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VOR / Badner Bahn: Wien und NÖ bringen Fahrplan für die nächsten 15 Jahre auf Schiene

Niederösterreich/Burgenland (OTS) - Verkehrsdienstevertrag: Der Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) hat am 2. Dezember 2019 im Auftrag der Länder Wien und Niederösterreich die neue, auf 15 Jahre abgeschlossene Leistungsbestellung der Badner Bahn ab Dezember 2020 beauftragt. Die beiden Länder bekennen sich damit zu einer langfristigen Angebotssicherung und -steigerung auf der Badner Bahn. Damit sind die Ausweitung des 7,5-Minuten-Taktes, längere Betriebszeiten, eine modernisierte Fahrzeugflotte und weitere Verbesserungen des Angebotes zwischen Wien Oper und Baden Josefsplatz gesichert. Erste auf den nun abgeschlossenen Vertrag basierende Verbesserungen werden ab Dezember 2020 umgesetzt.

Nach detaillierten Vorarbeiten der zuständigen VerkehrsplanerInnen des VOR sowie Finanzierungsgesprächen zwischen den Ländern Wien und Niederösterreich sowie dem BMVIT steht mit 2. Dezember 2019 fest: Die Wiener Lokalbahnen (WLB) sind für die Jahre 2020 bis 2035 mit der Weiterführung und dem Ausbau des Angebotes der Badner Bahn (Wien Oper – Baden Josefsplatz) beauftragt.

„Mit diesem Vertrag werden über eine halbe Milliarde Euro an Kapazitätssteigerungen in den pulsierenden Süden Wiens investiert. Das unterstreicht die erfolgreiche Zusammenarbeit der Länder Wien und Niederösterreich im Sinne der Bürgerinnen und Bürger“, so der Wiener Wirtschafts- und Finanzstadtrat Peter Hanke.

Für den Niederösterreichischen Mobilitäts- und Finanzlandesrat Ludwig Schleritzko ist klar: „Wie wir Niederösterreich und Wien über Landesgrenzen hinweg gut miteinander verbinden können, zeigt die gemeinsame Vorgangsweise bei der Badner Bahn vor. Die Badner Bahn ist neben der Südbahn DAS Mobilitätsrückgrat im Süden der Bundeshauptstadt und muss für unsere Pendlerinnen und Pendler in Zukunft noch attraktiver gestaltet werden. Hier und heute legen wir dazu für die nächsten 15 Jahre einen Grundstein”.

„Eine einzige Pendlerin bzw. ein einziger Pendler auf der Strecke von Baden nach Wiener Neudorf spart durch die Benutzung der Badner Bahn statt des Autos durchschnittlich 940 kg CO2 pro Jahr – allein dieses Beispiel führt vor Augen: Der weitere Ausbau des öffentlichen Verkehrs ist ein klarer Arbeitsauftrag auch der kommenden Generationen, den wir mit vollem Einsatz erfüllen“, so die Wiener Umwelt- und Öffi-Stadträtin Ulli Sima.

Badner Bahn-Fahrplan bis 2035

Mit dem am 2. Dezember unterzeichneten Verkehrsdienstevertrag WLB sind Angebotssteigerungen in den kommenden Jahren genauso eingetaktet wie die Anschaffung einer neuen, modernen Fahrzeugflotte. Insgesamt umfasst der Auftrag eine Gesamtsumme von rund 700 Mio. Euro in den Jahren 2020 bis 2035. Bereits mit Vertragsstart am 13. Dezember 2020 können sich die Fahrgäste über zusätzliche Kapazitäten von ca. 350.000 Zugkilometern freuen. „Das sind knapp 20 % der aktuellen Leistung zwischen Wien Oper und Baden und entspricht einer 8,7-fachen Erdumrundung”, so VOR-Geschäftsführer Thomas Bohrn. „Dieses massive Mehrangebot zeigt sich für die Kundinnen und Kunden der Badner Bahn ganz konkret etwa in der Ausweitung des täglich durchgängigen 15-Minuten-Taktes Wien Oper – Wiener Neudorf – Baden Josefsplatz von 5 - 0:30 Uhr”, so VOR-Geschäftsführer Wolfgang Schroll (heute gibt es auf dem Streckenabschnitt den 15-Minuten-Takt nur bis 22 Uhr, danach fährt die Bahn nach Baden bis 23:42 Uhr im 30-Minuten-Takt). Zwischen Wien Oper und Wiener Neudorf kann gleichzeitig zwischen 6:30 Uhr und 21 Uhr der Viertelstundentakt auf einen tagesdurchgängigen 7,5-Minuten-Takt (bisher nur von 6:30 - 9 und 15 - 19 Uhr) an Werktagen verdichtet werden, an Samstagen wird der 7,5-Minuten-Takt künftig von 9 - 21 Uhr (bisher nur bis 18 Uhr) angeboten.

„Neben der erheblichen Angebotsverbesserung wird die Modernisierung unseres Fuhrparks mit barrierefreien und vollklimatisierten Fahrzeugen in den nächsten Jahren eine erhebliche Qualitätssteigerung für unsere Fahrgäste bringen und damit die Attraktivität der Badner Bahn weiter erhöhen”, so WLB-Geschäftsführerin Monika Unterholzner. „Mit diesem 15-Jahres-Auftrag sind wir in der Lage, den Fahrgästen, aber auch der Badner Bahn, einerseits einen hohen Grad an Planungssicherheit durch die fixen Angebotssteigerungen zu geben, und andererseits auf zukünftige Infrastrukturentwicklungen und etwaige Veränderungen in der Nachfrage flexibel reagieren zu können“, verweist Thomas Bohrn auf die Vertragsgestaltung. Der neue Verkehrsdienstevertrag setzt sich aus einem Grundangebot und zwei Optionen zusammen, welche 2026 eine Verlängerung des 7,5-Minuten-Takts bis Traiskirchen und 2028 bis Baden Josefsplatz möglich macht.

„Wir dürfen bei einer 15-jährigen Vertragslaufzeit nicht vergessen, dass sich die Mobilitätswelt rund um die Badner Bahn weiterdrehen wird – so werden nächstes Jahr die Buslinien in der Region besser auf das Angebot von Badner Bahn und Südbahn abgestimmt”, so Wolfgang Schroll, der zudem auf die anstehenden Ausbauten von Pottendorfer Linie, Innerer Aspangbahn und Südbahn mit dem wichtigen viergleisigen Ausbau verweist.

Highlights – die Badner Bahn in den Jahren 2020 bis 2035

   Dezember 2020: Start des geschlossenen Verkehrsdienstevertrages:
(Das Angebot wird um rund 350.000 Zugkilometer ausgeweitet)


  • Täglicher 15-Minuten-Takt Wien Oper – Wiener Neudorf – Baden Josefsplatz von 5 – 0:30 Uhr (ca. 2h längeres Angebot im 15-Minuten-Takt als bisher)

  • 7,5-Minuten-Takt zwischen Wien Oper und Wiener Neudorf zwischen
    6:30 Uhr und 21:00 Uhr (bisher nur von 6:30 - 9 Uhr und 15 - 18:30 Uhr im 7,5-Minuten-Takt)

  • Samstags für die SCS-Einkaufsverkehre auch von 9 - 21 Uhr ein 7,5-Minuten-Takt bis Wiener Neudorf (jeder zweite Zug verkehrt im 15-Minuten-Takt bis Baden Josefsplatz, bisher gibt es den 7,5-Minuten-Takt nur bis 18 Uhr)


Die Züge Wien Oper – Baden Josefsplatz verkehren grundsätzlich in Doppeltraktion (zwei aneinander gekuppelte Triebzüge), die Züge Wien Oper – Wiener Neudorf in Einfachtraktion.

*   Bis Dezember 2023 (Fahrplan 2024) sukzessive Auslieferung von 18
neuen Triebwägen der Type 500, diese ersetzen die alten, nicht
barrierefreien Triebwägen der Type 100 aus den 1970-1990er Jahren. Es
bestehen weitere Optionen auf bis zu 16 neue Fahrzeuge, die bei
Bedarf zum Einsatz kommen

Ab Dezember 2023 (Fahrplan 2024)


  • Zeitliche Ausweitung des 7,5-Minuten-Taktes ab Wiener Neudorf
    nach Wien von 5 - 21 Uhr (1,5h früher als bisher: dichteres Intervall für PendlerInnen)

  • Züge verkehren nach Wiener Neudorf in Doppeltraktion, daraus ergeben sich im 7,5-Minuten Takt 25% mehr Sitz- und Stehplätze pro Stunde und Richtung


Angebotsausweitungen sind nach erfolgreichen
Infrastrukturausbauten möglich

Option ab 2026

*   Verlängerung des 7,5-Minuten-Takts bis Traiskirchen Lokalbahn

Option ab 2028


  • Verlängerung des durchgängigen 7,5-Minuten-Takts bis Baden Josefsplatz

  • Durchgehender 7,5-Minuten-Takt Wien Oper – Baden Josefsplatz an Werktagen


Badner Bahn – eine Wienerisch-Niederösterreichische Erfolgsgeschichte wird fortgeschrieben

Bereits seit 1907 baut die Badner Bahn auf den Grundpfeiler jeder erfolgreichen Verkehrsplanung: Dem Denken und Planen in Lebensräumen. Mit mittlerweile knapp 13 Millionen Fahrgästen pro Jahr ist das erfolgreiche Traditionsunternehmen WLB mit der Badner Bahn eine der wichtigsten PendlerInnenverbindung zwischen dem Stadtzentrum Wien und dem niederösterreichischen Baden. Die an EinwohnerInnen wachsende Region im südlichen Umland von Wien ist mit steigenden Mobilitätsbedürfnissen konfrontiert. Der Verkehrsverbund Ost-Region begegnet dem Auftrag seiner Eigentümer durch einen vernetzten und konsequenten Ausbau des Öffentlichen Verkehrs – von der Neustrukturierung der Regionalbusflotte über die Planung neuer Angebote im Personennahverkehr der ÖBB auf der Südbahn und Pottendorfer Linie bis zur vorliegenden Verdichtung der Angebote auf der Badner Bahn.

