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Erste U-Bahn-Testfahrt mit dem neuen X-Wagen

Wien (OTS) - Öffi-Stadtrat Peter Hanke, Wiener Linien Geschäftsführer Günter Steinbauer, Siemens Mobility CEO Arnulf Wolfram und VertreterInnen der Medien machten sich heute im Rahmen einer Testfahrt ein aktuelles Bild vom neuen X-Wagen. Nach erfolgreicher Betriebsbewilligung wird er ab 2022 für alle WienerInnen bereits auf den Linien U1 bis U4 im Einsatz sein. Mit Fertigstellung der neuen U5 von Frankhplatz bis Karlsplatz 2026 wird der X-Wagen erstmals vollautomatisch unterwegs sein. Bereits jetzt sind die Öffi-Fahrgäste am Zug dem ersten Zug der neuen U-Bahn-Generation einen Namen zu geben. Das Voting unter [www.wienerlinien.at/x-voting]
(http://www.wienerlinien.at/x-voting) läuft bis Ende April.

„Der X-Wagen ist eine Erfolgsgeschichte für unsere Klimamusterstadt und ein herausragendes Beispiel für den Wirtschaftsstandort Wien. Mit der Produktion im Siemens-Werk Simmering beweist sich der X-Wagen als ‚waschechter Wiener‘, 60 Prozent der Wertschöpfung bleiben in Wien, 35 Prozent in der EU. Damit sichert der X-Wagen dauerhaft mehr als 100 Arbeitsplätze in Wien. Der neue U-Bahn-Zug wird Öffi-Fahren noch attraktiver und moderner machen und den vollautomatischen U-Bahn-Betrieb in unserer Stadt ermöglichen“, so Öffi-Stadtrat Peter Hanke bei der heutigen Premierenfahrt. „Mit dermaßen vielen Qualitäten, die den ‚neuen Wiener‘ auszeichnen, möchten wir dem ersten X-Wagen auch einen Namen geben. Die Wiener Linien starten dazu ein Online-Voting, zu dem wir alle Wienerinnen und Wiener herzlich einladen“, ergänzt Hanke.

Fahrgastbetrieb ab 2022 nach mehreren tausend Testkilometern

Im Juli 2020 wurden alle sechs Einzelwagen vom ersten X-Wagen an die Wiener Linien geliefert und zusammengestellt. Seitdem wird der neue U-Bahn-Zug auf Herz und Nieren getestet, bis er nach erteilter Betriebsbewilligung 2022 erstmals im Fahrgastbetrieb auf den Linien U1 bis U4 eingesetzt wird. „Der X-Wagen wird als erfahrener Zug von den Wiener Linien für die Fahrgäste unterwegs sein und bereits mehrere tausend Testkilometer an über 250 Testtagen absolviert haben“, so Günter Steinbauer, Geschäftsführer der Wiener Linien.

Die Tests umfassen unter anderem das Antriebs- und Bremssystem, die Sicherheitseinrichtungen sowie die Zugsicherung mit FahrerIn. In den nächsten Monaten werden zahlreiche Tests mit künstlich beladenen Wagen durchgeführt und die Zugsicherung auch für den vollautomatischen Betrieb getestet. Zusätzlich muss sich der X-Wagen unter anderem noch bei Akustikmessungen und Fahrkomfortmessungen beweisen. Die durch die Tests erbrachten Nachweise und Gutachten dienen als Grundlage für die Betriebsbewilligung.

Während der kommenden, intensiven Testmonate werden im Siemens Werk in Wien Simmering bereits die nächsten X-Wagen-Züge produziert. Der zweite X-Wagen soll Ende 2021 an die Wiener Linien geliefert werden, 2022 werden weitere fünf X-Wagen-Züge in Simmering gefertigt. Ab 2023 bis 2030 werden bis zu vier weitere Züge pro Jahr von Siemens Mobility an die Wiener Linien geliefert. Ab den zweiten X-Wagen wird jeder Zug ab Lieferung bereits nach rund drei Monaten in den Fahrgastbetrieb kommen.

Arnulf Wolfram, CEO Siemens Mobility Austria: “Der X-Wagen stellt einen weiteren entscheidenden Digitalisierungsmeilenstein für die Wiener U-Bahn dar. Er ist ein entsprechend anspruchsvolles Projekt, das unsere Mitarbeiter mit voller Leidenschaft im Herzen Wiens entwickeln und produzieren. Nach und nach werden wir immer mehr Züge ausliefern. Rechnet man den V-Wagen und die Silberpfeile dazu, befindet sich darunter auch der insgesamt 1.000 U-Bahn-Wagen aus Wien für Wien.“

Der X-Wagen wird ein neues Kapitel in der Geschichte der Wiener U-Bahn ermöglichen. Der Öffi-Ausbau U2xU5 ist das größte Klimaschutzprojekt der Stadt. Mit dem Ausbau wird Platz für 300 Mio. zusätzliche Fahrgäste geschaffen. Mit der möglichen Verlagerung von Autos auf Öffis können damit 75.000 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden. Attraktive Fahrzeuge sind dabei neben dichten Intervallen die Erfolgsfaktoren für den öffentlichen Verkehr, sie fördern den Umstieg vom PKW auf die Öffis. Die indirekte Umweltleistung ist daher enorm. Der in Wien produzierte X-Wagen besteht zu 90 Prozent aus recycelbaren Materialien, die Bauweise und die Ausstattung bringen einen besonders niedrigen Energieverbrauch. Bereits in der Produktion ist Umweltfreundlichkeit wichtig. So beheimatet das Siemens-Werk in Simmering auch Europas modernste und größte Lackieranlage im Schienenfahrzeugbereich. Dadurch ist eine größtmögliche Einsparung von Farbe bei höchster Qualität möglich. Das Werk bezieht zu 100 Prozent Ökostrom und erzeugt mit einer Photovoltaikanlage auch eigenen Energie, um die Hallen und Maschinen zu versorgen. Das wirkt sich zusätzlich positiv auf die Umweltbilanz des X-Wagens aus.

Mehr Komfort, Sicherheit und höchste Barrierefreiheit

Der neue X-Wagen bietet einen offen gestalteten Innenraum mit großzügigen Einstiegsbereichen für ein rasches Ein- und Aussteigen. Insgesamt können bis zu 928 Öffi-Gäste in einem X-Wagen unterwegs sein, das sind exakt 46 Personen mehr als im V-Wagen. Fahrgäste mit Kinderwagen oder Reisegepäck finden angenehm viel Platz. Digitale Informationsdisplays über jeder Zugtüre informieren die Fahrgäste dynamisch über die weiteren Wege und Anschlüsse bei den jeweiligen Stationen. Die Sitze bestehen aus hochwertigem Schichtholz, die Anordnung erfolgt in einer Kombination aus den gewohnten Quersitzen mit zusätzlichen Längssitzen an der Außenwand der Züge sowie Klappsitzen. Die Sitze in blauer Farbe sind für Fahrgäste mit eingeschränkter Mobilität vorgesehen.

Die Öffi-Zukunft ist vollautomatisch

Wo heute noch die U2 fährt, wird ab 2026 die U5 fahren: Wiens erste vollautomatische U-Bahn-Linie. Dafür werden die Stationen Karlsplatz bis Rathaus ab Ende Mai umgerüstet und mit Bahnsteigtüren ausgestattet, die U5-Station Frankhplatz wird neu gebaut. Der vollautomatische Betrieb, der international bereits bestens erprobt ist, macht die U-Bahn noch sicherer und zuverlässiger. Die Bahnsteigtüren öffnen sich erst, sobald der Zug in der Station steht. Verzögerungen durch Gegenstände auf den Gleisen sind damit Geschichte.

Der X-Wagen auf einen Blick


  • Beauftragung Siemens Mobility: Herbst 2017 durch Wiener Linien

  • Bestellte   Fahrzeuge:         34 Züge (Option   auf 11 weitere Züge)

  • Weiters im   Vertrag:         Wartung und Instandhaltung mit
    Siemens Mobility

  • Lieferung erster Vorserienzug: Juli 2020

  • Betriebsbewilligung: Ab 2022

  • Lieferung abgeschlossen: 2030

  • Länge, Breite   und Bauweise:         111 Meter;   2,85 Meter, sechsteilig, Leichtbauweise

  • Kapazität: 928 Fahrgäste (statt bisher 882)

  • Rollstuhlplätze:         6 Plätze,   davon 2 Zugmitte (bisher 4
    an Zugenden)

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Quelle: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210414_OTS0133/erste-u-bahn-testfahrt-mit-dem-neuen-x-wagen


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Hanke/Schleritzko: Produktion für neue Badner Bahn im Endspurt

Wien (OTS) - Vor knapp einem Jahr starteten die Arbeiten zur Produktion der neuen Badner Bahn, mittlerweile schreitet die Fertigstellung des ersten Zuges im Wiener Werk von Alstom (vormals Bombardier) mit großen Schritten voran. Ende 2021 sollen die ersten modernen und barrierefreien Züge mit Fahrgästen unterwegs sein und dann sukzessive die älteren Hochflurmodelle ersetzen.

„Schon in der jetzigen Produktionsphase ist zu erkennen, wie modern und komfortabel die neue Badner Bahn wird. Damit wird der bundesländerübergreifende öffentliche Verkehr noch attraktiver. Ich freue mich, dass die neuen Garnituren der Badner Bahn in Wien produziert werden. Das sichert am Standort Wien Arbeitsplätze und stärkt damit den Wirtschaftsstandort Wien“, so Wiens Wirtschafts- und Öffistadtrat Peter Hanke.

„Die Badner Bahn verbindet Niederösterreich und Wien im wahrsten Sinne des Wortes. Mit den modernen Zügen erhält diese Verbindung neuen Glanz. Die neuen Züge sind ein weiterer wichtiger Schritt, um den öffentlichen Verkehr zu attraktivieren und die Mobilität für Pendlerinnen und Pendler im Wiener Umland noch komfortabler, nachhaltiger und klimafreundlicher zu gestalten“, ergänzt NÖ-Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko.

Nach der Lieferung der ersten beiden Fahrzeuge, intensiven internen Tests sowie der behördlichen Genehmigung soll voraussichtlich Ende 2021 der Probebetrieb mit Fahrgästen starten. Davor steht noch die Einschulung der WLB-MitarbeiterInnen auf das neue Fahrzeug an. 18 Triebfahrzeuge haben die Wiener Lokalbahnen als Betreibergesellschaft der Badner Bahn fix bestellt.

Umweltfreundliche Züge bringen mehr Komfort für Fahrgäste

„Unsere umweltfreundlichen Fahrzeuge heben den Komfort für die Fahrgäste weiter an. Die neue Badner Bahn ist barrierefrei, klimatisiert und videoüberwacht. Es gibt mehr Sitzplätze und gleichzeitig zusätzliche Plätze für Rollstühle bzw. Kinderwägen“, so Monika Unterholzner, Geschäftsführerin der Wiener Lokalbahnen.

„Hand in Hand mit den laufenden Angebotsverbesserungen bei Bahn und Bus wird die vorliegende Modernisierung des Fuhrparks der Badner Bahn eine wesentliche Qualitätssteigerung für die Fahrgäste bringen. Die Mobilitätspartner in der Ostregion ziehen an einem Strang, um noch mehr Menschen von den Vorteilen eines modernen, abgestimmten öffentlichen Verkehrs zu überzeugen“, so VOR-Geschäftsführerin Karin Zipperer.

„Im Sinne der Nachhaltigkeit können wir mit dem neuen Fahrzeug zusätzlich punkten: es speist Bremsenergie in das Netz zurück und spart somit Energie. Doppeltverglaste Fenster schützen im Sommer zusätzlich vor Hitze und speichern im Winter die Wärme im Fahrzeuginneren besser“, ergänzt Christian Diewald, Geschäftsführer von Alstom (vormals Bombardier Transportation Austria).

