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Nahverkehr Wien => Zukünftiges => Thema gestartet von: DietmarS93 am 18.01.2019, 18:03:09

Titel: Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: DietmarS93 am 18.01.2019, 18:03:09
Hallo zusammen!

Es gibt ja mitlerweile sehr viele unterschiedliche Ideen für eine 2. S-Bahn-Stammstrecke. Vom Land Niederösterreich wird ja immer wieder gefordert, die FJB mit einer Tunnelstrecke zum HBF zu verlängern. Davon gibt es noch eine Variante die im Bereich der Station Handelskai beginnt und ebenfalls unterirdisch zum HBF verläuft (https://extern.linieplus.de/proposal/utopie-wien-2-s-bahn-stammstrecke/). Ebenso haben manche (auch hier im Forum) schon vorgeschlagen die bestehende Stammstrecke 4-gleisig auszubauen.

Alle diese Ideen sind grundsätzlich nicht schlecht, haben aber auch relativ deutliche Nachteile:
Die Tunnelstrecken benötigen schlicht unfassbar hohe finanzelle Aufwendungen. Beim 4-gleisigen Ausbau der Bestandstrecke sind die Kosten natürlich auch nicht unerheblich, aber an den selben Stellen nochmal soviele Fahrgäste durchzupressen (die Verknüpften U-Bahn und Buslinien bersten teilweise jetzt schon) ohne das weitere Punkte in der Stadt bedient werden, halte ich für (noch) weniger sinnvoll.

Wenn man in die Vergangenheit schaut, dann erkennt man einen verkehrsplanerischen Fehler, den man in der Zwischenkriegszeit (also vor über 100 Jahren) begangen hat: die Umfunktionierung ehemaliger Stadtbahnlinien (die zu k.u.k.-Zeiten noch mit dem übrigen Eisenbahn-Streckennetz verbunden waren) zu U-Bahnen - konkret die Gürtellinie (heute ein Teilstück der U6) und Wiental-/Donaukanallinie (heutige U4).

Was hat sich aber seit damals getan: Die beiden ehemaligen Strecken wurden aus dem Österreichischen Eisenbahnnetz (Vollbahn) herausgelöst und in den 1990er-Jahren sogar komplett voneinander getrennt.

Technisch geschah aber etwas sehr merkwürdiges: die Donaukanal-/Wientallinie (heutige U4) wurde zu einer "echten" U-Bahn umfunktioniert (Lichtraum, Bahnsteighöhen) und läuft technisch wie auch die anderen U-Bahnlinien (U1, U2, U3, bald auch U5) eigentlich vollautomatisch. Daran würde ich auch nichts mehr ändern, da es funktioniert (von den Sanierungen mal abgesehen aber das ist nach über 100 Jahren Infrastruktur eigentlich nicht verwunderlich  ;) )

Die Gürtellinie (U6) wurde auf beiden Seiten verlängert (im Süden von Längenfeldgasse über Meidling nach Siebenhierten, Im Norden von Spittelau nach Floridsdorf). Dabei wurde aber das Lichtraumprofil weitestgehend belassen und auch technisch ist die U6 einer Vollbahn oder Lokalbahn (fast die gleichen Garnituren wie die Wiener Lokalbahn) wesentlich ähnlicher als einer U-Bahn (Oberleitung statt Stromschiene, Zugsicherung usw.). Das führt auch dazu, dass auf der U6 nach wie vor noch kein 2-Minuten Takt möglich ist, wie auf den restlichen U-Bahnlinien (U1 bis U4/U5). Auf der U6 herrscht das 3 Minuten Intervall vor, genauso wie auf der S-Bahn-Stammstrecke. Die alte "Gürtelstrecke" mit ihren Otto-Wagner-Stationen ist der Vorortelinie (S45) sehr ähnlich, welche die letzte noch als Vollbahn betriebene Stadtbahnlinie ist (hier verkehren wiederum die gleichen Triebfahrzeuge wie auf der S-Bahn-Stammstrecke).

Grundsätzlich Verbinden die U6 und die S-Bahn Stammstrecke die gleichen zwei Orte (Floridsdorf/Handelskai und Meidling). An diesen beiden Punkten liegen die Strecken auch unweit voneinander entfernt (Floridsdorf bis Wien Handelskai sogar paralell). In Meidling wäre zudem die Verbindung zur Pottendorferlinie (Meidlinger Südeinschnitt) möglich.

Fakt ist die Stammstrecke ist - seit der letzten Taktverdichtung und zusätzlichen - nie eingeplanten/vorhergesehenen (es wurde beim Umbau Meidling/Wien HBF nie vorgesehen, dass Fernverkehrszüge die Stammstrecke befahren - aufgrund rechtlicher
Zwänge muss das jetzt trotz gewaltiger Nachteile geduldet werden) - Fernverkehrszügen eines privaten Eisenbahnverkehrsunternehmens (EVU) überlastet ist. Auf lange Sicht gesehen macht nur ein Ausbau sinn.

Auf der U6 herrscht täglich eine Überbelastung, die auch mit nochmaliger Taktverdichtung (mehr als auf 2-Minuten geht auch bei vollautomatischen U-Bahnen nicht) nicht wirklich in den Griff zu kriegen ist. Da man bei der S-Bahn im Raum Wien sowieso irgendwann überall auf Doppelstock-Triebwägen gehen muss (Vorbild S-Bahn-Systeme in der Schweiz) wäre dieses Thema wohl mit dem Umstieg auf eine S-Bahn lösbar.

Was mich interessieren würde ist, wie groß die technischen Unterschiede zwischen S-Bahnstammstrecke und U6-Trasse (vorallem die "Neubauabschnitte" (Spittelau-Floridsdorf & Niederhofstraße-Meidling) tatsächlich sind. Dass Umbauten (denke mal an die Kabeltrassen zwischen den Gleisen auf der "Gürtelstrecke") notwendig wären ist klar, aber wie groß der tatsächliche Umfang wäre ist ja das entscheidende - ich denke wesentlich kleiner als bei den anderen Ausbauideen (4-gleisige Stammstrecke, Tunneltrasse).

Ich denke die Vorteile würden Überwiegen. Nachteile gibt es bestenfalls für Fahrgäste zwischen Siebenhirten und Meidling, aber da liese sich sicher auch eine praktikable Lösung finden.

Freue mich auf Kommentare/Rückmeldungen zu diesem Vorschlag!

p.s. was die FJB-Betrifft: da hat man leider im Kurzschluss-Denken bei der Station Spittelau ein - meiner Meinung nach - unnötiges Bürogebäude  :boese: auf die ehmalige Trasse der U6 (ging ja vor der Verlängerung nach Floridsdorf eigentlich auch nach Heiligenstadt) gebaut - sonst wäre es jetzt einfach die FJB über diese Trasse zur Gürtellinie zu verlegen. So wird wohl eine neue Rampe von Heiligenstadt bis Spittelau notwendig. :traurig: Alle Züge der FJB weiter hin zum Franz-Josefs-Bahnhof fahren zu lassen ist eigentlich auch nicht wirklich sinnvoll (außer der Straßenbahnlinien 5 & 33 gibt es dort keinen Mehrwert für die Fahrgäste der FJB!)
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: Bus33A am 18.01.2019, 19:45:15
Die U6 fährt teilweise im 90 Sekundentakt, zur HvZ werden an den Endstellen oftmals alle 60 Sekunden Züge „rausgeschossen“ (die sich dann auf den fahrplanmäßig Takt in etwa aufteilen) Und der limitierende Faktor ist da eher die Anzahl der Garnituren als die Sicherung.

Generell ist die U6 nicht einer Vollbahn ähnlicher als die U-Bahn sondern einer Straßenbahn.

Es wurde eben nicht auf U-Bahn umgebaut, sondern als so ein LIGHT-Rail System belassen, da U/S-Bahnen wohl um einiges schwerer, höher und Länger wären als die jetzigen Fahrzeuge, und die denkmalgeschützten Stationen nicht umgebaut werden dürfen. Also in einen S-Bahnzug müsstest da mit Leiter reinklettern. Nur weil die Bahn Oberleitung hat macht sie das nicht Vollbahnähnlich. Da kannst eher U1-U4 auf Vollbahn umstellen.

Und vom Verlauf her ist nur Floridsdorf-Dresdnerstraße gleich. Dann fährt beides vollkommen anders. Das eine am nord/westlichen Gürtel entlang, das andere am Süd-östlichen.

Ist zwar in Sachen Fahrgastanzahl ein interessantes Konzept, nur kommt dir da eben der Denkmalschutz in den Weg.
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: Negjana am 19.01.2019, 13:37:52
Die U6 wird nie wieder Vollbahnfahrzeuge sehen, genauso wenig wie die U4 oder andere U-Bahn-Linien.
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: DietmarS93 am 22.01.2019, 07:54:04
Also 90sek. Takt wäre mir auf der U6 neu - habe selbst vor ca. einem Jahr mal eine Erhebung zur HVZ am Westbahnhof gemacht (für eine Lehrveranstaltung im Studium) und da waren es eher 150sek. aber sicher keine 90sek.

