Teilstreckenabtausch Linie 26A/88A

Thema: Teilstreckenabtausch Linie 26A/88A  (Gelesen 1597 mal)

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Teilstreckenabtausch Linie 26A/88A
« am: 23.10.2017, 09:58:16 »
Habe mir erst letztlich wieder gedacht, man könnte die Endstationen der Linien 26A und 88A tauschen. Der 26A ist ohnehin schon eine so lange Linie, die auch recht störungsanfällig ist. Diese könnte dann in Essling bei der Stadtgrenze im Kreisverkehr wenden, während der 88A das Stück bis zum Busbahnhof nach Groß-Enzersdorf mitbedient (da braucht man nicht unbedingt einen Gelenkbus). Ein Vorteil wäre auch für die Fahrgäste gegeben, die aus dem Marchfeld mit den Bussen in Groß-Enzersdorf kommen und dort umsteigen Richtung U2. Die U2 könnte so in der Seestadt schneller erreicht werden, als wenn man das Stück bis zur Aspernstraße mitzuckelt. Aufwand wäre auch keiner da und man könnte dies bei der Neuausschreibung der Linien 88A/B nächstes Jahr berücksichtigen.

Offline 38ger

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Antw:Teilstreckenabtausch Linie 26A/88A
« Antwort #1 am: 23.10.2017, 11:00:44 »
Habe mir erst letztlich wieder gedacht, man könnte die Endstationen der Linien 26A und 88A tauschen. Der 26A ist ohnehin schon eine so lange Linie, die auch recht störungsanfällig ist. Diese könnte dann in Essling bei der Stadtgrenze im Kreisverkehr wenden, während der 88A das Stück bis zum Busbahnhof nach Groß-Enzersdorf mitbedient (da braucht man nicht unbedingt einen Gelenkbus). Ein Vorteil wäre auch für die Fahrgäste gegeben, die aus dem Marchfeld mit den Bussen in Groß-Enzersdorf kommen und dort umsteigen Richtung U2. Die U2 könnte so in der Seestadt schneller erreicht werden, als wenn man das Stück bis zur Aspernstraße mitzuckelt. Aufwand wäre auch keiner da und man könnte dies bei der Neuausschreibung der Linien 88A/B nächstes Jahr berücksichtigen.

Damit nimmst Du den Großenzersdorfern die direkte Anbingung von Aspern, Stadlau, Kagran und dem Donauzentrum weg. Die hätten sicher keine Freude damit nur noch in den Prater oder in den 1. Bezirk eine gute Anbindung vorzufinden, abgesehen davon, dass diese dann auch nicht wirklich besser ist, weil man ja jetzt auch schon in der Aspernstraße umsteigen kann. Vielmehr würde ich die in Großenzersdorf endenden Regionalbusse über Essling und Aspern zur Aspernstraße führen. Dann würde man auch General Motors erreichen, was eventuell für ein paar Arbeiter relevant ist und das Zentrum von Aspern. Die U2 erreicht man bei der Aspernstraße ja genausogut, wie in der Seestadt.

Offline BusfotosAustria

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Antw:Teilstreckenabtausch Linie 26A/88A
« Antwort #2 am: 23.10.2017, 12:10:19 »
Groß-Enzersdorf ist jetzt aber jetzt nicht unbedingt der Ort schlecht hin, wo du eine Gelenkbusverbindung nach Wien brauchst, die einen kurzen Takt auch noch dazu hat. Dafür wären die Fahrgäste schneller bei einer U-Bahn. Ich bezweifle, dass es wirklich viele Leute gibt, die von Endstation zu Endstation fahren. Das wäre ja fast so wenn ich von Liesing zur U1 will und mit dem 66A eine kleine Rundreise durch Wien mache und knapp eine Stunde unterwegs bin.

Offline Wiener Bus

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Antw:Teilstreckenabtausch Linie 26A/88A
« Antwort #3 am: 23.10.2017, 13:13:19 »
Das war schon mal Thema, zumal es Vorteile hätte, da der 88A direkt zur U2 fährt und man dadurch sicher schneller in der Stadt ist als mit dem 26A und der U1. Dies hätte man aber schon bei der Inbetriebnahme des 88A machen können, hab mich immer über die sinnhaftigkeit gefragt, warum der 88A an der Stadtgrenze endet.

Offline Linie D

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Antw:Teilstreckenabtausch Linie 26A/88A
« Antwort #4 am: 23.10.2017, 13:31:16 »
Die Busverbindung von Groß-Enzersdorf würde ich so ändern dass man nur bis zur U2 Seestadt kommt und von dort schnell und bequem weiter. Die lange Fahrzeit von der Linie 26A ist nicht atraktiv.

