Sichtung VOR

Thema: Sichtung VOR  (Gelesen 5047 mal)

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Offline 38ger

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Antw:Sichtung VOR
« Antwort #40 am: 05.06.2020, 07:07:15 »
Also gerade der letzte Satz stellt unter Beweis, wie wichtig Bevormundung von Leuten wie Dir ist. Schließlich würdest Du die anderen offensichtlich ja auch nicht schützen wollen.
Natürlich gibt es auch Menschen, die nicht egoistisch sind, aber selbst wenn nur 10% egoistisch wären oder so wie Du tun, als ob ssie den Kontakt mit Risikogruppen eh nicht hätten, dann werden diese Leute eben gefährdet. Denn was machst Du, wenn ein Schwarzkappler, der zur Risikogruppe gehört nach Deinem Fahrschein fragt, wenn ein Polizist, der zur Risikogruppe gehört, nach Deinem Führerschein fragt, ein Bettler, der zur Risikogruppe gehört, Dich um Geld anschnorrt, ein Tourist, der zur Risikogruppe gehört, Dich nachbdem Weg fragt?
Ich bezweifle auch, dass alle Personen, die zur Risikogruppe gehören sich selbst bewusst sind, dass sie Teil der Risikogruppe sind, ebenso wie ich mir nicht vorstellen kann, dass Du ausnahmslos weißt, welche Deiner Verwandten, Freunde, Bekannte und Arbeitskollegen zur Risikogruppe gehören.
Bei dem, was Du schreibst bekommt man den Eindruck, dass Du Dich nicht sehr tiefgehend mit dem Virus beschäftigt hast und ich möchte nicht wissen, auf wieviele Leute dies ebenso zutrifft!

Offline S-Bahn-Freund Stgt.

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Antw:Sichtung VOR
« Antwort #41 am: 05.06.2020, 09:49:41 »
An dieser Stelle möchte ich doch noch etwas beisteuern:
Jemanden aufgrund einer anderen Meinung einfach als „Egoist“ darzustellen, geht gar nicht!

Auch ich habe gegen eine allgemeine Maskenpflicht plädiert, da ich glaube, dass das Risiko abgewogen werden muss und die Nachteile, die es beim Maskentragen offensichtlich gibt (mögliche Ansteckung durch unsachgemäßen Gebrauch, zu langes Tragen - Durchfeuchtung, Umweltprobleme durch das Verwenden von Einwegmasken, verringerte ÖV-Nutzung, da Maske vor allem bei längeren Fahrten für Brillenträger unangenehm), in die Bewertung mit einfließen sollten.

Auf meine Argumente wurde leider nicht eingegangen: so habe ich nie für die Abschaffung aller Masken in allen Bereichen plädiert. Sollte der Mindestabstand für mehr als 15 Minuten nicht eingehalten werden können, bin ich dafür, dann die Maske verpflichtend zu tragen. Das ist allerdings im ÖV selten der Fall, was wohl auch ein Grund dafür ist, dass dort keine Cluster nachgewiesen worden sind. Im leeren Postbus oder im Railjet, wo weniger als ¼ der Plätze belegt sind, erscheint mir eine Tragepflicht schlicht unangebracht und unverhältnismäßig.
Deine Vergleiche mit Kontrollen oder Ansprechen von anderen Personen sind nur bedingt sinnvoll, diese Situationen dauern nur sehr kurz: die Ansteckungsgefahr ist folglich minimal!

Es ist sicherlich richtig, dass man Risikogruppen nicht genau abgrenzen und einschätzen kann, aber ich denke, dass man zumindest als Betroffener ungefähr weiß, ob man nun zur Risikogruppe gehört, oder eben nicht. Und ich sagte in einem vorherigen Beitrag, dass es denen möglich sein muss, wenn ihnen selbst das Risiko zu groß ist, kurze Zeit mit jemanden ohne MNS zu sprechen, eine wirklich selbst schützende FFP2/3 Maske zu tragen.
Ich habe mich viel mit dem Virus beschäftigt und kann mir m.M.n. nicht vorwerfen lassen, zu wenig Bescheid zu wissen. Vielmehr zeigen alle aktuellen Zahlen (418 Erkrankte) und Clusteranalysen (AGES und co.), dass die Wahrscheinlichkeit zur Ansteckung bei Einhaltung der von der AGES beschriebenen Maßnahmen (1m bei 15min) einfach extrem klein ist.
Außerdem kann mir niemand erzählen, dass die Ansteckungsgefahr in Schulen, wo die Masken schon gefallen sind, kleiner ist als im ÖV; letzterer hat aber eben keine Lobby!