Barrierefreie Fahrzeuge mit mehr Platz für Kinderwägen und Rollstühle

Die neue Badner Bahn bietet insgesamt Platz für 160 Fahrgäste. Die Sitze sind im modernen Holzdesign ausgeführt, das Material ist leicht zu pflegen und besonders gut von Verschmutzungen zu reinigen. Neben herkömmlichen Sitzen gibt es Klappsitze, die bei Bedarf zum Sitzen genutzt werden können. Für das Fahrpersonal gibt es ergonomisch gestaltete Fahrerkabinen mit modernen Touchscreens. Statt wie bisher im Rückspiegel, sieht das Fahrpersonal das Geschehen im Haltestellenbereich dank Rückblickkameras an der Außenseite des Zuges auf Monitoren. In den zwei großzügigen Mehrzweckbereichen finden jeweils bis zu zwei Rollstühle sowie Kinderwägen Platz und bieten damit die doppelte Kapazität der aktuellen Fahrzeug-Baureihe TW400.

Die zwei nebeneinander angeordneten Rollstuhlplätze sind jeweils mit einer Sprechstelle zum Fahrpersonal, einem Haltewunschtaster, USB-Ladesteckdosen und einem Gurt ausgestattet. Das Fahrzeuginnere wurde in Abstimmung mit Behindertenverbänden erarbeitet.

Im Fahrzeug sind USB-Steckdosen zum Laden von Smartphones, Laptops oder Tablets eingebaut, auch für WLAN an Bord ist gesorgt. Alle Fahrzeuge sind mit energiesparender LED-Beleuchtung und einem modernen Fahrgastinformationssystem ausgestattet.

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Fotos von der Produktion der neuen Badner Bahn gibt es online unter http://foto.wlb.at/albums/wiener-lokalbahnen-badner-bahn/ zur freien redaktionellen Verwendung zum Download. Copyright: GMR Photography

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Quelle: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210412_OTS0039/hankeschleritzko-produktion-fuer-neue-badner-bahn-im-endspurt


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ÖBB: Verlängerung der Notvergabe für die Weststrecke garantiert dichte Verbindungen für Pendler

Wien (OTS) - Die ÖBB begrüßen die Verlängerung der Notvergabe für die Weststrecke durch das Klimaschutzministerium bis Anfang Juli. Die ÖBB haben sich seit Beginn der Pandemie als verlässlicher Partner im öffentlichen Verkehr erwiesen. Wir sind und waren für die Menschen und die Wirtschaft da und setzen in der anhaltenden Covid-Krise und wiederkehrenden Lockdowns unser Angebot fort. Trotz teils stark rückläufiger Fahrgastzahlen galt und gilt es weiterhin die vielen Menschen, die unser aller Leben am Laufen halten, gut ans Ziel zu bringen: etwa PflegerInnen, medizinisches Personal, LebensmittelverkäuferInnen, PolizistInnen etc.

"Mit der Verlängerung der Notvergabe bis Anfang Juli können wir für unsere Pendlerinnen und Pendler auch in den kommenden Monaten das engmaschige Angebot mit garantierten Anschlüssen aufrechterhalten. Die bestehenden Verbindungen sind die Basis, um im Sommer wieder mit noch mehr klimafreundlicher Mobilität durchstarten zu können“, betont ÖBB CEO Andreas Matthä.

Die Notvergabe wird bis 4. Juli verlängert, die gegenseitige Ticketanerkennung mit der Westbahn bliebt im Sinne der Flexibilität für die Fahrgäste weiterbestehen.

ÖBB. Heute. Für morgen. Für uns.

Schon heute bringen die ÖBB als umfassender Mobilitätsdienstleister jährlich 477 Millionen Fahrgäste und 105 Millionen Tonnen Güter umweltfreundlich ans Ziel. Besonders klimaschonend sind die Bahnreisenden unterwegs. Denn 100 Prozent des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energieträgern. Die ÖBB gehörten 2019 mit rund 96 Prozent Pünktlichkeit zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Mit Investitionen in die Bahninfrastruktur von über drei Milliarden Euro jährlich bauen die ÖBB am Bahnsystem für morgen. Konzernweit 41.904 MitarbeiterInnen bei Bus und Bahn sowie zusätzlich rund 2.000 Lehrlinge sorgen dafür, dass täglich rund 1,3 Millionen Reisende sicher an ihr Ziel kommen. Die ÖBB sind das Rückgrat von Gesellschaft und Wirtschaft und sind Österreichs größtes Klimaschutzunternehmen. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.

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WESTbahn: Fortsetzung der Notvergabe bringt Stabilität im Schienenverkehr zwischen Wien und Salzburg

Wien (OTS) - Die Verlängerung der Verkehrsdienstebestellung auf der Weststrecke bis zum 4. Juli 2021 bedeutet für alle, die auf ein stabiles Mobilitätsangebot zwischen Wien und Salzburg angewiesen sind, ein Stück Verlässlichkeit in schwierigen Zeiten. Der gemeinsame Fahrplan von WESTbahn und ÖBB sowie die wechselseitige Ticketanerkenntnis beider Unternehmen bringt den Reisenden die erwünschte Planbarkeit für die nächsten drei Monate.

„Für die Pendlerinnen und Pendler, aber auch für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist der gesicherte Verkehr in der Pandemie ein sehr wichtiges Signal. Wir danken daher Ministerin Gewessler und allen Beteiligten dafür, dass die Notvergabe verlängert wurde.“, meint Dr. Erich Forster, CEO der WESTbahn, zur heute verlautbarten Entscheidung.

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Quelle: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210409_OTS0063/westbahn-fortsetzung-der-notvergabe-bringt-stabilitaet-im-schienenverkehr-zwischen-wien-und-salzburg


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VOR bedankt sich bei StammkundInnen

Niederösterreich/Burgenland/Wien (OTS) - 870.000 Fahrgäste halten dem attraktiven Öffi-Angebot des Verkehrsverbundes Ost-Region (VOR) in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland die Treue. Dieser sichert mit seinen rund 40 Partnern zu jeder Zeit eine verlässliche und stabile Mobilität in der Ostregion. Für die ungebrochene Treue der StammkundInnen bedankt sich VOR nun mit einer Treueaktion. Zu gewinnen gibt es unter anderem hochwertige Falträder, E-Scooter, einen Thermenaufenthalt, Eintrittskarten zu spannenden Aktivitäten sowie praktische VOR-Souvenirs. Infos und Anmeldung unter [www.vor.at] (http://www.vor.at/).

„Wir möchten uns bei den treuen Stammkundinnen und Stammkunden mit einem Gewinnspiel bedanken. Das Öffi-Angebot des VOR war und ist im Auftrag der Länder Wien, Niederösterreich und dem Burgenland immer ein Grundpfeiler des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Gesamtsystems. Es zeugt von Erfolg, dass so viele Fahrgäste tagein, tagaus auf dieses System vertrauen“, sind sich der niederösterreichische Landesrat Ludwig Schleritzko, der burgenländische Landesrat Heinrich Dorner und der Wiener Stadtrat Peter Hanke einig.

„VOR ist immer für seine Fahrgäste da und bringt sie sicher und bequem an ihr Ziel. Ein Faltrad oder einen E-Scooter kann man auch in jedem Bus zu jeder Zeit bequem mitnehmen“, ergänzen Karin Zipperer und Wolfgang Schroll, VOR-Geschäftsführung.

VOR-Treueaktion läuft bis 3. Mai 2021

Teilnahmeberechtigt sind alle VOR-StammkundInnen, welche durchgehend von 1.4.2020 bis 5.4.2021 im Besitz der grünen VOR-Jahreskarte waren. Die Teilnahme erfolgt über ein Eingabeformular auf der Webseite des VOR. Alle Infos zum Gewinnspiel und die Anmeldung zur Teilnahme bis Montag, 3. Mai 2021, [finden Sie hier] (https://vor.at/gewinnspiel).

Verkehrsverbund Ost-Region (VOR)

Als größter Verkehrsverbund Österreichs vereint VOR alle öffentlichen Verkehrsmittel in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland. VOR ist in diesen drei Bundesländern mit der Planung, Koordination und Optimierung des öffentlichen Verkehrs für jährlich rund eine Milliarde Fahrgäste betraut. Zu den Kernaufgaben gehören die Tarif- und Fahrplangestaltung ebenso wie Kundenservice und die Vergabe von Verkehrsdienstleistungen. Sämtliche Regionalbusleistungen sowie ein Teil der Schienenverkehrsleistungen werden in der Ostregion durch den VOR beauftragt. Die ExpertInnen des Verkehrsverbundes sind auch über die Ostregion hinaus als Impulsgeber und Ansprechpartner für intelligente und intermodale Mobilität tätig.

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Quelle: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210406_OTS0041/vor-bedankt-sich-bei-stammkundinnen-bild


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U2 Update: Start der Umbauarbeiten für vollautomatische U5

Wien (OTS) - Ab Ende Mai startet das große U2 Update für die neue, vollautomatische U-Bahn-Linie U5. Die bestehende Linie U2 wird dabei zwischen den Stationen Rathaus und Karlsplatz umfassend modernisiert und auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Gleichzeitig finden tiefgreifende Bauarbeiten für den zukünftigen Öffi-Umsteigeknoten U2xU5 Rathaus und die U5-Station Frankhplatz statt. Unter der Landesgerichtsstraße und in der Universitätsstraße beim Schottentor werden neue Streckentunnel an die bestehenden U-Bahn-Bauwerke angeknüpft – für die künftige Streckenführung der U5 zum Frankhplatz und der U2 zum Matzleinsdorfer Platz. Diese umfangreichen und ineinandergreifenden Baumaßnahmen sind bei laufendem Betrieb nicht möglich – ab Ende Mai 2021 bis Herbst 2023 kann die U2 deshalb nur zwischen Seestadt und Schottentor fahren. Für die Dauer der Umbauarbeiten steht für die Fahrgäste ein breites Ersatz- und Zusatzangebot zur Verfügung.

Ab Montag, den 31. Mai (Betriebsbeginn), fährt die U2 bis Herbst 2023 zwischen den Stationen Seestadt und Schottentor. Öffi-Fahrgäste werden ihre Ziele in der Wiener Innenstadt auch weiterhin gut erreichen. Die U1 wird zu den Hauptverkehrszeiten verstärkt und auch die Linien U3 und die U4 sorgen für gute und schnelle Verbindungen durch die Stadt. Als direkter Ersatz auf der Ringstraße dienen die Straßenbahnlinien D, 1, 2 und 71. Sie bekommen noch Verstärkung durch die neue zusätzliche Straßenbahnlinie U2Z. Damit kommt zu den Spitzenzeiten am Ring jede Minute die nächste Bim. Insgesamt stehen den Fahrgästen auf den Ersatz- und Zusatzlinien pro Tag rund 1,7 Mio. Plätze zur Verfügung.

Die U2 bekommt ein wichtiges Update

Ab Ende Mai wird die U2-Strecke zwischen Karlsplatz und Rathaus umfassend modernisiert und bereits für den vollautomatischen Betrieb der neuen Linie U5 vorbereitet. In den Stationen Rathaus, Volkstheater, Museumsquartier und Karlsplatz werden insgesamt 144 Bahnsteigtüren und rund 16.000 Quadratmeter Glasflächen eingebaut. Dazu werden alle Bahnsteigkanten in den Stationen abgetragen und neu errichtet. Zusätzlich erhält die Zugsicherungstechnik der U-Bahn ein Update für den vollautomatischen Betrieb. Im gesamten Abschnitt werden die Gleisanlagen erneuert und insgesamt 4,8 Kilometer Schienen getauscht.

