PM 11.12 WB: Der Halbstundentakt der WESTbahn: Ab dem ersten Tag ein Erfolg

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Der Halbstundentakt der WESTbahn: Ab dem ersten Tag ein Erfolg

Wien (OTS) - Seit dem gestrigen Fahrplanwechsel ist die WESTbahn nicht nur zwischen Wien Westbahnhof und Salzburg unterwegs, sondern fährt auch von Wien Praterstern über Wien Mitte, Rennweg, Quartier Belvedere, Wien Hauptbahnhof Bstg. 1-2 im Tiefgeschoß und Meidling nach Westen. Die Nutzung der neuen Linienführung war bereits am ersten sehr Tag hoch: Mehrere Tausend Kunden waren am Tag des Fahrplanwechsels in WESTblue unterwegs.

Wie von der WESTbahn vermutet, ist die Möglichkeit, von den neuen Halten direkt in den Fernverkehr einzusteigen bzw. vom Fernverkehr in den öffentlichen Nahverkehr zu wechseln oder innerstädtische Ziele zu Fuß zu erreichen, für die Kunden sehr attraktiv. Viele Reisende haben sich begeistert über die hohe Qualität zum günstigen Preis geäussert (die beide auch beim neuen Halbstundentakt unverändert bleiben).

Allen Unkenrufen zum Trotz sind Verspätungen auf der Stammstrecke übrigens kein WESTbahn-Problem: WESTblue war am 10. Dezember mit 95,6% Pünktlichkeit unterwegs. Für die WESTbahn ist Pünktlichkeit neben Sicherheit und hoher Dienstleistung seit eh und je DER Pfeiler des Unternehmens.

Die Zukunft ist: Noch mehr Bahnangebot - dort, wo die Kunden es brauchen. Dafür ist es dringend erforderlich, die befahrene Infrastruktur zu verbessern. Das muss rasch geschehen: Nur, wenn die Uraltsysteme der Sicherungstechnik endlich modernisiert werden, kann eine kurze und pünktliche Zugfolge (also der zeitliche Abstand zwischen zwei nacheinander verkehrenden Zügen) im S-Bahn-Bereich in Zukunft voll ausgereizt werden. Diese Aufgabe der baulichen und technologischen Verbesserung obliegt der ÖBB Infrastruktur AG, die an die Kunden denken und in eine bessere Zukunft der S-Bahn investieren muss.

Beispiel Stammstrecke: Derzeit fahren die S-Bahnen in Spitzenzeiten im 3-Minuten-Abstand. Ein Investment in aktuelle Sicherungs- und Fahrzeug-Technologie statt alter Systeme könnte diesen Abstand massiv senken und viel mehr Zugfahrten und damit mehr Kapazität ermöglichen. Momentan hinkt die S-Bahn mit ihren technischen Sicherungen aber deutlich hinter dem Niveau der anderen Strecken nach. Es gibt keine Linienzugbeeinflussung und kein ETCS-System (European Train Control System).

Es sollte im Interesse aller Nutzerinnen und Nutzer des öffentlichen Verkehrs sein, dass die Infrastruktur die bestmögliche Leistungsfähigkeit herstellt und die Versäumnisse der letzten Jahre ausgemerzt werden. Die Bahn ist schließlich für die Kunden da - und kein Selbstzweck. Die ÖBB Infrastruktur AG und das Land Wien – beim Nahverkehr ist eine Co-Finanzierung des Landes Pflicht – sind am Zug.

Über WESTbahn Management GmbH: Im Zug der Liberalisierung der europäischen Eisenbahnen gegründet, hat die WESTbahn ihren Stundentakt zwischen Wien und Salzburg im Dezember 2011 aufgenommen. Shareholder sind die Haselsteiner Familien-Privatstiftung mit 49,90 Prozent, die Augusta Holding mit 32,70 Prozent und die SNCF mit 17,40 Prozent der Anteile. Im Geschäftsjahr 2015 wurden rund 3,5 Millionen Zugkilometer mit der Flotte von sieben Doppelstocktriebfahrzeugen gefahren und annähernd 4,8 Millionen Passagiere befördert, ebenso wurde erstmals ein positives operatives Ergebnis (EBIT) erreicht. Im Dezember 2017 wurde der Halbstundentakt zwischen Wien und Salzburg mit einer vergrößerten Flotte von siebzehn Garnituren aufgenommen.

