Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6

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Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
« Antwort #40 am: 20.03.2019, 13:36:36 »
🤔 Scheinbar hat das Nirvana eine andere Bedeutung für dich.
Wo ist deiner Meinung nach der besagte Arsch der Welt?

Meiner Meinung nach ist besagter Arsch der Welt überall dort, wo du eine S-Bahn im 15 Minuten Takt hinbauen willst  😎

Offline AlternativeTransport

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Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
« Antwort #41 am: 20.03.2019, 21:14:23 »
Die S80 ist explizit als städtische Ost-West-Verbindung in dichtem Intervall konzipiert, da wäre es nicht hilfreich, die Hälfte der Zugfahren ins Nirvana zu schicken.

Und @AlternativeTransport: Bei allem Respekt, aber "Für mich" ist nie eine gute Argumentationsgrundlage.

Wo wäre Nirvana?

Ja, was für mich gut ist, ist nur anekdotenhaft. Ich wollte ein Beispiel bringen.

Die Überlegung war fokussierte auf Umsteigemöglichkeiten, geografische Distanz und keinen großen Baustellen.
  • S2 {U6, U1, U3, U2},
  • S8 {U4, U6, U1, U3, U2},
  • S6 {U4, U6, U1,}

Wenn ich die Einwände und Anmerkungen richtig verstehe, wenn S60 bliebt wie es ist, dann wäre einem sinnvolleren Takt zwischen Erzhg. Karl Str. und Hütteldorf leichter umsetzbar. Also ca. so:
  • S2 {U4, U6, U1, U3, U2},
  • S8 {U4, U6, U1, U3, U2},
  • S60 {U6, U1,}


Offline strb

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Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
« Antwort #42 am: 21.03.2019, 08:28:12 »
Um den Abschnitt Hütteldorf - Stadlau als dritte "Schnellbahn im U-Bahn Takt" einzuführen bräuchte es wohl mindestens einen 10 min. Takt auf der Verbindung. Folgedessen hättest du nach Wolkersdorf einen 20' Takt, der aber wiederum mit dem 15'/30' Takt für die Züge von der Stammstrecke nicht wirklich vereinbar ist  🤔 auf der Weststrecke gestaltet sich das Problem ähnlich mit der S50...
Und Matzleinsdorfer Platz wäre so auch ein unlösbares Problem, zumindest in der jetzigen Bauform.

Offline gottfried

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Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
« Antwort #43 am: 21.03.2019, 14:50:26 »
Hallo zusammen!

Es gibt ja mitlerweile sehr viele unterschiedliche Ideen für eine 2. S-Bahn-Stammstrecke. Vom Land Niederösterreich wird ja immer wieder gefordert, die FJB mit einer Tunnelstrecke zum HBF zu verlängern. Davon gibt es noch eine Variante die im Bereich der Station Handelskai beginnt und ebenfalls unterirdisch zum HBF verläuft (https://extern.linieplus.de/proposal/utopie-wien-2-s-bahn-stammstrecke/). Ebenso haben manche (auch hier im Forum) schon vorgeschlagen die bestehende Stammstrecke 4-gleisig auszubauen.

Alle diese Ideen sind grundsätzlich nicht schlecht, haben aber auch relativ deutliche Nachteile:
Die Tunnelstrecken benötigen schlicht unfassbar hohe finanzelle Aufwendungen. Beim 4-gleisigen Ausbau der Bestandstrecke sind die Kosten natürlich auch nicht unerheblich, aber an den selben Stellen nochmal soviele Fahrgäste durchzupressen (die Verknüpften U-Bahn und Buslinien bersten teilweise jetzt schon) ohne das weitere Punkte in der Stadt bedient werden, halte ich für (noch) weniger sinnvoll.

Wenn man in die Vergangenheit schaut, dann erkennt man einen verkehrsplanerischen Fehler, den man in der Zwischenkriegszeit (also vor über 100 Jahren) begangen hat: die Umfunktionierung ehemaliger Stadtbahnlinien (die zu k.u.k.-Zeiten noch mit dem übrigen Eisenbahn-Streckennetz verbunden waren) zu U-Bahnen - konkret die Gürtellinie (heute ein Teilstück der U6) und Wiental-/Donaukanallinie (heutige U4).