Light-Rail belassen? - wie ich bereits erwähnt habe war die U6 einmal eine Stadtbahnlinie. Ja die Garnituen hatten sicher keine 22,5t-Achslast aber die wenn man die Entwicklungen bei den S-Bahnen ansieht, dann geht die Entwicklung in Richtung geringere Achslasten und Triebwagenzüge (auch die haben - selbst bei Doppelstock - geringere Achslasten als Streckenloks wie ÖBB 1016/1116).

Das Argument mit dem Denkmalschutz stimmt teilweise - Blickt man in Richtung Westen zur Vorortelinie (S45) dann hat man dort eine Bahnstrecke mit Streckenklasse D4 (22,5t Achslast) auf der theoretisch jeder Zug der S-Bahn-Stammstrecke ebenfalls verkehren könnte - mit gleicher Bausubstanz (Stadtbahn/Otto-Wagner-Bauwerke) Adaption wäre demnach möglich.

Die Einstiegshöhe ist sicher ein Thema welches man im Zuge des Umbaus/der Adaption berücksichtigen muss. Auch hier möchte ich aber auf die Vorortelinie verweisen wo in ÖBB 4024er barrierefrei eingestiegen werden kann.

Herrausfordern wird sicher auch das Thema die U6-Trasse von den Wiener Linien an die ÖBB zu übertragen - politisches Thema.
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: Negjana am 22.01.2019, 08:07:26
Die U6 wird nie wieder Vollbahnfahrzeuge sehen, genauso wenig wie die U4 oder andere U-Bahn-Linien.

Es wäre wirklich am einfachsten, einfach obigen Satz zu akzeptieren.
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: strb am 22.01.2019, 10:05:31
Blickt man in Richtung Westen zur Vorortelinie (S45) dann hat man dort eine Bahnstrecke mit Streckenklasse D4 (22,5t Achslast) auf der theoretisch jeder Zug der S-Bahn-Stammstrecke ebenfalls verkehren könnte
Nein, das stimmt so nicht - die Dosto-Garnituren dürfen z.B. nicht auf die Vorortelinie.
Die Einstiegshöhe ist sicher ein Thema welches man im Zuge des Umbaus/der Adaption berücksichtigen muss. Auch hier möchte ich aber auf die Vorortelinie verweisen wo in ÖBB 4024er barrierefrei eingestiegen werden kann.
In die 4024er kann man auf der Vorortelinie aber alles andere als barrierefrei einsteigen - weil eben die alten Stationen genau das nicht zulassen. Genau das war ja auch der Grund für den Umbau der U6 in der jetzigen Form (niedrige Bahnsteige aufgrund in der kruve liegenden Haltestellen, usw.).


Außerdem darfst du nicht vergessen, dass die Vorortelinie im Gegensatz zur Gürtellinie kaum Viadukte aufweist (nur in Heiligenstadt und Ottakring auf kurzen Abschnitten), sondern zum Großteil in Vollbahntunneln, Brücken oder Einschnitten trassiert ist.

Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: DietmarS93 am 22.01.2019, 13:27:24
Die Dostos dürfen deshalb nicht auf der Vorortelinie verkehren, da es bei Tunnel im Bogen (z.B. Ausfahrt Tunnel Türkenschanzpark in Richtung Krottenbachstraße zu Problemen mit dem Lichtraum im Oberstock kommt. Das selbe gilt auch für die Semmeringbahn auf der auch keine Dostos verkehren dürfen. Durch die Überhöhung des Gleises wird der Wagenkasten (zu) stark geneigt und würde mit der Tunnelwand kollidieren.
Auf der Gürtelstrecke sind mir ähnliche Situationen nicht bekannt (Bogenradiem größer, wenige Tunnel im Bogen) - auf den Neubauabschnitten (Längenfeldgasse-Meidling bzw. Floridsdorf-Spittelau) kann ich es nicht ausschließen - das erfordert entsprechende Untersuchungen.

Von der Achsbelastung / Statik der Bauwerke sollte es keine großen Probleme geben - auch nicht bei den Viaduktbögen (die sind einheitlich Errichtet und halten deutlich mehr aus als man vermuten möchte (Mantelreibung der Gewölbeziegel-> hohe Stabilität).
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: DietmarS93 am 22.01.2019, 13:34:29
Was die bartierefreihei im Bogen betrifft:
Da gibt es viele Beispiele wo man eingeschränkte Barrierefreiheit akzeptiert - z.B. Quartier Belvedere, Eichgraben-Altlengbach, Dürrwien usw.

Bei den 55er Bahnsteigkanten gibt es ebenfalls ein Lichtraumproblem in ENGEN Bögen. Die Bahnsteigkanten müssen dann entweder weiter vom Gleis weg (Größerer Spalt) oder niedriger (Stufe) gebaut werden. Zudem "kippt" auch da der Wagenkasten vom Bahnsteig weg.

Auch hier fällt mir eigentlich nur die Station Gumpendorferstraße als potentiell problematisch ein -  in Michelbeuern sollte der Gleisbogen einen ausreichend großen Radius aufweisen.
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: Negjana am 22.01.2019, 13:36:44
Warum soll man eine größtenteils sehr gut funktionierende U-Bahn-Linie durch Durchbindungen zusammenhauen, die auf der derzeitigen Stammstrecke problemlos Platz haben?  :rolleyes:
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: DietmarS93 am 22.01.2019, 13:39:32
Die U6 wird nie wieder Vollbahnfahrzeuge sehen, genauso wenig wie die U4 oder andere U-Bahn-Linien.

Es wäre wirklich am einfachsten, einfach obigen Satz zu akzeptieren.

Super - sie machen eine Aussage und begründen diese nicht einmal. So etwas kann man eigentlich nicht akzeptieren, sofern man eine anregende Diskussion (begründete Argumentation - begründete Gegenargumentation) führen will. Alle anderen Teilnehmer hier begründen ihre Argumente.
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: Negjana am 22.01.2019, 14:02:55
Nein nein, den Argumentationsbedarf hat schon der, der etwas vorschlägt.

Zumal in deinem Eingangsposting einige falsche Fakten kolportiert werden, wie beispielsweise 2'-Intervalle auf den Linien U1-U4.

Auch sind 2'-Intervalle bei Vollbahnsystemen wie der Wiener S-Bahn nur unter äußerst speziellen Umständen möglich, derzeit ist 3' das Maximum, in Zukunft hoffentlich irgendwann 2,5'.

Doppelstockwagen wären auf der U6 aufgrund der dichten Stationsabstände völlig unpassendes Wagenmaterial, sie sind schon auf der Stammstrecke nicht das Optimum und lassen sich nur aufgrund der langen Durchbinder rechtfertigen.

Was in deiner Idee mit dem Abschnitt Meidling - Siebenhirten der U6 passieren soll lese ich auch nirgends heraus......
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: Linie 255 am 22.01.2019, 15:21:33
Zitat
Vom Land Niederösterreich wird ja immer wieder gefordert, die FJB mit einer Tunnelstrecke zum HBF zu verlängern.

Das schöne dabeit ist, NÖ fordert an Wien vieles aber wenn es um die finanzierung geht dann ist es auf einmal ruhig.

Zitat
Das führt auch dazu, dass auf der U6 nach wie vor noch kein 2-Minuten Takt möglich ist,
Zitat
Auf der U6 herrscht das 3 Minuten Intervall vor,

Wie schon Bus33A schrieb, auf der U6 herscht in HVZ eine 90Sek Intervalle, dass dies nur von kurzer dauer funktioniert, liegt eher an den Fahrgastwechsel als an der möglichkeit der aktuellen Technik.

Zitat
Auf der U6 herrscht täglich eine Überbelastung, die auch mit nochmaliger Taktverdichtung (mehr als auf 2-Minuten geht auch bei vollautomatischen U-Bahnen nicht) nicht wirklich in den Griff zu kriegen ist.

Auch wenn es eher ein vorübergehender Effekt ist, die U6 ist derzeit unter kontrolle (90Sek + Umleitung der Fernzüge von Westbahnhof auf Hbf. haben einiges bewirkt), aber wie geschrieben vorübergehend (Die Fahrgsatzahlen steigen natürlich weiter).
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: 38ger am 22.01.2019, 15:25:19
Die U6 wird nie wieder Vollbahnfahrzeuge sehen, genauso wenig wie die U4 oder andere U-Bahn-Linien.

Es wäre wirklich am einfachsten, einfach obigen Satz zu akzeptieren.

Super - sie machen eine Aussage und begründen diese nicht einmal. So etwas kann man eigentlich nicht akzeptieren, sofern man eine anregende Diskussion (begründete Argumentation - begründete Gegenargumentation) führen will. Alle anderen Teilnehmer hier begründen ihre Argumente.