Offline U-Bahn p

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Antw:Teilstreckenabtausch Linie 26A/88A
« Antwort #5 am: 23.10.2017, 13:37:57 »
Bin schon öfters in der Aspernstraße in den 26A gestiegen und bis Groß-Enzersdorf gefahren und in der HVZ kam es sehr oft vor das nach der Stadtgrenze noch alle Plätze im Bus belegt waren und einige stehen mussten.

Und solange nicht alle U2 Züge zur Seestadt fahren bist du gleich schnell wenn nicht sogar schneller in der Stadt wenn du mit dem 26A über Aspernstraße fährst.

Obendrein würde ich den 26A in eine Straßenbahn umwandeln und somit noch attraktiver gestalten damit in Groß-Enzersdorf noch mehr Leute zusteigen. Und wenn man ehrlich ist, braucht man von der Lannesstraße mit dem 26A, wenn er keinen Stau oder sonstiges hat, kürzer zur Aspernstraße als wie mit dem 88A und der U2.

Ich hab mich sowieso immer gefragt warum der 88A zur Stadtgrenze fährt und nicht woanders hin. Man könnte ihn ja mit dem 99A/B zusammenlegen, besonders weil er ja eh schon bis Aspern Nord verlängert werden soll in Zukunft. Dann hätte man einen 99A von Seestadt über Essling Schule nach Aspern Nord und wieder zur Seestadt und einen 99B von der Seestadt über Aspern Nord nach Essling Schule und wieder zur Seestadt. Zwei Rundkurse die mehr Sinn ergeben als die beiden einzel Linien

Offline U-Bahn p

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« Antwort #6 am: 23.10.2017, 13:41:05 »
Die Busverbindung von Groß-Enzersdorf würde ich so ändern dass man nur bis zur U2 Seestadt kommt und von dort schnell und bequem weiter. Die lange Fahrzeit von der Linie 26A ist nicht atraktiv.
Hab noch nie mehr als 10 Fahrgäste im 88A gesehen während im 26A immer mindestens 20 bis 30 Fahrgäste sitzen bei der Kirschenallee Stadteinwärts, da sag einer die 26A Fahrzeit wäre unnatraktiv.

Erst wenn alle U-Bahnen zur Seestadt fahren kann eine Linie Groß-Enzersdorf Seestadt zur Konkurrenz für den 26A werden, aber sonst wäre es nur eine Verschlechterung für die Fahrgäste

Offline U-Bahn p

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« Antwort #7 am: 23.10.2017, 13:42:14 »
Dazu bin ich mir nicht mal sicher ob eine von den Wiener Linien ausgeschriebene Linie nach Nö fahren darf rechtlich

Offline Linie D

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« Antwort #8 am: 23.10.2017, 13:44:12 »
Wenn man mit dem 26A bis Seestadt fährt, ist genug Fahrgastmenge da um jede U2 bis Seestadt zu führen. So kann man zwei Dinge auf einmal erledigen. 💡 😉

Offline Linie D

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« Antwort #9 am: 23.10.2017, 13:52:58 »
Dazu bin ich mir nicht mal sicher ob eine von den Wiener Linien ausgeschriebene Linie nach Nö fahren darf rechtlich

Darf sie sicher. Siehe 71A Schwechat.

Offline U-Bahn p

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« Antwort #10 am: 23.10.2017, 14:03:02 »
Wenn man mit dem 26A bis Seestadt fährt, ist genug Fahrgastmenge da um jede U2 bis Seestadt zu führen. So kann man zwei Dinge auf einmal erledigen. 💡 😉
Das macht absolut null Sinn sowas

Am besten 26A in Bim umwandeln und 88A mit 99A/B zusammenlegen, somit könnten zwischen Seefeldergasse und Lannesstraße die Fahrgäste selber entscheiden ob sie über Seestadt oder Apernstraße fahren wollen in die Stadt und alle anderen fahren dann mit der Bim zur Aspernstraße.

Offline Linie D

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« Antwort #11 am: 23.10.2017, 14:08:11 »
Wenn man mit dem 26A bis Seestadt fährt, ist genug Fahrgastmenge da um jede U2 bis Seestadt zu führen. So kann man zwei Dinge auf einmal erledigen. 💡 😉
Das macht absolut null Sinn sowas

Das sehe ich nicht so. Die Buslinien sollen nur Zubringerlinien zur U-Bahn sein, weil die U-Bahn das schnellere Verkehrsmittel ist. Dann ist auch die Buslinie kürzer und man kann die gleichmäßigeren Intervalle planen.

Offline Alex

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« Antwort #12 am: 23.10.2017, 15:11:45 »
Wenn man die Seestadt unbedingt anbinden möchte, dann könnte man immer noch den 88A nach Große-Enzersdorf verlängern und gleichzeitig jeden zweiten 26A bei der Stadtgrenze enden lassen, um kein Überangebot zu haben.

