Straßenbahnausbau in den 2020ern und darüber hinaus.

Thema: Straßenbahnausbau in den 2020ern und darüber hinaus.  (Gelesen 17082 mal)

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Offline 49er

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Antw:Straßenbahnausbau in den 2020ern und darüber hinaus.
« Antwort #100 am: 13.06.2021, 22:36:13 »
Es ist bei Weitem nicht so einDrama, wie du es hier machen möchtest. Es gibt etliche Kurzzuglinien, die ein zum 5er ähnliches Profil an Fahrgästen und relevanten orten an ihrer Strecke haben (z.B.: O). Ich denke, der 5er wird auch mit Kurzzügen mehr oder weniger damit zurecht kommen.
Außerdem geht die Kapaziät ja nicht verloren, sie wird nur woanders eingesetzt. Und da muss man sich fragen, ob die zusätzliche Kapazität durch Langzüge nicht am 46er besser aufgehoben wäre.
An kurzen ULFen für den 5er wird es jedenfalls nicht scheitern. Nur, weil momentan im Bhf. Floridsdorf einige wenige stationiert sind, heißt das nicht, dass sich das ja nicht noch ändern kann. Wenn man eine Linie umstellt, muss man da ohnehin hin- und her tauschen...
Genau, das Intervall am 5er kann und sollte man dann auch noch entsprechend anpassen. Und so schlecht ist das vermutlich eh nicht wenn statt alle 7 Minuten ein B alle 5 Minuten ein A daherkommt 😉
@63A: du lässt ein wenig außer Acht, dass der 46er eine der frequentiertesten Linien im Netz ist, da ist der 5er schon noch ein Stück entfernt. Also am 46er die A durch die gleiche Anzahl B ersetzen und am 5er das Intervall für Kurzzüge anpassen dann wird das schon klappen.

Ich mache kein Drama,nur es werden nicht so viele Fahrgäste einsteigen können.

Ähm, doch machst du, lies doch deinen Kommentar von vorhin nochmals durch!

Wie oft fährst du denn mit dem 5er (und 46er) dass du die geplante Umstellung so unmöglich empfindest?

(Wohlgemerkt, ich brauche den 5er auf meinem Weg zur Arbeit und habe demnach auch so geurteilt wie oben angeführt.)

Offline DerGrafikfehler

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Antw:Straßenbahnausbau in den 2020ern und darüber hinaus.
« Antwort #101 am: 13.06.2021, 22:48:15 »
Dazu kommt auch noch, dass am 5er bereits seit längerer Zeit planmäßig A1 eingesetzt werden, wenn auch nur saisonal. Das ist bei anderen Langzug-Linien, bei denen man das ebenfalls versucht hat, nicht mehr der Fall.

Offline 63A

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Antw:Straßenbahnausbau in den 2020ern und darüber hinaus.
« Antwort #102 am: 14.06.2021, 04:53:29 »
Es ist bei Weitem nicht so einDrama, wie du es hier machen möchtest. Es gibt etliche Kurzzuglinien, die ein zum 5er ähnliches Profil an Fahrgästen und relevanten orten an ihrer Strecke haben (z.B.: O). Ich denke, der 5er wird auch mit Kurzzügen mehr oder weniger damit zurecht kommen.
Außerdem geht die Kapaziät ja nicht verloren, sie wird nur woanders eingesetzt. Und da muss man sich fragen, ob die zusätzliche Kapazität durch Langzüge nicht am 46er besser aufgehoben wäre.
An kurzen ULFen für den 5er wird es jedenfalls nicht scheitern. Nur, weil momentan im Bhf. Floridsdorf einige wenige stationiert sind, heißt das nicht, dass sich das ja nicht noch ändern kann. Wenn man eine Linie umstellt, muss man da ohnehin hin- und her tauschen...
Genau, das Intervall am 5er kann und sollte man dann auch noch entsprechend anpassen. Und so schlecht ist das vermutlich eh nicht wenn statt alle 7 Minuten ein B alle 5 Minuten ein A daherkommt 😉
@63A: du lässt ein wenig außer Acht, dass der 46er eine der frequentiertesten Linien im Netz ist, da ist der 5er schon noch ein Stück entfernt. Also am 46er die A durch die gleiche Anzahl B ersetzen und am 5er das Intervall für Kurzzüge anpassen dann wird das schon klappen.