"Alle anderen"? Es diskutiert ja deshalbh kaum jemand mit, weil ohnehin fast allen klar ist, dass man eine so stark frequentierte Linie, wie es die U6 ist, nicht durch Linienüberlagerungen verkomplizieren kann. Das wäre schlichtwegs praxisuntauglich - selbst dann, wenn diese zweite Linie mit exakt demselben Wagenmaterial, wie die U6 betrieben würde. Auf einer Linie, wie der U6 kann man sich zur HVZ einfach ncht leisten, dass es regelmäßig zu zweiminütigen Verspätungen kommt. Der Vorschlag ist einfach so absurd, dass man gar nicht weiß, wo man mit Anfangen soll mit argumentieren!
So etwas, wie Linienüberlagerungen bei U-Bahnen funktioniert nur dort, wo durch die Überlagerung kein Intervall entsteht, dass dichter als drei Minuten ist!
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: 60er am 23.01.2019, 22:53:45
Zitat
Doppelstockwagen wären auf der U6 aufgrund der dichten Stationsabstände völlig unpassendes Wagenmaterial, sie sind schon auf der Stammstrecke nicht das Optimum und lassen sich nur aufgrund der langen Durchbinder rechtfertigen.
Moment! Wenn du von den nördlichen Bezirke nach Liesing willst ist es oben auch ned so schlecht.  :daumenhoch:
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: Negjana am 24.01.2019, 06:20:31
Das sind sicher 80% der U6-Fahrgäste......
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: 60er am 24.01.2019, 12:30:07
Ich weiss Ihr wollt mich eventuell Lynchen aber Ich würde die S45 auch auch ein U-Bahn ähnliches System umstellen oder auf ein System das besser mit kürzeren Intervalle auskommt.
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: Linie 255 am 24.01.2019, 13:34:44
Zitat
Ich weiss Ihr wollt mich eventuell Lynchen aber Ich würde die S45 auch auch ein U-Bahn ähnliches System umstellen oder auf ein System das besser mit kürzeren Intervalle auskommt.

Den Sinn verstehe ich nicht...............

Wir haben jetzt die rosa Linie (R/S1-R/S3) und die hellgrüne Linie (S45) mit U-Bahn ähnliche Intervalle. Und wenn du meinst die S45 hat keine U-Bahn Intervalle dann wäre die U2 zwischen Aspernstraße und Seestadt auch keine U-Bahn.

Wie viel U-Bahn willst du noch haben? Gleiche Granituren wie auf der U1-U4?
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: 60er am 24.01.2019, 13:42:32
Zumindest auf der Linie können die Schnellbahnen schon mal sehr voll werden. Da wäre ein Intervall von 5Min schon gut.
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: Negjana am 24.01.2019, 13:43:47
Die einzigen Probleme an der S45 sind die beiden eingleisigen Abschnitte zwischen Brigittenau und Heiligenstadt sowie zwischen Penzing und Hütteldorf, sowie das fehlende zweite Wendegleis in Hütteldorf.

Eine Umstellung auf U-Bahn-Betrieb wäre nichts als sinnlose Geldverbraterei, würde auch nichts besser machen.
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: 60er am 24.01.2019, 13:58:54
Gut den Hütteldorfer teil kenne Ich aus der Praxis.  :tongue:
In Hütteldorf sind sie auf die gute idee gekommen Bahnsteige abzureissen für die U4.  :rolleyes:
Geleismässig bis auf den einen Bahnsteig sieht für mich alles 2 Gleisig aus. Man könnte theoretisch "den anderen Zug" am Hausbahnsteig enden lassen.  =)

(so neben bei sollte mal jemand here sagen das der Sübahnhof geschichte ist: https://wego.here.com/?cid=www.here.com-secondary_menu&map=48.18321,16.3845,16,satellite_public_transport )
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: Negjana am 24.01.2019, 14:04:42
Aha und du glaubst den Hausbahnsteig braucht man nicht für andere Züge?  :rolleyes:
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: 271 am 24.01.2019, 14:47:16
Gut den Hütteldorfer teil kenne Ich aus der Praxis.  :tongue:
In Hütteldorf sind sie auf die gute idee gekommen Bahnsteige abzureissen für die U4.  :rolleyes:
Geleismässig bis auf den einen Bahnsteig sieht für mich alles 2 Gleisig aus. Man könnte theoretisch "den anderen Zug" am Hausbahnsteig enden lassen.  =)

Am Hausbahnsteig halten die S50/R/REX/west Richtung Westen, da ist kein Platz für die S45. Außerdem ist die Strecke ab Penzing eingleisig! Die anderen Gleise gehören ebenfalls der Weststrecke und haben keinen Platz für die S45 so oft (vorallem das einfädeln).

In Hütteldorf hat man keine Gleise der U4 geopfert! Dort fuhr schon ewig vor der U4 die Wientallinie  :achtung:
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: 38ger am 24.01.2019, 14:55:30
Es gibt drei Gleise zwischen Penzing und Hütteldorf, zwei für die Westbahn und eines für die Vorortelinie.
Rein technisch wäre auf der Vorortelinie zwischen Ottakring und Heiligenstadt auch ein 3'-Intervall möglich. Das Problem bei einer weoteren Verdichtung auf einen 7-8' oder gar auf ein 5' oder 6'-Intervall wären ausschließlich die eingleisigen Abschnitte zwischen Penzing und Hütteldorf (in Hütteldorf auch ein zweiter Bahnsteig, denn der Hausbahnsteig ist für die Westbahn reserviert) sowie zwischen Heiligenstadt und Handelskai.

Und darüber, dass die Talente mit gepolsterten Sitzen mit Armlehnen und Kopfstützen, besserer Platzaufteilung des Mehrzwechabteils und Toilette für den Fahrgast angenehmer sind, als die alten U-Bahnen (nicht durchgängig, keine Klimaanlage, kein Abteil für Räder ...), aber auch als die neuen U-Bahnen (keine Sitzpolsterung, keine Sitzlehnrn, keine Kopfstütze, keine Toilette, weniger sinnvolles Mehrzweckabteil, weniger Laufruhe ...), darüber muss man ja ohnehin nicht diskutieren, oder?

Die zweigleisigen Ausbauten und weitere Intervallverdichtungen wären natürlich extrem zu begrüßen. Ebenso wie eine Verlängerung vom Handelskai zum Praterkai, um den Nordwesten und Westen besser an U1, U2, S80 und somit besser an Transdanubien anzubinden.
Auch eine Durchbindung jeden zweiten Zuges von Penzing über Speising und Meidling zum Hbf. wäre extrem sinnvoll. Ist aber ein anderes Thema, dass in anderen Threads auch schon ausführlicher diskutiert wurde.
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: 38ger am 24.01.2019, 14:59:00
Gut den Hütteldorfer teil kenne Ich aus der Praxis.  :tongue:
In Hütteldorf sind sie auf die gute idee gekommen Bahnsteige abzureissen für die U4.  :rolleyes:
Geleismässig bis auf den einen Bahnsteig sieht für mich alles 2 Gleisig aus. Man könnte theoretisch "den anderen Zug" am Hausbahnsteig enden lassen.  =)

In Hütteldorf hat man keine Gleise der U4 geopfert!

Hat man schon, weilman die derzeit eingleisige Wendeanlage in Hütteldorf mehrgleisig ausbauen möchte und wird. De facto war der Bahnbahnsteig aber schon lange unbenutzt.
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: Negjana am 24.01.2019, 15:12:36
Den Bahnsteig hat auch kein Mensch mehr gebraucht, er war auch ewig lang außer Betrieb.
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: strb am 25.01.2019, 08:42:24
In Hütteldorf sind sie auf die gute idee gekommen Bahnsteige abzureissen für die U4.  :rolleyes:
Die Bahnsteige wurden letztes Jahr abgerissen?  ?( Ich glaube die U4 fährt dort schon länger, oder? Außerdem war der Bahnsteig ohnehin schon lange Zeit gesperrt...

Geleismässig bis auf den einen Bahnsteig sieht für mich alles 2 Gleisig aus.
Das ist nicht richtig. Zwischen Penzing und Hütteldorf steht der S45 nur ein Gleis zur Verfügung. Auch, wenn dieses neben der Westbahn liegt  :lampe:
Man könnte theoretisch "den anderen Zug" am Hausbahnsteig enden lassen.  =)

Was man schon lange machen hätte können, wäre den Hausbahnsteig in den vorderen 2/3 bis zum Gleis 302 (ehem. Bstg. 2) vorzuziehen und das Gleis 304 (Bstg. 1) zum Stumpfgleis zu kürzen. Jetzt, wo dort schon lang keine Fernzüge halten bzw. überholen, hätte man locker den Platz dafür.
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: Negjana am 25.01.2019, 14:03:26
Habe genau zu deinem Vorschlag mal irgendwo eine Skizze gezeichnet, vielleicht finde ich sie ja noch. ;)
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: Negjana am 25.01.2019, 14:57:51
Gefunden. ;)

Blau ist dabei die S45, grün die S50, rot ist alles was in die Weichenhalle fährt, also Wienerwald-REX, Tullnerfeld-REX, WEST, etc., und auf Bahnsteig 5 könnte die S80 wenden.