Aber auch die Anlagen in den Stationen werden auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Insgesamt 6 Aufzüge inkl. der kompletten Aufzugstechnik und Verkabelung sowie 10 Fahrtreppen werden im Zuge der Bauarbeiten bis Herbst 2023 erneuert. Die Beleuchtung in den Stationen wird auf moderne und stromsparende LED-Lampen umgerüstet. Zur besseren Orientierung für sehbehinderte Menschen wird auch ein neues taktiles Leitsystem eingebaut. Mit der Wiederinbetriebnahme der U2 im Herbst 2023 wird Öffi-Fahren damit noch angenehmer und der U-Bahn-Betrieb mit den bereits eingebauten Bahnsteigtüren im Bereich Rathaus bis Karlsplatz noch verlässlicher. Auswirkungen auf den Betrieb durch verlorengegangene Gegenstände auf den Gleisen sind in diesem Bereich damit nicht mehr möglich. Die Zeit der Modernisierung wird auch für die Sanierung der U2-Tunneldecke genutzt, hier kommt es im Sommer 2021 zu temporären Einschränkungen für den Verkehr.

Neue Tunnelverbindungen bei Schottentor und Frankhplatz

Die U2 bekommt mit dem Öffi-Ausbau U2xU5 ab Schottentor einen neuen Streckentunnel, der mit der zukünftigen U5 beim Rathaus verknüpft wird. Dafür muss der heutige U2-Tunnel im Bereich der Universitätsstraße aufgebrochen werden. Auch für die neue U5-Station Frankhplatz bei der Landesgerichtsstraße wird baulich an den heutigen U2-Bestandstunnel mittels offener Bauweise angeknüpft. Die U5 wird hier zukünftig zwischen den Gleisen der heutigen U2-Strecke abtauchen und mit dem weiteren Ausbau über den 9. Bezirk weiter bis nach Hernals fahren. Die Fertigstellung der U5 bis zur Station Frankhplatz in rund 20 Metern Tiefe soll bis 2026 erfolgen.

Betriebsumstellung am Wochenende von Freitag, 28. Mai bis
Sonntag, 30. Mai

Für die Einrichtung des U-Bahn-Betriebes zwischen Seestadt und Schottentor ab Montag, 31. Mai (Betriebsbeginn) müssen in den Tagen davor betriebliche Adaptierungen durchgeführt werden. Von Freitag, 28. Mai (Betriebsbeginn) bis Sonntag, 30. Mai (Betriebsschluss) kann die U2 nur zwischen Seestadt und Praterstern fahren. Die Straßenbahnlinie U2Z fährt an allen drei Tagen zwischen Praterstern und Karlsplatz. Zusätzlich stehen den Fahrgästen die Linien U1, U3, U4, D, 1, 2 und 71 als Alternativen zur Verfügung.

Ausblick bis zur Fertigstellung der vollautomatischen U5 und
der neuen U2

Nach Fertigstellung des Updates fährt die U2 ab Herbst 2023 wieder durchgehend von Seestadt bis Karlsplatz, inklusive der neuen Bahnsteigtüren in den modernisierten Stationen Rathaus bis Karlsplatz. Die Bauarbeiten für die U5 und die neue U2 laufen dann wieder unabhängig voneinander weiter. Mit der Fertigstellung der ersten vollautomatischen U-Bahn-Linie U5 wird es ab 2026 erstmals einen Mischbetrieb von zwei U-Bahn-Linien in Wien geben. Die U2 und die neue U5 werden sich dann den Streckenabschnitt zwischen Rathaus und Karlsplatz teilen. Während die Züge der U5 bis Frankhplatz fahren, bringen die Züge der U2 die Fahrgäste bis in die Seestadt. Mit Fertigstellung der U2 bis Matzleinsdorfer Platz 2028 bekommt die U2 ab Schottentor einen neuen Streckentunnel und fährt dann ab der Knotenstation Rathaus über die Neubaugasse, Pilgramgasse, Reinprechtsdorfer Straße bis zur neuen Endstation Matzleinsdorfer Platz. Ab dann wird die Strecke zwischen Karlsplatz und Frankhplatz ausschließlich von der neuen, vollautomatischen U5 bedient.

Alle Infos zum U2 Update finden Fahrgäste unter [www.wienerlinien.at/u2update] (http://www.wienerlinien.at/u2update).

Grafiken (Ersatzverkehr und Bahnsteigtüren) finden Sie unter [www.bildstrecke.at] (http://www.bildstrecke.at/) (Stichwort U2 Update).

[] (http://www.wienerlinien.at/u2update)

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Quelle: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210322_OTS0046/u2-update-start-der-umbauarbeiten-fuer-vollautomatische-u5


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Schutz vor Corona in VOR Regio Bussen gesichert

Niederösterreich/Burgenland/Wien (OTS) - Neben Studien der AGES weist seit Kurzem auch Umweltmediziner Hans-Peter Hutter darauf hin, dass im öffentlichen Verkehr kein erhöhtes Risiko hinsichtlich Corona nachweisbar ist, sofern die allgemein geltenden Schutzmaßnahmen eingehalten werden.

So sorgen im öffentlichen Regionalbusverkehr die FFP2-Maskenpflicht und der rasche Luftaustausch ([Lüftungsanlagen, Luftzug durch geöffnete Türen]
(https://www.youtube.com/watch?v=GSISoNV4v_E&feature=youtu.be)) in
Zeiten wie diesen für eine möglichst hohe Sicherheit für Fahrgäste und Bedienstete.

Sicherheit aktiv mitgestalten

Weiterhin gelten im öffentlichen Verkehr die vom Bund festgelegten Bestimmungen. So müssen Fahrgäste wie auch LenkerInnen im Kundenkontakt (z.B. Ticketverkauf) eine FFP2-Maske tragen. Erhöhte Hygienemaßnahmen in den Fahrzeugen sowie die Möglichkeit, die erste Sitzreihe hinter den FahrerInnen abzusperren – wenn dies das Fahrgastaufkommen ermöglicht – erhöhen die Sicherheit von Personal und Fahrgästen zusätzlich. Fahrgästen, denen dies möglich ist, kaufen ihre Fahrkarten bevorzugt über die Automaten der ÖBB, WLB, Wiener Linien oder im VOR-Webshop unter [https://shop.vor.at] (https://shop.vor.at).

Aufgrund vermehrter Beschwerden wurde Fahrgästen die Möglichkeit eröffnet, so wie in anderen österreichischen Verkehrsverbünden auch, wieder direkt im Bus Fahrkarten zu kaufen. Gerade für ältere Personen oder Menschen ohne Internetanschluss oder Smartphone ist dies eine wichtige Maßnahme, um eine sichere und leicht zugängliche Mobilität zu ermöglichen.

Partnerschaft für Fahrgäste wie ArbeitnehmerInnen und Verkehrsunternehmen

VOR konnte seit Ausbruch der Pandemie den Fahrplan in vollem Umfang aufrechterhalten und damit jenen Menschen Sicherheit geben, die auch in Lockdown-Zeiten auf einen verlässlichen ÖV angewiesen sind. Darüber hinaus ist für die Verkehrsunternehmen und ihre tausenden MitarbeiterInnen gerade in Krisenzeiten eine derart verlässliche Auftragslage wichtig.

Der stabile VOR Regio Bus-, Nah- und Regionalbahnverkehr gibt insbesondere den Regionalbusbetreibern Planungssicherheit und eine beständige Einnahmensituation innerhalb einer von der Gesundheitskrise und deren Folgen ganz besonders betroffenen Branche.

ÖV-Angebot in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland

Alle Details, bspw. zu Ticketanerkenntnis WESTbahn – ÖBB, sind im [VOR-Informationsblatt]
(https://www.vor.at/service/aktuelles/detail/?L=0&tx_news_pi1%5Bnews%
5D=172&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detai l&tx_news_pi1%5Bday%5D=17&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=02&tx_news_pi1%5Byea r%5D=2021&cHash=48a0247c81e7354aa08f0e43ec7a7fe6) auf [www.vor.at] (http://www.vor.at/) abrufbar. Alle Fahrpläne stehen unter [https://anachb.vor.at] (https://anachb.vor.at/) bereit. Darüber hinaus steht das Kundenservice-Team des VOR per Mail unter [info@vor.at] (mailto:info@vor.at) bzw. der kostenlosen Hotline unter 0800 22 23 24 zur Verfügung.

Verkehrsverbund Ost-Region (VOR)

Als größter Verkehrsverbund Österreichs vereint VOR alle öffentlichen Verkehrsmittel in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland. VOR ist in diesen drei Bundesländern mit der Planung, Koordination und Optimierung des öffentlichen Verkehrs für jährlich rund eine Milliarde Fahrgäste betraut. Zu den Kernaufgaben gehören die Tarif- und Fahrplangestaltung ebenso wie Kundenservice und die Vergabe von Verkehrsdienstleistungen. Sämtliche Regional- und Stadtbusleistungen sowie ein Teil der Schienenverkehrsleistungen werden in der Ostregion durch VOR beauftragt. Die ExpertInnen des Verkehrsverbundes sind auch über die Ostregion hinaus als Impulsgeber und Ansprechpartner für intelligente und intermodale Mobilität tätig.

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Quelle: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210318_OTS0122/schutz-vor-corona-in-vor-regio-bussen-gesichert


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WESTbahn: Mögliche Zugräumung bei Fehlverhalten von Protestierenden im Zusammenhang mit Anti-Corona-Demo

Wien (OTS) - Es ist zu erwarten, dass zu der für Samstag (6. März) in Wien anberaumten Anti-Corona-Großdemo wieder zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Bundesländern per Zug anreisen werden, wie dies auch in der Vergangenheit der Fall war. Leider mussten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der WESTbahn sowie jene Reisenden, die aus anderen Gründen unterwegs waren, bei diesen Fahrten sehr negative Erfahrungen machen. Viele Protestierende verweigerten nämlich vehement das für den Zug vorgeschriebene Tragen der FFP2-Maske.

Dieses Verhalten war und ist nicht akzeptabel. Daher werden wir, falls das Masken-Tragen von protestierenden Gruppen bei der Anreise zur bzw. Rückfahrt von der bevorstehenden Samstags-Demo erneut verweigert wird, folgende Maßnahme ergreifen: In Abstimmung mit den zuständigen Ministerien werden die neuralgischen WESTbahn-Züge in bestimmten Zwischenhalten stoppen und jene Personen, die die einschlägigen Schutzmaßnahmen nicht einhalten, werden zum Verlassen des Zuges aufgefordert werden. Wird dieser Aufforderung nicht Folge geleistet, muss die Exekutive verständigt werden. Ein etwaiger Schadensersatzanspruch für die Personen, die den Zug verlassen müssen, entsteht dadurch nicht.

Freie Meinungsäußerung innerhalb eines rechtlichen Rahmens ist ein hohes Gut unserer Gesellschaft. Die Sicherheit und Gesundheit aller Reisenden sowie unserer Crew stehen dennoch an Bord im Vordergrund. Das Tragen der Maske im Zug ist notwendig, da der vorgegebene Mindestabstand von zwei Metern dort häufig nicht eingehalten werden kann. Wir hoffen daher, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Demonstration sich während ihres Aufenthalts in der WESTbahn an die gesetzlichen Vorgaben halten und wir sowie die Exekutive nicht aktiv werden müssen.

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Quelle: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210304_OTS0132/westbahn-moegliche-zugraeumung-bei-fehlverhalten-von-protestierenden-im-zusammenhang-mit-anti-corona-demo


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Neuer Greener Linien Hit mit Ohrwurm-Garantie

Wien (OTS) - Im neuen Musikvideo nehmen die Wiener Linien ihre Fahrgäste mit auf eine Öffireise in die Zukunft. Eine U-Bahn fährt über die Brücke und überall beginnt es zu blühen, die neue Flexity-Straßenbahn schlängelt sich lächelnd und ohne Stau durch die begrünten Straßen Wiens, Wiener Linien MitarbeiterInnen machen begeistert die Welle für den klimafreundlichen Star: den E-Bus. Die Weltstadt Wien ohne Autos und noch mehr Öffis wäre einfach wunderschön.

