Zweigleisiger Ausbau und Elektrifizierung der Marchegger Ostbahn

Thema: Zweigleisiger Ausbau und Elektrifizierung der Marchegger Ostbahn  (Gelesen 22267 mal)

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Offline Negjana

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Auch der Abschnitt Marchegg-Staatsgrenze wird bis 2023 zweigleisig ausgebaut und elektrifiziert.

Somit verbleiben in Österreich dann die beiden Abschnitte Aspern Nord - Siebenbrunn-Leopoldsdorf sowie Schönfeld-Lassee - Marchegg eingleisig. Diese beiden Abschnitte sind ca. 15 und 8,5 km lang, wobei der längere den Bahnhof Raasdorf enthält, wo auch Kreuzungen möglich sind.

Mit ein bisschen Fahrplangeschick kann man da schon einiges auf die Beine stellen.

Offline 24A

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Auch der Abschnitt Marchegg-Staatsgrenze wird bis 2023 zweigleisig ausgebaut und elektrifiziert.

Stimmt, das war auch noch.
Before 10/5/13

VORum  ←

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Offline U-Bahn p

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Ob man den REX westseitig verlängert? Es würde jedenfalls Platz am Hbf. freimachen, da der Zug nicht herumsteht. Eine Verlängerung
wäre aber zum Westbahnhof genauso möglich (oder sogar besser, da dort mehr Platz ist).
Westbahnhof macht weniger Sinn als Hütteldorf, da du vom Westbahnhof mit der U6 wesentlich schneller in Meidling bist als mit der S-Bahn oder sonst einem Zug. Daher mein Vorschlag ihn nach Hütteldorf zu verlängern, da man von Bratislava sicher nicht nur nach Aspern Nord, Stadlau, Simmering oder zum Hbf will. Nach dem Hbf könnte der REX in Matz, Meidling, Speising und Hütteldorf stehen bleiben

Und durch den Ausbau der Marchegger Ostbahn und die dadurch kürzere Fahrzeit zwischen Hbf und Bratislava würde der Zug trotz verlängerung nach Hütteldorf ca gleich lange brauchen wie jetzt vom Hbf

Offline U-Bahn p

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RJ ohne Halte nach Bratislava.
Würde ich mir auch wünschen, wird es aber nur spielen wenn die Slowaken den RJ in Ihrem Land fahren lassen bzw wenn das Zugsystem passend ist in beiden ländern

Offline U-Bahn p

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Bis 2023 wird die Bahnstrecke zwischen Wien Erzherzog-Karl-Straße und Wien Aspern Nord sowie zwischen Siebenbrunn-Leopoldsdorf und Schönfeld-Lasse zweigleisig ausgebaut und elektrifiziert werden. Bis 2030 zwischen Wien und Bratislava dann durchgehend. Das ist mein Letztstand.
Der Abschnitt Erzherzog-Karl-Straße - Aspern Nord soll ja bis Ende 2018 zweigleisig und Elektrifiziert ausgebaut sein, was schon einiges erleichtern wird bei der Planung der Fahrzeiten, da man so eventuell mit weniger Zügen die selbe Anzahl an Umläufen zwischen Hbf und Bratislava schafft, da die Stehzeit reduziert werden kann

Offline 38ger

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Vor Allem soll die durchgehende Elektrifizierung doch auch bis 2023 abgeschlossen sein. Zwar noch nicht durchgehend zweigleisig, aber immerhin.

Offline 24A

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Der Abschnitt Erzherzog-Karl-Straße - Aspern Nord soll ja bis Ende 2018 zweigleisig und Elektrifiziert ausgebaut sein, [...]

Schon klar.  😉

Vor Allem soll die durchgehende Elektrifizierung doch auch bis 2023 abgeschlossen sein. Zwar noch nicht durchgehend zweigleisig, aber immerhin.

Gut, damit wäre das sich geklärt und eine weitere Wissenslücke gestopft.  👍
Before 10/5/13

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Offline Negjana

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Die Marchegger REX werden sicher nicht nach Hütteldorf kommen, 4x S80 ist für die Verbindungsbahn vorerst genug!

Denke eher, dass die auf die Südbahn durchgebunden werden, da will man ja mit Verlagerung des FVs eh verdichten.....

Offline Schienenfreak

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Falls nicht eh schon bekannt:
Die Marchegger Ostbahn wird bis auf weiteres nicht durchgehend Zweigleisig ausgebaut (sondern so ähnlich wie die Zillertalbahn nur stellenweise Zweigleisig)!

Das soll jetzt wirklich fix sein  😠? Habe auch schon davon gehört, nur nicht wirklich daran geglaubt, dass dies dann so ein "Fleckerlteppich" werden soll.
Was ich mich erinnern kann, wurde von Anfang an kommuniziert, dass die Strecke östlich von Wien "selektiv zweigleisig" ausgebaut wird.
Weg mit den Hochflurkraxen!!

ULF oder nicht ULF, das ist hier die Frage!

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Offline U-Bahn p

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Die Marchegger REX werden sicher nicht nach Hütteldorf kommen, 4x S80 ist für die Verbindungsbahn vorerst genug!