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Quelle: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20171211_OTS0103/der-halbstundentakt-der-westbahn-ab-dem-ersten-tag-ein-erfolg


Offline Schienenfreak

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Das werden wir erst sehen, ob das ein Erfolg wird... Ich geb dem max ein Jahr, dann gehts dem so wie dem WESTShuttle im letzten Fahrplan.
Weg mit den Hochflurkraxen!!

ULF oder nicht ULF, das ist hier die Frage!

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Offline 71er

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Das werden wir erst sehen, ob das ein Erfolg wird... Ich geb dem max ein Jahr, dann gehts dem so wie dem WESTShuttle im letzten Fahrplan.
Wird garantiert ein Erfolg. Für alle die direkt auf der Stammstrecke einsteigen können ist das ein enormer Vorteil im Vergleich zum ÖBB Fernverkehr und auch mit Umsteigen erreicht man die meisten Orte in Wien jetzt schneller als mit der ÖBB. Das Shuttle kann man damit nicht vergleichen, das war mehr ein Werbegag als ein ernsthaftes Angebot im Personenverkehr.

Offline Alex

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Das werden wir erst sehen, ob das ein Erfolg wird... Ich geb dem max ein Jahr, dann gehts dem so wie dem WESTShuttle im letzten Fahrplan.
Wird garantiert ein Erfolg. Für alle die direkt auf der Stammstrecke einsteigen können ist das ein enormer Vorteil im Vergleich zum ÖBB Fernverkehr und auch mit Umsteigen erreicht man die meisten Orte in Wien jetzt schneller als mit der ÖBB. Das Shuttle kann man damit nicht vergleichen, das war mehr ein Werbegag als ein ernsthaftes Angebot im Personenverkehr.
Um in der Bevölkerung aber voll anerkannt zu werden, wäre es sicher kein Fehler gewesen, dass in Wien auch an allen Halten zu- und ausgestiegen werden kann.
Die Züge, die aus Salzburg kommen scheinen in jeder Haltestelle nur als ankommende Züge auf, wie wenn sie dort Endbahnhof hätten. Hier wird dann durch die West-Stewards wohl auch verhindert werden, dass jemand zusteigt, um z.B. vom Rennweg zum Praterstern zu gelangen.

Offline Öffifan

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Um in der Bevölkerung aber voll anerkannt zu werden, wäre es sicher kein Fehler gewesen, dass in Wien auch an allen Halten zu- und ausgestiegen werden kann.
Die Züge, die aus Salzburg kommen scheinen in jeder Haltestelle nur als ankommende Züge auf, wie wenn sie dort Endbahnhof hätten. Hier wird dann durch die West-Stewards wohl auch verhindert werden, dass jemand zusteigt, um z.B. vom Rennweg zum Praterstern zu gelangen.
Die Westbahn ist nicht im VOR=
100er Tickets ungültig.
Die Halte bis Praterstern sind nur zum Aussteigen, da die Westbahn Tickets verkaufen möchte, innerhalb Wiens jedoch ein zu geringerer Gewin fürs verrechnen entsteht. Außerdem vertreibt die WESTbahn Kunden wenn sie innerhalb Wien zahlen müssten- trotz vorhandenem Ticket.