Offline Schienenfreak

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Antw:Sichtung VOR
« Antwort #42 am: 05.06.2020, 21:08:40 »
Also gerade der letzte Satz stellt unter Beweis, wie wichtig Bevormundung von Leuten wie Dir ist. Schließlich würdest Du die anderen offensichtlich ja auch nicht schützen wollen.
Natürlich gibt es auch Menschen, die nicht egoistisch sind, aber selbst wenn nur 10% egoistisch wären oder so wie Du tun, als ob ssie den Kontakt mit Risikogruppen eh nicht hätten, dann werden diese Leute eben gefährdet. Denn was machst Du, wenn ein Schwarzkappler, der zur Risikogruppe gehört nach Deinem Fahrschein fragt, wenn ein Polizist, der zur Risikogruppe gehört, nach Deinem Führerschein fragt, ein Bettler, der zur Risikogruppe gehört, Dich um Geld anschnorrt, ein Tourist, der zur Risikogruppe gehört, Dich nachbdem Weg fragt?
Ich bezweifle auch, dass alle Personen, die zur Risikogruppe gehören sich selbst bewusst sind, dass sie Teil der Risikogruppe sind, ebenso wie ich mir nicht vorstellen kann, dass Du ausnahmslos weißt, welche Deiner Verwandten, Freunde, Bekannte und Arbeitskollegen zur Risikogruppe gehören.
Bei dem, was Du schreibst bekommt man den Eindruck, dass Du Dich nicht sehr tiefgehend mit dem Virus beschäftigt hast und ich möchte nicht wissen, auf wieviele Leute dies ebenso zutrifft!
Ich fordere eben von allen, dass sie ihr Hirn einschalten, nicht mehr und nicht weniger. 😉
Ich weiß sehr wohl wer zur Risikogruppe gehört, wurde ja mehr als genug kommuniziert. Und es wird hoffentlich wohl jeder wissen, ob er selbst dazu gehört. Z.B. Sein Alter sollte und ob man relevante Vorerkrankungen hat, wird man hoffentlich wohl selbst wissen. 😉 Und dann kommt eben die erwähnte Eigenverantwortung ins Spiel und jeder muss selbst wissen ob man sich selbst sehenden Auges in Gefahr begibt, oder nicht. Und ich habe mich mehr als ausreichend mit dem Virus beschäftigt (sogar wissenschaftliche Beiträge darüber gelesen) um mir diese (meine) Meinung dazu bilden zu können, zu der ich eben stehe.
Wie auch immer, im Juni gibts die nächste VfGH-Session und dann werden die vielen Anträge gegen diese bevormundende Zumutung behandelt und die verpfuschten Gesetze und Verordnungen hoffentlich aufgehoben.
Weg mit den Hochflurkraxen!!

ULF oder nicht ULF, das ist hier die Frage!

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Offline Linie 255

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Antw:Sichtung VOR
« Antwort #43 am: 05.06.2020, 22:53:43 »
Zitat
Ich fordere eben von allen, dass sie ihr Hirn einschalten, nicht mehr und nicht weniger. 😉

Fordern ist nett, aber bringt nichts.......

Zitat
Ich weiß sehr wohl wer zur Risikogruppe gehört, wurde ja mehr als genug kommuniziert. Und es wird hoffentlich wohl jeder wissen, ob er selbst dazu gehört. Z.B. Sein Alter sollte und ob man relevante Vorerkrankungen hat, wird man hoffentlich wohl selbst wissen. 😉

Leichter gesagt als getan, es gibt immer ein erstes mal........ Ein Körper kann von einen Tag zu anderen sich drastisch ändern ohne dass man es merkt, leider kein witz.

Zitat
Und dann kommt eben die erwähnte Eigenverantwortung ins Spiel und jeder muss selbst wissen ob man sich selbst sehenden Auges in Gefahr begibt, oder nicht.

Wenn das so wäre gebe es diese diskussion überhaupt gar nicht einmal......

Zitat
Und ich habe mich mehr als ausreichend mit dem Virus beschäftigt (sogar wissenschaftliche Beiträge darüber gelesen) um mir diese (meine) Meinung dazu bilden zu können, zu der ich eben stehe.

Da sieht man wie jeder seine eigene Meinung bildet, weshalb eine diskussion wenig bringt weil jeder bei deren Meinung sturr bleibt.

Offline Schienenfreak

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Antw:Sichtung VOR
« Antwort #44 am: 06.06.2020, 16:47:17 »
Ein Körper kann von einen Tag zu anderen sich drastisch ändern ohne dass man es merkt, leider kein witz.
Stimmt, aber man weiß meist, was man bisher hatte. Deshalb gehts ja um Vorerkrankungen. Also in dem Fall: Wenn man Herz-, Atemwegs-, Lungen-, Immun-  oder Stoffwelchselerkrankungen hatte und/oder über 65 ist, dann gehört man zur Risikogruppe.
Weg mit den Hochflurkraxen!!

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Offline Wiener Bus

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Antw:Sichtung VOR
« Antwort #45 am: 06.06.2020, 21:45:36 »
Geht es hier um Sichtungen VOR oder um Coronavirus? Bitte wieder zum ursprünglichen Theard zurückkommen