Je nach Art und Weise einer möglichen Durchbindung S45-S80 in Penzing könnte man sich einen oder beide S45-Bahnsteige sparen.
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: J-C am 26.01.2019, 16:48:22
Ich glaube eine relativ einfache Infrastrukturmaßnahme wäre, den Hausbahnsteig in 2 Sektoren aufzuteilen und in der Mitte eine Weichenverbindung einzubauen. Der Hausbahnsteig ist relativ lang, da sollten auch 2 Doppeltraktionen Cityjet Platz haben können...
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: Negjana am 26.01.2019, 17:02:36
Nein, würde sich nicht ausgehen.

Wäre aber sowieso schwachsinnig, da dann alle Züge Richtung Westen immer noch in die Ablenkung fahren müssten. Was es braucht sind schnelle Fahrmöglichkeiten von Bahnsteig 2 und 3 (jetzt 3 und 4) in die Weichenhalle und von Bahnsteig 1 und 4 (jetzt 1 und 5) auf die "obere" Strecke 12301.

Ein bahnsteigloses Durchfahrtsgleis braucht dort sowieso kein Mensch mehr, es hält auch ausnahmslos alles in Hütteldorf.
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: AlternativeTransport am 18.03.2019, 22:48:47
Etwas weniger gewagter Vorschlag für ein 2. Stammstrecke, wäre die Westbahn (und Pottendorfer) mit die Ostbahn zu verbinden, also Meidling (bzw. Hütteldorf) bis Hauptbahnhof (bzw. Erzherzog-Karl Str.)

Also

verbinden.

(https://i0.wp.com/www.steinbach.wien/viertel/wp-content/uploads/2019/03/2.-Stammstrecke-%C3%9Cberlegung-S2-S6-S8.png?resize=1024%2C1024)
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: Negjana am 19.03.2019, 01:08:36
Ein paar Gedanken dazu: Sowohl deine S6 als auch deine S2 müssten zwischen Hbf und Meidling die "Fern"-Gleise benützen, da Ostbahn bzw. Pottendorfer Linie von der Stammstrecke nur umständlich erreichbar sind. Somit kein Halt am Matzleinsdorfer Platz möglich.

Und auf der inneren Westbahn deuten alle Planungen in Richtung "nur" S50, also alle Züge ab/bis Westbahnhof, und S80 nur bis Hütteldorf. Und das IMHO völlig zu Recht, da primär schnelle Fahrzeiten in die Stadt relevant sind, und Verstärker vom Wienerwald nur bis Hütteldorf mäßig attraktiv sind.

Die heutige S60 mag aus geografischer und demografischer Sicht absurd wirken, macht aber aus betrieblicher Sicht definitiv Sinn, da beide Äste für sich alleine nicht sinnvoll weiterführbar sind.

Eine Frage hätte ich an dich: Wie hast du die gepostete Karte erstellt? Finde das Design sehr ansprechend!
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: strb am 19.03.2019, 08:11:02
Die einzige Neuheit auf diesem Plan ist eigentlich die Führung der S2 über Stadlau und über Pottendorf nach Wr. Neustadt.  ?(

Die S8 ist im Endeffekt die S80 wie sie jetzt besteht, nach Westen verlängert;
und die S6 gab es vor 4 Jahren genau so als S60.

Die S2 stellt in dieser Form meines Erachtens nach auch nicht unbedingt eine Entlastung, sondern eher ein Zusatzangebot dar - die Streckenabschnitte mit erhöhtem Bedarf sind ja eher die Südbahn und die Stammstrecke; beide tangiert diese Linie nicht.

Interessant wäre vielleicht trotzdem, die S60 zu belassen, wie sie ist; und eine zusätzliche Linie über die Pottendorfer Linie zu führen. Wobei ich nicht unbedingt wüsste, wohin man diese in Wien dann  führen sollte. Am Besten wohl über die Stammstrecke; das wird aber nicht funktionieren - außer man haut die WSTBA endlich raus aus der Stammstrekce  :O
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: Negjana am 19.03.2019, 09:46:25
Eine Durchbindung von der Pottendorfer Linie auf die Stammstrecke gibt die aktuelle Gleiskonfiguration zwischen Meidling und Hbf nicht her.  :achtung:
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: schaffnerlos am 19.03.2019, 10:06:20
Man möge bitte zwei Sachen bedenken:

1. Nur ein minimaler Anteil der Fahrgäste der Laaer Ostbahn will über Stadlau fahren. Die meisten wollen nach Floridsdorf, Handelskai, Praterstern und Wien Mitte.

2. Auf der inneren Westbahn ist nur ein dichter Takt aller Züge zum Westbahnhof attraktiv. Wenn dort alle 15 Minuten ein Zug Richtung Purkesdorf fährt, ist das leichter planbar als 30 Minuten ab Westbahnhof und alle 30 Minuten ab Meidling.

Und die Problematik von der Pottendorfer auf die Stammstrecke zu kommen wurde eh schon angesprochen.
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: AlternativeTransport am 19.03.2019, 10:21:34
... müssten zwischen Hbf und Meidling die "Fern"-Gleise benützen, da Ostbahn bzw. Pottendorfer Linie von der Stammstrecke nur umständlich erreichbar sind. Somit kein Halt am Matzleinsdorfer Platz möglich.

Ja, das war einer Hintergedanke. 1. Stammstrecke nicht zusätzlich belasten, sondern eine 2. Stammstrecke etablieren.


Zitat
Und auf der inneren Westbahn deuten alle Planungen in Richtung "nur" S50, also alle Züge ab/bis Westbahnhof, und S80 nur bis Hütteldorf. Und das IMHO völlig zu Recht, da primär schnelle Fahrzeiten in die Stadt relevant sind, und Verstärker vom Wienerwald nur bis Hütteldorf mäßig attraktiv sind.

Verständlich, ich sag nicht das ich unbedingt, eine andere Meinung bin. Die Gedankenspiel war, ob eine Stammstrecke die durch (bzw. um) die Stadt fährt, mehr bringt als nur bis ein Kopfbahnhof (Westbahnhof {U3+U6} und Hütteldorf {S45+U4})


Die 1. Stammstrecke hat zwischen Floridsdorf und Meidling eine U-Bahn ähnlichen Takt und Kapazität, könnte man einen ähnlichen 2. Stammstrecke zwischen Stadlau und Meidling etablieren?

Zitat
Die heutige S60 mag aus geografischer und demografischer Sicht absurd wirken, macht aber aus betrieblicher Sicht definitiv Sinn, da beide Äste für sich alleine nicht sinnvoll weiterführbar sind.
Wie strb schreibt, in 2014 war das noch so. Für mich war das recht angenehm in Speising einzusteigen und Richtung Bruck zu fahren. Es bringt schon etwas, wenn man von Bruck kommt und dann weiter Richtung Wiental {U4, S45} fahren will, oder wenn man von Ebenfurth weiter Richtung Transdanubien {U3, U2} fahren will.


Zitat
Eine Frage hätte ich an dich: Wie hast du die gepostete Karte erstellt? Finde das Design sehr ansprechend!
Ich hab es in Inkscape (https://inkscape.org/de/) gezeichnet als Teil von ein 14 Stück Serie zu überlegen, wie man ein neue Station Gewerbepark Stadlau und neue Station Rautenweg am besten mit einer S-Bahn verbindet.
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: AlternativeTransport am 19.03.2019, 10:30:06
1. Nur ein minimaler Anteil der Fahrgäste der Laaer Ostbahn will über Stadlau fahren. Die meisten wollen nach Floridsdorf, Handelskai, Praterstern und Wien Mitte.

Deswegen dieser komische S7 Richtung Floridsdorf/Praterstern/Wien Mitte und die S2 Richtung Stadlau/Simmering/Hauptbahnhof

Zitat
2. Auf der inneren Westbahn ist nur ein dichter Takt aller Züge zum Westbahnhof attraktiv. Wenn dort alle 15 Minuten ein Zug Richtung Purkesdorf fährt, ist das leichter planbar als 30 Minuten ab Westbahnhof und alle 30 Minuten ab Meidling.

Ja, dieser Variante unterstützt die Argumentation der Westbahnhof, dass es eine Daseinsberechtigung hat nicht wirklich.

Zitat
Und die Problematik von der Pottendorfer auf die Stammstrecke zu kommen wurde eh schon angesprochen.