Bezüglich der ÖBB INFRA Kritik:
Besagte AG hat alle Bahnhöfe zwischen Floridsdorf und Meidling in den letzten Jahren erneuert.
Einzige Ausnahme ist die Hst.
Matzleinsdorfer Pl., wo zwar die Aufgänge erneuert wurden und ein Aufzug eingebaut wurde, jedoch die Bahnsteige und das Dach nicht erneuert wurden.
Sie ist die einzige Hst. welche seit 1969 nicht erneuert wurde.
Sie wurde jedoch auch erst 7 Jahre nach der offiziellen S-Bahn eröffnung in Betrieb genommen.
ETCS braucht man nicht, es hat ja auch seit 1962 ohne funktioniert.
Von daher ist abgesehen vom Matz Pl. keine Investionen mehr notwendig.
Übrigens: Uralte, nicht gepflegte Infrastruktur kenne ich nur aus Deutschland. In Ö wird sich auch um veralte Infrastruktur gekümmert.
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Offline Alex

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Um in der Bevölkerung aber voll anerkannt zu werden, wäre es sicher kein Fehler gewesen, dass in Wien auch an allen Halten zu- und ausgestiegen werden kann.
Die Züge, die aus Salzburg kommen scheinen in jeder Haltestelle nur als ankommende Züge auf, wie wenn sie dort Endbahnhof hätten. Hier wird dann durch die West-Stewards wohl auch verhindert werden, dass jemand zusteigt, um z.B. vom Rennweg zum Praterstern zu gelangen.
Die Westbahn ist nicht im VOR=
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Die Halte bis Praterstern sind nur zum Aussteigen, da die Westbahn Tickets verkaufen möchte, innerhalb Wiens jedoch ein zu geringerer Gewin fürs verrechnen entsteht. Außerdem vertreibt die WESTbahn Kunden wenn sie innerhalb Wien zahlen müssten- trotz vorhandenem Ticket.


Bezüglich der ÖBB INFRA Kritik:
Besagte AG hat alle Bahnhöfe zwischen Floridsdorf und Meidling in den letzten Jahren erneuert.
Einzige Ausnahme ist die Hst.
Matzleinsdorfer Pl., wo zwar die Aufgänge erneuert wurden und ein Aufzug eingebaut wurde, jedoch die Bahnsteige und das Dach nicht erneuert wurden.
Sie ist die einzige Hst. welche seit 1969 nicht erneuert wurde.
Sie wurde jedoch auch erst 7 Jahre nach der offiziellen S-Bahn eröffnung in Betrieb genommen.
ETCS braucht man nicht, es hat ja auch seit 1962 ohne funktioniert.
Von daher ist abgesehen vom Matz Pl. keine Investionen mehr notwendig.
Übrigens: Uralte, nicht gepflegte Infrastruktur kenne ich nur aus Deutschland. In Ö wird sich auch um veralte Infrastruktur gekümmert.

Dann könnte man als Zuckerl innerhalb Wiens Fahrgäste für die paar Stationen gratis mitnehmen (deswegen wird keiner eine Stunde auf die Westbahn warten) oder zumindest Fahrscheine der Kernzone 100 einfach anerkennen. Wäre eine gute Werbung für wenig Aufwand.

Bezüglich der Kritik: die richtet sich primär an die Zugsicherung, dass damit Intervalle unter 3 Minuten nicht möglich sind. Wobei laut Bahnsteiganzeigen aktuell teilweise 2 Minuten vorgesehen sein dürften, wenn die Westbahn ihre Trasse hat. Abfahrten in Wien Mitte um 9:55, 9:57 und 9:59 hab ich heute angezeigt gesehen.

Offline U-Bahn p

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Die Westbahn ist nicht im VOR=
100er Tickets ungültig.
Die Halte bis Praterstern sind nur zum Aussteigen, da die Westbahn Tickets verkaufen möchte, innerhalb Wiens jedoch ein zu geringerer Gewin fürs verrechnen entsteht. Außerdem vertreibt die WESTbahn Kunden wenn sie innerhalb Wien zahlen müssten- trotz vorhandenem Ticket.