"Das neue Musikvideo sorgt für jede Menge gute Laune und unterstreicht dabei die große Bedeutung der Öffis in Wien. Denn öffentliche Verkehrsmittel brauchen weniger Platz, stoßen weniger CO2 aus und sorgen dafür, dass Wien weiterhin eine grüne und vor allem die lebenswerteste Stadt der Welt bleibt", freut sich Öffi-Stadtrat Peter Hanke über den neuen Klimasong.

Neue Busflotte und Grünstrom sparen zusätzlich CO2

"Wir arbeiten ständig daran die Öffis noch klimafreundlicher zu machen. So nutzen wir bereits zu hundert Prozent erneuerbare Energie aus Österreich, um U-Bahnen, Bims und Stationen zu versorgen. Das sparte im Jahr 2020 zusätzliche 49.000 Tonnen CO2. Seit der Umstellung der Busflotte auf Euro6-Diesel, konnte der CO2 Verbrauch fast um die Hälfte gesenkt werden", so Günter Steinbauer, Geschäftsführer Wiener Linien. Durch Begrünung schaffen die Wiener Linien Abkühlung speziell in heißen Sommermonaten: Vorplätze, Fassaden und Dächer von Betriebsgebäuden werden bepflanzt. Die Straßenbahn fährt mittlerweile auf rund 8 Kilometern Grüngleis.

Mobiler Klimaschutz mit den Greener Linien

Dank der günstigen Jahreskarte um 365 Euro gibt es in Wien mittlerweile seit Jahren mehr JahreskartenbesitzerInnen als zugelassene Pkw. Weniger Autos bedeuten mehr Platz für uns Menschen und damit Parks, Spielplätze oder Grünflächen. Würden alle WienerInnen mit den Öffis fahren, könnten wir die Fläche von rund 700 Fußballfeldern anders nutzen. "Darum ist es jetzt wichtig die Öffis weiter auszubauen, was wir mit dem derzeit in Bau befindlichen Linienkreuz U2xU5 tun. Der Bau der U2xU5 ist das größte Klimaschutzprojekt der Stadt Wien", so Hanke.

   Der Videoclip ist auf dem YouTube-Kanal der Wiener Linien online:
[https://youtu.be/obUfme4aNR4] (https://youtu.be/obUfme4aNR4)

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Hanke/Steinbauer: Über 1 Million treue StammkundInnen – umweltfreundliche Öffis als Top-Arbeitgeberin

Wien (OTS) - Die Wiener Linien halten Wien stets mobil. Das haben die MitarbeiterInnen der Wiener Öffis im vergangenen Jahr mit Bravour bewiesen. Trotz Coronakrise haben sie Fahrgäste weiterhin sicher und schnell durch die Stadt gebracht sowie wichtige Modernisierungs- und Ausbauprojekte auch unter erschwerten Bedingungen abgeschlossen. „Gerade im vergangenen Jahr haben die 8.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wiener Linien gezeigt, wie systemrelevant sie sind:
Sie haben ihre eigenen Sorgen hintangestellt und dafür gesorgt, dass Wien auch während der Pandemie mobil bleibt. Dafür möchte ich mich nochmals ausdrücklich bedanken“, betont der für die Wiener Linien zuständige Stadtrat Peter Hanke.

Mit schnellstmöglich umgesetzten und stets transparenten Sicherheitsmaßnahmen für MitarbeiterInnen und Fahrgäste leisten die Wiener Linien einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie. Internationale Studien belegen: es konnte bisher keine einzige Infektionskette auf die öffentlichen Verkehrsmittel zurückgeführt werden. Die im April bei den Wiener Linien eingeführte Mund-Nasen-Schutz-Tragepflicht – im Jänner 2021 folgte die FFP2-Tragepflicht – zählt dabei als wichtiger Schlüssel zum Erfolg. Auch intern haben die Sicherheitsmaßnahmen gut gegriffen und es kam zu keiner einzigen Clusterbildung. Die Öffis waren durchgehend und bis auf wenige Wochen zu Beginn des ersten Lockdowns im Frühjahr 2020 auch in den dichtesten Intervallen unterwegs, um alle, die auf die Öffis angewiesen waren, an ihr Ziel zu bringen.

Das Corona-Jahr 2020: Vielfache Einschränkungen führen zu verändertem Mobilitätsverhalten

Das Mobilitätsverhalten hat sich mit den gesetzten Maßnahmen der Bundesregierung und den Einschränkungen im vergangenen Jahr maßgeblich verändert und auch bei den Wiener Linien deutliche Spuren hinterlassen: Es kam im vergangenen Jahr zu einem starken Einbruch der Fahrgastzahlen. Mit den ersten von der Bundesregierung angeordneten Ausgansbeschränkungen waren bis zu 80 Prozent weniger Fahrgäste mit Bus, Bim und U-Bahn unterwegs! Mit den Lockerungen im Sommer waren wieder mehr Menschen mit den Öffis unterwegs, mit dem „Soft-Lockdown“ im November kam es schließlich wieder zu einem deutlichen Minus von 60 Prozent. Im Jahresschnitt sind die Fahrgastzahlen um 40 Prozent gesunken. Insgesamt waren 2020 rund 574 Millionen Fahrgäste mit U-Bahn, Bim und Bus unterwegs.

Auch in vielen anderen Städten konnte man ähnliche Rückläufe bei den Fahrgastzahlen beobachten, wie zum Beispiel in London mit bis zu 95 Prozent, Lyon mit bis zu minus 90 Prozent, Budapest mit minus 80 Prozent und Berlin mit minus 75 Prozent.

2020 haben sich auch die Nutzungszwecke verändert. Wege, die bisher zumeist mit den Öffis zurückgelegt wurden, entfielen letztes Jahr teilweise sogar gänzlich: Schulen und Universitäten wurden mehrheitlich auf Distance Learning umgestellt und viele Unternehmen stellten auf Kurzarbeit oder Home Office um. All das hat auch Auswirkungen auf den Modal Split. Im vergangenen Jahr nutzten rund 27 Prozent die Öffis auf ihren täglichen Wegen. Wie auch 2019 bleibt der Anteil der PKW-Nutzung bei 27 Prozent. Durch die stark eingeschränkten Bewegungsradien wurden 2020 die Wege vermehrt mit dem Fahrrad bzw. zu Fuß zurückgelegt. Die Wiener Linien investieren weiter in das Angebot für die kurzen Wege mit dem weiteren Ausbau der WienMobil-Stationen und dem neuen stationären Bikesharingangebot WienMobil Rad, das im Frühjahr 2022 in Betrieb gehen soll.

StammkundInnen halten den Wiener Linien die Treue

Trotz der Ausnahmesituation im vergangenen Jahr weiß der überwiegende Großteil der WienerInnen ihre Öffis zu schätzen und nutzt das Angebot auch weiterhin. Obwohl sich die Arbeitsumstände etwa durch Kurzarbeit oder Home Office stark gewandelt haben und auch der Schulbesuch über viele Monate nicht möglich war, sind die StammkundInnen den Wiener Linien weiterhin treu geblieben: Die Wiener Linien freuen sich über mehr als 1 Million Jahreskarten-, Semesterkarten- und JugendticketbesitzerInnen im Jahr 2020.

Weniger Fahrgäste bedeuteten 2020 auch weniger Einnahmen für die Wiener Linien. Die Einnahmeeinbußen bei den Ticketerlösen belaufen sich auf rund 110 Millionen Euro da – unter anderem auch aufgrund fehlender Touristen – kaum Einzelkarten oder Kurzzeitnetzkarten gekauft wurden. Die Stadt Wien unterstützt dieses Jahr mit dem Betriebskostenzuschuss Mehrbedarf von 75 Millionen Euro und die Wiener Linien haben entsprechende finanzielle Maßnahmen getroffen. Das dichte Öffi-Angebot, die Sicherheit der Fahrgäste, sowie die Wartungen und Reinigungen aller Fahrzeuge werden weiterhin auf gewohnt hohem Niveau fortgeführt. In anderen Bereichen kam es jedoch aufgrund der aktuellen Lage zu Kostenreduktionen, wie etwa bei der Nacht-U-Bahn, die derzeit nicht unterwegs sein kann.

„Trotz Einnahmeeinbußen wurde anders als in vielen Branchen keiner der 8.700 MitarbeiterInnen in Kurzarbeit geschickt oder verlor seinen Job“, betont Stadtrat Peter Hanke.

Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer unterstreicht die wichtige Partnerschaft zwischen der Stadt Wien und den Wiener Linien:
„Vor allem in schwierigen Zeiten. Wenn es einmal keine Rekordzahlen gibt, zeigt sich, wie stark der Zusammenhalt ist. Nur gemeinsames Handeln bringt die Fahrgäste wieder zurück. Deshalb möchte ich mich an dieser Stelle bei Stadtrat Peter Hanke für den gemeinsamen Corona-Weg bedanken“, so Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer.

Öffis als Top-Arbeitgeberin

Die Wiener Linien haben sich 2020 vor allem in der Coronakrise als sichere Arbeitgeberin positioniert. Während viele Menschen in der Krise ihre Arbeit verloren haben, bleiben die Wiener Linien auch in Krisenzeiten eine verlässliche Arbeitgeberin. Insgesamt konnten rund 1.100 neue MitarbeiterInnen in unterschiedlichsten Berufsbildern ihre Karriere im größten Klimaschutzunternehmen der Stadt starten.

Damit wurden 270 Öffi-MitarbeiterInnen mehr rekrutiert als noch im Jahr 2019 – auch dank schneller Umstellung auf professionelles Online-Recruiting. „Das Jahr 2020 hat gezeigt, das nachhaltige Jobs einen regelrechten Boom am Jobmarkt erfahren haben“, so Günter Steinbauer. „Wien wächst, wir bauen laufend das Öffi-Netz aus. Dafür brauchen wir auch jede Menge Expertinnen und Experten – nicht nur im Fahrdienst, sondern auch im Bereich der Bauwirtschaft, den Werkstätten und IT.“ Insgesamt 26.000 Bewerbungen sind im vergangenen Jahr bei den Wiener Linien eingegangen.

Rückblick 2020:


  • Öffi-Paket   2020 abgeschlossen
    Verlängerung Linie O ins Nordbahnhofviertel

  • Gleismodernisierungs-Offensive
    8.400 Meter Gleis und 82 Weichen in ganz Wien erneuert

  • Fahrzeugmodernisierungen
    Jede U6 klimatisiert
    Neue Flexity Straßenbahnen

  • Intervallverdichtungen
    Jede U6 nach Siebenhirten
    U2-Intervallverdichtung in die Seestadt

  • WienMobil-Stationen
    3 neue WienMobil-Stationen

  • Neue   Haltestellen
    30 Projekte im neuen Design umgesetzt

  • Ansprachen   Masken-Pflicht
    Über 105.000 Ansprachen seit Juli 2020


Das sind die Großprojekte 2021:

Die Wiener Linien investieren heuer 503 Millionen Euro in die Öffis – so viel wie noch nie. Denn antizyklische Investitionen sind gerade in Krisenzeiten wichtig. Mit dem Start der Bauvorhaben für die U2xU5 setzen die Wiener Linien nicht nur ein wichtiges Zeichen für den Klimaschutz, sondern kurbeln zudem auch die Wirtschaft an und schaffen und sichern Arbeitsplätze.