Ich mache kein Drama,nur es werden nicht so viele Fahrgäste einsteigen können.

Ähm, doch machst du, lies doch deinen Kommentar von vorhin nochmals durch!

Wie oft fährst du denn mit dem 5er (und 46er) dass du die geplante Umstellung so unmöglich empfindest?

(Wohlgemerkt, ich brauche den 5er auf meinem Weg zur Arbeit und habe demnach auch so geurteilt wie oben angeführt.)

Ich fahre sehr wohl mit dem 46er öfters (mit dem 5er eher selten;aber wenn ich mit dem unterwegs bin ist der immer voll). Und beim 46er brauchen wir auch nicht lang diskutieren,
denn jeder Ottakringer/in weiß die Situation auf dieser Linie. Werktags hat man in der Früh und am Nachmittag sehr geringe Chancen einen Sitzplatz zu bekommen bzw. überhaupt einzusteigen (war bei mir so immer der Fall wenn ich mit der Linie 46 unterwegs war).
Der 46er gehört schon seit Jahren auf Langzüge umgestellt aber wie immer gab/gibt es Ausreden über eine geringe Anzahl an B/B1 bzw. E2+c5 was natürlich falsch ist,denn während der Sperre des Johann-Nepomuk-Berger-Platzes und der Kurzführung des 2ers wurde der 46er mit Langzügen betrieben. Wieso man diese Version eingestellt hat obwohl man bereits wusste,
dass diese Linie einer der meistbenützten Linien  ist,stelle ich mir die Frage ob die Wiener Linien wissen auf welchen Linien man Langzüge bzw. Kurzzüge einsetzen muss. Ich hatte nämlich die Gelegenheit vor ein paar Jahren (ca. ~ 2015/16) mit dem 38er einige Tage lang zu fahren (nur Werktags). Beginnend beim Schottentor war er entlang der Währinger Straße und Nußdorfer Straße bis zur U6 gut besetzt aber ab der Nußdorfer Straße bis nach Grinzing sind von den 100% der Fahrgäste die was beim Schottentor eingestiegen sind nur noch ca. 40 - 45% geblieben. Und an Wochenenden (habe ich immer genützt zum Kahlenberg zu fahren) werde ich nicht mehr anfangen denn er war in den Vormittags/Nachmittagsstunden leer. Der 38er wäre z.B ein Kandidat für Kurzzüge weil man ebenfalls bis zur Nußdorfer Straße zusätzlich den 37er hat (Ob sich seit damals etwas geändert hat weiß ich nicht aber wie gesagt zum damaligen Zeitpunkt war er nicht so besetzt). Meine persönliche Meinung wäre,
dass sowohl der 5er als auch der 46er weiterhin mit Langzügen betrieben wird.

Offline strb

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Antw:Straßenbahnausbau in den 2020ern und darüber hinaus.
« Antwort #103 am: 14.06.2021, 08:20:35 »
aber wie immer gab/gibt es Ausreden über eine geringe Anzahl an B/B1 bzw. E2+c5 was natürlich falsch ist,denn während der Sperre des Johann-Nepomuk-Berger-Platzes und der Kurzführung des 2ers wurde der 46er mit Langzügen betrieben.
Überleg mal, ob die beiden fett markierten Stellen vielleicht in Zusammenhang stehen  🤔
Und dann bedenke, dass die Sperre des JNBP in die Sommerferien gefallen ist  🤔

Offline 63A

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Antw:Straßenbahnausbau in den 2020ern und darüber hinaus.
« Antwort #104 am: 14.06.2021, 10:02:03 »
Man konnte ihn ja doch weiterhin mit Langzügen fahren lassen (sprich dass die B/B1 bzw. E2 planmäßig fahren).Was ist da ein Problem?
Und bezüglich der geringen Anzahl an Langzügen meinte ich,dass man immer verweigert hat planmäßig (!) diese am 46er zu schicken.