Denke eher, dass die auf die Südbahn durchgebunden werden, da will man ja mit Verlagerung des FVs eh verdichten.....
Ich wäre dafür durchgehender 30min takt auf S80 von Hütteldorf nach Marchegg und 1x die Std REX Hütteldorf Bratislava sowie, wenn möglich, 1x Std RJ von Süden nach Bratislava und 1x Std RJ von Westen nach Bratislava, somit gäbe es dann in Hütteldorf, Speising, Meidling, Matz, Simmering, Stadlau und Aspern Nord jeweils 3 Züge die Std Richtung Marchegg und der takt nach Marchegg wird der gleiche bleiben nur das es dann halt alles S80 bzw REX Züge sind. Und mit 5 Zügen die Std die den Hbf verlassen hat man dann ein mehr an Angebot richtung Bratislava im Vergleich zu jetzt das glaubt man kaum

Offline Negjana

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Von Marchegg nach Hbf mit allen Halten ist absolut unattraktiv.

Und 2 RJs die Stunde brauchts noch lange nicht.

Offline U-Bahn p

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Von Marchegg nach Hbf mit allen Halten ist absolut unattraktiv.
Das hättest du ja nur 2x die std und 1x die std hättest die selben halte wie der REX jetzt nur dann halt Aspern Nord statt Hausfeldstraße, somit würde sich nichts ändern außer das es keine Züge mehr gibt die vor Marchegg Endstation haben wenn sie von Wien kommen und nur die S80 überall stehen bleiben würde
Und 2 RJs die Stunde brauchts noch lange nicht.
Kapazitätsmässig vielleicht nicht, aber so könnte man von Bregenz/Innsbruck/Salzburg/Linz und St.Pölten sowie von Sillian/Lienz/Spittal an der Drau/Villach/Klagenfurt/Graz/Bruck an der Mur und Wr.Neustadt direkt nach Bratislava fahren und muss nicht umsteigen, das macht die Verbindung natürlich viel attraktiver.

Man kann Züge von Zürich und Bregenz kommend in Feldkirch zusammenkoppeln und am Hbf in Wien wieder entkoppeln, somit zwischen Feldkirch und Hbf Wien Doppelganitur. Der Zug aus Bregenz fährt nach Bratislava und der von Zürich nach Budapest oder Flughafen Wien, je nach tageszeit. Das selbe aus Sillian kommend, man kann Doppelgarnituren fahren lassen, die in Wien am Hbf entkoppelt werden, eine Garnitur zum Flughafen und eine nach Bratislava.

Offline dr_eos

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Unabhängig von etwaigen Wünschen, was ist eher wahrscheinlich? 15 min auf der ganzen Strecke, am Westast, am Ostast? 15 min zur HVZ, sonst 30 min?

Offline Negjana

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Ich denke ab 2018 Westast 30', Ostast 15', ab Inbetriebnahme neue Verbindungsbahn durchgehend 15'.

Offline dr_eos

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Leider wird ja weiterhin bis Dezember 2018 nur eine S-Bahn, ein Regionalzug und ein REX pro Stunde (am Ostast) fahren. Wie war das eigentlich früher, vor der Baustelle?

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Leider wird ja weiterhin bis Dezember 2018 nur eine S-Bahn, ein Regionalzug und ein REX pro Stunde (am Ostast) fahren. Wie war das eigentlich früher, vor der Baustelle?
Ident, mit dem einzigen Unterschied das die S-Bahn bis Hirschstetten gefahren ist und es keinen IC nach Kosice gabe, aber von der Anzahl der Züge die am Hbf weg fährt, ändert sich bis Dezember 2018 nichts

Offline 65A

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Leider wird ja weiterhin bis Dezember 2018 nur eine S-Bahn, ein Regionalzug und ein REX pro Stunde (am Ostast) fahren. Wie war das eigentlich früher, vor der Baustelle?
Ursprünglich fuhr die S80 bis Wien Hausfeldstraße (alle 30min.) sowie die R und REX so häufig wie jetzt und es gab 3 EC Paare Wien Südbahnhof-Košice täglich

Offline dr_eos

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Warum werden eigentlich keine S-Bahnen Richtung Laa/Gänserndorf über das Teilstück der Laaer Ostbahn zwischen Erherzog-Karl-Straße und Süßenbrunn geführt? Die Stammstrecke entlasten?

Offline U-Bahn p

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Ursprünglich fuhr die S80 bis Wien Hausfeldstraße (alle 30min.) sowie die R und REX so häufig wie jetzt und es gab 3 EC Paare Wien Südbahnhof-Košice täglich
Das war auch die Zeit wo es noch einen 20 takt in Lobau gab, die beste Zeit.

Ich bin ja dafür das spätestens ab der fertigstellung des zweigleisigen Ausbaus bis Marchegg keine R mehr fahren und die S80 bis Marchegg im 30 takt fährt. Was die Züge nach Kosice angeht sollten soviele wie möglich aus Wien nach Kosice durchgebunden werden. 

Offline U-Bahn p

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Warum werden eigentlich keine S-Bahnen Richtung Laa/Gänserndorf über das Teilstück der Laaer Ostbahn zwischen Erherzog-Karl-Straße und Süßenbrunn geführt? Die Stammstrecke entlasten?
Ich wäre auch dafür das jeder 2te S1 und jeder S2 Zug über Stadlau fährt bzw. jeder R Zug der von Meidling kommt und nach Laa Fährt und jeder 2te R der von Meidling nach Breclav fährt über Stadlau fährt. Das würde die Stammstrecke um 5 Züge die Std entlasten.

Weiterhin über die Stammstrecke würden dann die S3/S4/S7 Züge fahren sowie die R Züge nach Znojmo, Breclav und die R Züge vom Wolfsthal kommend. Das wären dann 12 Züge die Std, wenn S7 im 15 takt, S3/S4 und R nach Znojmo im 30 takt und R von Wolfsthal und nach Breclav im Stunden takt fahren.