Die 2. Stammstrecke wäre komplett separat von der 1. Stammstrecke.
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: strb am 20.03.2019, 10:22:51

Zitat
Die heutige S60 mag aus geografischer und demografischer Sicht absurd wirken, macht aber aus betrieblicher Sicht definitiv Sinn, da beide Äste für sich alleine nicht sinnvoll weiterführbar sind.
Wie strb schreibt, in 2014 war das noch so. Für mich war das recht angenehm in Speising einzusteigen und Richtung Bruck zu fahren. Es bringt schon etwas, wenn man von Bruck kommt und dann weiter Richtung Wiental {U4, S45} fahren will, oder wenn man von Ebenfurth weiter Richtung Transdanubien {U3, U2} fahren will.
Das stimmt schon so, allerdings wird es wohl für eine größere Anzahl an Fahrgästen von Relevanz sein, die heutige S80 innerhalb Wiens so benützen zu können, wie sie ist, als von einem der Äste nach Niederösterreich weiterzufahren. Da ist schon einiges an Zufall im Spiel, dass z.B. Arbeit und Wohnort an genau den miteinander verbundenen Streckenästen liegen  ;)

Die jetzige S60 könnte man praktisch so sehen, dass sie zwei vom Hauptbahnhof ausgehende Radiallinien darstellt, die quasi "zufällig" ineinander übergehen. Genauso könnte ja ein R / REX aus Richtung Burgenland oder Bratislava-P. am Hauptbahnhof zur SB nach Ebenfurth werden oder umgekehrt - am Verkehrswert der S60 würde es nicht unbedingt etwas ändern, da sie ohnehin nur Fahrten ab/bis Wien dient.
Vielleicht kann man es ein bisschen mit einer Fahrt Friedrich-Engels-Platz  - Dornbach vergleichen, die zwar zufällig direkt zu fahren geht, weil der 2er eben beide Äste verbindet, aber nichtsdestoweniger nicht unbedingt von Relevanz ist, da das kein Mensch mit dem 2er direkt fahren wird.
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: Negjana am 20.03.2019, 12:22:48
Die S80 ist explizit als städtische Ost-West-Verbindung in dichtem Intervall konzipiert, da wäre es nicht hilfreich, die Hälfte der Zugfahren ins Nirvana zu schicken.

Und @AlternativeTransport: Bei allem Respekt, aber "Für mich" ist nie eine gute Argumentationsgrundlage.
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: 60er am 20.03.2019, 12:37:39
 ?( Scheinbar hat das Nirvana eine andere Bedeutung für dich.
Wo ist deiner Meinung nach der besagte Arsch der Welt?
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: 271 am 20.03.2019, 13:36:36
?( Scheinbar hat das Nirvana eine andere Bedeutung für dich.
Wo ist deiner Meinung nach der besagte Arsch der Welt?

Meiner Meinung nach ist besagter Arsch der Welt überall dort, wo du eine S-Bahn im 15 Minuten Takt hinbauen willst  8-)
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: AlternativeTransport am 20.03.2019, 21:14:23
Die S80 ist explizit als städtische Ost-West-Verbindung in dichtem Intervall konzipiert, da wäre es nicht hilfreich, die Hälfte der Zugfahren ins Nirvana zu schicken.

Und @AlternativeTransport: Bei allem Respekt, aber "Für mich" ist nie eine gute Argumentationsgrundlage.

Wo wäre Nirvana?

Ja, was für mich gut ist, ist nur anekdotenhaft. Ich wollte ein Beispiel bringen.

Die Überlegung war fokussierte auf Umsteigemöglichkeiten, geografische Distanz und keinen großen Baustellen.

Wenn ich die Einwände und Anmerkungen richtig verstehe, wenn S60 bliebt wie es ist, dann wäre einem sinnvolleren Takt zwischen Erzhg. Karl Str. und Hütteldorf leichter umsetzbar. Also ca. so:

(https://i2.wp.com/www.steinbach.wien/viertel/wp-content/uploads/2019/03/2.-Stammstrecke-%C3%9Cberlegung-S2-S8.png)
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: strb am 21.03.2019, 08:28:12
Um den Abschnitt Hütteldorf - Stadlau als dritte "Schnellbahn im U-Bahn Takt" einzuführen bräuchte es wohl mindestens einen 10 min. Takt auf der Verbindung. Folgedessen hättest du nach Wolkersdorf einen 20' Takt, der aber wiederum mit dem 15'/30' Takt für die Züge von der Stammstrecke nicht wirklich vereinbar ist  ?( auf der Weststrecke gestaltet sich das Problem ähnlich mit der S50...
Und Matzleinsdorfer Platz wäre so auch ein unlösbares Problem, zumindest in der jetzigen Bauform.
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: gottfried am 21.03.2019, 14:50:26
Hallo zusammen!

Es gibt ja mitlerweile sehr viele unterschiedliche Ideen für eine 2. S-Bahn-Stammstrecke. Vom Land Niederösterreich wird ja immer wieder gefordert, die FJB mit einer Tunnelstrecke zum HBF zu verlängern. Davon gibt es noch eine Variante die im Bereich der Station Handelskai beginnt und ebenfalls unterirdisch zum HBF verläuft (https://extern.linieplus.de/proposal/utopie-wien-2-s-bahn-stammstrecke/). Ebenso haben manche (auch hier im Forum) schon vorgeschlagen die bestehende Stammstrecke 4-gleisig auszubauen.

Alle diese Ideen sind grundsätzlich nicht schlecht, haben aber auch relativ deutliche Nachteile:
Die Tunnelstrecken benötigen schlicht unfassbar hohe finanzelle Aufwendungen. Beim 4-gleisigen Ausbau der Bestandstrecke sind die Kosten natürlich auch nicht unerheblich, aber an den selben Stellen nochmal soviele Fahrgäste durchzupressen (die Verknüpften U-Bahn und Buslinien bersten teilweise jetzt schon) ohne das weitere Punkte in der Stadt bedient werden, halte ich für (noch) weniger sinnvoll.

Wenn man in die Vergangenheit schaut, dann erkennt man einen verkehrsplanerischen Fehler, den man in der Zwischenkriegszeit (also vor über 100 Jahren) begangen hat: die Umfunktionierung ehemaliger Stadtbahnlinien (die zu k.u.k.-Zeiten noch mit dem übrigen Eisenbahn-Streckennetz verbunden waren) zu U-Bahnen - konkret die Gürtellinie (heute ein Teilstück der U6) und Wiental-/Donaukanallinie (heutige U4).

Was hat sich aber seit damals getan: Die beiden ehemaligen Strecken wurden aus dem Österreichischen Eisenbahnnetz (Vollbahn) herausgelöst und in den 1990er-Jahren sogar komplett voneinander getrennt.

Technisch geschah aber etwas sehr merkwürdiges: die Donaukanal-/Wientallinie (heutige U4) wurde zu einer "echten" U-Bahn umfunktioniert (Lichtraum, Bahnsteighöhen) und läuft technisch wie auch die anderen U-Bahnlinien (U1, U2, U3, bald auch U5) eigentlich vollautomatisch. Daran würde ich auch nichts mehr ändern, da es funktioniert (von den Sanierungen mal abgesehen aber das ist nach über 100 Jahren Infrastruktur eigentlich nicht verwunderlich  ;) )

Die Gürtellinie (U6) wurde auf beiden Seiten verlängert (im Süden von Längenfeldgasse über Meidling nach Siebenhierten, Im Norden von Spittelau nach Floridsdorf). Dabei wurde aber das Lichtraumprofil weitestgehend belassen und auch technisch ist die U6 einer Vollbahn oder Lokalbahn (fast die gleichen Garnituren wie die Wiener Lokalbahn) wesentlich ähnlicher als einer U-Bahn (Oberleitung statt Stromschiene, Zugsicherung usw.). Das führt auch dazu, dass auf der U6 nach wie vor noch kein 2-Minuten Takt möglich ist, wie auf den restlichen U-Bahnlinien (U1 bis U4/U5). Auf der U6 herrscht das 3 Minuten Intervall vor, genauso wie auf der S-Bahn-Stammstrecke. Die alte "Gürtelstrecke" mit ihren Otto-Wagner-Stationen ist der Vorortelinie (S45) sehr ähnlich, welche die letzte noch als Vollbahn betriebene Stadtbahnlinie ist (hier verkehren wiederum die gleichen Triebfahrzeuge wie auf der S-Bahn-Stammstrecke).

Grundsätzlich Verbinden die U6 und die S-Bahn Stammstrecke die gleichen zwei Orte (Floridsdorf/Handelskai und Meidling). An diesen beiden Punkten liegen die Strecken auch unweit voneinander entfernt (Floridsdorf bis Wien Handelskai sogar paralell). In Meidling wäre zudem die Verbindung zur Pottendorferlinie (Meidlinger Südeinschnitt) möglich.

Fakt ist die Stammstrecke ist - seit der letzten Taktverdichtung und zusätzlichen - nie eingeplanten/vorhergesehenen (es wurde beim Umbau Meidling/Wien HBF nie vorgesehen, dass Fernverkehrszüge die Stammstrecke befahren - aufgrund rechtlicher
Zwänge muss das jetzt trotz gewaltiger Nachteile geduldet werden) - Fernverkehrszügen eines privaten Eisenbahnverkehrsunternehmens (EVU) überlastet ist. Auf lange Sicht gesehen macht nur ein Ausbau sinn.