Offline strb

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Antw:Straßenbahnausbau in den 2020ern und darüber hinaus.
« Antwort #105 am: 14.06.2021, 13:05:06 »
Man konnte ihn ja doch weiterhin mit Langzügen fahren lassen (sprich dass die B/B1 bzw. E2 planmäßig fahren).Was ist da ein Problem?
Den 46er?
Was das Problem sein soll? Die Anzahl der vorhandenen Langzüge...

Offline 63A

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Antw:Straßenbahnausbau in den 2020ern und darüber hinaus.
« Antwort #106 am: 15.06.2021, 14:11:51 »
Ich überlass dir das Thema mit dem 46er.

Nun zur Frage:
Es gab Pläne Anfang/Mitte der 2000er Jahre den damaligen 65er (heute 1) über die Wienerbergstraße bis zum Bahnhof Meidling zu verlängern. Gibt es da noch Interesse zum Projekt oder wurde er wie die anderen weggeworfen?

Offline Vineyard

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Antw:Straßenbahnausbau in den 2020ern und darüber hinaus.
« Antwort #107 am: 15.06.2021, 15:13:41 »
Es gab Pläne Anfang/Mitte der 2000er Jahre den damaligen 65er (heute 1) über die Wienerbergstraße bis zum Bahnhof Meidling zu verlängern. Gibt es da noch Interesse zum Projekt oder wurde er wie die anderen weggeworfen?

Ich habe mal schnell nachgegoogled und nein, das ist schön länger nicht mehr aktuell. Ein Problem war das übliche "Verlust von Parkplätzen" Geseiere und Uneinigkeit zwischen den betrofffenen Bezirken.

Zusätzlich erlaube ich mir mal diesen Wikipediaartikel zu zitieren.
Zitat
Seit Jahren wird überlegt, durch eine Straßenbahnlinie die Busse zu entlasten. Während früher die Verlängerung der Linie 65 (heute: 1) von der Knöllgasse durch die Wienerbergstraße zum Bahnhof Meidling geplant war, so ist derzeit der Bau einer neuen Straßenbahnlinie 15 geplant. Sie soll vom Bahnhof Meidling über die Gleise der Linie 62 zur Haltestelle Wienerbergbrücke führen und ab hier auf einer neu zu bauenden Trasse durch die Wienerbergstraße, Raxstraße und Grenzackerstraße zur in Bau befindlichen U1-Station Altes Landgut führen. Die Inbetriebnahme ist frühestens 2017 geplant.

Ja, den Schluss hab ich mit Absicht dick markiert. Warum, siehe hier:

Zitat
Ab 2028: Gemeinsam mit der U2-Verlängerung bis Wienerberg soll die Bustrasse zur Straßenbahn Wienerbergtangente umgebaut werden.

Wobei letzteres Zieldatum inwischen auch mit Vorsicht zu genießen ist, da es ja aktuell 2028 mit der U2 erst zum Matleinsdorfer Platz gehen soll.  😛
« Letzte Änderung: 19.07.2021, 15:13:53 von Vineyard »

