Probleme am 92A

Thema: Probleme am 92A  (Gelesen 2742 mal)

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Offline strb

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Antw:Probleme am 92A
« Antwort #20 am: 26.03.2018, 22:23:08 »
Gschwindl hat es aber auch geschafft pünktlich zu sein. Der Fahrplan wurde ja nicht geändert.
Viel schlechter ist die Pünktlichkeit aber echt nicht geworden.
Mit dem Unterschied dass es jetzt Echtzeitdaten gibt (gut, die muss es auch beim Gschwindl geben) und die Lenker professioneller agieren.

Offline Bus33A

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Antw:Probleme am 92A
« Antwort #21 am: 26.03.2018, 22:57:27 »
[...]
und die Lenker professioneller agieren.
Heute bei der Donaustadtbrücke:
Profis bei der Arbeit:
Fahrer von Bus nach Zachgasse fährt auf die Nordseite der Schleife. Bus nach Kaisermühlen genau so. Der Bus der richtig ist, muss die Fahrgäste in der Kurfe ein- und aussteigen lassen, der andere Fahrer (der sich insofern verfahren hat) steigt aus und winkt die wartenden Fahrgäste von der Aspern-Haltestelle, damit die über die Straße kommen und dort in den Bus einsteigen. Das hätte ich bei Gschwindl nie gesehen. Weiß nicht ob du auch dort warst, wie das passierte..? Und auch fahren die Fahrer jetzt immer mit dem 92A in die 92B bzw. 93A Haltestelle wenn dort grad nix steht. Also viel zu weit vor. Wenn das professionell ist, dann ja, dann sind die jetzt echt viel professioneller als bei Gschwindl  😄 ...

Offline 65A

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Antw:Probleme am 92A
« Antwort #22 am: 26.03.2018, 23:04:55 »
@ Bus33A: Wenn Du den Vorfall von heute Nachmittag meinst=> Ich war live dabei und habe doch ein wenig geschmunzelt.

Offline Bus33A

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Antw:Probleme am 92A
« Antwort #23 am: 26.03.2018, 23:14:13 »
@ Bus33A: Wenn Du den Vorfall von heute Nachmittag meinst=> Ich war live dabei und habe doch ein wenig geschmunzelt.
Ja, den mein ich... Ich lächle über sowas auch. Zeigt halt doch, das die Autos noch nicht selbst fahren. 🙂

Offline strb

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Antw:Probleme am 92A
« Antwort #24 am: 27.03.2018, 11:05:10 »
Weiß nicht ob du auch dort warst, wie das passierte..?
Ja, und der Lenker hat sich sehr nett bei den Fahrgästen entschuldigt.
Wenn du die Linie den ganzen Tag auf- und abfährst, können solche Fehler schnell einmal passieren. Meiner Meinung nach fällt das unter "errare humanum est" und darf auch einmal passieren. Die Frage ist eher, wie man damit umgeht und das hat der betreffende Lenker meines Erachtens nach sehr gut getan.

Was nicht passieren darf und ganz klar negativ auffällt, sind die Erlebnisse die ich dort mit Gschwindl Lenkern hatte (hab ich hier schon desöfteren erzählt glaube ich) - da war ein Mittelfinger als Begrüßung noch die freundlichste Geste  🙄

Offline Bus33A

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Antw:Probleme am 92A
« Antwort #25 am: 27.03.2018, 11:15:21 »
Dann frag ich mich aber eensthaft, wie da in den Wald hereingerufen wurde. Ich hatte bisher mit Gschwindl Fahrern nur gute Erfahrungen. Zwei liessen mich sogar meine Kamera zum Mitfahrt filmen vorne hinstellen, wenn ich Fotos von den Bussen mache wurde ich noch nie angehupt, angeschrien und es wurde auch nie irgendwie gestikuliert. Ganz anders ist es bei den Dr. Richard Fahrern der Montleartstrasse. Da wird gehupt, Lichthupe, geschrien, mit Polizei gedroht... Das die WL-Lenker da die umgänglichsten sind fällt mir schon auf, aber mit dir und den Gschwindl-Lenkern, da muss etwas Anderes los sein, als dass sie einfach nur unfreundlich/unprofessionell sind.

Einmal zu oft beim Foto machen vor den Bus gesprungen?
« Letzte Änderung: 27.03.2018, 11:22:27 von 8273 »

Offline NL 8687 (ex-8930)

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Antw:Probleme am 92A
« Antwort #26 am: 27.03.2018, 17:03:23 »
Das Chaos liegt nicht an den Wiener Linien, sondern an den viel zu knapp kalkulierten Fahrzeiten.