Über 35.000 Fahrgäste pro Tag nutzen aktuell das attraktive Angebot der Wiener Lokalbahnen, pro Jahr sind das knapp 13 Millionen Reisende. Dies entspricht einer Steigerung von rund 20 % in den letzten 10 Jahren. Aktuelle Prognosen gehen von weiteren Zuwächsen im zweistelligen Bereich aus und machen damit eine Ausweitung des Angebots auf die steigende Nachfrage der Verbindung über die Stadtgrenze Wien notwendig.

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Quelle: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20191206_OTS0080/vor-badner-bahn-wien-und-noe-bringen-fahrplan-fuer-die-naechsten-15-jahre-auf-schiene-bild


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WESTbahn: Vorschlag der Verkehrsminister zu Fahrgastrechten im Eisenbahnverkehr gleicht Bankrotterklärung

Wien (OTS) - Die Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über die Rechte und Pflichten der Fahrgäste im Eisenbahnverkehr wird derzeit in einer Neufassung vorbereitet. Dazu hat das EU-Parlament in Abstimmung mit europäischen Fahrgastvertretungen bereits Ende 2018 eine gute Lösung vorgeschlagen. ALLRAIL, die Vertretung der privaten Bahnanbieter, wollte sogar noch mehr Fahrgastrechte – aber selbst dem gemäßigteren Vorschlag des EU-Parlaments droht nun eine spürbare Verschlechterung im bevorstehenden Trilog, wenn die seitens des Rats ausgearbeitete Ausrichtung der Verordnung umgesetzt wird. Die Verkehrsminister im Rat haben offenbar weniger die Kundinnen und Kunden der Bahn im Fokus, sondern vertreten die Sichtweise der europäischen Staatsbahnen, deren Eigentümer sie sind und aus deren Interessen heraus sie sich gegen signifikante Verbesserungen für die Fahrgäste richten.

Einige Beispiele:


  • Da bestimmte Verordnungen für Pendlerverkehre nicht verpflichtend sind, können die EU-Mitgliedsländer gerade Vielreisende bei Entschädigungen und rascher Unterstützung leicht ausschließen. Es gibt somit kaum Anreiz, für diese Verkehre mehr als das Mindestmaß zu machen.

  • Die Klausel über höhere Gewalt, für die keine Entschädigung für Ausfälle zu zahlen ist, ist ein Kniefall vor den Staatsbahnen, die diese Ausnahme gefordert haben. Auf der Strecke bleiben dabei die Reisenden, weil eine ursprünglich bessere Lösung jetzt verschlechtert werden soll.

  • Sogenannte Durchgangsfahrkarten (Fahrkarten, die aufgrund von Vertriebsvereinbarungen für die Fahrt mit mehreren Unternehmen gelten) werden „besser gekennzeichnet“. Das ist deutlich zu wenig:
    Nur dann, wenn z.B. im Verspätungsfall der nächste Zug unbürokratisch nutzbar ist (und die Bahnunternehmen im Hintergrund eine interne Abrechnung vornehmen), wird eine Bahnfahrt so einfach, wie sie sein sollte. Minimalkompromisse helfen niemandem.


Zur Gänze fehlt darüber hinaus die ursprüngliche Forderung, dass es (eine) Plattform(en) geben muss, über die Reisende einfach und unkompliziert alle Fahrplan- und Preis-Informationen aller Bahnen finden und vergleichen können. Nur so sehen sie die besten Konditionen auf einen Blick und können sämtliche Tickets buchen. Erst wenn sich an einer Stelle der günstigste Preis finden lässt, ohne dass die Kundinnen und Kunden mehrere Seiten durchsuchen müssen, wird die Bahn so unkompliziert sein, dass die CO2-Ziele wirklich unterstützt werden.

Wie so oft zeigt sich, dass der Kompromiss des Rats ein „fauler“ ist, der die EU nicht wirklich als fortschrittlich positioniert. Der Appell der WESTbahn lautet: Nur wenn der Kotau vor den Incumbents ausbleibt und das Verkehrsangebot auf der Schiene vergleichbar und einfach buchbar gemacht wird, werden wir das ambitionierte Ziel erreichen, Europa bis 2050 CO2-neutral zu machen. Es bleibt die Hoffnung, dass zukünftig im österreichischen Verkehrsministerium echte Verkehrs- und Klimapolitik gemacht wird, die das Reisen mit der Bahn wirklich attraktiviert.

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Quelle: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20191206_OTS0070/westbahn-vorschlag-der-verkehrsminister-zu-fahrgastrechten-im-eisenbahnverkehr-gleicht-bankrotterklaerung


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WESTbahn begrüßt Entscheidung zur Notvergabe in der Ostregion

Wien (OTS) - Das BMVIT hat heute eine Notvergabe für die Ostregion angekündigt, die aufgrund einer Entscheidung des BVwG gegen die ursprünglich am 4. Dezember 2018 vorangekündigte Direktvergabe erforderlich wurde. Das ist ein notwendiger Schritt, um – wie auch von der WESTbahn immer unterstrichen – lückenlos das Regionalverkehrsangebot aufrecht erhalten zu können.

Gleichzeitig ist die Ankündigung des BMVIT für eine daran anschließende neunjährige Direktvergabe ohne Einholung von Vergleichsangeboten gerade im Bereich der Ostregion der völlig falsche Weg. Er entspricht nicht dem haushaltsrechtlichen Erfordernis, die für den Steuerzahler günstigste Lösung zu suchen und auf dieser Basis einen Verkehrsdienstevertrag abzuschließen.

Eine Direktvergabe zu machen, ohne den Preis für die Leistungen der Staatsbahn mit Angeboten weiterer Unternehmen zu vergleichen, kann niemand verantworten, der Rücksicht auf Steuerzahler nimmt.

Die WESTbahn fordert seit Jahren im Gleichklang mit vielen kritischen Rechnungshofberichten der Vergangenheit, dass selbst im Fall von Direktvergaben mindestens zwei Angebote durch das BMVIT beziehungsweise die vom BMVIT beauftragte Vergabegesellschaft SCHIG eingeholt werden müssen. Die unermüdliche BMVIT-Argumentation, dass eine Direktvergabe noch möglich ist, stellt lediglich einen Teil der vergaberechtlichen Thematik dar und vergisst die Wirtschaftlichkeit leider.

Ausländische Beispiele haben gezeigt, dass beim Übergang von Direktvergaben zu wettbewerblichen Vergaben oder bei Direktvergaben mit mindestens zwei unterschiedlichen Angeboten für die vergebende Stelle Einsparungen von 20 bis 30 Prozent möglich sind. Diese einmalige Chance wurde durch das BMVIT unter der Leitung von Ex-Minister Hofer (trotz der Möglichkeit für eine stufenweise Neuvergabe der Verkehre für alle österreichischen Bundesländer und den Fernverkehr) 2018 und 2019 vergeben. Zumindest für die Ostregion kann das aber durch die zukünftige Regierung nun korrigiert werden.

Die jetzige Notvergabe birgt die Gelegenheit zum Paradigmenwechsel: Entgegen der Vorankündigung des Übergangs-Verkehrsministers wird jetzt nicht langfristig direkt vergeben und kann somit auf Basis mehrerer Angebote im nächsten Jahr die längerfristige Vergabe für die Ostregion durchgeführt werden.

Die WESTbahn ist bereit und wird in jedem Fall rasch ein Angebot legen.

Die Klimaschutzthematik kann nur dann positiv gelöst werden, wenn durch Wettbewerb Verkehr in zumindest der bisher bestehenden Qualität günstiger eingekauft wird und damit ohne Mehrkosten zusätzliche Verkehrsleistungen zur CO2-Senkung bestellt werden können – bei voller Sicherung aller Arbeitsplätze.

Die WESTbahn bittet daher, gerade in der wichtigen Phase der Koalitionsverhandlungen die Chance zu nutzen, den veralteten Weg des BMVIT durch neue, moderne Ansätze zu korrigieren. Mittelfristig ist dies ohnedies der einzig richtige Ansatz, da nach 2023 nur noch wettbewerbliche Vergaben möglich sind. Die Koalition aus Grünen und CDU in Baden-Württemberg kann als Vorzeigeprojekt gelten, wie man mit Wettbewerb auf der Schiene mehr Bahn und Qualität für das eingesetzte Steuergeld sichert.

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Quelle: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20191205_OTS0210/westbahn-begruesst-entscheidung-zur-notvergabe-in-der-ostregion


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VOR testet Elektrobus für den Linienverkehr

Burgenland (OTS) - Für den künftigen Einsatz von alternativen Antriebsmöglichkeiten im Linienverkehr erprobt der Verkehrsbund Ost-Region (VOR) den batteriebetriebenen Regionalbus eCitaro von Mercedes-Benz. Die Geschäftsführung des VOR hat im Zuge dessen zu Testfahrten eingeladen. Bei einer dieser Testfahrten am 5. Dezember hat sich der Burgenländische Infrastrukturlandesrat Heinrich Dorner gemeinsam mit den ExpertInnen des VOR und des Herstellers ein Bild von dem modernen 12-Meter-Elektrobus gemacht.

Der öffentliche Personennahverkehr steht vor einem Wandel, dabei ist das Thema Elektromobilität in aller Munde. VOR als größter Mobilitätsverbund Österreichs sieht sich in der Verantwortung, an einer Mobilitätswende hin zur Reduktion in den Bereichen Lärm und Luftschadstoffemissionen mitzuarbeiten und prüft in diesem Zusammenhang intensiv den Einsatz von elektrisch betriebenen Fahrzeugen. Hierfür stellt das Unternehmen EvoBus Austria GmbH dem VOR zu Probezwecken einen für den Linienbetrieb konzipierten eCitaro zur Verfügung.