Offline 63A

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Antw:Straßenbahnausbau in den 2020ern und darüber hinaus.
« Antwort #108 am: 15.06.2021, 15:27:36 »
Beim 15A wird es immer enger und enger und heute gab es wieder Konovifahrten,was aber auf dieser Linie nichts neues ist (war so auch als die Normalbusse fuhren).Die Intervalle werden aufgrund des Verkehrs auf der Grenzackerstraße (FR Meidling) und Raxstraße nicht immer eingehalten,wobei ich mich frage wieso keine Busspur auf der Grenzacker auch in Richtung Meidling errichtet wurde. An Geld könnte es nicht scheitern.Nachdem man den 15A auf Gelenker umgestellt hat,gab es keine Diskussion mehr über eine neue Bimlinie.
Auch über die Wiedereinführung des 67ers redet man in Favoriten nicht mehr (die neue Trasse über die Laaer-Berg-Straße) was ich ehrlich gesagt schade finde. Ein riesiger Fehler der damaligen Stadtpolitik (Ende der 80er) war,
dass man den 67er vom Otto-Probst-Platz nicht zum Schöpfwerk verlängert hat,
den das Stadtviertel macht fast 5% der Bevölkerung Meidlings aus und die U6 (bzw. der damalige 64er) ist nur eine Nord-Süd Achse und eine West-Ost-Achse fehlt hier (der 16A braucht zu lange in den 10.,). Den 16A könnte man nur zwischen Otto-Probst-Platz und Alaudagasse lassen,bis Hetzendorf den 11er. Simmering würde so eine 3.Verbindung in den Südwesten Meidlings bekommen und der 15A würde halbwegs entlastet werden.

Offline 49er

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Antw:Straßenbahnausbau in den 2020ern und darüber hinaus.
« Antwort #109 am: 15.06.2021, 16:15:08 »
Ein riesiger Fehler der damaligen Stadtpolitik (Ende der 80er) war,
dass man den 67er vom Otto-Probst-Platz nicht zum Schöpfwerk verlängert hat,
den das Stadtviertel macht fast 5% der Bevölkerung Meidlings aus und die U6 (bzw. der damalige 64er) ist nur eine Nord-Süd Achse und eine West-Ost-Achse fehlt hier (der 16A braucht zu lange in den 10.,). Den 16A könnte man nur zwischen Otto-Probst-Platz und Alaudagasse lassen,bis Hetzendorf den 11er. Simmering würde so eine 3.Verbindung in den Südwesten Meidlings bekommen und der 15A würde halbwegs entlastet werden.
Für die Strecke von Otto-Probst-Platz bis Schöpfwerk reicht der 16A völlig aus. Grad mal in der Früh sind die Busse durch die Schüler voller.

Offline 63A

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Antw:Straßenbahnausbau in den 2020ern und darüber hinaus.
« Antwort #110 am: 15.06.2021, 16:28:04 »
Ein riesiger Fehler der damaligen Stadtpolitik (Ende der 80er) war,
dass man den 67er vom Otto-Probst-Platz nicht zum Schöpfwerk verlängert hat,
den das Stadtviertel macht fast 5% der Bevölkerung Meidlings aus und die U6 (bzw. der damalige 64er) ist nur eine Nord-Süd Achse und eine West-Ost-Achse fehlt hier (der 16A braucht zu lange in den 10.,). Den 16A könnte man nur zwischen Otto-Probst-Platz und Alaudagasse lassen,bis Hetzendorf den 11er. Simmering würde so eine 3.Verbindung in den Südwesten Meidlings bekommen und der 15A würde halbwegs entlastet werden.
Für die Strecke von Otto-Probst-Platz bis Schöpfwerk reicht der 16A völlig aus. Grad mal in der Früh sind die Busse durch die Schüler voller.
Ja deswegen wäre sinnvoll eine Bim als ein Bus (mehr Kapazität)  😉. Oder man führt den 16A (von jemandem gab es ein Vorschlag) mit dem 63A zum Rosenhügel,aber der Gelenker reicht hier vollkommend aus.