U2xU5: Bauvorhaben in vollem Gang

Mitte Jänner 2021 erfolgte mit dem offiziellen Spatenstich der Startschuss für die Bauarbeiten bei den Stationen U2xU5 Rathaus und U5 Frankhplatz. Die Verkehrsumleitung im Bereich des Landesgerichts konnte in Betrieb genommen werden. Auch die Bauvorbereitungen für die Stationen U2xU3 Neubaugasse, U2xU4 Pilgramgasse und U2 Reinprechtsdorfer Straße haben mit Februar gestartet bzw. werden für die Station U2xS Matzleinsdorfer Platz fortgesetzt. Ab März beginnen dann die Rohbauarbeiten bei allen Baulosen, die das Baugeschehen für die nächsten rund eineinhalb Jahr prägen werden. Ende Mai 2021 tritt die U2-Teilsperre in Kraft, die aufgrund der U2-Bauarbeiten notwendig ist. Für rund 26 Monate wird die U2 nur zwischen Seestadt und Schottentor geführt. In der Zeit wird die U2-Stammstrecke auch mit Bahnsteigtüren für den vollautomatischen Betrieb der U5 ab 2026 ausgestattet. Die neue Strecke der U2 geht ab 2028 in Betrieb.

Wiener Linien sind Greener Linien

Die Wiener Linien bauen ihr Angebot laufend aus. Die neue U-Bahn U2xU5 ist das größte Klimaschutzprojekt Wiens und wird im Betrieb bis zu 75.000 Tonnen Kohlendioxidemissionen pro Jahr einsparen. Die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen die vorhandenen Verkehrsflächen vier Mal effizienter als der Autoverkehr und ermöglichen so mehr städtische Grünräume.

Neben den Investitionen in den Ausbau der Öffis ist die derzeit laufende Neugestaltung des Vorplatzes Spittelau ein aktiver Beitrag der Wiener Linien zum Klimaschutz und bietet eine weitere Cooling-Maßnahme in der Stadt. Außerdem laufen aktuell zahlreiche Forschungsprojekte, um die Öffis noch klimafreundlicher zu machen.

RemiHub etwa lotet aus, wie Öffi-Garagen als Innerstädtische Logistikflächen für Paketzusteller genutzt werden können. Spezielle Photovoltaikfolien auf der U3-Station Ottakring testen, wie diese Technologien sinnvoll auf U-Bahn-Dächern eingesetzt werden können. Wie Wiener-Linien-Grünflächen neben Stationen und Haltstellen effizienter für Insekten und Pflanzen genutzt werden können, untersucht derzeit die Boku.

Mit den Wiener Linien bis zur Haustüre

Die Wiener Linien bauen ihr Sharing-Angebot weiter aus. Derzeit sind sieben WienMobil-Stationen in Betrieb, die das Öffi-Angebot mit Bikesharing und Carsharing verknüpfen. Mindestens fünf weitere Stationen werden 2021 dazukommen. Zusätzlich laufen derzeit die Vorbereitungen auf die europaweite Ausschreibung des Citybike-Nachfolgers. Das wienweite Bikesharing-Netz der Wiener Linien wird nächstes Jahr in Betrieb gehen.

Wiener-Linien-Fahrzeugflotte als modernste der Welt

Mit der Lieferung des ersten fertigen X-Wagens im Sommer 2020 starteten die Tests und Prüfungen für die neuen U-Bahn-Generation. Diese werden 2021 laufend weitergeführt. Mit der erfolgreichen Betriebsbewilligung 2022 kann der X-Wagen für den Fahrgastbetrieb auf den Linien U1 bis U4 eingesetzt werden. Nach Fertigstellung der ersten Baustufe der U5, voraussichtlich 2026, kann der X-Wagen dann erstmals vollautomatisch auf der neuen Linie U5 fahren.

Auch bei den Straßenbahnen tut sich viel: Nachdem bereits 18 Flexitys auf den Linien 6 und 11 höchst erfolgreich ihre Runden drehen, sollen heuer 24 weitere neue Garnituren von Bombardier an die Wiener Linien geliefert werden. Das sorgt für noch mehr Barrierefreiheit und Komfort bei den Wiener Linien.

Sicherheit und Service

Der Sicherheitsdienst der Wiener Linien wächst weiter. Derzeit haben die Wiener Linien rund 130 Sicherheitsdienst-MitarbeiterInnen, bis Ende des Jahres 2021 wird der Sicherheitsdienst auf rund 145 MitarbeiterInnen ausgebaut. Die Sicherheitsdienst-MitarbeiterInnen sind rund um die Uhr im Netz unterwegs und dienen Fahrgästen als AnsprechpartnerInnen.

Als eine wichtige Zusatzaufgabe haben die Sicherheitsdienst-MitarbeiterInnen gemeinsame mit den KollegInnen aus den Service-Teams – insgesamt sind das 330 MitarbeiterInnen – im vergangenen Jahr die Kontrolle der Maskenpflicht in den Öffis erhalten. Seit Anfang Juli 2020 haben die MitarbeiterInnen mehr als 105.000 Personen an den Mund-Nasen-Schutz und den korrekten Sitz der Maske erinnert. 380 Fahrgäste, die die Maskenpflicht auch nach Ansprache verweigert haben, hat der Sicherheitsdienst in letzter Konsequenz von der Fahrt ausgeschlossen und eine Geldstrafe von 50 Euro ausgesprochen. Auch heuer wird dies ein wichtiger Teil ihrer Aufgaben bleiben.

Neue Lehrwerkstätte, zwei neue Lehrberufe

Mit rund 8.700 MitarbeiterInnen sind die Wiener Linien eine der größten Arbeitgeberinnen der Stadt. Umso wichtiger ist es, dass auch die Ausbildung der Lehrlinge zukunftsfit bleibt. Deshalb investieren die Wiener Linien gemeinsam mit der Stadt Wien kräftig. Ein neuer Lehrlingscampus für bis zu 480 Lehrlinge wird in den kommenden Jahren in Simmering gebaut, ab Herbst werden gleich zwei neue Lehrberufe angeboten: die Doppellehre Elektrotechnik & Mechatronik, sowie Gleisbautechnik.

Infrastruktur-Offensive 2021

Das Projekt NEU4 – die größte Modernisierung in der Geschichte der Wiener U-Bahn – liegt nach wie vor voll im Zeit- bzw. Budgetplan und auch heuer sind wichtige Arbeiten geplant. So werden am Franz-Josefs-Kai Tunneldecke und Straßenoberfläche zwischen Marienbrücke und Dominikanerbastei von Ende Juni bis Anfang Oktober erneuert. Währenddessen kommt es zu keinen Einschränkungen für die U4-Fahrgäste.

Dazu kommen noch rund 30 Gleiserneuerungsprojekte um das rund 172 Kilometer lange Straßenbahnnetz für die Zukunft zu rüsten. Auf den Bahnhöfen und Garagen gehen auch heuer wichtige Modernisierungs- und Erweiterungsarbeiten weiter, um für unsere wachsenden Fahrzeugflotte vorzubauen.

Investitionen auf einen Blick:


  • Gesamtinvestitionen 2021: 503 Millionen Euro

  • davon Ausbau   U-Bahn-Netz: 185 Millionen Euro*   davon Modernisierung U-Bahn-Netz: 84 Millionen Euro*   davon Anschaffung neuer Fahrzeuge: 79 Millionen Euro

  • davon   Modernisierung Bahnhöfe, Garagen, Werkstätten: 26 Millionen Euro

  • davon Gleismodernisierung: 25 Millionen Euro


Hinweis: Sämtliche Grafiken zu dieser Aussendung finden Sie ab sofort auf www.bildstrecke.at (Stichwort Bilanz-PK), Fotomaterial folgt ab ca. 13 Uhr.

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Einstweilige Verfügung des Postbus-Betriebsrats gegen VOR zurückgewiesen

Niederösterreich/Burgenland/Wien (OTS) - Im öffentlichen Regionalbusverkehr gilt aufgrund der FFP2-Maskenpflicht, einem raschen Luftaustausch ([Lüftungsanlagen, Luftzug durch geöffnete Türen] (https://youtu.be/GSISoNV4v_E)) sowie regelmäßiger Reinigung eine hohe „Corona-Sicherheit“. Auch Daten der AGES weisen keine Corona-Cluster im öffentlichen Verkehr nach. Fahrgäste wie auch Bedienstete der Verkehrsunternehmen sind nach menschlichem Ermessen keiner erhöhten Gefahr ausgesetzt. Der Antrag auf eine Einstweilige Verfügung zur Einstellung des Ticketverkaufs sowie zur Schließung der Vordertüren in VOR Regio Bussen durch den Betriebsrat des VOR-Partnerunternehmens Postbus wurde vom zuständigen Arbeits- und Sozialgericht zurückgewiesen.

Aufgrund vermehrter Beschwerden wurde Fahrgästen die Möglichkeit eröffnet, so wie in anderen österreichischen Verkehrsverbünden auch, wieder direkt im Bus eine Fahrkarte zu kaufen. Gerade für ältere Personen oder Menschen ohne Internetanschluss ist dies eine wichtige Maßnahme, um eine sichere Mobilität zu ermöglichen.

Sicherheit aktiv mitgestalten

Weiterhin gelten im öffentlichen Verkehr die vom Bund festgelegten Bestimmungen. So müssen Fahrgäste wie auch LenkerInnen im Kundenkontakt (z.B. Ticketverkauf) eine FFP2-Maske tragen. Erhöhte Hygienemaßnahmen in den Fahrzeugen sowie die Möglichkeit, die erste Sitzreihe hinter den FahrerInnen abzusperren – wenn dies das Fahrgastaufkommen ermöglicht – erhöhen die Sicherheit von Personal und Fahrgästen zusätzlich. Um soziale Kontakte möglichst hintanzuhalten, werden Fahrgäste zusätzlich gebeten, auf nicht notwendige Fahrten zu verzichten bzw. diese nicht auf die Stoßzeiten zu legen: Zwischen 07:00 Uhr und 08:00 Uhr morgens sollten etwa die öffentlichen Verkehrsmittel jenen Fahrgästen vorbehalten sein, welche wenig Flexibilität in ihrem Tagesablauf haben – etwa SchülerInnen. Auch beim Ticketkauf sollten Fahrgäste, denen dies möglich ist, die Fahrkarten etwa im VOR-Webshop unter [https://shop.vor.at] (https://shop.vor.at) bzw. über die Automaten der Wiener Linien, ÖBB oder WLB erwerben.

VOR: Partnerschaft für Fahrgäste wie MitarbeiterInnen

VOR konnte immer einen stabilen Fahrplan aufrechterhalten und damit jenen Menschen Sicherheit geben, die auf einen verlässlichen ÖV auch in Lockdown-Zeiten angewiesen sind. Auch für die Verkehrsunternehmen und ihre tausenden MitarbeiterInnen ist gerade in Krisenzeiten eine derart stabile Auftragslage wichtig. Nach Überwindung der Corona-Krise wird eine positive Mobilitätswende nicht ohne weitere Stärkung des öffentlichen Verkehrs stattfinden.

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WESTbahn: Die Fortsetzung der Notvergabe bringt Planungssicherheit für alle

Wien (OTS) - Die Verlängerung der Verkehrsbestellung bei WESTbahn und ÖBB bis 7. April 2021 mit dem gemeinsamen Fahrplan und der wechselseitigen Ticketanerkenntnis ist ein wichtiges und bei den Bahnunternehmen wie auch den Reisenden höchst willkommenes Signal für etwas Stabilität in einer unsicheren Zeit. Alle, die unterwegs sein müssen, können sich somit auf ein der Situation angemessenes Angebot auf der Schiene verlassen.

„Wir danken Ministerin Leonore Gewessler, dass die Notvergabe noch einmal verlängert wurde.“ sagt Dr. Erich Forster, CEO der WESTbahn, „Mit jedem weiteren Monat kommen wir nun hoffentlich wieder näher an unsere gewohnte Normalität und das reguläre Verkehrsangebot der Bahn.“

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Note 1,9: Fahrgäste bewerten Badner Bahn sehr positiv

Wien (OTS) - Mit der Gesamtnote 1,9 (Schulnotensystem) bewerteten die Fahrgäste die Badner Bahn im Rahmen der aktuellen Kundenzufriedenheitsbefragung der Wiener Lokalbahnen (WLB) auch 2020 sehr positiv.

