Antw:Kapazitätserhöhung auf der S45

Thema: Antw:Kapazitätserhöhung auf der S45  (Gelesen 983 mal)

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Hohe Warte

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Antw:Kapazitätserhöhung auf der S45
« am: 19.11.2016, 15:36:56 »
In 1. Linie ist es wichtig, dass Personen befördert werden in einem Zug und dazu braucht es Platz. Und die gibt es beim City jet noch eher als beim Talent, und es ist kein Radler Zug. Wenn da eine Gruppe Radfahrer mitfahren will und das passt nicht rein, ja entschuldige. Das ist ein Zug für Personentransport.
Also der City Jet ist definitiv kein Rückschritt! Der Talent war halt einfach ein Fehler.
Im Zweifelsfall muss die Kapazität erhöht werden. Bei der S45 müsste man dafür entweder Bahnsteige verlängern oder die eingleisigen Abschnitte zweigleisig ausbauen. Aus Kopenhagen gibt es neue Zahlen, wie sich die kostenlose Fahrradmitnahme positiv auf die Fahrgastzahlen ausgewirkt hat. Das Verkehrsunternehmen hat also auch etwas davon. Nachlesen kann man das unter diesem Link: http://www.copenhagenize.com/2016/11/massive-passenger-increase-after-bikes.html

Basti4612

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Antw:Kapazitätserhöhung auf der S45
« Antwort #1 am: 21.11.2016, 17:38:29 »
Im Zweifelsfall muss die Kapazität erhöht werden. Bei der S45 müsste man dafür entweder Bahnsteige verlängern oder die eingleisigen Abschnitte zweigleisig ausbauen.
Grundsätzlich nicht der falsch der Gedanke, aber da müsste viel, sehr viel umgebaut werden. Aber die S45 wird voraussichtlich nächstes Jahr im Sommer eh für ein paar Monate gesperrt werden. Vielleicht machen's das neben den Gleisen gleich mit.

38ger

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Antw:Kapazitätserhöhung auf der S45
« Antwort #2 am: 21.11.2016, 18:12:51 »
Zitat von: 'Linie 38',index.php?page=Thread&postID=342661#post342661
[...]ist unterm Strich der Talent trotz seiner hinlänglich bekannten Macken das geeignetere Fahrzeug; und da ist leider auch der CityJet nicht unbedingt als Konkurrenz, sondern teilweise sogar als Rückschritt zu betrachten ... :-\

In welcher Hinsicht ist der CityJet bitte ein Rückschritt?  😮  Vor allem im Vergleich zum Talent...

Der Durchgang zwischen den Sitzen ist so schmal, dass zwei Leute nicht aneinander vorbeikommen können, deshalb bleiben die Leute auch alle zwischen den Türen stehen und gehen nicht ins Wageninnere vor.
Auf kurzen Strecken werden auch viele Sitze nicht benutzt, weil die fensterseitigen Sitze durch die Reihenbestuhlung und die kurzen Sitzabstände nur dann erreicht werden können, wenn die Person, die auf dem gangseitigen Sitz sitzt, extra aufsteht für die Person, die sich an's Fenster setzen will.
Beim Talent sind die Gänge wesentlich breiter und durch die vis-a-vis-Bestuhlung werden auch auf Kurzstrecken die Sitze sofort genutzt, weil ja niemand aufstehen muss, um jemand anderen hinsetzen zu lassen.
Abgesehen davon, dass die 4020 durch das Treppen steigen längere Stationsaufenthalte haben, ist der Talent für die S45 mMn noch das geeignetste Fahrzeug, insbesondere im Sommer, wo sehr viele Leute das Fahrrad mitnehmen. (Was ja kein Wunder ist, wenn man bedenkt, dass Oberdöbling, Krottenbachstraße und Gersthof nur über Hügel erreichbar sind und die Station Handelskai einen perfekten Einstieg zur Donauinsel darstellt).
Die Idee längerer Bahnsteige ist eine unnötige Utopie.
Wichtiger wäre ein zweigleisiger Ausbau von Penzing bis Hütteldorf und von Heiligenstadt zum Handelskai ... zur HVZ kann man dann über einen 7+8-Minuten-Takt nachdenken, dann reichen auch Fahrzeuge mit 70-75 Metern Länge noch lange aus auf der Linie!
NUR, WENN man die Linie eines Tages tatsächlich bis zum Praterkai verlängern würde UND auf der anderen Seite der Linie eine Möglichkeit zur Liniengabelung ab Penzing für eine Linie nach Speising-Meidling-Hbf. schaffen würde, die man auch Linienmäßig befährt UND die Linie (an jenen Tagen, an denen die Nacht-U-Bahn fährt) auch in der Nacht fahren würde, dann könnte ich mir vorstellen, dass man zwischen Ottakring und Heiligenstadt über 100 Meter-Fahrzeuge froh wäre, damit man sich einen 5 oder 6-Minuten-Takt sparen kann.
Da alles für sich mittelfristig aber eher unwahrscheinlich ist und daher langfristig auch unwahrscheinlich ist, dass mehrere der genannten Sachen eintreten werden wird eine Verlängerung der Bahnsteige auch langfristig nicht notwendig werden.