Offline 49er

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Antw:Straßenbahnausbau in den 2020ern und darüber hinaus.
« Antwort #111 am: 15.06.2021, 16:38:45 »
Ein riesiger Fehler der damaligen Stadtpolitik (Ende der 80er) war,
dass man den 67er vom Otto-Probst-Platz nicht zum Schöpfwerk verlängert hat,
den das Stadtviertel macht fast 5% der Bevölkerung Meidlings aus und die U6 (bzw. der damalige 64er) ist nur eine Nord-Süd Achse und eine West-Ost-Achse fehlt hier (der 16A braucht zu lange in den 10.,). Den 16A könnte man nur zwischen Otto-Probst-Platz und Alaudagasse lassen,bis Hetzendorf den 11er. Simmering würde so eine 3.Verbindung in den Südwesten Meidlings bekommen und der 15A würde halbwegs entlastet werden.
Für die Strecke von Otto-Probst-Platz bis Schöpfwerk reicht der 16A völlig aus. Grad mal in der Früh sind die Busse durch die Schüler voller.
Ja deswegen wäre sinnvoll eine Bim als ein Bus (mehr Kapazität)  😉. Oder man führt den 16A (von jemandem gab es ein Vorschlag) mit dem 63A zum Rosenhügel,aber der Gelenker reicht hier vollkommend aus.
Wozu, das wäre rausgeschmissenes Geld, außerdem gibt es genug Projekt (25er Seestadt, 27er, 12er, O FEP,...) wo eine neue Straßenbahnstrecke sinnvoller und notwendiger ist.

Für die Stunde in der Früh reicht auch eine Intervallverdichtung aus. Sonst müssten wohl einige Busstrecken auf Straßenbahn umgestellt werden (und fahren dann zu anderen Tageszeiten auch einiges an heißer Luft spazieren.)

Offline 63A

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« Antwort #112 am: 15.06.2021, 17:01:12 »
Ein riesiger Fehler der damaligen Stadtpolitik (Ende der 80er) war,
dass man den 67er vom Otto-Probst-Platz nicht zum Schöpfwerk verlängert hat,
den das Stadtviertel macht fast 5% der Bevölkerung Meidlings aus und die U6 (bzw. der damalige 64er) ist nur eine Nord-Süd Achse und eine West-Ost-Achse fehlt hier (der 16A braucht zu lange in den 10.,). Den 16A könnte man nur zwischen Otto-Probst-Platz und Alaudagasse lassen,bis Hetzendorf den 11er. Simmering würde so eine 3.Verbindung in den Südwesten Meidlings bekommen und der 15A würde halbwegs entlastet werden.
Für die Strecke von Otto-Probst-Platz bis Schöpfwerk reicht der 16A völlig aus. Grad mal in der Früh sind die Busse durch die Schüler voller.
Ja deswegen wäre sinnvoll eine Bim als ein Bus (mehr Kapazität)  😉. Oder man führt den 16A (von jemandem gab es ein Vorschlag) mit dem 63A zum Rosenhügel,aber der Gelenker reicht hier vollkommend aus.
Wozu, das wäre rausgeschmissenes Geld, außerdem gibt es genug Projekt (25er Seestadt, 27er, 12er, O FEP,...) wo eine neue Straßenbahnstrecke sinnvoller und notwendiger ist.

Für die Stunde in der Früh reicht auch eine Intervallverdichtung aus. Sonst müssten wohl einige Busstrecken auf Straßenbahn umgestellt werden (und fahren dann zu anderen Tageszeiten auch einiges an heißer Luft spazieren.)
Das mit dem O-Wagen kann man vergessen denn die SPÖ Brigittenau ist ja gegen das Projekt. Außerdem wächst der Süden stetig und die U6 ist heillos überlastet.
Prozentuell liegt der Süden im Autofahren ganz Vorne und daher besser eine Bim, die mehr Fahrgäste transportieren kann,nicht umweltschädlich ist und auch auf einen eigenen Gleiskörper fahren kann. Oder wenn keine Bim dann Gelenker.