Besonders positiv beurteilten die Fahrgäste die Kategorien „Erkennbarkeit der Destination des Zuges“ (1,6), „Sicherheit während der Zugfahrt“ (Note 1,7) und „Erwerb des Fahrausweises“ (1,7). Ebenfalls positiv wahrgenommen werden die „Kompetenz und das Auftreten des Personals“ sowie die Pünktlichkeit der Badner Bahn jeweils mit der Note 1,9. Insgesamt nahmen 736 Personen an der Fahrgastumfrage teil.

Fahrgäste nutzen Badner Bahn für den Arbeitsweg und zum Shoppen

Im Zuge der Fahrgastbefragung wurde zudem der Nutzungszweck der Badner Bahn für die Fahrgäste eruiert. Auch 2020 wurde die Badner Bahn besonders oft für den täglichen Arbeitsweg genutzt. Shopping als Grund die umweltfreundliche Bahn zu nutzen, wurde an zweiter Stelle genannt. Über 70% der Befragten gaben einen dieser beiden Gründe an, um mit der Badner Bahn zu fahren. Auch bei SchülerInnen und Studierenden erfreut sich die Badner Bahn weiter großer Beliebtheit.

Wunsch nach dichterem Takt bereits umgesetzt

Die Befragung der Fahrgäste fand im Herbst 2020 statt. Dabei wünschten sich die Fahrgäste für die Zukunft vor allem ein dichteres Intervall der Badner Bahn. Diesem bereits bei früheren Fahrgastumfragen geäußerten Wunsch sind die Wiener Lokalbahnen in Folge des neuen Verkehrsdienstevertrages mit dem Verkehrsverbund Ostregion schon im Dezember 2020 nachgekommen. Seit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember fährt die Badner Bahn werktags ganztägig im dichten 7,5-Minuten-Takt von Wien Oper bis Wiener Neudorf. Damit erhöht sich auch das Sitzplatzangebot im Zug – ein weiterer wichtiger Punkt für Fahrgäste.

„Das gewonnene Feedback unserer Fahrgäste ist besonders wichtig, denn es hilft uns, unser Angebot stetig zu verbessern. Für die kommenden Jahre sind in Abstimmung mit Wien, Niederösterreich und dem VOR Taktverdichtungen über Wiener Neudorf hinaus geplant, aber auch der vermehrte Einsatz von klimatisierten Doppelgarnituren und die Inbetriebnahme unserer neuen Fahrzeuge der Baureihe TW500“, so Monika Unterholzner, Geschäftsführerin der Wiener Lokalbahnen, dem Betreiber der Badner Bahn.

Ende des heurigen Jahres geht die neue Fahrzeuggeneration der Badner Bahn in Betrieb und erfüllt somit den Fahrgastwunsch nach mehr klimatisierten Zügen. Zusätzlich werden die bestehenden Fahrzeuge mit Sonnenschutzfolien bzw. dem Einbau leistungsfähiger Klimageräte so adaptiert, damit sie besser für Hitzetage gerüstet sind. Weitere wichtige Themen für die Fahrgäste waren außerdem die „Information zur Fahrt“ (1,8), das Sitzplatzangebot (Note 2,0) oder die Sauberkeit der Fahrzeuge, sowohl innen als auch außen (2,2). Auch die Einhaltung und die Kontrolle des Mund-Nasen-Schutzes im Zuge der Corona-Pandemie war den Fahrgästen ein wichtiges Anliegen.

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VOR: Neues Regionalbus-Angebot im östlichen Weinviertel

Niederösterreich/Burgenland/Wien (OTS) - Für die rund 90 Gemeinden zwischen dem Marchfeld, der slowakischen bzw. tschechischen Grenze und der Gemeinde Ernstbrunn wurden sämtliche Regionalbusleistungen durch den Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) neu organisiert und optimiert. Damit wird für die ca. 200.000 EinwohnerInnen die Anbindung an das Öffentliche Verkehrssystem wesentlich verbessert: Ab 29. März 2021 werden den Fahrgästen mehr und bessere Verbindungen mit modernen, barrierefreien Bussen geboten. Insgesamt wird die Regionalbus-Leistung um rund 25 % auf ca. 8 Mio. Kilometer/Jahr gesteigert. Zwei leistungsfähige Busunternehmen mit entsprechenden Erfahrungen im Bestandsverkehr (Dr. Richard und Gschwindl) konnten sich in einem europaweiten Ausschreibungsverfahren als Bestbieter durchsetzen und wurden mit der Leistungserbringung beauftragt.

Sämtliche neuen Fahrpläne sind in den VOR AnachB Routingservices – [https://anachb.vor.at] (https://anachb.vor.at/) sowie in der VOR AnachB App – abrufbar. Bitte Datum nach dem 29. März bzw. für Schulverbindungen einen Schultag nach den Osterferien eingeben.

„In einem modernen, intelligent geplanten Öffentlichen Linienverkehr, Stück für Stück angereichert mit smarten Mobilitätsformen, liegt die Zukunft unseres klima- und umweltfreundlichen Mobilitätssystems, das nicht zuletzt an den lebensnahen Ansprüchen der Menschen orientiert ist“, so Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko. Entsprechend haben die FahrplanexpertInnen des VOR bei der Analyse und Neuplanung des Regionalbusverkehrs im östlichen Weinviertel sehr genau auf die Entwicklung der Region und die konkreten Mobilitätsbedürfnisse der Menschen geachtet.

„Heute können wir das Ergebnis des VOR-Planungsprozesses vorstellen: Rund 25 Prozent an Mehrleistungen im Regionalbussystem im östlichen Weinviertel“, so Landtagspräsident Karl Wilfing.

„Nach einem mehrjährigen Planungsprozess und hunderten Gesprächen mit VertreterInnen von Gemeinden, Schulen und Institutionen können wir mit 29. März 2021 ein optimiertes Regionalbussystem in der Region anbieten“, so VOR-Geschäftsführerin Karin Zipperer.

Östliches Weinviertel: Beispiele für konkrete Verbesserungen


  • 25% mehr Regionalbusleistungen im östlichen Weinviertel
    (insgesamt 8 Mio. km/Jahr)

  • bessere Erreichbarkeit der Bezirkshauptorte, Krankenhäuser (KH Hainburg/Donau, LKH Mistelbach) sowie Bahnhöfe als wichtige Umstiegsknoten

  • mehr Anbindung von Zistersdorf an Dürnkrut Bhf.

  • mehr direkte Fahrten von Wien über Wolkersdorf Bhf. nach Zistersdorf

  • Anbindung Gänserndorf – LKH Mistelbach über Gaweinstal (bereits umgesetzt)*   mehr Angebot auf Strecke Wien Aderklaa – Dt. Wagram – Auersthal – Kollnbrunn

  • Stärkung Querachsen z.B: Verbindung Mistelbach – Niedersulz – Dürnkrut Bhf.*   verbessertes Angebot auch an Wochenenden und am Abend


Neue VOR Regio Busflotte


  • neue, barrierefreie Busse mit Mehrzweckabteil und Klimaanlage

  • einheitliches Busdesign mit Außenanzeige der Liniennummern und Fahrziele

  • Bildschirmanzeige und akustische Ansage der folgenden
    Haltestellen in den Bussen

  • gratis WLAN und USB-Steckdosen

  • Euro VI Abgasnorm


Öffis im östlichen Wienviertel: mehr, besser, moderner!

Insgesamt werden ab 29. März 2021 im östlichen Weinviertel knapp 70 Buslinien rd. 850 Haltestellen anfahren und 8 Mio. km/Jahr an Regionalbusleistungen anbieten. Das entspricht mit einer Kilometer-Ausweitung von über 2 Mio. km/Jahr bzw. einer Leistungssteigerung von 25 % im gesamten östlichen Weinviertel. Aber nicht nur die Kilometerleistung wird gesteigert, auch die Linienfahrpläne an sich sind künftig noch besser auf die Bedürfnisse der Menschen in der Region abgestimmt. Gleichzeitig wird eine neue Busflotte eingeführt, die modernen Anforderungen gerecht wird. Insbesondere sind die zum Einsatz kommenden Busse durchgehend barrierefrei, mit einer Klimaanlage und gratis WLAN ausgestattet und verfügen über ein modernes Fahrgast-Informationssystem (Linienanzeige, Haltestellenansage im Bus etc.). „Gerade Fahrgästen mit kleinen Kindern bzw. Kinderwägen oder auch mobilitätseingeschränkten Personen ermöglicht die durchgängige Barrierefreiheit im VOR-Regionalbusverkehr nunmehr eine komfortable und sichere Teilnahme am öffentlichen Verkehr“, so VOR-Geschäftsführer Wolfgang Schroll.

Neue Liniennummern beginnend mit 5XX

Um eine bessere Orientierung zu ermöglichen, werden nicht nur die Busse mit modernen Fahrgastinformationssystemen ausgestattet, auch die Linienbezeichnung an sich wird im östlichen Weinviertel in eine einheitliche Systematik übertragen. So wird den Regionalbuslinien in der Region künftig einheitlich eine dreistellige Zahl beginnend mit 5xx zugeordnet (z.B.: 580: Laa/Thaya - Drasenhofen – Poysdorf) Ausnahme bleiben Langläuferlinien wie 151 Wien - Poysdorf – Wildendürnbach oder 150 Wien- Poysdorf - Bernhardsthal.

VOR-Routenplaner: neue Verbindungen prüfen!

Ab Anfang Februar 2021 können Fahrgäste die neuen Fahrpläne und Routen eigenständig über die VOR-Routingservices anachb.vor.at bzw. die VOR AnachB App prüfen. Und das geht ganz einfach: Unter anachb.vor.at bzw. der VOR AnachB-App können die künftigen Verbindungen abgerufen werden, wichtig ist dabei, ein Datum nach dem 29. März 2021 anzugeben bzw. für SchülerInnen einen Schultag nach dem 29. März (z.B.: 06. April 2021).

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Keine Fortsetzung der Notvergabe für den Bahn-Fernverkehr zwischen Wien und Salzburg

Wien (OTS) - Trotz hoher Infektionszahlen und einer Verzögerung bei der Impfstrategie stehen für die voraussichtlich steigende Zahl von Pendlerinnen und Pendlern sowie Schülerinnen und Schülern nach der Lockerung des Lockdowns in Kürze weniger Züge zur Verfügung. Wie WESTbahn und ÖBB informiert wurden, erfolgt keine weitere Verkehrsdienstebestellung ab 8. Februar 2021.

Auf dem Streckenabschnitt, der unter normalen Bedingungen eigenwirtschaftlich befahren wird, wurde durch die Notvergabe in den letzten Monaten ein für alle Bahnkundinnen und -kunden vorteilhafter gemeinsamer Stundentakt der beiden Unternehmen WESTbahn und ÖBB angeboten.

Die Absage der Verlängerung ist gesundheitspolitisch kritisch: Mit der Öffnung des Handels ab 8. Februar und dem Vor-Ort-Unterricht der Schulen nach den Semesterferien ist mit einer steigenden Nachfrage in den Taktzügen der Weststrecke zu rechnen. Die Nachfrage wird natürlich deutlich geringer sein als vor COVID (und damit keine wirtschaftliche Tragfähigkeit für die Bahnunternehmen haben), aber höher als in der Zeit des vollständigen Lockdowns. Um den Anforderungen an die Abstandsregeln einigermaßen gerecht werden zu können, müssten in dieser Situation sogar noch mehr Zugverbindungen bestellt werden. So aber muss der Zugverkehr umgehend reduziert werden.

Die Ausdünnung des Verkehrs bedeutet für Bahnreisende ein Gesundheitsrisiko. Die WESTbahn hofft, dass dieses Risiko noch abgewendet wird.