Offline Linie D

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« Antwort #13 am: 23.10.2017, 15:47:27 »
Wenn man von der Seestadt nach Groß-Enzersdorf kommt, gibt es keinen Bedarf mehr für eine Führung der Linie 26A nach Groß-Enzersdorf. Man könnte den 26A bei der Aspernstraße enden und wer weiter fahren will, kann mit der U2 von dort mit dem 26B nach Groß-Enzersdorf.

Offline Bus33A

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Antw:Teilstreckenabtausch Linie 26A/88A
« Antwort #14 am: 23.10.2017, 15:52:13 »
Oder man rollt es von der anderen Seite auf, und erstellt einen ordentlichen Groß-Enzersdorfer Ortsverkehr, der dann aber auch bis Seestadt fährt. Dann könnte das mit 26A bis Kreisverkehr machen. Wobei der auf Wiener Grund irgendwann eine Straßenbahn werden muss. Dann Straßenbahn Kagran-Stadtgrenze, und Ortsverkehr von fast überall in GE zur Seestadt. 88A könnte man, bei einer Zusammenlegung mit 99B zu einem Rundkurs Seestadt - Eßling - Aspern Nord - Seestadt umändern, wobei der 89A dann mit dem 99A zusammengelegt werden könnte. Aber das ist schon in einem etwas anderen Bereich...

Wenn man von der Seestadt nach Groß-Enzersdorf kommt, gibt es keinen Bedarf mehr für eine Führung der Linie 26A nach Groß-Enzersdorf. Man könnte den 26A bei der Aspernstraße enden und wer weiter fahren will, kann mit der U2 von dort mit dem 26B nach Groß-Enzersdorf.
Dann müsste halt jede U2 bis Seestadt fahren, um diese Relation ohne Einbußen herzustellen.

Offline Wiener Bus

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Antw:Teilstreckenabtausch Linie 26A/88A
« Antwort #15 am: 23.10.2017, 16:13:01 »
Dazu bin ich mir nicht mal sicher ob eine von den Wiener Linien ausgeschriebene Linie nach Nö fahren darf rechtlich

Darf sie sicher. Siehe 71A Schwechat.

Der 26A fährt ja auch nach Niederösterreich.

Offline Linie D

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« Antwort #16 am: 23.10.2017, 16:29:30 »
Der 26A fährt ja auch nach Niederösterreich.

Aber der ist nicht ausgeschrieben.

Offline Wiener Bus

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« Antwort #17 am: 23.10.2017, 16:30:54 »
Der 26A fährt ja auch nach Niederösterreich.

Aber der ist nicht ausgeschrieben.

Darum geht es im Moment nicht.

Offline Linie D

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« Antwort #18 am: 23.10.2017, 16:45:59 »
Der 26A fährt ja auch nach Niederösterreich.

Aber der ist nicht ausgeschrieben.

Darum geht es im Moment nicht.

Doch. Die Frage war

Dazu bin ich mir nicht mal sicher ob eine von den Wiener Linien ausgeschriebene Linie nach Nö fahren darf rechtlich

Und darauf habe ich geantwortet also geht es darum.

Offline strb

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Antw:Teilstreckenabtausch Linie 26A/88A
« Antwort #19 am: 24.10.2017, 20:41:11 »
Was soll das Ganze bringen?

Wenn man das Gefühl hat dass der 26A ein Überangebot ist, kann man einfach wie früher jeden 2. Kurs bei der Guntherstraße enden lassen.
Kein Mensch wird extra in die Seestadt rauffahren, um dann einen riesen Bogen über Aspern Nord machen zu müssen und erst recht wieder bei der Aspernstraße rauszukommen.
Mit dem 26A hat man sowohl eine Verbindung zur U2, aber auch nach Aspern, Kagran und zur U1 und S-Bahn.

Der 88A an sich ist eine andere Sache, der gehört sowieso komplett eingestellt solange in der Seestadt kein Bedarf dafür herrscht. Im Endeffekt hat diese Linie aus o.g. Gründen eigentlich 0 Verkehrswert - es existiert der 88B, auf die östliche Seite der Seestadt will niemand solange dort noch nix gebaut ist und den Teil zur Guntherstraße versorgt der 26A der viel bessere Anschlussmöglichkeiten bietet.
Im Endeffekt ist der ganze 88A/B ein fehlgeschlagener Versuch, Fahrgäste in die Seestadt "umzuleiten". Selbst aus der Wegmayersiedlung fahr ich noch eher mit dem 26A weiter ab Lannesstraße, so komm ich auch direkt nach Kagran.
Es gäbe einige Gebiete, die eine verstärkte Verkehrsanbindung um einiges mehr rechtfertigen würden als diesen sinnlosen Paralellverkehr.