Bezüglich der ÖBB INFRA Kritik:
Besagte AG hat alle Bahnhöfe zwischen Floridsdorf und Meidling in den letzten Jahren erneuert.
Einzige Ausnahme ist die Hst.
Matzleinsdorfer Pl., wo zwar die Aufgänge erneuert wurden und ein Aufzug eingebaut wurde, jedoch die Bahnsteige und das Dach nicht erneuert wurden.
Sie ist die einzige Hst. welche seit 1969 nicht erneuert wurde.
Sie wurde jedoch auch erst 7 Jahre nach der offiziellen S-Bahn eröffnung in Betrieb genommen.
ETCS braucht man nicht, es hat ja auch seit 1962 ohne funktioniert.
Von daher ist abgesehen vom Matz Pl. keine Investionen mehr notwendig.
Übrigens: Uralte, nicht gepflegte Infrastruktur kenne ich nur aus Deutschland. In Ö wird sich auch um veralte Infrastruktur gekümmert.
Die Westbahn verkauft tickets innerhalb Wiens und zwar vom Westbahnhof nach Hütteldorf.

Was für ein Zufall das die Westbahn die einzige nicht umgebaute Station nicht einhält. Ich wette um alles das sobald die ÖBB um teures Geld die Station Matzleinsdorfer Platz umgebaut hat, wird die Westbahn auch dort stehen bleiben. Dieses Unternehmen geht mir so am Nerv.

Sie haben ja auch schon angekündigt das sobald die ÖBB Milliarden investiert hat für Semmeringbasistunnel und Koralmbahn die Westbahn als Südbahn dort fahren wird. Dieses Unternehmen kann nichts außer zu warten bis die ÖBB um teures Geld alles schön ausbaut, was sie dazu bringt leider die Ticketpreise um 10 bis 20% anheben zu müssen und die Westbahn die natürlich wesentlich weniger Ausgaben hat, kann dann klarerweise billigere Tickets anbieten, sowas ist echt eine Frechheit. Die Westbahn sollte für Koralmbahn und Semmeringbasistunnel 30 bis 40% der Gesamtkosten übernehmen wenn sie dort fahren will, was sie aber ruinieren würde.

Offline VT 5081

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Abfahrten in Wien Mitte um 9:55, 9:57 und 9:59 hab ich heute angezeigt gesehen.
Aber auf zwei Bahnsteige verteilt, oder?

Beste Grüße
VT
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Offline 71er

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Dann könnte man als Zuckerl innerhalb Wiens Fahrgäste für die paar Stationen gratis mitnehmen (deswegen wird keiner eine Stunde auf die Westbahn warten) oder zumindest Fahrscheine der Kernzone 100 einfach anerkennen. Wäre eine gute Werbung für wenig Aufwand.
Der Fahrplan ist extrem knapp bemessen. Wenn da zur HVZ ein Haufen Pendler einsteigen würde kann er unmöglich gehalten werden. Außerdem ist es nicht unbedingt die gleiche Zielgruppe, ich sehe da mehr Potential Kunden zu vergraulen als neue anzuwerben.

Meiner Meinung nach hat Fernverkehr auf der Stammstrecke übrigens nichts verloren. Allerdings kann man der WESTbahn keinen Vorwurf machen! Solange die Stammstrecke von der Infra als ganz normale Strecke angeboten wird ist es ihr gutes Recht Trassen darauf zu kaufen. In der Vergangenheit gab es ja auch öfters ÖBB Fernverkehr und sogar Güterverkehr auf der Strecke. Ich glaube sogar mit Zugausfällen im Nahverkehr!

Offline Negjana

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Was für ein Zufall das die Westbahn die einzige nicht umgebaute Station nicht einhält. Ich wette um alles das sobald die ÖBB um teures Geld die Station Matzleinsdorfer Platz umgebaut hat, wird die Westbahn auch dort stehen bleiben. Dieses Unternehmen geht mir so am Nerv.

Schwachsinn. Die Station wird nicht eingehalten, weil die WB nicht in beiden Fahrtrichtungen am Bahnsteig vorbeifährt. Nur Richtung Praterstern.