Bei einer gemeinsamen Testfahrt mit dem Elektrobus eCitaro überzeugten sich Infrastrukturlandesrat Heinrich Dorner sowie Thomas Bohrn und Wolfgang Schroll, Geschäftsführer des VOR, auf der Strecke zwischen dem Bahnhof Bruck an der Leitha, Parndorf Ort und Neusiedl Hauptplatz von den Vorteilen eines emissionsfreien, geräuscharmen, CO2-frei und damit umweltfreundlichen Mobilitätsangebotes. Ziel der Testfahrten ist es, wertvolle Erfahrungen in Hinblick auf Verlässlichkeit, Komfort und tatsächlicher Reichweite unter realistischen winterlichen Bedingungen im Linienbetrieb zu gewinnen.

Elektrobusse voll einsatzfähig

„Wir gehen mit innovativen Projekten neue Wege und übernehmen als größter Verkehrsverbund in Österreich Verantwortung. Mit derartigen E-Bussen können wir künftig den EU-Vorgaben in Bezug auf klimaneutrale Mobilität einen großen Schritt näherkommen. Bis 2025 sollen ja bis zu 45 % der ausgeschriebenen Regionalbusleistungen klimaneutral bedient werden“, umreißt Thomas Bohrn, Geschäftsführer des VOR, eine äußerst fordernde EU-Direktive.

„Um die Treibhausgasemissionen in den kommenden Jahren kräftig zu senken, wollen wir die Mobilität im Land klimafreundlicher gestalten. Der Öffentliche Verkehr soll weiter ausgebaut werden - dabei wollen wir auch den Einsatz alternativer Antriebssysteme forcieren. Zum einen wollen wir verstärkt Wasserstoffbusse im Burgenland einsetzen, aber auch E-Busse werden - wie ab nächstem Jahr beim City-Bus in Mattersburg - zum Einsatz kommen. Die Tests vom VOR mit dem Bus eCitaro geben dabei wichtige Inputs. Und im Individualverkehr wollen wir die Schaffung von Ladestruktur für Elektromobilität vorantreiben und die Zahl der Elektroautos im Land vervielfachen", so Infrastrukturlandesrat Dorner.

Elektrobusse voll einsatzfähig

ExpertInnen des VOR konnten das Fahrzeug in den letzten Wochen auf Herz und Nieren prüfen, das insbesondere in Punkto Fahrleistungen, Sicherheit und Komfort überzeugen konnte. Verbesserungsbedarf bei dieser Technologie im Allgemeinen sehen die VOR-ExpertInnen insbesondere in Punkto Reichweite: Eine volle Akkuladung bei dem getesteten 12m-Bus (88 Plätze) ermöglicht unter schlechten Bedingungen zumindest eine Reichweite von 100 Kilometern. Damit kann das Elektrofahrzeug zwar nicht mit der Reichweite moderner Dieselbusse mithalten und ist auch (noch) nicht ohne weiteres für jeden Einsatz im Regionalbusverkehr geeignet. Wie auch schon die aktuellen Dieselmodelle ist der Bus barrierefrei, klimatisiert und bietet jeden Fahrgastkomfort, mit dem auch herkömmliche Dieselbusse aufwarten können.

E-Bus-System im südlichen Weinviertel geplant

VOR plant, derartige Fahrzeuge bereits in den nächsten Jahren im südlichen Weinviertel im Echt-Betrieb einzusetzen. Derzeit werden die notwendigen europaweiten Ausschreibungen für dieses Projekt eingeleitet. In den nächsten Jahren sollen dort die zwei Regionalbuslinien 530 und 535 vollständig elektrisch und damit emissionsfrei, geräuscharm, CO2- und feinstaubfrei verkehren. „Voraussichtlich im Jahr 2022 werden wir damit österreichweit die ersten sein, die ein vollwertiges Regionalbussystem im elektrischen Betrieb umsetzen können“, so VOR-Geschäftsführer Wolfgang Schroll, der gleichzeitig auf die für derartige Projekte hohen Hürden verweist. So muss im südlichen Weinviertel noch eigens eine leistungsfähige Ladeinfrastruktur errichtet werden, bevor die Regionalbuslinien 530 und 535 in elektrischen Betrieb gehen können.

Öffi-FahrerInnen sind KlimaschützerInnen!

Unabhängig von Fragen des künftigen Einsatzes klimaneutraler Antriebstechnologien im öffentlichen Verkehr gilt für VOR, durch ein kundenfreundlich und gut geplantes Mobilitätsangebot in der österreichischen Ostregion den öffentlichen Verkehr weiter zu stärken. Bereits heute nutzen über eine Milliarde Fahrgäste jährlich die Öffis in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland. Damit sind diese Menschen nicht nur sicher und komfortabel unterwegs, sondern auch umwelt- und klimafreundlich.

Mitmachen beim täglichen Klimaschutz ist bereits heute einfach und komfortabel: Fahrgäste finden ihre persönlichen Öffi-Routen am besten im VOR AnachB Routenplaner unter [routenplaner.vor.at] (https://anachb.vor.at/) bzw. über die kostenlose VOR AnachB App.

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Quelle: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20191205_OTS0195/vor-testet-elektrobus-fuer-den-linienverkehr-bild


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Öffi-Paket: Linie D fährt ab morgen ins Sonnwendviertel

Wien (OTS) - Die Linie D wurde in den vergangenen 11 Monaten um zwei Bim-Haltestellen und insgesamt 1,1 Kilometer in das Favoritner Stadterweiterungsgebiet Sonnwendviertel verlängert. Sie endet somit nicht mehr beim Hauptbahnhof in der Alfred-Adler-Straße, sondern fährt ab Montag, 2. Dezember bis zur Absberggasse.

Entlang des Helmut-Zilk-Parks hält die Straßenbahn nun beim Bildungscampus in der Hlawkagasse und bei der neuen Endhaltestelle Absberggasse. Hier haben Fahrgäste ab sofort eine zusätzliche Umsteigemöglichkeit in die Straßenbahnlinien 6 und 11. Die ehemalige Endhaltestelle Alfred-Adler-Straße wurde aufgrund der neuen Linienführung um ein paar Meter versetzt und ist am Beginn der Antonie-Alt-Gasse zu finden. Ab hier ist die Linie D auf einem knapp 800 Meter langen Grüngleis unterwegs.

Coole Verbindung ins Sonnwendviertel

„Zusätzlich zu einer rascheren Anbindung an die U1 erhalten BewohnerInnen aus dem Sonnwendviertel mit der Verlängerung der Linie D auch ein umweltfreundliches Grüngleis“, sagt Öffi-Stadträtin Uli Sima. „Diese Grünflächen sind ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz und auch eine wichtige Cooling-Maßnahme in der Stadt.“

„Die Ausweitung der Linie D ist eine Besonderheit, denn es passiert nicht alle Tage, dass eine Straßenbahnlinie verlängert wird,“ sagt Günter Steinbauer, Geschäftsführer der Wiener Linien. „Diese Verlängerung schafft für AnrainerInnen sowie für alle WienerInnen ein erweitertes Öffi-Angebot und eine direkte Verbindung von Döbling bis Favoriten.“

Mit der Verlängerung der Linie D wird ein weiteres Projekt aus dem Öffi-Paket realisiert. Insgesamt investieren die Stadt Wien und die Wiener Linien 70 Millionen Euro in den Ausbau und die Beschleunigung des Straßenbahn- und Busnetzes. Bis 2020 wird auch die Linie O verlängert, sie fährt ab Herbst 2020 ins Nordbahnhofviertel.

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Quelle: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20191201_OTS0007/oeffi-paket-linie-d-faehrt-ab-morgen-ins-sonnwendviertel


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WESTbahn: Kommentar zur aktuellen Berichterstattung

Wien (OTS) - Der Kurier hat gestern und heute über Anschuldigungen gegenüber der WESTbahn berichtet, die wir hiermit kommentieren möchten.

Bezüglich des Vorwurfs von Sicherheitsmängeln bei Brandschutztüren hat der Kurier heute ein Foto veröffentlicht. Dieses belegt exakt die Aussage der WESTbahn, dass es kein Sicherheitsproblem gab. Das Foto zeigt zwei aufeinanderfolgende Brandschutztüren, von welchen die zweite in geschlossenem Zustand ist. Bei zwei ohne zwischenliegenden Fahrgastraum aufeinander folgende Brandschutztüren stellt der Defekt einer Tür kein Sicherheitsrisiko dar, da die zweite funktionsfähige Tür in vollem Umfang Brandschutz garantiert. Wenn nur eine Brandschutztüre vorhanden ist, gilt die Regelung, dass bei ausschließlicher Störung der unterstützenden Elektrik eine Handöffnung erfolgt. Die Türe geht danach immer selbsttätig in den Schließzustand. Sollte dies nicht gegeben sein, wird bei der WESTbahn (wie auch bei anderen Eisenbahnverkehrsunternehmen) die Sperrung der Brandschutztür durchgeführt, um Sicherheitsrisiken auszuschließen.

Bezüglich der "Erläuterung zur defekten Brandschutztür" des ehemaligen Mitarbeiters zu seiner Meldung vom 11.06.2019 ist darüber hinaus festzuhalten, dass es durchaus eine entsprechende Reaktion gab. Die Meldung wurde nämlich zum Anlass genommen, die innerhalb der WESTbahn zuständigen Stellen mit der Begutachtung und Behebung des Mangels zu beauftragen.

Dass es Fehler bei der Dokumentation von Zeugnissen von insgesamt 5 Triebfahrzeugführern gegeben hat, ist richtig, aber das Problem wurde sofort nach Bekanntwerden und somit lang vor der Berichterstattung durch den Kurier bereinigt. Dies wurde auch der Behörde mitgeteilt.

Hinsichtlich der genannten Arbeitszeit lässt sich sagen, dass es durchaus lange Schichten gibt, die sich jedoch aus Arbeitszeit, Pausenzeiten und anderen Tätigkeiten zusammensetzen. Die im Kurier konkret genannte Schicht ist grundsätzlich als Bereitschaftsschicht konzipiert. Im Rahmen dieser Schicht muss ein Triebfahrzeugführer damit rechnen, kurzfristige Einsätze zu übernehmen. Dies ist im konkreten Fall auch passiert. Aufgrund der Erkrankung eines Kollegen musste der ehemalige Mitarbeiter im Rahmen der Bereitschaft eine Schicht übernehmen. Daraus erklärt sich auch die Schichtlänge. Es ist jedoch festzuhalten, dass nicht die Gesamtdauer der Schicht als Arbeitszeit zu werten ist. Die Darstellung des Kuriers, die sich auch auf Informationen der Gewerkschaftsplattform Mobifair stützt und kurze Zeit später durch eine Aussendung der VIDA ergänzt wurde, dass es sich um eine abgestimmte Aktion zur Durchsetzung von arbeitszeitrechtlichen Interessen der VIDA handelt.