Was hat sich aber seit damals getan: Die beiden ehemaligen Strecken wurden aus dem Österreichischen Eisenbahnnetz (Vollbahn) herausgelöst und in den 1990er-Jahren sogar komplett voneinander getrennt.

Technisch geschah aber etwas sehr merkwürdiges: die Donaukanal-/Wientallinie (heutige U4) wurde zu einer "echten" U-Bahn umfunktioniert (Lichtraum, Bahnsteighöhen) und läuft technisch wie auch die anderen U-Bahnlinien (U1, U2, U3, bald auch U5) eigentlich vollautomatisch. Daran würde ich auch nichts mehr ändern, da es funktioniert (von den Sanierungen mal abgesehen aber das ist nach über 100 Jahren Infrastruktur eigentlich nicht verwunderlich  😉 )

Die Gürtellinie (U6) wurde auf beiden Seiten verlängert (im Süden von Längenfeldgasse über Meidling nach Siebenhierten, Im Norden von Spittelau nach Floridsdorf). Dabei wurde aber das Lichtraumprofil weitestgehend belassen und auch technisch ist die U6 einer Vollbahn oder Lokalbahn (fast die gleichen Garnituren wie die Wiener Lokalbahn) wesentlich ähnlicher als einer U-Bahn (Oberleitung statt Stromschiene, Zugsicherung usw.). Das führt auch dazu, dass auf der U6 nach wie vor noch kein 2-Minuten Takt möglich ist, wie auf den restlichen U-Bahnlinien (U1 bis U4/U5). Auf der U6 herrscht das 3 Minuten Intervall vor, genauso wie auf der S-Bahn-Stammstrecke. Die alte "Gürtelstrecke" mit ihren Otto-Wagner-Stationen ist der Vorortelinie (S45) sehr ähnlich, welche die letzte noch als Vollbahn betriebene Stadtbahnlinie ist (hier verkehren wiederum die gleichen Triebfahrzeuge wie auf der S-Bahn-Stammstrecke).

Grundsätzlich Verbinden die U6 und die S-Bahn Stammstrecke die gleichen zwei Orte (Floridsdorf/Handelskai und Meidling). An diesen beiden Punkten liegen die Strecken auch unweit voneinander entfernt (Floridsdorf bis Wien Handelskai sogar paralell). In Meidling wäre zudem die Verbindung zur Pottendorferlinie (Meidlinger Südeinschnitt) möglich.

Fakt ist die Stammstrecke ist - seit der letzten Taktverdichtung und zusätzlichen - nie eingeplanten/vorhergesehenen (es wurde beim Umbau Meidling/Wien HBF nie vorgesehen, dass Fernverkehrszüge die Stammstrecke befahren - aufgrund rechtlicher
Zwänge muss das jetzt trotz gewaltiger Nachteile geduldet werden) - Fernverkehrszügen eines privaten Eisenbahnverkehrsunternehmens (EVU) überlastet ist. Auf lange Sicht gesehen macht nur ein Ausbau sinn.

Auf der U6 herrscht täglich eine Überbelastung, die auch mit nochmaliger Taktverdichtung (mehr als auf 2-Minuten geht auch bei vollautomatischen U-Bahnen nicht) nicht wirklich in den Griff zu kriegen ist. Da man bei der S-Bahn im Raum Wien sowieso irgendwann überall auf Doppelstock-Triebwägen gehen muss (Vorbild S-Bahn-Systeme in der Schweiz) wäre dieses Thema wohl mit dem Umstieg auf eine S-Bahn lösbar.

Was mich interessieren würde ist, wie groß die technischen Unterschiede zwischen S-Bahnstammstrecke und U6-Trasse (vorallem die "Neubauabschnitte" (Spittelau-Floridsdorf & Niederhofstraße-Meidling) tatsächlich sind. Dass Umbauten (denke mal an die Kabeltrassen zwischen den Gleisen auf der "Gürtelstrecke") notwendig wären ist klar, aber wie groß der tatsächliche Umfang wäre ist ja das entscheidende - ich denke wesentlich kleiner als bei den anderen Ausbauideen (4-gleisige Stammstrecke, Tunneltrasse).