Auf der U6 herrscht täglich eine Überbelastung, die auch mit nochmaliger Taktverdichtung (mehr als auf 2-Minuten geht auch bei vollautomatischen U-Bahnen nicht) nicht wirklich in den Griff zu kriegen ist. Da man bei der S-Bahn im Raum Wien sowieso irgendwann überall auf Doppelstock-Triebwägen gehen muss (Vorbild S-Bahn-Systeme in der Schweiz) wäre dieses Thema wohl mit dem Umstieg auf eine S-Bahn lösbar.

Was mich interessieren würde ist, wie groß die technischen Unterschiede zwischen S-Bahnstammstrecke und U6-Trasse (vorallem die "Neubauabschnitte" (Spittelau-Floridsdorf & Niederhofstraße-Meidling) tatsächlich sind. Dass Umbauten (denke mal an die Kabeltrassen zwischen den Gleisen auf der "Gürtelstrecke") notwendig wären ist klar, aber wie groß der tatsächliche Umfang wäre ist ja das entscheidende - ich denke wesentlich kleiner als bei den anderen Ausbauideen (4-gleisige Stammstrecke, Tunneltrasse).

Ich denke die Vorteile würden Überwiegen. Nachteile gibt es bestenfalls für Fahrgäste zwischen Siebenhirten und Meidling, aber da liese sich sicher auch eine praktikable Lösung finden.

Freue mich auf Kommentare/Rückmeldungen zu diesem Vorschlag!

p.s. was die FJB-Betrifft: da hat man leider im Kurzschluss-Denken bei der Station Spittelau ein - meiner Meinung nach - unnötiges Bürogebäude  :boese: auf die ehmalige Trasse der U6 (ging ja vor der Verlängerung nach Floridsdorf eigentlich auch nach Heiligenstadt) gebaut - sonst wäre es jetzt einfach die FJB über diese Trasse zur Gürtellinie zu verlegen. So wird wohl eine neue Rampe von Heiligenstadt bis Spittelau notwendig. :traurig: Alle Züge der FJB weiter hin zum Franz-Josefs-Bahnhof fahren zu lassen ist eigentlich auch nicht wirklich sinnvoll (außer der Straßenbahnlinien 5 & 33 gibt es dort keinen Mehrwert für die Fahrgäste der FJB!)

Hallo Kollege,

Die Gürtellinie als 2. stammstrecke wäre nicht schlecht!

die abtrennung der stadtbahn von der bundesbahn erfolgte 1924, nachdem der betrieb 1918 wegen kohlenmangel eingestellt wurde.
Die Gürtellinie wurde nach den damaligen regeln als "Hauptbahn", die Wiental- und Donaukanallinie als "Lokalbahn" gebaut.
Eine verlängerung nach Floridsdorf war damals schon vorgesehen! Zu diesem zweck hat man die Winarskygasse im 20sten bezirk schon damals breiter angelegt.
Sieht man auf Google-map oder Google-Earth bestens, oder direkt hinschauen, trasse ist heute noch grosstteils frei.

Allerdings, wenn man die strecke wieder auf einen vollbahnbetrieb umstellen wollte, wäre, so glaube ich, die jetzige führung unter der Hellwagstrasse hiezu nicht geeignet und man müsste wieder auf die ursprungsplanung zurückgreifen.
Ich denke, dass die strecke in weiterer folge durchaus geegnet wäre und keiner änderung bedarf.

Zur gewichtsproblematik der züge verweise ich auf die stadtbahn in Berlin, wo man die viadukte durch verstärkung der bögen anpasste.

Aber jetzt:
Man könnte die strecke durch einen kurzen tunnel unter der ecke Gürtel/Felberstrasse in die westbahn einbinden!

Eine weiterführung über den Gürtel würde wahrscheinlich zum einen an der engen kurve in der station Gumpendorfer Strasse, zum anderen an der starken gradiente nach der Otto Wagner-brücke scheitern!
Es sind dort schon züge der U6 durchgegangen oder steckengeblieben!

Ob die dortigen tunnel für einen vollbahnbetrieb geeignet wären, weiss ich auch nicht! (Kurve vor station Niederhostrasse)
Keine einbindungsmöglichkeit in die südbahn!

Es wäre dann möglich, die erste stammstrecke zu entrümpeln und diverse linien aus nordwest/nord, wie die Absdorfer, über den gürtel zur westbahn und ff. zu führen.
Auch die Laaer Bahn würde sich anbieten, die Mistelbacher und Wolkersdorfer züge über Stadlau-Zentralbahnhof-ff. anstatt über Flo´dorf zu führen!
Damit würde die verbindungsbahn für züge aus osten/südosten frei!

Die ürsprüngliche verlängerung über den Gaudenzdorfer Gürtel war geplant, die trasse ist heute noch frei!

Alternativ, aber vielleicht utopisch, könnte man die Nordwestbahnbrücke neben der nordautobahn wieder aufbauen und eine verbindung zum bhf. Heiligenstadt errichten und die stillgelegte strecke richtung Nussdorfer Strasse reaktivieren.

Auch in Floridsdorf müsste ein bahnsteig zusätzlich, (bahnsteig 6) erstellt und die strecke aus dem tunnel unterhalb hochgehoben und die strecke bis zur station Handelskai verviergleisigt werden. Verwunderlich ist, warum man damals beim bau der U6 und der zeitgleich erfolgten sanierung der nordbahnbrücke nicht gleich ein viergleisiges brückenkonstrukt erstellt hat!

Einige häuser, wie das bürohaus über dem viadukt, und ein haus in der Klo´burger strasse in der sichtachse müssten abgerissen werden.

Ich möchte hier auf das beispiel London verweisen, wo man die von den Londoner verkehrsbetrieben betriebene East London Line wieder in das netz der British Rail rückgegliedert hat, indem man die strecke 2007/08 stilllegte und radikal umbaute und auch die bereits 1918 getrennten verbindungen zum bahnnetz wieder anschloss und die strecke von "Underground" zu "Overground" mutierte und nun als schnellbahn verkehrt.
Die in London gebaute "Crossrail" entpuppt sich immer mehr zu einem milliardengrab, so etwas könnte man sich in Wien ersparen, indem man auf "Crossrail"-ähnliche strecken verzichtet!

Ein angestellter des verkehrsministeriums hat vor einigen jahren vorgeschlagen, eine verlängerung der FJB und der WB über Karlsplatz-Rennweg und ff. vorgeschlagen, es gibt sogar ein pdf-file darüber!

Gruss Gottfried
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: schaffnerlos am 21.03.2019, 15:43:49
Dieser Thread ist ja ein schöner Tummelplatz von Möchtegernplanern und Gschichtlerzählern geworden.

Hat sich eigentlich jemand überlegt, wie die Fahrgastmengen der U6 jemals mittels einem S-Bahn-System wie jenes in Wien transportiert werden sollen? Dazu wären vor allem bei Fuhrpark und Sicherungssystem derartig viele Änderungen nötig, dass da erst recht wieder ein isoliertes System rauskommen würde. Und das haben wir heute schon, nennt sich eben U6.

Man könnte sich höchstens überlegen, wie man die FJB mit der Flughafenbahn verknüpfen könnte, aber erstens steht der Aufwand derzeit in keiner Relation zum Nutzen und zweitens wird die Stammstrecke dadurch nur marginal entlastet.

Ich wäre eher dafür, ein Lokalbahnsystem für den Großraum Wien anzudenken. Alles auf die S-Bahn-Achsen zu konzentrieren wird in Zukunft nicht mehr gehen.
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: Linie 255 am 21.03.2019, 17:26:05
Zitat
Hat sich eigentlich jemand überlegt, wie die Fahrgastmengen der U6 jemals mittels einem S-Bahn-System wie jenes in Wien transportiert werden sollen?

Wahrscheinlich so https://www.dw.com/image/17768353_303.jpg (https://www.dw.com/image/17768353_303.jpg)

Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: 38ger am 21.03.2019, 18:19:27
Zitat
Hat sich eigentlich jemand überlegt, wie die Fahrgastmengen der U6 jemals mittels einem S-Bahn-System wie jenes in Wien transportiert werden sollen?

Wahrscheinlich so https://www.dw.com/image/17768353_303.jpg (https://www.dw.com/image/17768353_303.jpg)

Anders wäre es absolut nicht vorstellbar, wobei ich das Bild noch für etwas untertrieben halte.
Das Fahrgastaufkommen der U6 scheint von manchen Usern hier wirklich massiv unterschätzt zu werden ... sehr realitätsfremd, was sich manche auf der U6 in diesem Thread vorstellen können.  :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: Linie 255 am 21.03.2019, 18:29:14
Zitat
Anders wäre es absolut nicht vorstellbar, wobei ich das Bild noch für etwas untertrieben halte.