Im Sinne der Flexibilität, die die Eisenbahnbranche insgesamt (und nicht nur die WESTbahn) für die Fahrplangestaltung und die Verkehrsabwicklung braucht, gibt es einen einschlägigen Kollektivvertrag.

Die Regelungen sehen klar vor, dass zur Abwicklung des Verkehres die tägliche Normalarbeitszeit auf 12 Stunden ausgedehnt werden kann, sofern es sich um Personal handelt, das zur Abwicklung des Verkehrs eingesetzt wird. Die Schichterstellung kann jedoch unter Einhaltung der täglichen Normalarbeitszeit von 12 Stunden durch Fahrgastfahrten (das ist eine Zufahrt als Fahrgast in einem Personenzug zum Ort des Fahrtantritts) sowie bezahlten Pausen auch über eine Dauer von 12 Stunden im Einklang mit dem Kollektivvertrag verlängert werden.

Sofern es das Ziel der Gewerkschaft VIDA ist, den Kollektivvertrag durch Thematisierung einzelner Schichtpläne zu verändern, sehen wir die einzige Möglichkeit darin, dass die Sozialpartner darüber in Verhandlung treten. Die Verkehrsunternehmen werden, soferne die Sozialpartner andere Lösungen verhandeln, darauf Rücksicht nehmen, dürfen aber nicht zum Spielball werden, um unterschiedliche Auffassungen zu einem bestehenden Kollektivvertrag zu positionieren.

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Quelle: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20191121_OTS0177/westbahn-kommentar-zur-aktuellen-berichterstattung


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Sicherheit in den Öffis: Was würde ich tun?

Wien (OTS) - Zwei Personen geraten auf dem U-Bahnsteig in Streit. Sie beginnen einander zu schubsen und kommen der gelben Sicherheitslinie bedrohlich nahe. Was würde ich in dieser Situation machen? Und was wäre das richtige Verhalten? Diesen Fragen widmen sich die Wiener Linien in interaktiven Videos, in denen die User in die Hauptrolle schlüpfen.

Im Zweifel ist es ein Notfall

Die SeherInnen treffen im Laufe des Videos aktiv Entscheidungen und beeinflussen so den Ausgang des Videos: Betätige ich den Notstopp oder rufe ich die Polizei? Alle möglichen Handlungsverläufe werden am Ende des Videos aufgelöst und Hinweise zum richtigen Verhalten gegeben. Das Video ist auf der [Website]
(http://www.wienerlinien.at/notruf) der Wiener Linien abrufbar.

„Die Öffis gehören zu den sichersten Orten der Stadt und dazu haben die Wiener Linien in den letzten Jahren eine Vielzahl von Maßnahmen gesetzt. Wenn Sie sich unwohl fühlen, nutzen Sie bitte die Notrufeinrichtungen am Bahnsteig oder im Fahrzeug. Dafür sind sie da. Denn im Zweifel ist es ein Notfall!“, so Öffi-Stadträtin Ulli Sima. Die Wiener Linien wollen in den nächsten Wochen auf unterschiedlichen Kanälen über die  verschiedenen Sicherheitseinrichtungen auf Bahnsteigen und in den Fahrzeugen informieren.

"Egal ob in der Station oder im Fahrzeug - wir sind immer in der Nähe und mit einem Knopfdruck erreichbar. Mehr als 300 Service- und Sicherheitsdienst-MitarbeiterInnen sind in den Stationen unterwegs und sorgen dafür, dass die Hausordnung eingehalten wird", sagt Alexandra Reinagl, Geschäftsführerin der Wiener Linien.

Neue Beklebung für mehr Sichtbarkeit

Auf jedem U-Bahnsteig befinden sich SOS-Würfel, bei denen eine direkte Sprechverbindung in die Leitstelle hergestellt und der Notstopp betätigt werden kann. Um die Sicherheitseinrichtungen am Bahnsteig sichtbarer zu machen, bringen die Wiener Linien auf den Bahnsteigen in den großen Stationen Praterstern, Westbahnhof, Stephansplatz und Schwedenplatz zusätzlich noch Boden-Beklebungen an. Diese sollen die Fahrgäste mit dem Spruch „Im Zweifelsfall ist es ein Notfall“ dazu ermutigen, diese auch zu benutzen.

Sicherheits- und Serviceteam als direkte Ansprechpartner für die Fahrgäste

In den Zügen ist es über die Sprechtasten neben den Türen möglich, Kontakt mit der Fahrerin/dem Fahrer aufzunehmen. Seit mehr als zwei Jahren sind rund 120 Sicherheitsdienst- und mehr als 200 Service-MitarbeiterInnen im Netz der Wiener Linien unterwegs und stehen den Fahrgästen als AnsprechpartnerInnen zur Verfügun.

Auch die Videoüberwachung bauen die Wiener Linien laufend aus. Es sind im gesamten Netz und den Fahrzeugen bereits mehr als 13.000 Kameras im Einsatz. Die Kameras wirken präventiv und helfen im Ernstfall bei der Aufklärung. Für Ermittlungen benötigte Videos fordert die Polizei direkt bei den Wiener Linien an. Nicht angefordertes Material wird nach 48 Stunden gelöscht.

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Quelle: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20191120_OTS0041/sicherheit-in-den-oeffis-was-wuerde-ich-tun


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Erkenntnis Verwaltungsgerichtshof nach Beschwerde WESTbahn führt zu Beschluss Bundesverwaltungsgericht: IBE 2011-2017 neu zu ermitteln

Wien (OTS) - Das Bundesverwaltungsgericht (BVwG) hat gestern der WESTbahn den Beschluss zum Verfahren zum Infrastrukturbenützungsentgelt 2011 bis 2017 übermittelt. Dabei wurde ausgehend vom Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofes (VwGH) sehr klar definiert, wie die Regulationsbehörde Schienen Control Kommission (SCK) bezüglich der Überprüfung der Gesetzeskonformität der Infrastrukturbenützungsentgelte 2011 bis 2017 vorzugehen hat: Es dürfen nur die variablen, direkt mit einer Zugfahrt zusammenhängenden Kosten für die Bemessung der Entgelthöhe herangezogen werden, aber keine anteiligen Fixkosten (die bisher eingerechnet werden).

Der Regulator hat mit gutachterlicher Genauigkeit nicht nur die rechnerische Richtigkeit (also wie aus den Kostenelementen die Entgeltbasis summiert wird), sondern auch in der Tiefe die sachliche Richtigkeit jedes einzelnen Kostenbestandteiles zu überprüfen. Mit dem Beschluss des BVwG wurde neben der Aufhebung des ursprünglichen Bescheids der SCK, der die Verrechnung des Infrastrukturbenützungsentgeltes 2011 bis 2017 als zulässig bestätigt hatte, auch ganz klar der rechtliche Rahmen für ein neues Verfahren definiert sowie der SCK der neu anzuwendende Prüfungsmaßstab vorgeschrieben. Die rechtliche Argumentation der WESTbahn hinsichtlich überhöhter verrechneter Infrastrukturbenützungsentgelte wurde nach der Bestätigung durch den VwGH somit auch vom BVwG übernommen.

Aufgrund von Gutachten, die die WESTbahn erstellen lassen hat sowie aufgrund der aktuellen Höhe, die die ÖBB-Infrastruktur AG als direkte Kosten pro Zugkilometer angibt, ist klar ersichtlich, dass bislang deutlich überhöhte Verrechnungen zur Anwendung gekommen sind.

Ein Rückzahlungsbedarf durch die ÖBB-Infrastruktur AG an die WESTbahn von bis zu 50 Mio. EUR für die Fahrplanjahre 2012 bis einschließlich 2017 kann dadurch als plausibel angenommen werden. Da die überhöhte Verrechnung jedoch nicht nur die WESTbahn, sondern alle nationalen und internationalen Verkehre von Eisenbahnunternehmen der Jahre 2011 bis 2017 betrifft, kann sich bei entsprechender Umsetzung der Vorgaben des VwGH und des BVwG durch die Regulationsbehörde für die ÖBB-Infrastruktur AG eine Rückzahlungssumme von bis zu 1.500 Mio. EUR ergeben.

Die WESTbahn sieht im Erkenntnis des VwGH und dem Beschluss des BVwG einen wichtigen Schritt hin zur Transparenz und gegen die Diskriminierung im Zuge der Liberalisierung des Eisenbahnverkehrs in Österreich.

Für die WESTbahn stellen sich allerdings aufgrund der nun vorliegenden Judikatur sehr wesentliche Fragen:


  • Wieso muss ein Höchstgericht ständig die Judikatur zur Frage des korrekten Vorgehens im Zusammenhang mit der Überprüfung von Entgelten wiederholen, bis sich die SCK an diese Rahmenbedingungen hält?

  • Wieso ist nur die WESTbahn gegen Kostenüberhöhungen aufgetreten und nicht auch Vorstände der Aktiengesellschaften ÖBB-PV AG und Rail Cargo Austria AG, deren Rückforderungsvolumen jenes der WESTbahn wesentlich übersteigt? Wie wurden hier Organverantwortungen eingehalten?

  • Sind ausreichende Rückstellungen bei ÖBB-Infrastruktur AG
    aufgrund des mehrjährig laufenden Verfahrens gebildet worden, um die nun zwangsläufig folgenden Rückforderungen der Eisenbahnverkehrsunternehmen auch bedienen zu können?