Ich denke die Vorteile würden Überwiegen. Nachteile gibt es bestenfalls für Fahrgäste zwischen Siebenhirten und Meidling, aber da liese sich sicher auch eine praktikable Lösung finden.

Freue mich auf Kommentare/Rückmeldungen zu diesem Vorschlag!

p.s. was die FJB-Betrifft: da hat man leider im Kurzschluss-Denken bei der Station Spittelau ein - meiner Meinung nach - unnötiges Bürogebäude  😡 auf die ehmalige Trasse der U6 (ging ja vor der Verlängerung nach Floridsdorf eigentlich auch nach Heiligenstadt) gebaut - sonst wäre es jetzt einfach die FJB über diese Trasse zur Gürtellinie zu verlegen. So wird wohl eine neue Rampe von Heiligenstadt bis Spittelau notwendig. 🙁 Alle Züge der FJB weiter hin zum Franz-Josefs-Bahnhof fahren zu lassen ist eigentlich auch nicht wirklich sinnvoll (außer der Straßenbahnlinien 5 & 33 gibt es dort keinen Mehrwert für die Fahrgäste der FJB!)

Hallo Kollege,

Die Gürtellinie als 2. stammstrecke wäre nicht schlecht!

die abtrennung der stadtbahn von der bundesbahn erfolgte 1924, nachdem der betrieb 1918 wegen kohlenmangel eingestellt wurde.
Die Gürtellinie wurde nach den damaligen regeln als "Hauptbahn", die Wiental- und Donaukanallinie als "Lokalbahn" gebaut.
Eine verlängerung nach Floridsdorf war damals schon vorgesehen! Zu diesem zweck hat man die Winarskygasse im 20sten bezirk schon damals breiter angelegt.
Sieht man auf Google-map oder Google-Earth bestens, oder direkt hinschauen, trasse ist heute noch grosstteils frei.

Allerdings, wenn man die strecke wieder auf einen vollbahnbetrieb umstellen wollte, wäre, so glaube ich, die jetzige führung unter der Hellwagstrasse hiezu nicht geeignet und man müsste wieder auf die ursprungsplanung zurückgreifen.
Ich denke, dass die strecke in weiterer folge durchaus geegnet wäre und keiner änderung bedarf.

Zur gewichtsproblematik der züge verweise ich auf die stadtbahn in Berlin, wo man die viadukte durch verstärkung der bögen anpasste.

Aber jetzt:
Man könnte die strecke durch einen kurzen tunnel unter der ecke Gürtel/Felberstrasse in die westbahn einbinden!

Eine weiterführung über den Gürtel würde wahrscheinlich zum einen an der engen kurve in der station Gumpendorfer Strasse, zum anderen an der starken gradiente nach der Otto Wagner-brücke scheitern!
Es sind dort schon züge der U6 durchgegangen oder steckengeblieben!

Ob die dortigen tunnel für einen vollbahnbetrieb geeignet wären, weiss ich auch nicht! (Kurve vor station Niederhostrasse)
Keine einbindungsmöglichkeit in die südbahn!

Es wäre dann möglich, die erste stammstrecke zu entrümpeln und diverse linien aus nordwest/nord, wie die Absdorfer, über den gürtel zur westbahn und ff. zu führen.
Auch die Laaer Bahn würde sich anbieten, die Mistelbacher und Wolkersdorfer züge über Stadlau-Zentralbahnhof-ff. anstatt über Flo´dorf zu führen!
Damit würde die verbindungsbahn für züge aus osten/südosten frei!

Die ürsprüngliche verlängerung über den Gaudenzdorfer Gürtel war geplant, die trasse ist heute noch frei!