Hab kein Bild gefunden wo die restlichen Fahrgäste bei der Station hoffnungslos auf den nächsten warten  :lol:
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: U-Bahn p am 21.03.2019, 22:24:40
Die U6 könnte man spürbar entlasten, wenn man einfach Züge wie auf der U1-U4 verwendet, also welche die komplett durchgängig sind. Das würde pro Zug um bis zu 20 bis 30% mehr Fahrgästen Platz geben in den Zug zu kommen und man würde so utopische Gedanken wie eine reaktivierung der Straßenbahn Linie 8 niemals in erwägung ziehen müssen.

Um zur Stammstrecke zurück zu kommen. Ich sehe es so, dass man nicht Stumpf sagen kann von einer Station kommt nur über eine Strecke zu einer anderen Station. Ich bin nämlich der Meinung das man durchaus von einer Station wie Gänserdnorf oder Laa/Thaya gut sagen kann das man 2x die Std z.b. über Stadlau, Simmering und Kaiserebersdorf zum Flughafen kommen kann und 2x die Std über Flodo, Landstraße und Meidling nach Liesing. Das selbe kann man auch von Marchegg machen das man sagt 1x die std von Marchegg über Simmering und Kaiserebersdorf zum Flughafen und 1x die Std von Marchegg über SImmering und Meidling nach Hütteldorf. Das hätte den Vorteil das man dann quasi von ganz Wien wo es S-Bahn Gleise gibt ohne groß umsteigen zu müssen zum Flughafen Wien kommt und man zugleich die Stammstrecke entlasten kann. Es gibt nämlich einen 2-gleisigen Abschnitt der von Simmering auf die Ostbahn führt und dann benutzt man einfach die Gleise die die RJ jetzt zum Flughafen verwenden um nach Kaiserebersdorf zu kommen. Man wäre so von Gänserndorf oder Laa/Thaya um bis zu 20 min schnelller am Flughafen wie derzeit über Flodo und zusätzlich hätte man dann vom 22 und 11 Bezirk eine direkte verbindung zum Flughafen
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: Negjana am 22.03.2019, 05:01:57
Genau, weil der Flughafen ja auf sooo viele wendende Züge ausgelegt ist, und von der Infrastruktur zwischen Simmering und Kaiserebersdorf hast du offensichtlich nicht den Hauch einer Ahnung.  :rolleyes:
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: 271 am 22.03.2019, 05:10:12
Die Anzahl der Reisenden die von Marchegg/Laa/Gänserndorf direkt nur zum Flughafen oder nach Kaiserebersdorf wollen ist eher gering und für alle anderen ist diese Linienführung ein riesen Nachteil, da kein Halt in Simmering möglich ist und daher die einzige Möglichkeit in die schnell Stadt zu kommen in Stadlau mit der U2 ist. Ich weiß nicht was hier im Forum alle an Verbindungen von jeden Ort in Wien und NÖ zum Flughafen und nach Kaiserebersdorf so wichtig finden.

Es gibt RJ, S7/R, CAT, VAL, Airliner, Flixbus außerdem Taxi und Shuttleservices, ich denke der Flughafen ist ausreichend angebunden und noch mehr Verbindungen dorthin löst kein Problem der überlasteten Stammstrecke, sondern besetzen nur unnötig Trassen... Abgesehen das der Flughafen Bahnhof nur 3 Bahnsteige hat.
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: U-Bahn p am 22.03.2019, 06:46:01
Mein Konzept sieht ja so aus, dass man den Zug der von Breclav und jenen der von Laa kommt am Rautenweg koppelt und aus 2 solo Cityjets einen doppel Cityjet macht. Diesen kann man dann vom Rautenweg über Stadlau, Simmering, Kaiserebersdorf und dem Flughafen Wien nach Wolfsthal führen. Dasselbe würde mit den Zügen aus Breclav und Laa passieren, welche über Flodo, Landstrraße und Meidling nach Liesing fahren. Diese würde ich in LPD koppeln.

So spart man Trasse und würde dennoch direkt überall hin kommen. Dasselbe kann man auch mit den Zügen  machen die von Stockerau kommen und über die Stammstrecke fahren. Die kann man von Ceske Velenice bis Stockerau und von Znojmo bis Stockerau solo fahren lassen, in Stockerau koppeln und als doppel CJ über die Stammstrecke einmal nach Wolfsthal und einmal nach Liesing fahren lassen.

Dieses Konzept mit dem zusammen koppeln von CJ Garnituren die in NÖ nie mehr bedarf haben als ein solo CJ hergibt, würde nicht nur dafür sorgen das man die Stammstrecke innerhalb Wiens entlastet, da dann bei gleicher Kapazität weniger Trasse gebraucht wird, sondern es würde auch dazu führen, dass man neue Strecken einführen könnte, wleche es bis dato noch nicht gibt.

Zu dem Thema mit Simmering kann ich nur sagen, dass es früher oder später sowieso einen Ausbau der U3 nach Kaiserebersdorf zur S-Bahn Station brauchen wird und zwar über die Florian-Hedorfer-Gasse und den Leberberg. Wen man also wirklich von Laa/Breclav nach Simmering will, dann kann man ja in der Haidestraße oder schon in Stadlau, wenn man lieber mit dem R fahren will, einfach auf einen der Folgezüge warten die dann gen Hütteldorf fahren. Die soll es ja auch weiterhin geben bei mir.

Mir ist der Flughafen als Anbindung nur so wichtig, erstens weil die Passagierzahlen alleine im Jänner 2019 um 25% gestiegen sind verglichen mit denen vom Jänner 2018 und das obwohl 2018 schon ein Rekjordjahr war, und außerdem weil wahrscheinlich nicht jeder mit dem Auto, Bus oder Taxi zum Flughafen fahren will und kann. Ich wäre obendrein auch dafür das man den CAT abschafft und den Flughafen mit rein nimmt in die Kernzone, sodass Wiener Linien Tickets bis zum Flughafen gelten, wie es in anderen Städten auch der Fall ist, wo man mit dem Stadtticket auch mit der S-Bahn kostenlos zum Flughafen kommt (Stockholm, Hamburg, Berlin). Das man für den RJ was drauf zahlen muss, würde ich dann einsehen.
Ich wäre aber auch dafür das es dann aber eine S-Bahn geben sollte, die von St.Pölten über Neulengbach, Unter Purkersdorf, Hütteldorf, Speising, Hbf, Kaiserebersdorf und Flughafen Wien nach Wolfsthal fährt, Diese könnte mit einer S-Bahn die z.b. von Wiener Neustadt kommt in Meidling gekoppelt werden und als doppel CJ von Meidling bis Wolfsthal fahren.

Ich würde am ende sowieso alles mit CJ oder Talent betreiben wollen in WIen und NÖ, einfach aus dem Grund weil man mit diesen Fahrzeugen viel Flexibler unterwegs sein kann als mit den Dostos.

Man kann so dann nämlich auch einen doppel CJ als S-Bahn vom Franz-Josefs-Bahnhof bis Absdorf-Hippersdorf fahren lassen und den dann ab dort jeweils als solo CJ einmal nach Krems und einmal nach Ceske Velenice fahren lassen, was wiederum Trasse sparen würde. 

Dieses Konzept der Doppel und Solo Garnituren würde ich am besten für S-Bahn und R, REX einführen, damit man bei gleicher Trasse wie bisher einfach viel mehr Ziele in viel dichterem Intervall anbieten kann. Denn ohne diesem Konzept kann man z.b. nie einen gescheiten U-Bahn Takt auf der S-Bahn anbieten, ohne das gewisse Ziele nur alle 30 min bedient werden müssen wegen Kapazitätsengpässen innerhalb WIens

In Hamburg funktionert es auch Problemlos das die S-Bahn zum Flughafen 2 Stationen vor dem Flughaen entkoppelt wird und nur eine der beiden Garnituren weiter fährt, während die andere wo anders hin weiter fährt.
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: 60er am 22.03.2019, 17:19:36
Zitat
Es gibt RJ, S7/R, CAT, VAL, Airliner, Flixbus außerdem Taxi und Shuttleservices, ich denke der Flughafen ist ausreichend angebunden
Also neben den Flughafen gibt es auf der Strecke natürlich noch viele andere Orte die man besser an Wien anschliessen kann! Ich habe einen bekannten der Strecke wohnt und es ist einfach nur furchbar dort hin zu kommen!
Die S7 Verkehrt einfach viel zu nördlich!
Aber überlegen wir noch einmal zusammen ok?  :rolleyes:...
RJ -> fällt gerne mal aus weil er durch die Verspätungen nur bis zum HBF verkehrt.
S7/ R -> fährt sehr nördlich aus den süden ist das mit der Kirche ums Kreuz
CAT -> Privat Verkehr
VAL -> Privat Verkehr
Flixbus -> Privat Verkehr
Taxi -> Nicht im VOR
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: Autobusfan am 22.03.2019, 21:53:42
Der railjet fährt alle 30 Minuten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Situation mit den railjets so prekär ist, wie du sagst. Kurzgeführte hab ich selten gesehen. Und ich bin oft am Hauptbahnhof.
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: Negjana am 22.03.2019, 22:45:47
60er und U-Bahn p, 2 Experten unter sich  =)
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: AlternativeTransport am 23.03.2019, 22:28:04
Um den Abschnitt Hütteldorf - Stadlau als dritte "Schnellbahn im U-Bahn Takt" einzuführen bräuchte es wohl mindestens einen 10 min. Takt auf der Verbindung. Folgedessen hättest du nach Wolkersdorf einen 20' Takt, der aber wiederum mit dem 15'/30' Takt für die Züge von der Stammstrecke nicht wirklich vereinbar ist  ?( auf der Weststrecke gestaltet sich das Problem ähnlich mit der S50...
Und Matzleinsdorfer Platz wäre so auch ein unlösbares Problem, zumindest in der jetzigen Bauform.