Insgesamt zeigt sich aus Sicht der WESTbahn bei diesem konkreten Fall, dass die Struktur des Gesamtholdingkonzerns ÖBB nicht zum Vorteil der Steuerzahlenden, der Unternehmen und des Bahnsektors in Österreich ist. Nur die Konzernverflechtung hat es erlaubt, dass bislang immer nur die WESTbahn mit ihren bescheidenen Mitteln den rechtlichen Weg zum gesetzeskonformen Infrastrukturbenützungsentgelt beschritten hat.

Neben der sauberen regulatorischen Aufarbeitung der Problematik muss es daher auch ein wichtiges Anliegen der zukünftigen Regierung sein, notwendige und sinnvolle Strukturanpassungen für klar getrennte Absatzgesellschaften und die ÖBB-Infrastruktur AG zu schaffen.

Weiters müssen für die ebenfalls bei der SCK noch laufenden Verfahren zum Infrastrukturbenützungsentgelt 2018, 2019 und 2020 endlich auch die jetzt vom BVwG definierten Maßstäbe angesetzt werden. Die Kosten und vor allem die Mark-Up Berechnungen dürfen nicht nur vereinfacht rechnerisch, sondern müssen valide überprüft sein. Nur dann können rechtskonforme Bescheide folgen.

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Quelle: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20191108_OTS0115/erkenntnis-verwaltungsgerichtshof-nach-beschwerde-westbahn-fuehrt-zu-beschluss-bundesverwaltungsgericht-ibe-2011-2017-neu-zu-ermitteln


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Badner Bahn lädt Job-Interessierte zum Info-Event

Wien (OTS) - Die Wiener Lokalbahnen (WLB) suchen TriebfahrzeugführerInnen für die Badner Bahn. Daher gibt es am 15. November für Job-Interessierte Einblicke in den Arbeitsalltag als TriebfahrzeugführerIn. Im Zuge einer Info-Veranstaltung werden Job und Bewerbungsablauf vorgestellt, als Höhepunkt gibt es auch eine Probefahrt mit der Badner Bahn am betriebseigenen Gelände der WLB in Inzersdorf.

Für den Beruf als TriebfahrzeugführerIn müssen BewerberInnen mindestens 21 Jahre alt sein und einen Lehrabschluss oder eine abgeschlossene Schulausbildung mitbringen. Zusätzlich ist ein Führerschein der Klasse B erforderlich. Die theoretische und praktische Ausbildung am Triebfahrzeug findet direkt bei den Wiener Lokalbahnen statt und dauert etwa drei Monate. Die Wiener Lokalbahnen sprechen mit dieser Jobausschreibung auch besonders Frauen an.

Details zum Info-Event:

Wann: 15. November, 10 und 12 Uhr

Wo: Zentrale der Wiener Lokalbahnen, Purkytgasse 1B, 1230 Wien

Zu erreichen mit der Badner Bahn, Haltestelle Inzersdorf Lokalbahn

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Quelle: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20191104_OTS0047/badner-bahn-laedt-job-interessierte-zum-info-event


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VOR zur Stammstreckendebatte: Infrastruktur muss an steigende Anforderungen angepasst werden

Niederösterreich/Burgenland (OTS) - wie in der heutigen Tageszeitung Kurier ventiliert, herrscht unter den ExpertInnen des Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) Übereinstimmung, was die Notwendigkeit einer Infrastrukturertüchtigung im regionalen Bahnsystem betrifft. Weitere Angebotsausweitungen etwa auf der Südbahn sind ohne Ausbau der Bahninfrastruktur nur mehr eingeschränkt möglich. Die prominent platzierte Forderung nach einer zweiten Stammstrecke durch Wien ist dabei eine von mehreren Varianten in einem Maximalszenario mit Zeithorizont 2040+. Nach dem Motto “First things first“ appellieren die ExpertInnen des VOR, das Augenmerk auf die in unmittelbarer Zukunft notwendigen Maßnahmen zu setzen. Hier sind insbesondere die Ertüchtigung der Wiener Stammstrecke und ein viergleisiger Ausbau der Südbahn lohnende Projekte.

“Als Verkehrsverbund Ost-Region haben wir die Aufgabe, den öffentlichen Verkehr in den Ländern Wien, Niederösterreich und Burgenland als Gesamtsystem zu gestalten und weiter zu entwickeln. Die Region ist mit massiven Angebotssteigerungen im Bus- und Bahnbereich in den letzten Jahren und weit über einer Milliarde Fahrgästen pro Jahr ein Vorzeigeprojekt einer erfolgreichen Zusammenarbeit dreier Bundesländer”, unterstreicht VOR Geschäftsführer Thomas Bohrn. Ungebrochenes Bevölkerungswachstum etwa im Wiener Umland, aber auch in anderen Zentren in der Region machen kurz- mittel- und langfristig hohe Investitionen in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs notwendig. Nicht zuletzt ist eine weitere Attraktivierung des Öffi-Systems Grundvoraussetzung, um den Klima-und Umweltverpflichtungen nachzukommen.

In dem Zusammenhang wurden in einer umfassenden Studie der PGO (Planungsgemeinschaft Ost) verschiedene Varianten möglicher Infrastrukturprojekte im Schienenbereich analysiert und bewertet. In der wissenschaftlich fundierten Studie wurden Szenarien etwa der Bevölkerungsentwicklung, des Fahrzeugeinsatzes und auch der Infrastrukturentwicklung analysiert.

Die Studie kommt unter Anderem zu folgenden Empfehlungen:

1.  Ertüchtigung S-Bahn Stammstrecke Wien Meidling – Wien Floridsdorf
bis 2030 mit den Ziel einer Kapazitätssteigerung auf der bestehenden
Strecke.
2.  Viergleisiger Ausbau Südbahn Wien Meidling – Wien Liesing –
Mödling bis 2032
3.  Neue Ostbahn Flughafen Wien – Bruck/Leitha bis 2035
4.  Weitere Nahverkehrsausbauten im VOR für Steigerung der Kapazität
bis 2039 (Regionalbahnen NÖ, Elektrifizierung Mattersburger Bahn,
Ausbau Franz-Josefs-Bahn etc.)

Die gesamte Studie ist [hier]
(https://www.ots.at/redirect/planungsgemeinschaft) nachzulesen.

“Infrastrukturentwicklung ist eine extrem langfristige Angelegenheit, daher beschäftigen wir uns natürlich auch intensiv mit den Notwendigkeiten über die unmittelbare Zukunft hinaus”, so VOR-Geschäftsführer Wolfgang Schroll, der abschließend klar macht:
“Wie auch immer die künftigen Herausforderungen im Verkehrsbereich angegangen werden – zu lösen ist die Herkulesaufgabe, eine sichere, umwelt- und klimafreundliche Mobilität auch für die kommenden Generationen zu gewährleisten.”

Die Zeichen stehen gut, denn die österreichische Ostregion hat eine 35-jährige Tradition, bei derartigen Herausforderungen gemeinsam an einem Strang zu ziehen: 1984 haben die Länder Wien, Niederösterreich und Burgenland den Verkehrsverbund Ost-Region aus der Taufe gehoben.

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Quelle: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20191029_OTS0090/vor-zur-stammstreckendebatte-infrastruktur-muss-an-steigende-anforderungen-angepasst-werden


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WESTbahn: Halbstundentakt bleibt in nachfragestarken Zeiten erhalten

Wien (OTS) - Wie die WESTbahn bereits im Juli mitgeteilt hat, wird der durchgängige Halbstundentakt mit Abfahrten ab Wien Westbahnhof und Wien Praterstern nach Linz und Salzburg zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 auf einen Stundentakt angepasst – allerdingt mit Verdichtung zu den nachfragestarken Zeiten. Eine Reduktion der Anzahl der Züge ist eine unternehmerische Notwendigkeit.

In Zeitlagen, in denen besonders viele Reisende unterwegs sind, kann die WESTbahn den Halbstundentakt aber auch 2020 aufrechterhalten, um weiterhin für ein qualitativ hochwertiges Verkehrsangebot zu sorgen.

Der Fahrplan ab dem 15. Dezember 2019 ist [hier]
(https://westbahn.at/vorschau-fahrplan-2020-gueltig-ab-15-12-2019/)
zu finden. Die Maßnahmen lassen sich folgendermaßen zusammenfassen:

1.  Von Montag bis Donnerstag gibt es in der Morgenspitze weiterhin
den Halbstundentakt von Salzburg nach Wien sowie am Nachmittag
retour. Für den regulären werktäglichen Verkehr wird somit an vier
Tagen der Woche ein einheitliches Angebot gewährleistet.

2.  Für Freitag, Samstag und Sonntag gelten Fahrpläne, die an die
speziellen Nachfrageschwerpunkte der Kundinnen und Kunden angepasst
sind; die Zusatzzüge zum Stundentakt verkehren überwiegend im
besonders starken Abschnitt Wien – Linz und nur teilweise bis
Salzburg, also genau dann und dorthin, wo es den Reisenden den
größten Vorteil bringt. Das Ziel der WESTbahn ist es, insgesamt
diejenigen zeitlichen Zwischenlagen zu bedienen, in denen die
zusätzliche Kapazität für die Kundinnen und Kunden besonders wertvoll
ist.

Grund für die Änderungen ist der stufenweise Verkauf der Bestandsflotte der WESTbahn und der Neukauf einer völlig neuen, einheitlichen Flotte. Spätestens ab Dezember 2021 wird die WESTbahn das Angebot wieder massiv ausweiten.

„Wir als WESTbahn liegen nicht auf der Steuerbrieftasche der Menschen in unserem Land und werden nicht im Fernverkehr subventioniert wie unser Mitbewerber – daher müssen wir wirtschaftlich optimiert agieren. Das ist der größte Profit für die Österreicherinnen und Österreicher, neben unserem erstklassigen Service und auch weiterhin vielen attraktiven Verbindungen.“, meint Dr. Erich Forster, CEO der WESTbahn, „Aber wir werden aus eigener Kraft in Kürze wieder noch mehr Zugangebot bieten und hoffen auf die Unterstützung und Nutzung unseres Fahrplanangebotes 2020 durch unsere Stammkundinnen und Stammkunden.“

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Quelle: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20191023_OTS0021/westbahn-halbstundentakt-bleibt-in-nachfragestarken-zeiten-erhalten


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Öffi-Paket: Linie O bekommt umweltfreundliches Grüngleis

Wien (OTS) - Mit dem laufenden Öffi-Ausbau tragen die Wiener Linien auch wesentlich zum Klimaschutz in Wien bei. Im Sinne der „Greener Linien“ wird die Linie O nächstes Jahr um vier Stationen ab Praterstern ins Nordbahnhofviertel verlängert und bekommt zusätzlich ein umweltfreundliches Grüngleis. Baubeginn ist für Frühling 2020 geplant, zum Schulstart 2020 soll die neue Strecke eröffnet werden. Das Grüngleis wird entlang 150 Metern autofreier Gleisanlage verlaufen.

