niederoesterreich/spoe-gemeinden-pfeifen-auf-beitritt-zu-wien/182.017.707

Nur will man scheinbar in NÖ nichts davon wissen.

Aver imo. liegt es sowieso eher an der Finanzierung bzw. anderen bisherigen Prioritäten.

Wir wissen ja immer noch nicht wie es ab 2030 in Sachen Öffientwicklung wirklich weitergehen wird. Die aktuellen (nach der letzten Wahl überarbeiteten) Pläne gehen ja nur bis bis zur Ende der aktuellen Legislaturperiode in 4 Jahren.

Bisherige Priorität waren  ja die Neuordnung bzw. Erschaffung von Öffiinfrakstruktur in hauptsächlich neuen Stadtentwicklungsgebieten.

Offline Schienenfreak

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« Antwort #136 am: 21.07.2021, 18:13:31 »
https://kurier.at/chronik/niederoesterreich/spoe-gemeinden-pfeifen-auf-beitritt-zu-wien/182.017.707

Nur will man scheinbar in NÖ nichts davon wissen.
Der Artikel ist schon einige Jahre alt. Und bestätigt das, was ich schon geschrieben habe. Das Gewohnheitstier Mensch will keine Veränderungen, wenns nicht sein muss, egal wie viele Vorteile sie bringen würden. Aber das ist ja für das eigentliche Thema hier ohnehin nebensächlich, es würde bloß eine große Hürde für derartige neue Projekte beseitigen, weshalb ich das Thema überhaupt angerissen habe.
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Offline Bus33A

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« Antwort #137 am: 30.08.2021, 18:51:08 »
Mod-Hinweis 24A: Dieser Beitrag bezieht sich auf bereits gelöschte Beiträge.

26A auf Bim ist schon lang überfällig. Wenn die Verbauuung von Aspern Nord und des Haidjöchls aber nicht kommt ist eher der 27er sinnlos!

Auch bei 29A und 74A zahlt sich eine Umstellung auch eher noch nicht aus. der 29A ist an Schultagen von 7:00-7:40 mit Schülern voll, sonst meist halb gefüllt. Da brauch es keine Kapazitätserhöhung. 74A immer wenn ich den sehe ist er maximal zu ¼ gefüllt...

Auch müsste eine Linie 29 eher Floridsdorf - Grissemann-Straße - Aderklaaer Straße (ggf. weiter bis Großfeldsiedlung) fahren, und dann dafür der 28A im Bereich Leopoldau - Großfeldsiedlung etwas umgelenkt werden...So einfach mit 1:1 ersetzen ist das da auch nicht, durch Eipeldau (Leopoldauer Platz) geht mit Bim mittlerweile eher schwerer (Schutzzone!).
« Letzte Änderung: 31.08.2021, 20:56:56 von 24A »