Und wer gibt die Fahrzeiten vor, wenn nicht die Wiener Linien?

Natürlich, daran haben die WL selbst Schuld! Nicht nur die Fahrzeiten, sondern auch die viel zu knappen Stehzeiten, womit Verspätungen eigentlich nicht mehr aufzuholen sind. Wenn der Gschwindl immer pünktlich war, dann vielleicht deshalb, weil es immer Stammlenker gab? Wenn man eine Strecke tagtäglich fährt, kann man auch besser einschätzen wie man so wenig Zeit wie möglich verliert. Sei es in dem man heraneilende Fahrgäste nicht immer mitnimmt, oder mal über die orangene Ampel drüberbrettert, oder einfach mal kurz die 30er-Zone ignoriert. Bei den WL mit ihren 200 Lenkern gibts immer noch viele, die die Strecke nur von der Schulung kennen, aber im Linienbetrieb wenig bis gar nicht unterwegs waren. Ich bin die Strecke ja selbst schon oft von Aspern nach Kaisermühlen abgefahren. Die Busse fuhren von Aspern immer pünktlich weg, es gab wirklich keinerlei Verzögerungen durch viele Fahrgäste, rote Ampeln (die es ohnehin kaum gibt) oder Rollstullfahrer, die zusteigen wollen. Trotzdem war dann bei der Donaustadtbrücke bereits +3min Verspätung. Das allein zeigt, dass die Fahrzeitenplanung utopisch ist. Da müssten die Lenker entweder die 30er Zone in der Wulzendorfstraße ignorieren (die kostet nämlich entpsrechend Zeit), oder es dürften bei jeder zweiten Station keine Fahrgäste zusteigen.

Offline strb

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Antw:Probleme am 92A
« Antwort #27 am: 27.03.2018, 18:32:47 »
Dann frag ich mich aber eensthaft, wie da in den Wald hereingerufen wurde. Ich hatte bisher mit Gschwindl Fahrern nur gute Erfahrungen. Zwei liessen mich sogar meine Kamera zum Mitfahrt filmen vorne hinstellen, wenn ich Fotos von den Bussen mache wurde ich noch nie angehupt, angeschrien und es wurde auch nie irgendwie gestikuliert. Ganz anders ist es bei den Dr. Richard Fahrern der Montleartstrasse. Da wird gehupt, Lichthupe, geschrien, mit Polizei gedroht... Das die WL-Lenker da die umgänglichsten sind fällt mir schon auf, aber mit dir und den Gschwindl-Lenkern, da muss etwas Anderes los sein, als dass sie einfach nur unfreundlich/unprofessionell sind.
Also als Erstes möchte ich sagen, dass ich die Angestellten aller Unternehmen gleich behandle, WL genauso wie Gschwindl. Ich habe mich noch nie -auch wenn es evtl berechtigt gewesen wäre- über irgendein Fehlverhalten jedweder Angestellter (ob Fahrpersonal oder woanders) bei welchem Unternehmen auch immer beschwert (auch nicht bei Gschwindl damals) da dies weder mein Ziel noch meine Absicht ist.
Viel mehr möchte ich eigentlich erreichen, dass
- es sich vielleicht herumspricht dass man sich vor Fotografen nicht fürchten muss
- ich entweder ignoriert werde oder man mir (und allen anderen Fotografen auch) mit Freundlichkeit und Respekt begegnet.

Dass der Job nicht immer leicht ist weiß ich, dass man nicht die Zeit oder Lust dazu hat breit grinsend für ein Foto zu posen ist auch klar, und dass manche Fotografen nicht unbedingt gute Beispiele für die Szene darstellen (und z.B. mit Bereits gewählter Nummer der Zentrale zurückdrohen oder sonst irgendwie negativ auffallen) simmt leider auch.
Trotzdem sollte es nicht sein dass hier ein weder rechtlich noch moralisch haltbarer Kleinkrieg entfacht wird, in dem man scheinbar prinzipiell andere Leute hasst.
Leben und leben lassen ist hier das Stichwort, und mehr erwarte ich auch nicht.
 