„Mit der Verlängerung der Linie O erhalten BewohnerInnen des wachsenden Nordbahnhofviertels eine raschere Verbindung zum wichtigen Öffi-Knotenpunkt Praterstern. Durch das neue Grüngleis wird die Strecke außerdem besonders umweltfreundlich. Grünflächen sind ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz und auch eine wichtige Cooling-Maßnahme“, betont Öffi-Stadträtin Ulli Sima.

Die Strecke der Linie O wird um insgesamt 1,4 Kilometer verlängert und führt vom Praterstern über die Nordbahnstraße, Am Tabor und die Bruno-Marek-Allee entlang bis zum neuen Bildungscampus Christine Nöstlinger in der Taborstraße. Gegenüber einem Standardgleis, kostet ein Grüngleis 150.000 Euro mehr. Die Kosten teilen sich der 2. Bezirk und die Wiener Linien.

„Eine Hauptverkehrsachse des Stadtentwicklungsgebiets Nordbahnhofviertel erhält mit dem begrünten Gleiskörper eine attraktive Gestaltung, mit mehr Grün und positiven Effekten auf das Mikroklima. Der Öffi-Ausbau in der Leopoldstadt wird somit in der idealen Variante umgesetzt“, so Uschi Lichtenegger, Bezirksvorsteherin in der Leopoldstadt.

Coole neue Strecken mit Grüngleis

Neben der optischen Aufwertung des Stadtbildes und der kühlenden Wirkung auf die Umgebung in den Sommermonaten, haben begrünte Gleiskörper viele weitere Vorteile. Die Pflanzen auf den Grüngleisen binden den Staub und senken so die Staubbelastung in der Umgebung und wirken auch als Wasserspeicher, der etwa bei Starkregen vor Überlastung des Kanals schützt.

Auch die um zwei Haltestellen verlängerte Linie D, wird im Sonnwendviertel auf einem knapp zwei Kilometer langem Grüngleis fahren. Aktuell ist bereits die Strecke zwischen Marianne-Pollack-Gasse und Eva-Zichler-Gasse begrünt, die restliche Strecke wird gerade dafür aufbereitet. Im Dezember 2019 geht die Verlängerung in Betrieb.

„Bei Neubauprojekten prüfen wir immer die Option von Grüngleisen mit, so auch bei den Verlängerungen der Linie O und D“, sagt Alexandra Reinagl, Geschäftsführerin der Wiener Linien. „Der O-Wagen wird somit Am Tabor auf einer selbstständigen Gleisanlage unterwegs sein und damit unabhängig vom Autoverkehr fahren. Das erhöht auch die Zuverlässigkeit der Straßenbahn.“

Weitere Grüngleise befinden sich entlang der Linien 62, 18, 25 und 26.

Bis 2020 investieren die Stadt Wien und die Wiener Linien 70 Millionen Euro in den Ausbau und die Beschleunigung des Straßenbahn-und Busnetzes. Mit der Verlängerung der Linie O ins Nordbahnhofviertel sind alle Projekte aus dem Öffi-Paket abgeschlossen.

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Gleismodernisierung auf Badner-Bahn-Strecke Ende November

Wien (OTS) - Vom 25. November bis inklusive 1. Dezember erneuern die Wiener Lokalbahnen über 2,5 Kilometer Gleise im Streckenabschnitt von Traiskirchen Lokalbahn bis Tribuswinkel Josefsthal. Während der Bauarbeiten fährt die Badner Bahn deshalb nur zwischen Wien Oper und Traiskirchen Lokalbahn. Für den Tausch von Gleisen, Schwellen und Schotter ist der Bahnbetrieb ab Traiskirchen bis Baden Josefsplatz in beiden Richtungen nicht möglich. Für diese Strecke stehen den Fahrgästen Ersatzbusse zur Verfügung.

Durch die Teilsperre der Strecke reduziert sich der Gleistausch auf lediglich eine Woche, da die Erneuerung des Gleiskörpers auf ein Mal durchgeführt werden kann.

Die Ersatzbusse zwischen Traiskirchen Bahnhof und Baden Josefsplatz fahren parallel zur Bahnstrecke in beiden Fahrtrichtungen im 15-Minuten-Takt. Die Busse bleiben an den regulären Badner-Bahn-Stationen stehen. Lediglich die Ersatzbus-Haltestelle Melkergründe liegt unweit der Bahnstrecke, fußläufig in knapp drei Minuten erreichbar.

Komplette Erneuerung der Gleise um Traiskirchen

Erste Vorarbeiten starten bereits Ende Oktober, diese behindern den Bahnbetrieb aber nicht. Während der Sperre werden Gleise, Schwellen und Schotter im Bereich Traiskirchen Lokalbahn und Tribuswinkel Josefsthal komplett erneuert. Ab 2. Dezember geht ein Gleis wieder in Betrieb, wodurch die Badner Bahn durchgängig von Wien Oper bis Baden Josefsplatz verkehrt. Aufgrund der weiter laufenden Bauarbeiten kann es in der ersten Dezemberwoche noch zu Unregelmäßigkeiten im Fahrplan der Badner Bahn kommen. Die Wiener Lokalbahnen bemühen sich diese so gering wie möglich zu halten.

Um die Gleiserneuerung rasch abzuschließen und die Sperre der Badner Bahn so kurz wie möglich zu halten, arbeiten die Wiener Lokalbahnen sowohl tagsüber als auch nachts. Die Restarbeiten sollen vor Weihnachten beendet sein, sie haben aber keine Auswirkungen auf den Betrieb der Badner Bahn.

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Wiener Linien: Neue U-Bahn-Stars-Bühne in der Station Landstraße

Wien (OTS) - Musikbegeisterte Fahrgäste der Wiener Linien haben Grund zur Freude: Die beliebten U-Bahn-Stars spielen künftig auf einem weiteren Spot in der U-Bahn-Station Landstraße.

"Die U-Bahn-Stars erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Sie sorgen für eine angenehme und entspannte Atmosphäre in den U-Bahn-Stationen. Deshalb freut es mich, dass wir KünstlerInnen und Fahrgästen nun einen weiteren Spot in der Station Landstraße bieten können. Und damit ist natürlich nicht Schluss. Die Vorbereitungen für ein neues Casting und die nächsten Spots laufen bereits auf Hochtouren", sagt Öffi-Stadträtin Ulli Sima.

"Die U-Bahn-Stars sind erwachsen geworden. Was als Pilotprojekt begann, ist nun international Vorbild für die Öffis in anderen Städten. Mittlerweile besuchen uns von der Hamburger Hochbahn bis zu den Schweizer Bundesbahnen Verkehrsbetriebe, um sich Inspiration für ihre eigenen Projekte zu holen", sagt Alexandra Reinagl, Geschäftsführerin der Wiener Linien. Der neue Spot entsteht zusätzlich zu den bewährten Standorten am Westbahnhof, Stephansplatz, Karlsplatz und Praterstern sowie in der Neubaugasse und Spittelau.

Eine bunte Mischung für alle

Die U-Bahn-Stars haben seit Start des Projekts rund 15.000 Auftritte absolviert und mehr als 22.000 Stunden lang für eine angenehme Stimmung in den Stationen gesorgt. Bei der Entscheidung, wer seine Musik zum Besten geben darf, wird auf mehrere Faktoren geachtet – allen voran Talent und Vielfalt im Projekt. An den U-Bahn-Stars-Spots spielen von 13:30 Uhr bis 23 Uhr mehr als 50 Bands und SolokünstlerInnen aus 14 verschiedenen Nationen – von Rock über Klassik bis zu Austropop ist alles dabei. Ihre Lieder verbreiten gute Laune, verbinden die Menschen und unterstreichen die Vielfalt der Kulturstadt Wien.

Die Idee dazu kommt aus New York und London und wurde 2017 umgesetzt. Einige Bands konnten sich durch das Projekt erste Studioaufnahmen finanzieren oder weitere Auftritte an Land ziehen. U-Bahn-Star Twerdy war im September beim Gesangwettbewerb "The Voice of Germany" und hat sich durch die Auftritte ihre erste CD finanziert. Kiddy-Contest-Teilnehmerin und U-Bahn-Star Laura Heily hat ihr erstes Musikvideo in New York produziert. Vergangenes Jahr im November wurde gemeinsam mit dem SAE Institute Wien auch das erste Musikalbum mit 23 U-Bahn-Stars aufgenommen.

Neues Casting: Musikalische Talente gesucht

In den kommenden Monaten suchen die Wiener Linien wieder neue U-Bahn-Stars. Um einen der begehrten Plätze zu ergattern, ist der erste Schritt das Onlineformular unter [www.wienerlinien.at/ubs-casting]
(http://www.wienerlinien.at/ubs-casting) inklusive Videoaufnahme
eines Liveauftritts. Beim Casting selbst stellen sich die KünstlerInnen mit zwei Liedern einer kleinen Fachjury. Sind sie erfolgreich, können sie Bühnen buchen und losmusizieren. Die U-Bahn-Stars sind unfallversichert und müssen sich nicht um die Musikabgabe AKM kümmern.

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Neue Züge für den Vorarlberger Nahverkehr? Bitte warten!

