13A in beiden Richtungen durch die Neubaugasse

Thema: 13A in beiden Richtungen durch die Neubaugasse  (Gelesen 4146 mal)

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Offline Wiener Bus

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Antw:13A in beiden Richtungen durch die Neubaugasse
« Antwort #20 am: 06.06.2018, 15:45:30 »
Während der U6 Bauarbeiten in der Hellwagstraße, fuhr damals der 5A auch geteilt. Warum sollte dies beim 13A nicht auch so sein, dafür gleich einen 13B zu schaffen finde ich unnötig
Die neue Nummer mag zwar unnötig sein, aber die Drohung wurde ausgesprochen, siehe den ORF-Artikel (zuletzt geöffnet 06.06.2018 / 13:00 Uhr)

Wer oder was die Drohung ausgesprochen hat ist irrelevant; Fakt ist; dass die U2 gebaut wird und der 13A halt nicht wie gewohnt fahren kann; ist doch bei allen Ubahn Baustellen so gehandhabt worden; warum soll also gerade der 13A verschont bleiben

Offline Negjana

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Antw:13A in beiden Richtungen durch die Neubaugasse
« Antwort #21 am: 06.06.2018, 18:00:44 »
Den 5A vergleichst du mit dem 13A?

Offline Wiener Bus

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Antw:13A in beiden Richtungen durch die Neubaugasse
« Antwort #22 am: 06.06.2018, 18:44:17 »
Den 5A vergleichst du mit dem 13A?

Und wenn? Hier ging es nur darum aufzuzeigen; dass auch andere Linien geteilt wurden; und da keine „B“ Linie geschaffen wurde.
Ist der 13A leicht ein Heiligtum?

Offline Bus33A

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Antw:13A in beiden Richtungen durch die Neubaugasse
« Antwort #23 am: 06.06.2018, 19:12:58 »
Bei den neuesten Teilungen wurde eine B-Linie geschaffen siehe 17B vor zwei Jahren oder so...

https://www.wienerlinien.at/media/download/2015/Linie_17B_168864.pdf

Offline Bahnwalter

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Antw:13A in beiden Richtungen durch die Neubaugasse
« Antwort #24 am: 06.06.2018, 22:07:15 »
Während der U6 Bauarbeiten in der Hellwagstraße, fuhr damals der 5A auch geteilt. Warum sollte dies beim 13A nicht auch so sein, dafür gleich einen 13B zu schaffen finde ich unnötig
Die neue Nummer mag zwar unnötig sein, aber die Drohung wurde ausgesprochen, siehe den ORF-Artikel (zuletzt geöffnet 06.06.2018 / 13:00 Uhr)
Wer oder was die Drohung ausgesprochen hat ist irrelevant; Fakt ist; dass die U2 gebaut wird und der 13A halt nicht wie gewohnt fahren kann; ist doch bei allen Ubahn Baustellen so gehandhabt worden; warum soll also gerade der 13A verschont bleiben

Was konkret meinst du mit „ist doch bei allen Ubahn Baustellen so gehandhabt worden” ?

Man muss hier schon zwischen 2 grundverschiedenen Angelegenheiten unterscheiden:

Wenn einige Wochen bis Monate vor der Eröffnung einer U-Bahn-Strecke eine Straßenbahn im Schienenersatzverkehr mit Bussen geführt wird, ist das eine Sache;

Wenn hingegen Jahre lang ein Teil einer Linie ersatzlos eingestellt ist, dann ist das eine völlig andere Angelegenheit, die mit dem anderen nichts zu tun hat.

Für letzteres ist der 5A während Bauarbeiten anlässlich der U6-Nord genau 1 Beispiel. (Wobei dieser aber damals ohnehin auf diesem Streckenteil auch schon vor der Teilung immer schon nur Mo.-Fr. bis ca. 20:00 und Sa. bis ca. 14:00 gefahren ist; Die Ausweitungen der Betriebszeiten, vor allem für den Abschnitt bis Gaußplatz, kamen ja erst nach Eröffnung der U6 nach Floridsdorf)

Und dass damals in den 80er Jahren die Linien J und T bereits sieben Jahre vor der Eröffnung der U3 geopfert wurden, lag bekanntlich daran, dass der 3. Bezirk die Straßenbahnen sowieso loswerden wollte - und da war halt bereits der Beginn der Bauarbeiten leider eine Gelegenheit. Außerdem wurde selbst da kein Abschnitt ersatzlos aufgelassen - die Linien 74A und 75A fuhren nur einige Zeit lang zwischen Landstraße und Rochusgasse eine Umleitung. Man konnte aber immerhin zu jeder Zeit die gesamte „Lücke” zwischen der gekürzten Linie J und dem 74A / 75A mit anderen Straßenbahnen befahren. Der Umsteigemarathon war schlimm genung, hatte aber wie gesagt andere Gründe.