Offline Hohe Warte

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Sie haben ja auch schon angekündigt das sobald die ÖBB Milliarden investiert hat für Semmeringbasistunnel und Koralmbahn die Westbahn als Südbahn dort fahren wird. Dieses Unternehmen kann nichts außer zu warten bis die ÖBB um teures Geld alles schön ausbaut, was sie dazu bringt leider die Ticketpreise um 10 bis 20% anheben zu müssen und die Westbahn die natürlich wesentlich weniger Ausgaben hat, kann dann klarerweise billigere Tickets anbieten, sowas ist echt eine Frechheit. Die Westbahn sollte für Koralmbahn und Semmeringbasistunnel 30 bis 40% der Gesamtkosten übernehmen wenn sie dort fahren will, was sie aber ruinieren würde.
Du verwechselst da etwas. Genauso wie die Westbahn investiert auch die ÖBB Personenverkehr AG nichts in den Ausbau der Stationen und Strecken. Für den Streckenausbau und die Bahnhöfe ist die ÖBB Infrastruktur AG zuständig.

Offline Bus33A

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Du verwechselst da etwas. Genauso wie die Westbahn investiert auch die ÖBB Personenverkehr AG nichts in den Ausbau der Stationen und Strecken. Für den Streckenausbau und die Bahnhöfe ist die ÖBB Infrastruktur AG zuständig.

Macht aber schon bisschen einen Unterschied, ob der Investierende zum selben Konzern gehört...
« Letzte Änderung: 17.12.2017, 17:02:05 von Bus33A »

Offline Hohe Warte

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Du verwechselst da etwas. Genauso wie die Westbahn investiert auch die ÖBB Personenverkehr AG nichts in den Ausbau der Stationen und Strecken. Für den Streckenausbau und die Bahnhöfe ist die ÖBB Infrastruktur AG zuständig.

Macht aber schon bisschen einen Unterschied, ob der Investierende zum selben Konzern gehört...
Finanziell letztlich nicht, da keine Gelder der ÖBB-PV AG in den Streckenausbau fließen.

Offline Bus33A

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Du verwechselst da etwas. Genauso wie die Westbahn investiert auch die ÖBB Personenverkehr AG nichts in den Ausbau der Stationen und Strecken. Für den Streckenausbau und die Bahnhöfe ist die ÖBB Infrastruktur AG zuständig.

Macht aber schon bisschen einen Unterschied, ob der Investierende zum selben Konzern gehört...
Finanziell letztlich nicht, da keine Gelder der ÖBB-PV AG in den Streckenausbau fließen.
Und es gibt ja im Konzern keine Schrägfinanzierungen oder Cashpooling  🙄

Offline Negjana

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Untermauere solche Unterstellungen in Zukunft bitte mit Fakten und Beweisen, oder lass sie bleiben. 😉

Übrigends: Das Zitieren des letzten Beitrages einer Konversation ist absolut ausreichend, sind gar keine Postings dazwischen gehts auch ohne Zitate. 😉

Offline 60er

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Was für ein Zufall das die Westbahn die einzige nicht umgebaute Station nicht einhält. Ich wette um alles das sobald die ÖBB um teures Geld die Station Matzleinsdorfer Platz umgebaut hat, wird die Westbahn auch dort stehen bleiben. Dieses Unternehmen geht mir so am Nerv.

Sie haben ja auch schon angekündigt das sobald die ÖBB Milliarden investiert hat für Semmeringbasistunnel und Koralmbahn die Westbahn als Südbahn dort fahren wird. Dieses Unternehmen kann nichts außer zu warten bis die ÖBB um teures Geld alles schön ausbaut, was sie dazu bringt leider die Ticketpreise um 10 bis 20% anheben zu müssen und die Westbahn die natürlich wesentlich weniger Ausgaben hat, kann dann klarerweise billigere Tickets anbieten, sowas ist echt eine Frechheit. Die Westbahn sollte für Koralmbahn und Semmeringbasistunnel 30 bis 40% der Gesamtkosten übernehmen wenn sie dort fahren will, was sie aber ruinieren würde.
lol... Du weist schon das die Westbahn ein Entgeld dafür zahlt?
Zitat
Meiner Meinung nach hat Fernverkehr auf der Stammstrecke übrigens nichts verloren.
Finde schon ich finde es jedes mal sehr "ungut" um es vorsichtig auszudrücken wenn der RJ auf der Südbahnstrecke durch Liesing einfach so durchfährt.
Über Meidling verliert man wieder viel Zeit und über Wiener Neustadt mim REX ist es auch ned schneller.  😡
Haben schon mal IC (oder ähnliches) in Liesing gehalten?
weg mit den 58er her mit den 60er!