Wien (OTS) - In Vorarlberg wird viel und gern Zug gefahren. Der Kapazitäts-Notstand und somit dringende Bedarf für neue Nahverkehrs-Züge im Westen Österreichs war die Grundlage für den Zeitdruck bei der Vergabe des Vorarlberger Bahnpakets im Jahr 2016. Da man „die höheren Kapazitäten wie einen Bissen Brot“ benötigte (vgl. VN, 5.1.2016), wurde am 22. Juli 2016 eine Absichtserklärung zwischen dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) und dem Land Vorarlberg unterzeichnet, die die Direktvergabe eines zehnjährigen Verkehrsdienstevertrages an die ÖBB-PV AG ab Ende 2018 zum Inhalt hatte. Zentraler Punkt des 400 Millionen Euro schweren Pakets war die kurzfristige Beschaffung neuer Züge, deren Einsatz ab Fahrplanwechsel im Dezember 2018 auch in der an die Erklärung folgende, gemäß EU-Vergaberecht erforderliche Vorinformation über den geplanten Abschluss des Verkehrsdienstevertrages bekannt gemacht wurde.

Am 10. Januar 2017 hat die WESTbahn dem BMVIT und dem Land Vorarlberg ein Initiativ-Angebot vorgelegt, das gegenüber dem Bahnpaket laut Absichtserklärung die Möglichkeit von Einsparungen in Höhe von 25 Millionen Euro geboten hätte. Darüber hinaus hätte die WESTbahn den gesamten Nahverkehr mit 26 Neufahrzeugen durchgeführt. Nicht nur, dass fünf zusätzliche Züge (gegenüber dem Angebot der ÖBB-PV AG) unterwegs gewesen wären; wie schon 2015 von der WESTbahn als Zugkonzept beim Land Vorarlberg präsentiert worden war, hätte es sich um FLIRTS der Firma Stadler gehandelt, die sowohl rechtzeitig zum Dezember 2018 zum Einsatz gekommen wären, als auch natürlich über die Schweizer Zulassung für den grenzüberschreitenden Verkehr verfügt hätten. Zum Schaden aller Pendlerinnen und Pendler hatte jedoch weder das BMVIT noch das Land Vorarlberg Interesse am preisgünstigen und hochqualitativen Angebot der WESTbahn.

Am 26. November 2018 wurde der Abschluss des Vertrages zwischen BMVIT, Land Vorarlberg und der ÖBB-PV AG bekannt gegeben und der Einsatz von 21 neuen Zügen angekündigt. Obwohl man ursprünglich den dringenden Abschluss einer freihändigen Direktvergabe mit dem hohen Bedarf an Neufahrzeugen zum Dezember 2018 gerechtfertigt hatte, wurde der Einsatz der neuen Garnituren nun erst für Frühjahr 2019 angekündigt. Auch dieser Zeitplan wurde nicht eingehalten: Sie kamen also nicht im Dezember 2018, nicht im Frühjahr 2019, nicht zur Gymnaestrada im Juli 2019 – und sie sind bis heute nicht im Einsatz. Der umgesetzte Verkehrsdienstevertrag wurde dafür im November 2018 immerhin 18 % teurer abgeschlossen, als ursprünglich angekündigt, nämlich für 470 Millionen Euro.

Hätte die WESTbahn den Zuschlag bekommen, wären die FLIRTS längst in Vorarlberg und über die Grenze Richtung Schweiz im optimalen Einsatz; wie lange letzteres bei den bis heute nicht im Fahrbetrieb eingesetzten ÖBB-Garnituren noch dauern wird, steht in den Sternen. Die freihändige Direktvergabe ohne Ausschreibung und ohne Wettbewerb ist somit alles – nur kein Vorarlberger Erfolgsmodell. Durch die vorauseilende Bindung an einen vordefinierten Auftraggeber fällt die durch den Wettbewerb üblicherweise auftretende Verbesserung eines Angebots weg; in diesem Fall zu Lasten des öffentlichen Verkehrs, der Pendlerinnen und Pendler und aller Steuerzahlenden.

Den Verkehrsdienstevertrag für Vorarlberg haben der freiheitliche Verkehrsminister und der grüne Landesrat im Jahr 2018 gebilligt und dadurch die rasche Verbesserung der Engpässe im Schienenverkehr klar ihrem politischen Kalkül geopfert. Die Frage, wie die Beauftragung des Verkehrs und dessen Umsetzung so weit auseinanderklaffen können, muss an sie gerichtet werden: Beide gemeinsam tragen schließlich die Verantwortung für die Direktvergabe.

Die Zukunft hingegen hat klar anders auszusehen: Eine rechtzeitige Ausschreibung und die wettbewerbliche Vergabe des Verkehrs an den Bestbieter sind das Ziel. Dieses Vorgehen schützt die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler und macht den öffentlichen Verkehr erfolgreich.

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WESTbahn begrüßt die Nichtigerklärung der beabsichtigten 15-jährigen Vergabe in der Ostregion durch das Bundesverwaltungsgericht

Wien (OTS) - Das Bundesverwaltungsgericht (BVwG) hat gestern, Mittwoch, dem Nachprüfungsantrag der WESTbahn gegen die Vorinformation zur Direktvergabe des Schienenpersonennah- und -regionalverkehrs (SPNV) in den Bundesländern Wien, Niederösterreich und Burgenland in einem wesentlichen Bereich stattgegeben. Die Vergabe von rund 15,8 Mio. Zugkilometern sollte gemäß Vorankündigung vom 4. Dezember 2018 über eine Laufzeit von 15 Jahren erfolgen. Das BVwG hat die Rechtsmeinung der WESTbahn geteilt, dass dies im konkreten Fall mit der in den einschlägigen Bestimmungen vorgesehenen Höchstlaufzeit von zehn Jahren für Direktvergaben nicht vereinbar ist. Die in der Vorankündigung vorgesehene Verlängerung der Laufzeit diverser Lose um weitere fünf Jahre nach 2029 wurde durch das BVwG somit für nichtig erklärt.

Die seitens des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) nunmehr geplante Beauftragung dieser Lose für eine Laufzeit von 10 Jahren, wie sie heute (OTS0087) kommuniziert wurde, ist aus Sicht der WESTbahn nach der Erkenntnis des BVwG nach vorläufiger Einschätzung rechtlich nicht möglich. Da sich verschiedene Parameter durch eine Verkürzung deutlich ändern und bestimmte Faktoren (etwa im Zusammenhang mit neu für die Ostregion anzuschaffenden Zügen) für den zehnjährigen Zeitraum völlig neu bewertet werden müssen, ist bei rechtskonformer Vorgangsweise für die betroffenen Verkehre eine neue Vorinformation unumgänglich. Dies auch deshalb, weil damit der Vertragsgegenstand gegenüber der Vorinformation wesentlich geändert wird. Damit kann aber auf Basis der Vorinformation vom 4.12.2018 kein 10-Jahres-Vertrag mit der ÖBB-PV AG abgeschlossen werden.

Die Verkehrspolitik muss diese Situation nutzen, um zukunftsweisende, richtige Schritte zu setzen:

1.  Die Sicherung des Verkehrs durch eine kurze Direktvergabe über
drei Jahre (nach einer einjährigen Notvergabe) und in der Folge die
Ausschreibung des SPNV in der Ostregion in sinnvoll aufbereiteten
Losen.2.  Die Sicherung der sparsamen Verwendung von Steuergeld durch
optimal vorbereitete wettbewerbliche Vergaben.

Das Erkenntnis des BVwG bestätigt darüber hinaus auch die durch die WESTbahn zuletzt scharf kritisierte Falschinformation der Abgeordneten zur Freigabe des 11-Milliarden-Finanzpakets für die österreichischen Verkehrsdiensteverträge, das nach Dafürhalten der Privatbahn signifikant überhöht ist. Höchst kurzfristig wurde dazu erst am Sitzungstag selbst, am 12. September, ein Initiativantrag im Budgetausschuss eingebracht, die bereits bestehende Tagesordnung somit ergänzt und der Antrag dann „durchgepeitscht“, wobei der damals noch beim BVwG anhängige Nachprüfungsantrag mit keinem Wort erwähnt wurde – es macht den Anschein, dass man den Antrag gezielt und unter bewusster Inkaufnahme der unzureichenden Prüfmöglichkeit durch die Mitglieder des Ausschusses vor der Neuwahl durch den Ausschuss bringen wollte. Das aufgrund eben dieses Budgetantrags am 19. September im Nationalrat beschlossene Gesetz, mit dem das BMVIT ermächtigt wird, Verkehrsdiensteverträge in Höhe von bis zu 11,024 Milliarden Euro für fünfzehn (!) Jahre abzuschließen, verstößt für die Ostregion eindeutig gegen das Unionsrecht, wie durch das BVwG nun mit seiner Entscheidung festgestellt wurde. Im Bericht und Antrag an den Budgetausschuss wurde dies anders – nämlich als rechtskonform -dargestellt.

Die Aufhebung dieses Gesetzes durch den Nationalrat wird somit die notwendige Konsequenz der durch das BVwG festgestellten Nicht-Rechtmäßigkeit der verlängerten Vergabedauer für die Ostregion sein müssen.

Die WESTbahn wird darüber hinaus die nicht unerheblichen Ungereimtheiten und fragwürdigen Koinzidenzen, die seit der Veröffentlichung der Vorinformation sowie beim Bericht an den Budgetausschuss aufgetreten sind, in alle Richtungen prüfen und gegebenenfalls mit hoher Wahrscheinlichkeit weitere rechtliche Schritte ergreifen, um klar gegen Aktionen vorzugehen, die sich außerhalb des Rechtsrahmens bewegen.

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WESTbahn wünscht sich mehr Wettbewerb auf der Schiene

Wien (OTS) - Wenige Tage vor der Wahl wurde im Nationalrat ein umfangreiches Finanzpaket für Verkehrsdiensteverträge verabschiedet. Die zukünftige Regierung muss die Möglichkeit nutzen, für den öffentlichen Schienenverkehr eine echte Veränderung zu bewirken:
Indem sie bei der Vergabe der Verkehre auf wettbewerbliche Ausschreibungen setzt und damit die Verschwendung öffentlicher Gelder durch die zuletzt im BMVIT verantwortlichen Minister beendet. Erfahrungen aus ganz Europa belegen, dass sich Subventionen durch Ausschreibungen bei gleichbleibender Qualität des Verkehrsangebots um zumindest 20 – 30 % reduzieren lassen.