Und ansonsten wüsste ich kein weiteres Beispiel, wo wegen Bauarbeiten eine Linie jahrelang in einem Abschnitt ersatzlos und ohne Umleitung aufgelassen gewesen wäre?

(Ob die 2 Teile einer Linie dann beide das "A" behalten oder einer der Teile ein "B" verpasst bekommt, ist da wirklich vollkommen egal.)

Offline Wiener Bus

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Antw:13A in beiden Richtungen durch die Neubaugasse
« Antwort #25 am: 07.06.2018, 00:33:44 »
Nichts desto trotz macht man nur um den 13A so ein griß; andere Linien blieben davon verschont und wurden auch geteilt und in ein „A“ & „B“ geführt

Offline Tunafish

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Antw:13A in beiden Richtungen durch die Neubaugasse
« Antwort #26 am: 07.06.2018, 10:13:13 »
Nichts desto trotz macht man nur um den 13A so ein griß; andere Linien blieben davon verschont und wurden auch geteilt und in ein „A“ & „B“ geführt

Wieso sollte der 13A geteilt werden, wenn es die Situation überhaupt nicht erfordert? Nur weil ein paar Geschäftsleute Angst vor mehr Laufkundschaft haben?

Offline Wiener Bus

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Antw:13A in beiden Richtungen durch die Neubaugasse
« Antwort #27 am: 07.06.2018, 11:10:00 »
Weil die Geschäftsleute in der Neubaugasse; einen Vogel haben....

Offline strb

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Antw:13A in beiden Richtungen durch die Neubaugasse
« Antwort #28 am: 07.06.2018, 14:23:19 »
Nichts desto trotz macht man nur um den 13A so ein griß; andere Linien blieben davon verschont und wurden auch geteilt und in ein „A“ & „B“ geführt

Wieso sollte der 13A geteilt werden, wenn es die Situation überhaupt nicht erfordert? Nur weil ein paar Geschäftsleute Angst vor mehr Laufkundschaft haben?
Das ist nämlich die wahre Schweinerei an der Sache. Wenn es aufgrund von Bauarbeiten erforderlich ist und nicht anders geht, nimmt man Verkehrseinschränkungen natürlich in Kauf.

Wieso wird aber hier nicht die konkrete und sinnvollste Löung durchgeführt, nur weil die Händler in der Neubaugasse halt nicht wollen?

(Wie passt das eigentlich zur neuen WKO Kampagne "ohne Infrastruktur keine Zukunft"?  😄 🙄 )

Offline Bahnwalter

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Antw:13A in beiden Richtungen durch die Neubaugasse
« Antwort #29 am: 07.06.2018, 21:22:25 »
Nichts desto trotz macht man nur um den 13A so ein griß; andere Linien blieben davon verschont und wurden auch geteilt und in ein „A“ & „B“ geführt

Bei den anderen Linien, die geteilt wurden (mit Ausnahme des bereits genannten 5A), war es aber so, dass man immer noch vom einen Teil zum anderen Teil umsteigen konnte! Also z. B. der Fall 17A und 17B während den U1-Bauarbeiten: Da fuhren ja beide zur Haltestelle Per-Albin-Hansson-Siedlung, ohne dass dazwischen eine sich über ganze Stations-Abstände erstreckende Lücke gewesen wäre.

Nur beim 13A ist es so, dass bei der drohenden Teilung der Abschnitt zwischen Mariahilfer Straße und Westbahnstraße oder sogar Burggasse (laut dem verlinkten ORF-Artikel) ersatzlos gestrichen würde;

Man könnte dann also nicht vom 13A in den 13B (bzw. umgekehrt) umsteigen!

Der Haltestellenabstand Westbahnstraße - Neubaugasse ist schon überdurchschnittlich lang, und wenn der gestrichene Abschnitt bis Burggasse reicht (was eben laut dem Artikel drohen könnte), dann wären es sogar 2 Haltestellen-Abstände!

Das ist doch wohl genug Unterschied zwischen 13A (bzw. 5A in der Vergangenheit) und allen anderen Fällen!