Hohe Warte

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Antw:Kapazitätserhöhung auf der S45
« Antwort #3 am: 22.11.2016, 17:09:03 »
Die Idee längerer Bahnsteige ist eine unnötige Utopie.
Von den zehn Stationen der S45 haben schon jetzt sechs Stationen lange Bahnsteige. Nur Oberdöbling, Krottenbachstraße, Breitensee und Penzing müssten nachgerüstet werden.

38ger

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Antw:Kapazitätserhöhung auf der S45
« Antwort #4 am: 22.11.2016, 17:34:22 »
Die Idee längerer Bahnsteige ist eine unnötige Utopie.
Von den zehn Stationen der S45 haben schon jetzt sechs Stationen lange Bahnsteige. Nur Oberdöbling, Krottenbachstraße, Breitensee und Penzing müssten nachgerüstet werden.

Wobei man in Breitensee ja nur die Plakatwände zwischen Bahnsteig und Gleis abmontieren müsste.
Ist Penzing wirklich keine 100 Meter lang?

strb

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Antw:Kapazitätserhöhung auf der S45
« Antwort #5 am: 22.11.2016, 19:16:54 »
Die Idee längerer Bahnsteige ist eine unnötige Utopie.
Von den zehn Stationen der S45 haben schon jetzt sechs Stationen lange Bahnsteige. Nur Oberdöbling, Krottenbachstraße, Breitensee und Penzing müssten nachgerüstet werden.

Wobei man in Breitensee ja nur die Plakatwände zwischen Bahnsteig und Gleis abmontieren müsste.
Ist Penzing wirklich keine 100 Meter lang?
Nein, seit dem Umbau nicht mehr.
« Letzte Änderung: 24.11.2016, 01:31:50 von Linie 38 »

Basti4612

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Antw:Kapazitätserhöhung auf der S45
« Antwort #6 am: 23.11.2016, 09:33:55 »
Die Idee längerer Bahnsteige ist eine unnötige Utopie.
Von den zehn Stationen der S45 haben schon jetzt sechs Stationen lange Bahnsteige. Nur Oberdöbling, Krottenbachstraße, Breitensee und Penzing müssten nachgerüstet werden.

Wobei man in Breitensee ja nur die Plakatwände zwischen Bahnsteig und Gleis abmontieren müsste.
Ist Penzing wirklich keine 100 Meter lang?

In Breitensee hat es den Grund, dass man vor Tunnelanfang in der scharfen Kurve nie und nimmer den ganzen Zug einsehen könnte. Vor allem Richtung Hütteldorf absolut keine Chance.

strb

  • Gast
Antw:Kapazitätserhöhung auf der S45
« Antwort #7 am: 24.11.2016, 09:10:16 »
Die Idee längerer Bahnsteige ist eine unnötige Utopie.
Von den zehn Stationen der S45 haben schon jetzt sechs Stationen lange Bahnsteige. Nur Oberdöbling, Krottenbachstraße, Breitensee und Penzing müssten nachgerüstet werden.

Wobei man in Breitensee ja nur die Plakatwände zwischen Bahnsteig und Gleis abmontieren müsste.
Ist Penzing wirklich keine 100 Meter lang?