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Wiener Linien suchen 89 Lehrlinge

Wien (OTS) - Ob Elektrotechnik, Nutzfahrzeugtechnik oder Metalltechnik – die Wiener Linien bereiten derzeit rund 240 Lehrlinge in den unterschiedlichsten kaufmännischen und technischen Bereichen auf das Berufsleben vor. Nun wird das Lehrlingsausbildungsprogramm weiter ausgebaut. Mit der bevorstehenden Pensionierungswelle der „Babyboomer“-Generation ab 2021 ist der Bedarf an bestens ausgebildeten Nachwuchs-Fachkräften höher denn je.

Deshalb investieren die Wiener Linien gemeinsam mit der Stadt Wien derzeit kräftig: Ein neuer Lehrlingscampus für insgesamt bis zu 480 Lehrlinge wird in den kommenden Jahren in Simmering gebaut, ab Herbst werden gleich zwei neue Lehrberufe angeboten: die Doppellehre Elektrotechnik und Mechatronik, sowie Gleisbautechnik.

„Fundierte Ausbildung und sichere Jobs, das ist gerade jetzt besonders wichtig. Die Wiener Linien sind ein Vorzeigebetreib der Stadt Wien und ich bin stolz darauf, dass wir hier Fachkräfte von morgen ausbilden und ihnen eine Jobgarantie geben können. 95% starten direkt nach ihrer Ausbildung eine erfolgreiche Karriere bei den Wiener Linien. Jeder Cent, den wir in Fachkräfte investieren, ist wertvoll und gut angelegt“, so Öffi-Stadtrat Peter Hanke.

Abwechslungsreiche Lehre mit guten Karrierechancen
In den technischen Lehrberufen erhalten die Jugendlichen eine sehr unternehmensspezifische Ausbildung. „Die Jugendlichen erhalten in den technischen Lehrberufen bei uns eine sehr unternehmensspezifische Ausbildung, Es liegt uns wichtig, die Jugend bestmöglich auf die Anforderungen der Arbeitswelt vorzubereiten. Eine gute und sichere Ausbildung liegt uns sehr am Herzen. Besonders freut mich das zunehmende Interesse weiblicher Lehrlinge für technische Berufe“, so Alexandra Reinagl, Geschäftsführerin der Wiener Linien.

Zwei Trendberufe – Eine Lehre mit Möglichkeit zur Matura
Mit der neuen Doppellehre „Elektrotechnik und Mechatronik“ lernt man gleich zwei Trendberufe auf einen Schlag. Als neuen „Allroundberuf“ lernt man das Regeln und Bauen elektrotechnischer Anlagen wie z.B. von Kabelsystemen, Schalt-, Steuerungs-, Verteiler- und Fahrleitungsanlagen und sorgt dafür, dass die elektrische Stromversorgung bei U-Bahn und Bim sichergestellt ist. Einfach gesagt – dieser Lehrberuf hält Wien am Laufen. 40 Lehrstellen werden dafür bei den Wiener Linien ab Herbst vergeben. [Alle Infos finden Sie auf der Website.
]
(https://www.wienerstadtwerke.at/eportal3/ep/channelView.do/pageTypeI
d/71952/channelId/-51966)
Neuer Beruf: Gleisbautechnik
Auch die Gleisbautechnik-Lehre startet im Herbst völlig neu. Die zukünftigen Lehrlinge lernen alles, damit Bim und U-Bahn auf Schiene läuft. Dazu gehört in erster Linie das Verlegen von Gleisen, Weichen und Kreuzungen sowie diverse Oberflächenbefestigungen. Hier stehen im September 10 Ausbildungsplätze zur Verfügung. [Alle Infos zur Lehre gibt’s auf der Stadtwerke Website.
]
(https://www.wienerstadtwerke.at/eportal3/ep/channelView.do/pageTypeI
d/71952/channelId/-51288)
Lehrlinge für acht verschiedene Lehrberufe gesucht
Angewandte Elektronik, Betriebslogistik, Bürokaufmann/-frau, Elektrotechnik und Mechatronik, Gleisbautechnik, Maschinenbautechnik, Nutzfahrzeugtechnik, Telekommunikationstechnik – junge Wienerinnen und Wiener mit gutem Abschlusszeugnis können sich noch bis Frühjahr 2021 um eine Lehrstelle bei den Wiener Stadtwerken bewerben. Besonders gesucht sind Elektrotechnik- und MechatronikerInnen, GleisbautechnikerInnen und MetalltechnikerInnen – sowie Mädchen in allen technischen Berufen: [https://www.wienerstadtwerke.at/lehrlinge ] (https://www.wienerstadtwerke.at/lehrlinge)
Lehrlingsbenefits bei den Wiener Linien


  • Prämien bei sehr guten Leistungen in der Berufsschule und bei der Lehrabschlussprüfung

  • Möglichkeit zu Lehre mit Matura

  • Umfangreiche Vorbereitungskurse auf die Lehrabschlussprüfung

  • Exkursionen

  • Teilnahme an Wettbewerben

  • Große Betriebskantine

  • Regelmäßiger Lehrlingssport

  • Zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten

  • Gratis Fahrt mit den Öffis

  • In der Lehrwerkstätte kommen schon jetzt modernste Technologien, wie 3D-Druck und AR-Brillen zum Einsatz

  • Mehr Informationen finden Sie unter [<a href="http://www.wienerstadtwerke.at/lehrlinge]" target="_blank">www.wienerstadtwerke.at/lehrlinge]</a>
    (<a href="http://www.wienerstadtwerke.at/lehrlinge" target="_blank">http://www.wienerstadtwerke.at/lehrlinge</a>)

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Semesterferien: Umfangreiche Gleisbauarbeiten am Matzleinsdorfer Platz

Wien (OTS) - In Vorbereitung auf die zukünftige U2-Station Matzleinsdorfer Platz, die rund 25 Meter unter der Erdoberfläche entsteht, müssen während der einwöchigen Semesterferien wichtige Vorarbeiten für die zukünftigen Tunnelbauarbeiten geleistet werden. Dazu gehören auch Gleisbauarbeiten bei der U-Straßenbahn (USTRAB) die in diesem Bereich vorgenommen werden müssen, damit der Öffi-Verkehr während der U2xU5-Bauarbeiten hier ungestört weiterfahren kann.

Deswegen bleiben die USTRAB-Haltestellen Hauptbahnhof, Matzleinsdorfer Platz, Blechturmgasse, Kliebergasse, Laurenzgasse und Eichenstraße während der Wiener Semesterferien, zwischen Samstag, 30. Jänner (Betriebsbeginn) und Sonntag, 7. Februar (Betriebsschluss) für die Straßenbahnlinien 1, 6, 62, 18 sowie die Badner Bahn gesperrt.

   Umleitungen und Kurzführungen
Die Linie 1 wird kurz geführt und umgeleitet. An diesen neun Tagen fährt die Linie nur zwischen Prater Hauptallee und Oper, Karlsplatz.

Die Linie 6 wird in dieser Zeit umgeleitet. Sie fährt dann nur zwischen Geiereckstraße und Stefan-Fadinger-Platz – ab und zur Knöllgasse übernimmt sie die Strecke der Linie 1.

Die Linie 18 wird geteilt geführt. Sie ist in dieser Woche zwischen Burggasse, Stadthalle und Bahnhof Meidling sowie zwischen Schlachthausgasse und Quellenplatz unterwegs.

Die Linie 62 fährt abgelenkt zwischen Lainz, Wolkenbergerstraße bis zur Burggasse, Stadthalle und übernimmt in dieser Zeit die Strecke der Linie 6.

Die Badner Bahn wird an diesen Tagen zwischen Baden und Aßmayergasse kurzgeführt.

   Schienenersatzverkehr 1E und 6E
Damit die Fahrgäste trotz den Gleisbauarbeiten im Bereich Matzleinsdorfer Platz während der Semesterferienwoche weiterhin schnell und sicher durch die Stadt kommen, bieten die Wiener Linien viele Ausweichrouten und zwei Schienenersatzbuslinien an.

Der 1E ist von Samstag, 30. Jänner (Betriebsbeginn) bis Sonntag, 7. Februar (Betriebsschluss) zwischen Matzleinsdorfer Platz über die Wiedner Hauptstraße zum Öffi-Knoten Oper, Karlsplatz unterwegs. Die Linie 6E fährt an diesen Tagen von der Haltestelle Knöllgasse über den Matzleinsdorfer Platz bis zur Arbeitergasse und verbindet so die Linie 6 mit den Linien 18 und 62.

Zusätzlich fährt die Buslinie 59A in dieser Zeit in verstärkten Intervallen und auch die Buslinie 14A bietet hier eine gute Verbindung zwischen den Öffi-Knotenpunkten U1 Reumannplatz, U4 Pilgramgasse und U3 Neubaugasse. Das dichte Wiener U-Bahn-Netz bietet gute Alternativrouten während dieser Woche an.

Die S-Bahnen fahren wie gewohnt und bieten somit auch eine direkte Anbindung zwischen Bahnhof Meidling, Matzleinsdorfer Platz und Hauptbahnhof.

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Wiener Linien freuen sich über Privatinitiative zur Rettung der Platane

Wien (OTS) - Die Wiener Linien freuen sich über die sehr kurzfristig gebildete Privatinitiative zur Rettung der Platane in der Josefstädter Straße und werden mit dieser kurzfristig ein Gespräch suchen. Nach einem Bericht der Kronen Zeitung will sich die Initiative um die kostenlose Umpflanzung kümmern. Das Unternehmen steht dieser Lösung nicht im Weg und unterstützt die Initiative, um die Platane unter Einhaltung der technischen Regelwerke umzupflanzen. Die Wiener Linien stellen gerne die dafür notwendigen, technischen Gerätschaften, wie Tiefladefahrzeug oder einen zulässigen Schwerlastkran, zur Verfügung. Die ausführende Baufirma vor Ort konnte durch Umplanungen ein zusätzliches Zeitfenster von maximal zwei Wochen ausarbeiten. Bis dahin muss die Umpflanzung unter Einhaltung des engen Zeitplans für den Öffi-Ausbau U2xU5 und der maximalen Last von 60 Tonnen erledigt sein.

Hintergrund: Hohe Kosten für SteuerzahlerInnen bei nicht gesichertem Überleben der Platane nicht verantwortbar

Der Baumschutz ist den Wiener Linien ein großes Anliegen. Als ein dem Klimaschutz verpflichtetes Unternehmen ist der Schutz und Ausbau des Grünraumes eines unserer wesentlichen Ziele. Überall wo sinnvoll und möglich setzen wir uns voll und ganz dafür ein. Deshalb wurde zuletzt sogar die Umpflanzung der Platane bei der Josefstädter Straße in einer europaweiten Ausschreibung geprüft. Das Ergebnis der Ausschreibung war: Zwei Unternehmen haben das Umpflanzen als „technisch und fachlich nicht möglich“ beurteilt. Ein drittes Unternehmen hat ein Angebot abgegeben, mit dem Hinweis einen 100-Tonnen-Kran für die Größe des Wurzelballens zu benötigen – eine Größenordnung die der Bieter später deutlich reduziert hat. Denn bereits zum Zeitpunkt der Ausschreibung stand fest, dass das mögliche Gesamtgewicht des Transportes über die 2er-Linie höchstens 60 Tonnen ausmachen darf.

Technische Regeln müssen im Sinne der Sicherheit eingehalten werden

Die von einem unabhängigen Experten durchgeführte Prüfung der Ausschreibung hat ergeben, dass ein derartig reduzierter Wurzelballen allen technischen Regelwerken widerspricht und ein Überleben des Baumes damit nicht zu erwarten ist.