Dazu kommt noch, dass der 13A eine um ein Vielfaches größere Anzahl Fahrgäste hat als die anderen geteilt gewesenen Linien - und je mehr Personen betroffen sind, umso heikler ist die Angelegenheit. Vor allem auch für die Politiker(innen) - wo ich sehr stark hoffe, dass diese sich daher beim 13A endgültig nicht trauen werden, die Variante mit der Teilung und zusätzlichen ersatzlosen Streichung eines wichtigen Streckenabschnitts zuzulassen.

Warum die Variante „beide Richtungen durch die Neubaugasse” so bekämpft wird - ich denke, da geht es vor allem auch ums Prinzip: Motto „Aber nicht vor meiner Haustür”.

Jenen, die den 13A regelmäßig brauchen, wäre glaube ich zu empfehlen, sich rechtzeitig zu organisieren und eine Initiative gegen diese Teilung - mit zusätzlicher ersatzloser Auflassung eines Linienteils - zu bilden. Diese sollte gegen diese Teilung auftreten, damit die Gegner des 13A in der Neubaugasse sich nicht nur dadurch, dass sie am „lautesten” sind, womöglich durchsetzen. Außerdem sollte so eine Initiative eine Interessensabwägung einfordern, wo die Beeinträchtigungen  für Geschäfte und Lokale in der Neubaugasse dem Schaden gegenübergestellt werden, den der geteilte und teil-eingestellte 13A bedeuten würde. Vielleicht finden sich ja unter den Geschäftsleuten und Gastronomen in der Neubaugasse ohnehin auch einige, die für den 13A in der Neubaugasse sind - dann wäre es darüberhinaus wichtig, darauf aufmerksam zu machen, dass die durch die Wirtschaftskammer hinausposaunte Meinung keineswegs die Meinung „der Anrainer in der Neubaugasse” ist.

Offline Wiener Bus

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Antw:13A in beiden Richtungen durch die Neubaugasse
« Antwort #30 am: 08.06.2018, 06:29:36 »
Man hat hier aber nie etwas von umsteigen auf den 13A & 13B gesprochen, dies einmal festzuhalten, lediglich, dass eine Teilung des 13A in frage kommt, wenn sich die Unternehmen weiterhin nicht gesprächsbereit geben.

Was wäre nun das Problem? Wenn auch z.B. die Neubaugasse frei vom Autoverkehr wäre, wäre dies schlecht? Dann könnte problemlos der 13A in beide Richtungen über die Neubaugasse künftig fahren, nur ob es bei der Kreuzung Neubaugasse; Westbahnstraße dann problemlos das abbiegen des 13A möglich ist, wage ich zu zweifeln, denn hier entsteht schon das nächste Problem. Bim 49 trifft auf Bus 13A, ob das lange ohne Berührungen geht....???

Aber mittels Ampelschaltungen (könnte) es funktionieren...... Wir werden sehen, was kommt, notfalls Teilung und Schaffung eines 13B.

Offline Tunafish

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Antw:13A in beiden Richtungen durch die Neubaugasse
« Antwort #31 am: 09.06.2018, 23:33:01 »
Die Unternehmer sollte man einfach ignorieren. Nicht jede Meinung muss berücksichtigt werden, eine Teilung sollte nicht in Frage kommen.

Offline Schienenfreak

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Antw:13A in beiden Richtungen durch die Neubaugasse
« Antwort #32 am: 10.06.2018, 21:25:09 »
Die Unternehmer sollte man einfach ignorieren. Nicht jede Meinung muss berücksichtigt werden, eine Teilung sollte nicht in Frage kommen.
Korrekt, das wäre die einzig richtige Antwort auf diese Spinnerei. Gut, dass sich die drei betroffenen Bezirke immerhin hinsichtlich der Teilung einig sind und sie ablehnen.
Weg mit den Hochflurkraxen!!

ULF oder nicht ULF, das ist hier die Frage!