Zug um 0' fährt nach Wolkersdorf, Zug um 10' fährt Richtung Marchegg und Zug um 20' fährt nur bis Stadlau, Zug um 30' fährt nach Wolkersdorf, Zug um 40' fährt Richtung Marchegg und Zug um 50' fährt nur bis Stadlau.
S2/S7 15'/30' Takt bei Wolkersdorf.
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: J-C am 11.05.2019, 14:39:40
Ich würde ja liebend gerne sagen, machen wir das, aber man darf nicht vergessen, dass es noch den REX Wien - Bratislava und den Fernverkehr nach Tschechien - künftig auch einen solchen in die Slowakei geben wird.

Als nächstes ist geplant, die S80 im 15-Minuten-Takt zu führen, sodass ab Aspern eine einigermaßen akzeptable Anbindung herrscht.

Ohne Ausbauten wird ein dichterer Takt sich kaum ausgehen.
Und dann ist halt die Sache... für wen? Da die REXe auch in Simmering halten, wird der Bezirk, der am meisten von einer Taktverdichtung profitieren wird, ohnehin recht gut angeschlossen.

Die Strecke führt recht abseits der Zentren. Man fahre mal mit der S80 entlang, dann versteht man, was ich meine.
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: 60er am 11.05.2019, 23:41:12
Zitat
Als nächstes ist geplant, die S80 im 15-Minuten-Takt zu führen
Ja in 6 Jahren oder so.  :lol:
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: dispofreak am 25.06.2019, 10:05:24
Anders wäre es absolut nicht vorstellbar, wobei ich das Bild noch für etwas untertrieben halte.
Das Fahrgastaufkommen der U6 scheint von manchen Usern hier wirklich massiv unterschätzt zu werden ... sehr realitätsfremd, was sich manche auf der U6 in diesem Thread vorstellen können.  :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:

So ein Bild möchte ich mir hier in Wien niemals erleben oder vorstellen. Zurück zum Thread:

MMn wird die U6 in naher Zukunft in pkto. Fahrgastansturm nur händelbar sein, wenn

Ich weiß schon, jetzt im Moment etwas utopisch, aber für die nächsten 20 Jahre durchaus vorstellbar, noch dazu wenn man bedenkt, welche Summen durch die Politik und ihrem Unvermögen im Laufe der Jahre verbraten wurde. Siehe da jetzt gerade aktuell Linie 13A, wo die Neubaugasse wieder neu gestaltet wird, gleiches Bild wie in der Mariahilfer Straße.
Außerdem hätte man dadurch die Chance, der U6 ein neues Image - also weg vom derzeitigem Schmuddel-Image - zu ermöglichen.
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: schaffnerlos am 25.06.2019, 10:45:04
  • ein neues Sicherungssystem a la ETCS oder anlehnend an die Wiener U-Bahn in LZB-Ausführung installiert wird, um beim vorhandenen System zu bleiben

Das bringt wegen der Haltestellenaufenthalte nicht so viel. Was anderes wäre es, wenn die frequentiertesten Stationen zwei Bahnsteigkanten pro Richtung hätten, wie z. B. Praterstern und Wien-Mitte bei der S-Bahn.

  • dadurch es möglich wird, die WLB in einer Art so wie in Karlsruhe mit als 2. Linie auf diese Linie zu installieren

Wenn, dann müssten die langen U6-Züge auf die WLB-Strecke fahren, nicht die kurzen WLB-Züge auf die U6-Strecke.

  • im Bereich der Nussdorfer Straße die Bausünden auf der Trasse beseitigen und so wieder ein urspürnglich intaktes Netz aufbauen und somit von Guntramsdorf bis Klosterneuburg bzw. Floridsdorf bis Siebenhierten es anbieten zu können

Während man am U6-Südast über eine Gabelung noch diskutieren könnte, ist eine Gabelung bei der Nußdorfer Straße bei der heutigen Zug- und Fahrgastfrequenz ein Ding der Unmöglichkeit. Außerdem halte ich es für sinnbefreit, mit diesen Maßnahmen noch mehr Fahrgäste auf die Gürtelstrecke bringen zu wollen.
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: strb am 25.06.2019, 14:28:53
Anders wäre es absolut nicht vorstellbar, wobei ich das Bild noch für etwas untertrieben halte.
Das Fahrgastaufkommen der U6 scheint von manchen Usern hier wirklich massiv unterschätzt zu werden ... sehr realitätsfremd, was sich manche auf der U6 in diesem Thread vorstellen können.  :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:

So ein Bild möchte ich mir hier in Wien niemals erleben oder vorstellen. Zurück zum Thread:

MMn wird die U6 in naher Zukunft in pkto. Fahrgastansturm nur händelbar sein, wenn
  • dadurch es möglich wird, die WLB in einer Art so wie in Karlsruhe mit als 2. Linie auf diese Linie zu installieren
Was soll das bringen, außer noch mehr Fahrgäste anzuziehen?
  • all das ist mit den derzeitigen Fahrzeugen möglich, für die Zukunft jedoch ein einheitlicher Fuhrpark anstrebenswert wäre
Das ist eine pauschal sehr gewagte Aussage. T und 400er schauen sich ähnlich. Viel mehr würde ich jetzt bezüglich Kompatibilität nicht behaupten.
  • im Bereich der Nussdorfer Straße die Bausünden auf der Trasse beseitigen und so wieder ein urspürnglich intaktes Netz aufbauen
  • und somit von Guntramsdorf bis Klosterneuburg bzw. Floridsdorf bis Siebenhierten es anbieten zu können
Das würde bestenfalls die Schnellbahn entlasten, allerdings wie schon geschrieben noch mehr Fahrgäste zur ohnehin an der grenze ausgelasteten U6 ziehen. Keine Gute Idee.
Außerdem hätte man dadurch die Chance, der U6 ein neues Image - also weg vom derzeitigem Schmuddel-Image - zu ermöglichen.
Den Zusammenhang mit der Umleitung der WLB nach Klosterneuburg verstehe ich nicht.
Meidling, Gumpendorfer Straße, Josefstädter Straße bleiben ja trotzdem unverändert bestehen...
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: 60er am 25.06.2019, 14:33:49
 =) es gibt noch bessere möglichkeiten aber davon will hier ja niemand was hören.  :lol:
Titel: Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
Beitrag von: AlternativeTransport am 01.07.2019, 22:35:08
Das wurde öfters im Gemeinderat diskutiert:

Zitat
Ein Punkt, der in den letzten Tagen sehr aktuell geworden ist, ist die Verlängerung der U6 auf die Badner Bahn beziehungsweise die Badner Bahn auf die U6.

 

Ein kurzer Rückblick in die Geschichte für all diejenigen, die sich nicht so genau damit auseinander gesetzt haben. Ganz wichtig sei einmal auseinander zu halten, was hier geschehen ist. Zu Beginn 2001, vor drei Jahren, haben die Vertreter der Gemeinde Wien gesagt, sie verlängern keine U-Bahn. Dann gab es sehr intensive Verhandlungen auf Experten- und Beamtenebenen, wo man das Problem nicht nur politisch, sondern auch ernsthaft an der Wurzel betrachtet hat, für wen diese Verlängerung der U6 oder der Badner Bahn wichtig ist. Dabei sind gute Vorschläge herausgekommen. Es hat dann bis Anfang 2002 gedauert, als die ersten Regierungsmitglieder der SPÖ gesagt haben, sie prüfen das ganz genau, schauen sich das an und sie können sich eine U6-Verlängerung beziehungsweise die Badner Bahn auf die U6 vorstellen.

Siehe https://www.wien.gv.at/mdb/gr/2004/gr-039-w-2004-01-30-032.htm (https://www.wien.gv.at/mdb/gr/2004/gr-039-w-2004-01-30-032.htm)

Und es als Folge von STEP 2005 oder STEP 94 überprüft, siehe STEP 94 hier https://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/studien/pdf/b006750.pdf (https://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/studien/pdf/b006750.pdf)


Manche Schmankerl siehe dort