Offline 49er

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« Antwort #113 am: 15.06.2021, 17:17:18 »
Ein riesiger Fehler der damaligen Stadtpolitik (Ende der 80er) war,
dass man den 67er vom Otto-Probst-Platz nicht zum Schöpfwerk verlängert hat,
den das Stadtviertel macht fast 5% der Bevölkerung Meidlings aus und die U6 (bzw. der damalige 64er) ist nur eine Nord-Süd Achse und eine West-Ost-Achse fehlt hier (der 16A braucht zu lange in den 10.,). Den 16A könnte man nur zwischen Otto-Probst-Platz und Alaudagasse lassen,bis Hetzendorf den 11er. Simmering würde so eine 3.Verbindung in den Südwesten Meidlings bekommen und der 15A würde halbwegs entlastet werden.
Für die Strecke von Otto-Probst-Platz bis Schöpfwerk reicht der 16A völlig aus. Grad mal in der Früh sind die Busse durch die Schüler voller.
Ja deswegen wäre sinnvoll eine Bim als ein Bus (mehr Kapazität)  😉. Oder man führt den 16A (von jemandem gab es ein Vorschlag) mit dem 63A zum Rosenhügel,aber der Gelenker reicht hier vollkommend aus.
Wozu, das wäre rausgeschmissenes Geld, außerdem gibt es genug Projekt (25er Seestadt, 27er, 12er, O FEP,...) wo eine neue Straßenbahnstrecke sinnvoller und notwendiger ist.

Für die Stunde in der Früh reicht auch eine Intervallverdichtung aus. Sonst müssten wohl einige Busstrecken auf Straßenbahn umgestellt werden (und fahren dann zu anderen Tageszeiten auch einiges an heißer Luft spazieren.)
Das mit dem O-Wagen kann man vergessen denn die SPÖ Brigittenau ist ja gegen das Projekt. Außerdem wächst der Süden stetig und die U6 ist heillos überlastet.
Prozentuell liegt der Süden im Autofahren ganz Vorne und daher besser eine Bim, die mehr Fahrgäste transportieren kann,nicht umweltschädlich ist und auch auf einen eigenen Gleiskörper fahren kann. Oder wenn keine Bim dann Gelenker.
Willst du es nicht verstehen? Die Busse des 16A sind nicht annähernd überlastet wenn man mal die Früh-HVZ weglässt wo jede Linie gut gefüllt ist.
Wozu soll dort eine Straßenbahn fahren? Dass die paar Leute die zur U6 wollen, in der Straßenbahn statt im Bus sitzen, auf einer Zuckelstrecke, wo jeder Häuserblock angefahren wird? Die die schnell in die Stadt wollen fahren mit dem 11er zur U1 (der bis Raxstraße auch nicht überfüllt ist nur zur Info!)

Und von "heillos überlastet" (bitte lass die Übertreibungen, wenn sie eh nicht stimmen!) kann man bei der U6 im Süden nun wirklich nicht sprechen, ich wohne seit vielen Jahren entlang der südlichen U6 und ab Meidling sind die Züge nun gut gefüllt und die U6 nun dank der Neubauten ab Alterlaa auch bis Siebenhirten gerechtfertigt. Dass man bei der Anbindung umliegender  Siedlungen Verbesserungen umsetzen kann, mag ja stimmen, aber dazu gehört nicht eine mäßig ausgelastete Buslinie einfach mal auf Straßenbahnbetrieb umzustellen

Offline 63A

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« Antwort #114 am: 15.06.2021, 17:31:41 »
Der Süden wächst,ich glaube du verstehst es nicht,denn auch ich wohne im Süden und kenne die Wohnsituation/Verkehrssituation. Es kommen mehr Leute nach Liesing/Meidling/Favoriten und die Straßen sind sehr überlastet (wenn du es wüsstest, würdest du so etwas nicht sagen). Ich hatte eine Situation wo der 15A fast 10 - 15 Minuten im Stau stand (gemeinsam mit dem 65A). Die U6 ist jetzt nicht überlastet aber in den nächsten Jahren wird sie es langsam denn durch die Attraktivierung des Busnetzes und den Stadtentwicklungsgebieten rund um ziehen natürlich mehr Einwohner hin. Und noch dazu ist Liesing der Autostärkste Bezirk Wiens doch das wird sich hoffentlich jetzt ändern,denn jetzt sind z.B Atzgersdorf zusätzlich mit dem 64A näher an die U6 angebunden. Der 16A gehört auch zu den Linien,die immer Verkehrsbedingte Verspätungen hat.