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Offline Bahnwalter

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Antw:13A in beiden Richtungen durch die Neubaugasse
« Antwort #33 am: 19.06.2018, 19:15:51 »
Der Kampf der Gegner des 13A in der Neubaugasse wird nun auch skurill:

http://www.heute.at/oesterreich/wien/story/Wiener-13A-hat--Angst-vor-Gegenverkehr--45021176

Und bei dem (auch in diesem neuesten „Werk” natürlich präsentierten) Vorschlag, den 13A durch die Stiftgasse zu führen, ist halt das Problem das Floriani-Prinzip: Jeder sagt „Aber nicht vor meinem Haustor”. Ich weiß zwar nicht, ob es bis jetzt bereits Proteste gegen einen 13A durch die Stiftgasse gibt - aber spätestens, wenn diese Variante öffentlich diskutiert wird und die Wiener Linien verkünden, dass sie mit dieser Lösung auch einverstanden wären, spätestens dann ist erfahrungsgemäß davon auszugehen, dass es auch dagegen Proteste geben wird.

Außerdem geht aus dem Vorschlag nicht hervor, wie der 13A dann genau von der Stiftgasse weiterfahren soll: Durch die Siebensterngasse? Da würde der 13A aber dann ein Stück weit mit der Linie 49 gemeinsam fahren. In ihrer „Argumentation” gegen den 13A in beide Richtungen durch die Neubaugasse führen sie ja auch den 49er ins Feld. Und wenn der 13A durch Stiftgasse und Siebensterngasse führe, hätte man diese Bedenken nicht?

Wichtig wäre zu diesem Thema im übrigen auch noch die Frage, ob es möglich wäre, den 13A über Gumpendorfer Straße - Museumsplatz - Haltestelle Volkstheater (natürlich dann mit Halt auch für den 13A) - Neustiftgasse umzuleiten? In der Vergangenheit wurde das ja schon das eine oder andere mal gemacht, wenn auch bisher nur für einzelne Tage. Nachteile dieser Variante wären nur, dass der 13A auch die Hst. Siebensterngasse nicht einhalten könnte und dass es ein Umweg wäre. Vorteil  gegenüber den Varianten „Neubaugasse (beide Richtungen)” und „Stiftgasse” wäre aber 1. einmal, dass hier am wenigsten von Widerstand auszugehen ist: Denn in der Gumpendorfer Straße und in der Neustiftgasse gibt es ohnehin bereits Linienbusverkehr. Und am Museumsplatz sind keine Wohnhäuser, keine Geschäfte und keine Wirtshäuser. Beim Volkstheater wäre die Umsteigmöglichkeit zur U3 (statt Neubaugasse) gegeben. Und dass man beim Volkstheater zusätzlich auch noch zur U2 umsteigen könnte, wäre ja auch kein Fehler - vor allem auch dann, wenn die Pilgramgasse für die U4 gesperrt wird. Dann käme man von dort statt mit der U4 mit dem 13A direkt zur U2.

Ein weiterer Vorteil dieser Lösung wäre, dass sie auch bei Veranstaltungen in der Mariahilfer Straße oder Kirchengasse, und vor allem auch an Einkaufssamstagen, vollständig beibehalten werden könnte!

Vor allem aber wäre das doch 1000000000000 mal besser und vernünftiger als die bereits „angedrohte” Teilung mit ersatzlosem Stillegen des mittleren Abschnitts, und zwar dann für beide Richtungen!

Wenn eine Umleitung über Gumpendorferstraße - Museumsplatz - Neustiftgasse möglich wäre, dann hätten die Wiener Linien allen Beteiligten einiges an Unmut, Streit und Verunsicherung ersparen können, wenn sie berücksichtigt hätten, dass es diese Möglichkeit auch noch gibt, anstatt mit der Teilung und Stillegung des mittleren Abschnitts zu drohen, falls sie den 13A nicht in beide Richtungen durch die Neubaugasse führen dürfen.

Möglicherweise wurde die Teilung in den Raum gestellt, weil das die Wiener Linien natürlich billger käme, als mit der Umleitung und entsprechend größerer Anzahl an benötigten Bussen. Aber diese Entscheidung liegt bekanntlich nicht bei den Wiener Linien, sondern nur in der Politik und daher sollten sich die Wiener Linien mit Äußerungen über solche Spar-Varianten mit drastischen Einschnitten in die Versorgung mit ÖV zurückhalten. Die Kosten für den Betrieb einiger Busse mehr am 13A, wenn es auch für Jahre wäre, wären ja wohl lächerlich im Vergleich zu dem, was der U-Bahn-Bau ansonsten kostet. Aber vielleicht erscheint ja auch irgendwann mal eine „lustige” Broschüre mit dem Thema „Der 13A hat Angst, dass ihm in der Mitte ein großes Stück herausgeschnitten wird und das täte dem 13A wirklich weh” ...