In Breitensee hat es den Grund, dass man vor Tunnelanfang in der scharfen Kurve nie und nimmer den ganzen Zug einsehen könnte. Vor allem Richtung Hütteldorf absolut keine Chance.
Das ist aber in zahlreichen Haltestellen so, z.B. Oberöbling, Traisengasse, Flughafen Wien, Hainburg Ungartor, Maria Anzbach,....

Eventuell könnte man es wie in Quartier Belvedere mit Kameras lösen.

Basti4612

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Antw:Kapazitätserhöhung auf der S45
« Antwort #8 am: 24.11.2016, 14:04:08 »
Ist korrekt, jedoch "kostet" das ja etwas und das wäre ein Weltuntergang, daher lieber Kurzzüge einsetzen. "Klingt komisch ist aber so." -> im wahrsten Sinne des Wortes.

38ger

  • Gast
Antw:Kapazitätserhöhung auf der S45
« Antwort #9 am: 24.11.2016, 15:30:25 »
Die Idee längerer Bahnsteige ist eine unnötige Utopie.
Von den zehn Stationen der S45 haben schon jetzt sechs Stationen lange Bahnsteige. Nur Oberdöbling, Krottenbachstraße, Breitensee und Penzing müssten nachgerüstet werden.

Wobei man in Breitensee ja nur die Plakatwände zwischen Bahnsteig und Gleis abmontieren müsste.
Ist Penzing wirklich keine 100 Meter lang?

In Breitensee hat es den Grund, dass man vor Tunnelanfang in der scharfen Kurve nie und nimmer den ganzen Zug einsehen könnte. Vor allem Richtung Hütteldorf absolut keine Chance.
Das ist aber in zahlreichen Haltestellen so, z.B. Oberöbling, Traisengasse, Flughafen Wien, Hainburg Ungartor, Maria Anzbach,....

Eventuell könnte man es wie in Quartier Belvedere mit Kameras lösen.

Oder noch billiger mit zwei in unterschiedlichen Winkeln aufgestellten großen Spiegeln, wie es sie auch z.B. in manchen Stationen der U4 gibt (wobei es da sogar nur ein Spiegel pro Bahnsteig ist). Der Spiegel müsste ja auch nur die hinteren 50 Meter umfassen, der vordere Bereich ist ja auf jeden Fall vom Fahrzeug aus einsehbar.

strb

  • Gast
Antw:Kapazitätserhöhung auf der S45
« Antwort #10 am: 24.11.2016, 17:22:53 »
Die Idee längerer Bahnsteige ist eine unnötige Utopie.
Von den zehn Stationen der S45 haben schon jetzt sechs Stationen lange Bahnsteige. Nur Oberdöbling, Krottenbachstraße, Breitensee und Penzing müssten nachgerüstet werden.

Wobei man in Breitensee ja nur die Plakatwände zwischen Bahnsteig und Gleis abmontieren müsste.
Ist Penzing wirklich keine 100 Meter lang?

In Breitensee hat es den Grund, dass man vor Tunnelanfang in der scharfen Kurve nie und nimmer den ganzen Zug einsehen könnte. Vor allem Richtung Hütteldorf absolut keine Chance.
Das ist aber in zahlreichen Haltestellen so, z.B. Oberöbling, Traisengasse, Flughafen Wien, Hainburg Ungartor, Maria Anzbach,....

Eventuell könnte man es wie in Quartier Belvedere mit Kameras lösen.

Oder noch billiger mit zwei in unterschiedlichen Winkeln aufgestellten großen Spiegeln, wie es sie auch z.B. in manchen Stationen der U4 gibt (wobei es da sogar nur ein Spiegel pro Bahnsteig ist). Der Spiegel müsste ja auch nur die hinteren 50 Meter umfassen, der vordere Bereich ist ja auf jeden Fall vom Fahrzeug aus einsehbar.
Das wäre natürlich auch eine Lösung. Wobei dies sowieso für Talente(und wahrscheinlich auch cityjet) kein Problem darstellt, da die Kameras ohnehin auch den hinteren Zugteil abdecken.