Es gibt natürlich nicht nur die Beiden extreme...auch manche WL-Lenker sind auf Fotografen nicht gut zu sprechen. Aber so oft wie ich es bis jetzt beim Gschwindl vor allem am Bündel 92AB erlebt habe, ist es mir noch nicht passiert (was ich alles beobachten/erfahren konnte hab ich ja schon erzählt).
Noch dazu fotografiere ich beinahe ausschließlich die WL-Fahrzeuge, und dann, an dem einen Tag am 92AB, passiert das in derartiger Häufung? Zufall?  🤔 😒

Die Dr. Richard Lenker kann ich nicht beurteilen, da ich mich mit diesen Bussen wie erwähnt kaum beschäftige.

Einmal zu oft beim Foto machen vor den Bus gesprungen?
Und das lasse ich mir sowieso nicht unterstellen, im gegenteil habe ich immer darauf geachtet weder den Betrieb noch das Personal bei der Arbeit zu behindern.

Offline Gleisdreieck

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Antw:Probleme am 92A
« Antwort #28 am: 27.03.2018, 21:24:12 »
Das mit den vielen verschiedenen Linien welche die Lenker der Wiener Linien fahren müssen ist sicher ein Grund warum diese Lenker nicht so sattelfest sind auf einer Linie. Die privaten Firmen haben ja meist Stammlenker auf ihren Linien im Einsatz. Aber dass die deshalb bei Rot über die Ampel fahren, die Höchstgeschwindigkeit überschreiten oder auf zueilende Fahrgäste nicht warten ist mir nie aufgefallen, auch und insbesondere nicht am 92A, da habe ich sehr oft erlebt dass die Gschwindl-Lenker sehr geduldig auf Fahrgäste gewartet haben. Dafür bin ich bei fast jeder Fahrt mit einem Wiener Linien Bus schockiert über die Fahrweise dieser Lenker. Da kann ich gleich in den Prater fahren mit der Hochschaubahn. Kein Vorausschauendes fahren, unnötiges Gas geben, dann abruptes abbremsen dass man sich die Kniescheiben anhaut ist bei fast jedem Wiener Linien Lenker zu beobachten. Ich stehe inzwischen nicht mehr auf während der Fahrt.

Offline Negjana

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Antw:Probleme am 92A
« Antwort #29 am: 27.03.2018, 21:43:12 »
Und wenn man jahrelange Erfahrung braucht um die Linie in ihrer Fahrplanzeit fahren zu derpacken sind die Fahrzeiten wohl wirklich zu knapp bemessen. 

Offline Gleisdreieck

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Antw:Probleme am 92A
« Antwort #30 am: 27.03.2018, 21:46:48 »
Der 92A ist aber erst seit die Wiener Linien fahren so eine Problemlinie geworden. Wenn man sich die Facebook Kommentare dazu ansieht das übertrifft ja den 5B noch. Die Gschwindl Lenker fuhren ja immer relativ gemütlich und was ich mitbekommen habe soll die Linie unter den Lenkern sehr beliebt gewesen sein.

Ich glaube auch nicht dass man einen zu engen Fahrplan durch die Fahrweise ausgleichen kann. Auch nicht wenn man jahrelang auf der Linie fährt. Am 5B gab's bei Gschwindl bis zum Schluss Verspätungen und auch jetzt beim Blaguss sind Konvoifahrten täglicher Alltag.

Offline dispofreak

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Antw:Probleme am 92A
« Antwort #31 am: 07.07.2018, 12:46:16 »
Ich glaube auch nicht dass man einen zu engen Fahrplan durch die Fahrweise ausgleichen kann. Auch nicht wenn man jahrelang auf der Linie fährt.

...nicht durch seine Fahrweise sondern mit seinem Wissen, wann, wie Ampelphasen geschaltet sind, wo kann ich Fahrzeit verlieren, wo kann ich Fahrzeit aufholen. Auf diese Art kann man seine Fahrweise dahingehend einrichten, auch unter Bedachtnahme von Fahrgastwechsel in den Stationen. Auch da weiß man, wo starker und schwacher FG-Wechsel sein kann und man weiß auch, in welchen Hst. man manchmal durchfahren kann.

Am 26A z.B. ist die Fahrzeit nach Groß Enzersdorf knapp bemessen. Wenn ich anschließend einen Kurs bis Guntherstraße, Stadtgrenze fahre, dann weiß ich, daß ich bei dieser Fahrt eine größere Ausgleichszeit habe und jetzt kommt der springende Punkt: Will ich diese Ausgleichszeit voll und ganz für mich nutzen, oder möchte ich entspannt fahren, dann geht die ganze Ausgleichszeit d'rauf und ich fahre bei dieser Fahrt von der Hst. Guntherstraße sofort wieder ab...