Offline VT 5081

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Antw:13A in beiden Richtungen durch die Neubaugasse
« Antwort #34 am: 19.06.2018, 22:02:22 »
Wichtig wäre zu diesem Thema im übrigen auch noch die Frage, ob es möglich wäre, den 13A über Gumpendorfer Straße - Museumsplatz - Haltestelle Volkstheater (natürlich dann mit Halt auch für den 13A) - Neustiftgasse umzuleiten?

Möglich wohl schon, aber längerfristig - sprich: für die gesamte Dauer der U-Bahn-Bauarbeiten - schaut praktischer Nutzen für "Transit-Fahrgäste" anders aus... :-( (Schon der Umweg über Capistrangasse und die Mahü-Begegnungszone kostet recht viel Zeit.)

Zitat
Aber vielleicht erscheint ja auch irgendwann mal eine „lustige” Broschüre mit dem Thema „Der 13A hat Angst, dass ihm in der Mitte ein großes Stück herausgeschnitten wird und das täte dem 13A wirklich weh” ...

Vergleiche mit durchtrennten Regenwürmern drängen sich förmlich auf! :-]

Beste Grüße
VT
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Offline 38ger

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« Antwort #35 am: 19.06.2018, 22:27:06 »
Wichtig wäre zu diesem Thema im übrigen auch noch die Frage, ob es möglich wäre, den 13A über Gumpendorfer Straße - Museumsplatz - Haltestelle Volkstheater (natürlich dann mit Halt auch für den 13A) - Neustiftgasse umzuleiten?

Möglich wohl schon, aber längerfristig - sprich: für die gesamte Dauer der U-Bahn-Bauarbeiten - schaut praktischer Nutzen für "Transit-Fahrgäste" anders aus... :-( (Schon der Umweg über Capistrangasse und die Mahü-Begegnungszone kostet recht viel Zeit.)



Da gehst Du aber noch vom Normalzustand aus!
Während der U2-Bauarbeiten fallen dann soweit ich weiß je Richtung zumindest eine Fahrspur auf der 2er-Linie weg. In Kombination damit, dass auch die Neustiftgasse aufgerissen wird und der Baustellenverkehr teilweise über die Stiftgasse abgewickelt werden soll kann man sich schon ausrechnen, dass man auf der 2er-Linie dann alleine für den Abschnitt von der Gumpendorfer Straße bis zur Neustiftgasse statt der sonst realistischen 3 gleich ein Mal 12 Minuten brauchen könnte. Dass die Gumpendorfer Straße und die Neustiftgasse selbst auch stauanfällig sind ist da noch nicht ein Mal miteingerechnet!

Offline VT 5081

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Antw:13A in beiden Richtungen durch die Neubaugasse
« Antwort #36 am: 19.06.2018, 23:04:32 »
Da gehst Du aber noch vom Normalzustand aus! [...]

Erwischt! ;-) Nachdem das von Dir geschilderte "situationsangepaßte" Szenario aber noch fürchterlicher daherkommt, war's nur allzu vernünftig, es von offizieller Seite nicht mit vorzuschlagen...

Beste Grüße
VT
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Offline VT 5081

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« Antwort #37 am: 20.06.2018, 18:48:19 »
Der Kampf der Gegner des 13A in der Neubaugasse wird nun auch skurill: [...]

Ich hab' mir heute ein Exemplar dieses kleinen "Pamphlets" gesichert - etwas Zeit fürs Lektorat, um den einen oder anderen Satz(zeichen)fehler auszumerzen, hätte die Sache vielleicht nicht wirklich teurer gemacht. :-] Die Geschichte schreit allerdings wirklich nach einer Fortsetzung: Warum der Chef vom 13A z.B. meint, daß eine Umleitung durch die ach so breite Stiftgasse dann doch keine so supere Idee ist (weil die großen bösen Baumaschinen dort immer neue, noch fiesere Slalom-Parcours abstecken), oder daß er auf der anderen Seite der Siebensternkreuzung erst recht wieder unfreiwillig mit seiner Freundin, der 49er-Bim, schmusen kann, wenn einer der beiden nicht aufpaßt... *fg* - Zeichen-Talente vor! ;-)

Beste Grüße
VT
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Offline Bahnwalter

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« Antwort #38 am: 20.06.2018, 21:42:13 »
Hier noch ein ausführlicherer Bericht über den erbitterten Kampf gegen den 13A (beide Richtungen Neubaugasse) - hauptsächlich geht es dabei wieder um das „lustige” Büchlein, aber auch andere Aktivitäten der gegen diesen Kämpfenden sind Thema des Berichts:

https://www.meinbezirk.at/neubau/lokales/protest-gegen-bus-route-durch-neubaugasse-den-13a-gibts-jetzt-auch-als-kinderbuch-d1234687.html

Eine kleine Kostprobe daraus:

Zitat
„Maxln, Wichteln und Zwerge lügen nicht”, bringt es Künstler Franz Basdera, der für die Zeichnungen im Buch zuständig war, auf den Punkt. „Das lernt man schon in der Schule.”