Offline Bus33A

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Also wenn man rausfinden will, ob die ÖBB Holding Cashpooling betreibt muss man nur die Worte ÖBB und Cashpooling googlen.  😉

Und an dem Master-Konto des Cash Pools nehmen mitunter auch die Infra und die PV teil. Insofern kann hier, im Sinne der Liquidität des Gesamtkonstruktes, das Geld aus allen Richtungen herumfließen, was aber sehr viele Konzerne sinnvoller Weise so machen.

Mein Punkt ist hier nur, dass es somit doch was völlig anderes ist, ob zwei Teile eines Konzerns, die beide am selben Konto hängen etwas machen, oder ob eine unabhängige Firma auf Aktionen eines anderen Konzerns wartet um dann einen Gewinn daraus zu ziehen. Das Geld der ÖBB ist das Geld der ÖBB (egal welcher GmbH-Ableger). Das Geld der Westbahn ist nicht das Geld der ÖBB (und umgekehrt). Das ist der Punkt.

Offline pTn

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Was für ein Zufall das die Westbahn die einzige nicht umgebaute Station nicht einhält. Ich wette um alles das sobald die ÖBB um teures Geld die Station Matzleinsdorfer Platz umgebaut hat, wird die Westbahn auch dort stehen bleiben. Dieses Unternehmen geht mir so am Nerv.

Sie haben ja auch schon angekündigt das sobald die ÖBB Milliarden investiert hat für Semmeringbasistunnel und Koralmbahn die Westbahn als Südbahn dort fahren wird. Dieses Unternehmen kann nichts außer zu warten bis die ÖBB um teures Geld alles schön ausbaut, was sie dazu bringt leider die Ticketpreise um 10 bis 20% anheben zu müssen und die Westbahn die natürlich wesentlich weniger Ausgaben hat, kann dann klarerweise billigere Tickets anbieten, sowas ist echt eine Frechheit. Die Westbahn sollte für Koralmbahn und Semmeringbasistunnel 30 bis 40% der Gesamtkosten übernehmen wenn sie dort fahren will, was sie aber ruinieren würde.

ad Matzleinsdorfer Platz: Der wird deswegen nicht angefahren, weil man nach Westen fahrend dann nicht mehr rüber kommt auf die Gleise 5-6 in Meidling.

zum anderen: Die Eisenbahn-Infrastruktur wird von der Republik gebaut. Sie beauftragt dazu die ÖBB Infrastruktur AG. Im Gegenzug haftet sie dann für die Schulden die die ÖBB Infrastruktur AG machte. Wo und ob die ÖBB Personenverkehr AG hängt wiederum davon ab, ob sie dafür einen Auftrag bekommt (und es ihr so bezahlt wird).  Einzige Ausnahme der Fernverkehr zwischen Wien und Salzburg, da fährt sie eigenwirtschaftlich. heißt: Die Republik, der Staat, die Steuerzahlerinnen und -zahler zahlen die Investition UND den Betrieb.
Warum Du dann etwas dagegen hast, wenn eine Firma auftritt die den Betrieb aus den Fahrgasteinnnahmen finanziert, ist für mich nicht nachvollziehbar.
Auch wenn cash-pooling bei den ÖBB betrieben werden wird, darf die ÖBB Infrastruktur die "Absatzgesellschaften" Rail Cargo und Persoenenverkehr  nicht Quersubventionieren - und auch nicht umgekehrt. Die Bedingungen unter denen in Österreich ein Eisenbahnunternehmen fahren kann sind bei der ÖBB Infrastruktur abrufbar. Und das machen auch viele. Im Cargo-Bereich mehr, im Personenverkehr weniger.

Offline Negjana

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