Den Parteien, die sich in den nächsten Wochen zu Koalitionsgesprächen für eine mögliche Regierungsbildung zusammensetzen, sei daher das Thema Wettbewerb auf der Schiene als Booster für „mehr Bahn zur Klimarettung“ ans Herz gelegt: Ein Neustart beim Modus der Schienenverkehrs-Vergaben macht das Gesamtsystem besser und kostengünstiger. Für mehr Wirtschaftlichkeit bei der Bahn haben wir in Österreich nicht noch einmal zehn bis fünfzehn Jahre Zeit, denn nur sparsamere Systeme erleichtern den Ausbau für klimafreundliche Schienenverkehre.

Die WESTbahn wünscht sich daher ein Umdenken nach dem Vorbild der CDU in Deutschland: Nachdem die deutsche Regierung einen Milliarden-Segen für die Bahn in Aussicht gestellt hatte, hat die Partei klar gemacht, dass sie gegen die Verzerrung des Wettbewerbs zugunsten der Staatsbahn ist. Mehr Wettbewerb bedeutet ein größeres öffentliches Verkehrsangebot für die gleiche Subventionssumme, was die klimafreundliche Mobilität deutlich stärkt. Der Stopp der derzeit hierzulande geplanten Direktvergaben und Vertragsabschlüsse ist daher der notwendige Schritt für eine zeitgemäße sowie kosten- und umweltbewusste Verkehrspolitik auf der Schiene.

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Nationaler Fernverkehr / PM 27.09 OEBB: ÖBB Cannes
« am: 27.09.2019, 10:23:02 »

ÖBB Cannes

  Österreich (OTS) - Wir sind Cannes! Eine Auszeichnung bei den Cannes Corporate Media & TV Awards ist von internationalem Format und in der Werbe- und Medienbranche höchst anerkannt. Daher sind die ÖBB stolz, zu den diesjährigen Preisträgern zu gehören: Die „ÖBB-Gleisgeschichten“ wurden gestern Abend in der Kategorie C33 – Webisodes mit der goldenen Delphin-Trophäe gekürt. „Der Preis zeigt einmal mehr, dass wir auf unseren digitalen Kommunikationskanälen im Trend liegen und den modernen Anforderungen entsprechen – und das mittlerweile auch auf internationalem Niveau“, freut sich Sven Pusswald, Leiter ÖBB-Konzernkommunikation.

ÖBB „Gleisgeschichten“

Mit der Onlinevideoserie „Gleisgeschichten“ haben die ÖBB bereits in 14 Folgen Menschen mit besonderer Verbindung zu Bus und Bahn vor den Vorhang geholt und sie ihre persönliche Geschichte erzählen lassen: [https://blog.oebb.at/gleisgeschichten/]
(https://blog.oebb.at/gleisgeschichten/). Die Umsetzung dieser ersten
beiden Staffeln – 2018 und 2019 – wurden gemeinsam mit den Agenturen News on Video bzw. Virtual Identity umgesetzt.

Brandneu und topaktuell zu sehen ist seit heute die achte Episode der zweiten Staffel „Vom Eisenbahntraum zur Traumeisenbahn“ wie immer auf dem Facebook- und YouTube-Kanal der ÖBB:
[https://www.youtube.com/watch?v=kMNrrySqRl0&feature=youtu.be]
(https://www.youtube.com/watch?v=kMNrrySqRl0&feature=youtu.be). Bis
Ende 2019 folgt jeden Monat eine weitere „Gleisgeschichte“. Die Serie wurde 2019 bereits mit dem „Best of Content Marketing“ Award sowie dem „Best Practice Award“ ausgezeichnet.

Die erfolgreichste ÖBB Gleisgeschichte ist jene Episode zum Bahnhofsgarten in Kritzendorf: Ein Naturparadies für Pflanzen, Menschen und Tiere, das liebevoll von zwei älteren Damen gepflegt wird: [https://www.youtube.com/watch?v=ZN_hP6UNedg]
(https://www.youtube.com/watch?v=ZN_hP6UNedg#_blank). Diese Folge
erreichte allein auf Facebook über 1,6 Millionen UserInnen und wurde dort bisher knapp 900.000 mal angesehen.

ÖBB: Österreichs größter Mobilitätsdienstleister

Als umfassender Mobilitätsdienstleister bringt der ÖBB Konzern jährlich 474 Millionen Fahrgäste und 113 Millionen Tonnen Güter umweltfreundlich ans Ziel. Besonders klimaschonend sind die Bahnreisenden unterwegs. Denn 100 Prozent des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energieträgern. Die ÖBB gehörten 2018 mit rund 96 Prozent Pünktlichkeit zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Konzernweit sorgen über 41.600 MitarbeiterInnen bei Bahn und Bus sowie zusätzlich rund 2.000 Lehrlinge dafür, dass täglich rund 1,3 Millionen Reisende sicher an ihr Ziel kommen. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.

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WESTbahn verlangt eine Schuldenbremse für den Schienenverkehr für ganz Österreich

Wien (OTS) - Der Landesgeschäftsführer der ÖVP-Wien, Markus Wölbitsch, hat in seiner heutigen Aussendung eine Schulden- und Gebührenbremse für Wien verlangt: Die Stadt hätte im Vorjahr rund 300 Millionen Euro Neuverschuldung angehäuft. Den Finger in diese Wunde zu legen, hat seine Berechtigung; angesichts des 11-Milliarden-Euro-Pakets für die weit überteuerten Verkehrsdiensteverträge mit freihändiger Direktvergabe an die ÖBB-PV AG, das letzte Woche im Nationalrat mit Stimmen der FPÖ, der SPÖ und auch der ÖVP verabschiedet wurde, ist der heutige Aufruf unterhalt der Milliardengrenze erstaunlich.

Es geht (natürlich auch, aber) nicht nur um Wien, es geht bei der Überschuldung um ganz Österreich. Daher fordert die WESTbahn eine Verkehrsschuldenbremse für überteuerte Verkehrsdiensteverträge und einen Stopp vor dem Abschluss dieser Verträge.

Best practice für den österreichischen Schienenverkehr (und damit für die Reisenden, die Steuerzahlenden, die ganze Branche und die Dekarbonisierung) wären ehest eingeführte wettbewerbliche Ausschreibungen. Best practice für die Allgemeinheit wäre, wenn die Politik dem Abstimmen über große Finanzpakete eine wirtschaftliche Analyse voranstellen würde. Die Zukunft nach dem Wahlsonntag bietet die Chance dafür.

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Wiener Linien starten Sharing-Angebote in Ottakring und Landstraße

Wien (OTS) - Die Wiener Linien bauen ihr Angebot an WienMobil-Stationen aus. Den ersten Standort bei der U-Bahn-Station Simmering ergänzen nun neue Stationen am Richard-Wagner-Platz in Ottakring und beim Rochusmarkt in Landstraße.

Bei den WienMobil-Stationen stehen den WienerInnen neben Bim, Bus und U-Bahn auch Leihräder, Carsharing, E-Räder und Scooter sowie Ladesäulen für Elektroautos zur Verfügung. Die Wiener Linien sorgen so für eine ideale Verknüpfung von öffentlichem Verkehr und flexiblen individuellen Angeboten auf der "letzten Meile" zwischen Wohn- oder Arbeitsort und der nächstgelegenen Öffi-Haltestelle.

Die WienMobil-Stationen tragen zur Verkehrsreduktion bei, da die NutzerInnen dank flexibler Angebote aufs private Auto verzichten können. Sie ersparen sich im Schnitt mehr als 6.000 Euro Autokosten pro Jahr und verkleinern ihren CO2-Fußabdruck.

Maßgeschneidertes Angebot für alle Situationen
„Die Zukunft des städtischen Verkehrs ist flexibel. Dank unserer WienMobil-Stationen erhalten die WienerInnen ein maßgeschneidertes Angebot und können bequem zwischen Öffis und Sharing-Angeboten wechseln – einfach so, wie es in der aktuellen Situation am besten ist“, sagt Alexandra Reinagl, Geschäftsführerin der Wiener Linien.

Die Mobilitätsangebote werden direkt von den jeweiligen Kooperationspartnern zur Verfügung gestellt. An beiden neuen Standorten gibt es Citybike-Stationen und Carsharing von „Stadtauto“ sowie die Leihmopeds des ÖAMTC-Sharingdienstes "easy way". Neben Radparkplätzen verfügen die WienMobil-Stationen auch über spezielle Abstellflächen für E-Scooter, die von "Circ" und "Tier" genutzt werden. Die Ladesäulen für Elektroautos betreibt Wien Energie.

Neue Partner in der WienMobil-App
Alle WienMobil-Stationen sind samt ihren Mobilitätsangeboten in die WienMobil-App eingebunden. Mit dem aktuellen Update sind in der WienMobil-App auch zwei neue Mobilitätspartner mit ihrem wienweiten Angebot enthalten. Die E-Scooter von "Circ" und die Autos des ÖBB-Carsharing-Dienstes "Rail&Drive" sind nun in der App sichtbar. Neben diesen beiden Anbietern sind bereits Citybike, car2go, DriveNow, Europcar, easy way, der City Airport Train, die Westbahn, die Vienna Airport Lines, Funktaxizentralen und WiPark-Garagen in WienMobil eingebunden.

WienMobil ist die Mobilitäts-App der Wiener Linien. In ihr sind neben der Fahrplanauskunft und sämtlichen Echtzeitinfos der Wiener Linien sowie dem Angebot der Mobilitätspartner auch die digitalen Öffi-Tickets enthalten. Mehr als 375.000 Fahrgäste haben bereits Zugriff auf die digitale Jahreskarte in der App. Dank Push-Funktion sind WienMobil-UserInnen stets über das aktuelle Verkehrsgeschehen informiert.
Mehr Informationen zu WienMobil finden Sie unter[www.wienerlinien.at/wienmobil]
(http://www.wienerlinien.at/wienmobil)

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