Folgende Punkte haben insgesamt zu dieser Erkenntnis geführt:

1.  Unmittelbar neben dem Baum verläuft unterirdisch der Tunnel der
U2, über den der Abtransport erfolgen müsste. Das maximal mögliche
Gesamtgewicht, mit dem die Tunneldecke belastet werden darf, beträgt
im Sonderfall 60 Tonnen. Für einen normgemäßen überlebensfähigen
Wurzelballen würden, wie der Bieter in der Ausschreibung angeführt
hat, 100 Tonnen benötigt werden – was die Tunneldecke nicht aushält.
2.  Für die Einhaltung des Maximalgewichtes der Tunneldecke müsste
der Wurzelballen derartig klein bemessen werden, dass die
Überlebensfähigkeit des Baumes nicht mehr gegeben ist. Hinzu käme
noch das Gewicht von Baumstamm, Baumkrone, einem Kran und einem
Tieflader.
3.  Aus diesen genannten Gründen wäre eine Verpflanzung auch im Sinne
des Einsatzes von Steuergeldern – das Angebot belief sich auf einer
halben Million Euro – nicht gerechtfertigt. Ein derartig
kostspieliges Vorhaben, mit einem absehbar negativen Ausgang ist in
keinster Weise argumentierbar.

Der Zeitpunkt für die Baumentfernung steht und stand noch nicht fest, zuerst muss das Baufeld vorbereitet, und alle Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Die Wiener Linien sind sich ihrer Verantwortung als nachhaltiges Mobilitätsunternehmen jedenfalls bewusst. So laufen bereits Gespräche mit dem Bezirk an welchen Standorten umgehende Ersatzpflanzungen mit größer gewachsenen Bäumen vorgenommen werden können.

Grünere Umgebung als zuvor: Jeder Baum der entfernt werden muss, wird nachgepflanzt!

Wo immer möglich werden Bäume während der Bauarbeiten geschützt – zum Beispiel durch Einhausungen der Bäume und Schutz gegenüber den Bautätigkeiten. Wo immer möglich und sinnvoll im Sinne einer gewährleisteten Baumerhaltung werden Bäume umgepflanzt. Stehen Bäume im unmittelbaren Baustellen- oder Baugrubenbereich müssen Bäume trotz aller Bemühungen auch entfernt werden. Der Fokus liegt hier klar auf der Wiederherstellung und Neugestaltung der Oberfläche nach Fertigstellung der neuen U-Bahnen: Jeder Baum der entfernt werden muss, wird freiwillig nachgepflanzt, die Umgebung wird nach dem U-Bahn-Bau grüner als zuvor werden!

Dass eine begrünte Oberflächengestaltung möglich ist, wurde bereits bei der Neubaugasse unter Beweis gestellt. Die neue Routenführung vom 13A, die für den Bau der U2xU3-Station Neubaugasse erforderlich ist, hat die beliebte Einkaufsstraße in eine verkehrsberuhigte Begegnungszone verwandelt, gleichzeitig wurden 29 neue Bäume gepflanzt.

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U2xU5: Spatenstich bei Rathaus und Frankhplatz

Wien (OTS) - Mit dem Spatenstich bei der künftigen U5-Station Frankhplatz starten nun auch offiziell die Bauarbeiten zum größten Klimaschutzprojekt der Stadt im Herzen Wiens: der Öffi-Ausbau U2xU5. Klimaschutzministerin Leonore Gewessler, Finanzminister Gernot Blümel, Finanz- und Öffistadtrat Peter Hanke sowie Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer setzten heute den ersten Schritt zum Öffi-Ausbau als Antwort auf die zwei größten, aktuellen Krisen: Coronakrise und Wirtschaftskrise.

Das Linienkreuz U2xU5 ist das erste U-Bahn-Projekt im Zentrum der Stadt seit dem Bau der U3 in den 1990er Jahren. Rund 370.000 Menschen leben und arbeiten im unmittelbaren Einzugsbereich der neuen Strecken und profitieren damit direkt vom Netzausbau. Insgesamt schafft der Öffi-Ausbau U2xU5 Kapazität für 300 Millionen zusätzliche Fahrgäste. Und auch die Umwelt wird mit dem U-Bahn-Ausbau massiv entlastet. Bis zu 75.000 Tonnen CO2 können jährlich durch die Verlagerung des Autoverkehrs auf die Öffis künftig eingespart werden.

„Der Ausbau der Öffis ist mir persönlich ein großes Anliegen. Denn der Verkehr ist unser Sorgenkind im Klimaschutz. Mit der Erweiterung des U-Bahn-Angebots in Wien machen wir es für die Menschen noch attraktiver, ihre Wege klimafreundlich zurück zu legen. Das ist ein wichtiger Schritt in der Mobilitätswende und ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz“, freut sich Klimaschutzministerin Leonore Gewessler.

„Der U-Bahn-Ausbau ist sowohl für die Mobilität und Stadtentwicklung als auch für den gesamten Wirtschaftsstandort Wien von wesentlicher Bedeutung. Als Wiener freue ich mich über die Stärkung des öffentlichen Verkehrs und als Finanzminister hoffe ich, dass dieses Projekt nicht nur ökologisch sondern auch budgetär mehr Nachhaltigkeit bringt. Denn die Einhaltung der Kosten steht für mich natürlich immer im Fokus“, so Finanzminister Gernot Blümel.

„Neben den wichtigen, langfristigen Effekten für den Klimaschutz bringt der Öffi-Ausbau gerade in diesen Krisenzeiten einen wichtigen Impuls für die heimische Wirtschaft und den Arbeitsmarkt. Mit den Investitionen sichert die Stadt in Summe 30.000 Arbeitsplätze und stärkt den Wirtschaftsstandort Wien“, unterstreicht Finanz- und Öffi-Stadtrat Peter Hanke.

„U-Bahnen sind generell die zentralen, umweltrelevanten Lebensadern in einer Stadt. Die Linien U2 und U5 sind echte Hauptschlagadern für die Öffis und den Klimaschutz. Mit U2xU5 schaffen wir zusätzliche Kapazitäten für das Öffi-Netz der Zukunft und eine umweltfreundliche Stadtplanung. Die Bauzeit wird herausfordernd, aber mit der großartigen Perspektive vor Augen, ist es das auf jeden Fall wert“, so Wiener Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer.

Einrichtung der Baufelder

Seit rund zehn Tagen laufen die Vorarbeiten für den U-Bahn-Bau bei den Stationen U2xU5 Rathaus und U5 Frankhplatz. Die Umleitungsstrecke für den Verkehr wurde bereits eingerichtet, damit direkt im Anschluss die für die Bauarbeiten notwendigen Baufelder freigemacht werden können. So wird in den entsprechenden Bereichen beispielsweise der Asphalt entfernt, Gehsteigkanten abgetragen und die Baustellenflächen eingezäunt.

Straßenbahngleise machen Platz für U-Bahn-Bau

Die Gleise der Straßenbahnlinien 43 und 44 müssen während der Bauarbeiten je nach Bauphase mehrmals umgelegt werden, damit beide Linien weiterhin für die Fahrgäste unterwegs sein können. Die Umlegungen im Bereich der Universitätsstraße finden großteils unter laufendem Betrieb statt. Die Linien 43 und 44 müssen nur an wenigen Wochenenden kurzzeitig eingeschränkt werden. Erstmalig kann deshalb die Linie 43 von Freitag, 5. Februar, bis Sonntag, 7. Februar nur zwischen Neuwaldegg und Alser Straße fahren. Die Linie 44 wird eingestellt und stattdessen die Linie 33 ab der Haltestelle Lange Gasse zur Maroltingergasse verlängert.

Bauarbeiten für U-Bahn-Schächte beginnen

Noch im März beginnen bereits die Bauarbeiten zu den Stationen und U-Bahn-Schächten bei den Stationen Rathaus und Frankhplatz. Bis zu 60 Meter lange Bohrpfähle sichern dabei die Schächte, die dann in weiterer Folge ausgehoben werden. Ein zusätzlicher Bauschacht wird im Bereich der Station Schottentor errichtet, damit hier künftig die U2 auf ihre neue Strecke in Richtung Matzleinsdorfer Platz abbiegen kann. Die Verbindung zur bestehenden U2-Strecke wird im Rahmen der dafür notwendigen U2-Teilsperre ab Ende Mai hergestellt. Zeitgleich werden auch die bestehenden Stationen modernisiert und für den vollautomatischen Betrieb der U5 mit Bahnsteigtüren ausgestattet. Die U2 fährt dann für rund 26 Monate nur zwischen Seestadt und Schottentor. Die Wiener Linien planen dazu eine breite Info-Kampagne zu den neuen Wegen und dem Zusatzangebot, um die Fahrgäste rechtzeitig und detailliert zu informieren.

Tunnelvortrieb in bewährter Neuer Österreichischer Tunnelbaumethode

Die ersten Tunnelvortriebsarbeiten nach der Neuen Österreichischen Tunnelbaumethode (NÖT) starten bei Frankhplatz und Rathaus voraussichtlich Mitte 2022. Diese variantenreiche bergmännische Baumethode wird eingesetzt, wenn Untergrund und Bauwerksgeometrie eine größere Flexibilität erfordern. Dafür muss mittels Brunnen das Grundwasser abgesenkt werden. Die Notwendigkeit aufgrund der vorherrschenden Geologie in diesem Bereich wurde bereits im Vorfeld, im Zuge der Probebohrungen entlang der neuen Trasse, in Erfahrung gebracht.

Die weiteren Bauarbeiten entlang der neuen 4,5 km langen U2-Trasse starten noch im 1. Quartal 2021. Bis zur Fertigstellung der Linien U5 bis Frankhplatz 2026 und der Linie U2 bis Matzleinsdorfer Platz 2028 investieren Bund, Stadt Wien und die Wiener Linien rund 2,1 Milliarden Euro in das Jahrhundertprojekt U2xU5.

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Quelle: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210120_OTS0164/u2xu5-spatenstich-bei-rathaus-und-frankhplatz-bild


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Wiener Linien: Weiter nur wenige Fahrgäste ohne Ticket unterwegs

Wien (OTS) - Mehr als 100 KontrolleurInnen sind täglich im gesamten Netz der Wiener Linien unterwegs. Auch 2020 fragten sie die Fahrgäste in den Öffi-Stationen und -Fahrzeugen nach einem gültigen Ticket. Im vergangenen Jahr waren nur 2 Prozent der kontrollierten Fahrgäste ohne Fahrschein unterwegs. Wie schon 2019 bleibt der Anteil der Personen ohne gültigem Ticket damit auf sehr niedrigem Niveau.

Wer ohne Fahrschein erwischt wird, muss mit einer Gebühr von 105 Euro rechnen. Wird nicht direkt bezahlt, erhöht sich die Mehrgebühr auf insgesamt 115 Euro. „Das Öffi-System beruht auf Fairness und das schützen wir. Wen wir ohne gültigen Fahrschein antreffen, dem stellen wir weiterhin unser mit Abstand teuerstes Ticket aus", sagt Wiener-Linien-Geschäftsführerin Alexandra Reinagl.

Seit März des vergangenen Jahres sorgt das Coronavirus für ein verändertes Mobilitätsverhalten. Und auch bei der Ticketkontrolle haben sich die Wiener Linien sehr sensibel und dynamisch auf die geänderte Situation eingestellt. So wurde bei den Kontrollen stets darauf geachtet, dass immer genügend Abstand eingehalten werden kann und deshalb ein Schwerpunkt auf die individuelle Ticketkontrolle im Fahrzeug gesetzt. Insgesamt wurden 2020 rund 3,1 Mio. Fahrgäste kontrolliert. 2019 waren es rund 4,9 Mio. Fahrgäste.

Im internationalen Vergleich niedrige Quote

Die Fahrgäste der Wiener Linien zählen zu den ehrlichsten in Europa. Im internationalen Vergleich bewirken die hohe Qualität des Wiener Öffinetzes und das herausragende Preis-Leistungs-Verhältnis, dass sehr viele Fahrgäste mit Ticket unterwegs sind. In Berlin werden rund 3 Prozent der Fahrgäste ohne gültigen Fahrschein erwischt, in Hamburg oder Frankfurt sind es rund 5 Prozent. In Paris liegt die Quote sogar bei rund 10 Prozent.

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