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Öffentlicher Verkehr national und international => ÖV international => Thema gestartet von: Vineyard am 27.06.2021, 19:49:01

Titel: Stadtentwicklungsplan München 2040
Beitrag von: Vineyard am 27.06.2021, 19:49:01
Ich bin letztens darüber über einen FB Bekannten gestossen.

https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/entwicklungsplan-der-stadt-so-sieht-muenchen-im-jahr-2040-aus-art-737959
https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Referat-fuer-Stadtplanung-und-Bauordnung/Step2040/Inhalte.html#b

Interessant finde ich vor allem die konsquente  Entfernung von Autospuren und Parkplätzen vor allem in der Altstadt, was schon gerade zu radikal klingt. (Bei uns würde da sicher sofort die FPÖ losschreien.)

Mein Bekannter, der gewiss kein Grüner ist, ist über die Pläne ziemlich begeistert und hebt hier speziell, dass erst vor kurzem fertiggstellte Altstadt-Parkhaus hervor. Ein weiteres positiv Beispiel ,dass er nennt ist Düsseldorf, wo große unterirdische Parkhäuser scheinbar schon gang und gebe sind.

Zitat:

"Sie nehmen nicht nur den Druck aus den Straßen, sie verringern auch die allgemeine Aggression, weil nicht mehr Horden von Autofahrern zunehmend wütend nach Parkmöglichkeiten suchen."
Titel: Antw:Stadentwicklungsplan München 2040
Beitrag von: DUEWAG-IBK am 28.06.2021, 07:12:03
"Sie nehmen nicht nur den Druck aus den Straßen, sie verringern auch die allgemeine Aggression, weil nicht mehr Horden von Autofahrern zunehmend wütend nach Parkmöglichkeiten suchen."

Dann hast du aber einen interessanten Bekannten. In Innsbruck, wo rund um die Altstadt viele große Parkgaragen sind, sorgen diese Parkgaragen für zusätzlichen Verkehr und sogar Stau auf angrenzenden, wichtigen, Hauptstraßen. In der Peripherie gibt es hingegen keine Parkgaragen, geschweige denn gescheite P&R-Angebote.

Autoverkehr gehört auf notwendiges reduziert, nicht auf Ausflugsfahrten in die Stadt.
Titel: Antw:Stadentwicklungsplan München 2040
Beitrag von: Vineyard am 28.06.2021, 08:52:01
Wie gesagt, laut ihm scheint es zumindestens in Düsseldorf zu funktionieren. Und er ist als Journalist recht oft unterwegs. Kann sein, dass sein Eindruck subjektiv ist.