Offline 49er

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« Antwort #115 am: 15.06.2021, 18:04:52 »
Ich glaube du hast meinen Beitrag nicht sinnerfassend gelesen, natürlich wächst die Bevölkerung in der Stadt (nicht nur im Süden) aber die Wohnbauten in Alterlaa/In der Wiesen/usw... sind ja Beispiele.

Aber mit dir diskutieren bringt absolut nichts, denn solange du mit solchen Aussagen kommst,
Es kommen mehr Leute nach Liesing/Meidling/Favoriten und die Straßen sind sehr überlastet (wenn du es wüsstest, würdest du so etwas nicht sagen).
wenn mal jemand nicht deiner Meinung ist, erübrigt sich eh jede Diskussion.

Das was du beschreibst, sind ganz normale Vorgänge in einer Großstadt, da kann es sich mal stauen, da können sich Busse (wie übrigens auch Straßenbahnen) verspäten.

Und nachdem ich ebenso in dieser Gegend seit vielen Jahren schon wohne, habe ich mir selbst auch ein Bild machen können. Ich denke eher, dass dir da der Vergleich zu extrem überlasteten Bezirken und Straßen fehlt (wobei, die Altmannsdorfer Straße und Breitenfurter Straße im 12. wären so welche) und du da schnell man mal Sachen extremer darstellt als sie sind. Das macht deine Aussagen aber nicht richtiger.

Offline 63A

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« Antwort #116 am: 15.06.2021, 18:13:56 »
Deine Aussagen sind sinnlos,denn ich bin der Meinung,dass man auf die Umwelt aufpassen soll weil in ein paar Jahren wird diese Welt nicht mehr so sein wie wir sie heute kennen. Es gibt Gebiete wo sich Straßenbahnen ausgehen nur wenn man sie nicht ausnutzt dann bitte nicht aufregen.

Offline 49er

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« Antwort #117 am: 15.06.2021, 18:23:30 »
Somit ist die Diskussion spätestens hier für mich zu Ende, denn wenn einem die Argumente ausgehen, die Aussagen anderer als "sinnlos" zu bezeichnen, zeigt sehr gut, dass du nicht in der Lage bist, sachlich zu diskutieren!

Offline 63A

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« Antwort #118 am: 15.06.2021, 18:29:21 »
Ok wir diskutieren nicht mehr darüber. Ich bin immer der jenige der hier nichts weiß aber eines Tages wird es sich nachweisen,dass ich recht hatte aber nun ja. Ich will hier im Forum keinen beleidigen aber für mich heißt es "in Pension gehen". Ich werde einige Zeit nicht online sein.
Herzlichen Dank an alle Mitglieder!

Offline Vineyard

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« Antwort #119 am: 17.07.2021, 18:25:25 »
https://forum.nv-wien.at/index.php?topic=20985.msg364723#msg364723

Linie 255 war so nett diese Öffipaketvorschläge aus dem Vorjahr hier im Forum  zu reposten.

Auf den ersten Blick fallen mir bimspezifisch zwei neue Vorschläge auf.

- Eine Verlängerungen des 12ers bis Prater Messegelände.
- Eine neue Straßenbahnlinie 66 zwischen der S-Bahnstation Rosenhügel/Tullnertalgasse bis zum Quariter Belvedere.
Diese würde sich zwischen Otto-Probst Platz und Quartier Belvedere die Gleise mit der Linie O teilen. Neu wäre vom Otto-Probst Platz - Otto-Probst Straße - Computergasse - GHS Gasse - Anton Baumgartner Straße.

Wie dann weiter geht bin ich mir nicht ganz sicher, aber es sieht eher danach aus, dass es dann weiter durch die Gregorygasse und dann mittels einer Verbindung durch die Walter-Jurmann Gasse Richtung S-Bahn geht. Es sieht zumindestens so aus, kann sein, dass ich mich irre. Denn ich hab keine Ahnung wie sie beide Gassen verbinden könnten, ohne dass es Krieg mit den Anrainern geben würde.