Wo der wohl in die Schule gegangen ist?  😈

Und noch ein Ausschnitt aus dem Artikel:

Zitat
Karl Hintermayer, Chef der Einkaufsleute Neubaugasse, hat die Aktion initiiert: „Das Buch ist nichts Politisches, sondern eine reine Sachgeschichte.” Kurt Wilhelm, Geschäftseigentümer von „Wald und Wiese” auf der Neubaugasse und Texter des Kinderbuches, fügt hinzu: „Wir wollen damit den Dampf aus der Diskussion rausnehmen und zeigen, was Sache ist. Und das Buch kann man ja auch wirklich jedem Kind zumuten.”


Eine „reine Sachgeschichte” , ja genau  🙄   Wohl eher „Lachgeschichte” - auch wenn tatsächlich anzunehmen ist, dass die das wirklich ernst meinen.

Weiters wird in dem Artikel auch eine weitere alternative Umleitungsroute vorgestellt:

Durch die Zollergasse und die Nelkengasse. Falls das so überhaupt wirklich möglich ist: Dort wird also dann der nächste „Aber sicher nicht vor unseren Haustoren” - Kampf stattfinden.

Langsam inspiriert mich das ganze zu einer „Lach- und Sach- Geschichte”:

Ich empfehle, während dem Lesen diese Musik anzuhören: https://www.youtube.com/watch?v=iHLJJ3vAxD4   😉

Unser 13A und das Florianiprinzip

Das ist ein Bus. Ein Linienautobus. Aber nicht irgendein Bus: Es ist unser 13A. Der fährt durch verschiedene Straßen. Und einige von diesen Straßen werden umgebaut. Damit dann, wenn die Bauarbeiter mit allem fertig sind, eine U-Bahn darunter fahren kann. Unser 13A muss den Baustellen ausweichen. Er muss also einen Umweg um die Baustellen herum fahren.

Das ist Karl [Hintermayer]. Er mag keine Linienbusse. Auch nicht unseren 13A. Also sagt er, der 13A soll irgendwo anders fahren. Aber bitteschön nicht in „seiner” Straße. Die Bewohner und Wirte in den anderen Straßen sagen das auch. Alle wollen, dass der Bus irgendwo fährt. Aber nicht in „ihrer” Gasse. Unser 13A soll also gar nicht fahren. Jedenfalls nicht in der Umgebung der Baustellen. Damit die Leute in den Gassen ihre Ruhe haben. Andere Leute, die den 13A brauchen - etwa um in die Schule, in die Arbeit, oder zu ihren besten Freunden fahren zu können, sind diesen Leuten egal.

Das ist das Florianiprinzip.


Offline VT 5081

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Antw:13A in beiden Richtungen durch die Neubaugasse
« Antwort #39 am: 20.06.2018, 22:50:57 »
Zitat
https://www.meinbezirk.at/neubau/lokales/protest-gegen-bus-route-durch-neubaugasse-den-13a-gibts-jetzt-auch-als-kinderbuch-d1234687.html
Die Kosten von rund 17 Cent pro Buch tragen die Geschäftsleute.

Hm... *Bücherl aufschlag und Seite 2 les*

"Gefördert aus Mitteln der Stadt Wien durch die Wirtschaftsagentur Wien. Ein Fond der Stadt Wien. Mit Unterstützung der Wirtschaftskammer Wien."

Hoffentlich wird die Wirtschaftsagentur Wien auch wirklich _nur_ von den Geschäftsleuten finanziert...

Zitat
So wird derzeit eine 13A-Querung der Mariahilfer Straße über Nelkengasse und Zollergasse geprüft.

Von der Schadekgasse kommend war das Einbiegen in die Nelkengasse zu DDH-Zeiten nicht unspannend (weil nicht immer "in einem Zug" machbar).

Beste Grüße
VT
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