Alternativ, aber vielleicht utopisch, könnte man die Nordwestbahnbrücke neben der nordautobahn wieder aufbauen und eine verbindung zum bhf. Heiligenstadt errichten und die stillgelegte strecke richtung Nussdorfer Strasse reaktivieren.

Auch in Floridsdorf müsste ein bahnsteig zusätzlich, (bahnsteig 6) erstellt und die strecke aus dem tunnel unterhalb hochgehoben und die strecke bis zur station Handelskai verviergleisigt werden. Verwunderlich ist, warum man damals beim bau der U6 und der zeitgleich erfolgten sanierung der nordbahnbrücke nicht gleich ein viergleisiges brückenkonstrukt erstellt hat!

Einige häuser, wie das bürohaus über dem viadukt, und ein haus in der Klo´burger strasse in der sichtachse müssten abgerissen werden.

Ich möchte hier auf das beispiel London verweisen, wo man die von den Londoner verkehrsbetrieben betriebene East London Line wieder in das netz der British Rail rückgegliedert hat, indem man die strecke 2007/08 stilllegte und radikal umbaute und auch die bereits 1918 getrennten verbindungen zum bahnnetz wieder anschloss und die strecke von "Underground" zu "Overground" mutierte und nun als schnellbahn verkehrt.
Die in London gebaute "Crossrail" entpuppt sich immer mehr zu einem milliardengrab, so etwas könnte man sich in Wien ersparen, indem man auf "Crossrail"-ähnliche strecken verzichtet!

Ein angestellter des verkehrsministeriums hat vor einigen jahren vorgeschlagen, eine verlängerung der FJB und der WB über Karlsplatz-Rennweg und ff. vorgeschlagen, es gibt sogar ein pdf-file darüber!

Gruss Gottfried

Offline schaffnerlos

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Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
« Antwort #44 am: 21.03.2019, 15:43:49 »
Dieser Thread ist ja ein schöner Tummelplatz von Möchtegernplanern und Gschichtlerzählern geworden.

Hat sich eigentlich jemand überlegt, wie die Fahrgastmengen der U6 jemals mittels einem S-Bahn-System wie jenes in Wien transportiert werden sollen? Dazu wären vor allem bei Fuhrpark und Sicherungssystem derartig viele Änderungen nötig, dass da erst recht wieder ein isoliertes System rauskommen würde. Und das haben wir heute schon, nennt sich eben U6.

Man könnte sich höchstens überlegen, wie man die FJB mit der Flughafenbahn verknüpfen könnte, aber erstens steht der Aufwand derzeit in keiner Relation zum Nutzen und zweitens wird die Stammstrecke dadurch nur marginal entlastet.

Ich wäre eher dafür, ein Lokalbahnsystem für den Großraum Wien anzudenken. Alles auf die S-Bahn-Achsen zu konzentrieren wird in Zukunft nicht mehr gehen.

Offline Linie 255

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Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
« Antwort #45 am: 21.03.2019, 17:26:05 »
Zitat
Hat sich eigentlich jemand überlegt, wie die Fahrgastmengen der U6 jemals mittels einem S-Bahn-System wie jenes in Wien transportiert werden sollen?

Wahrscheinlich so https://www.dw.com/image/17768353_303.jpg


Offline 38ger

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Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
« Antwort #46 am: 21.03.2019, 18:19:27 »
Zitat
Hat sich eigentlich jemand überlegt, wie die Fahrgastmengen der U6 jemals mittels einem S-Bahn-System wie jenes in Wien transportiert werden sollen?

Wahrscheinlich so https://www.dw.com/image/17768353_303.jpg

Anders wäre es absolut nicht vorstellbar, wobei ich das Bild noch für etwas untertrieben halte.
Das Fahrgastaufkommen der U6 scheint von manchen Usern hier wirklich massiv unterschätzt zu werden ... sehr realitätsfremd, was sich manche auf der U6 in diesem Thread vorstellen können.  🙄 🙄 🙄

Offline Linie 255

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Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
« Antwort #47 am: 21.03.2019, 18:29:14 »
Zitat
Anders wäre es absolut nicht vorstellbar, wobei ich das Bild noch für etwas untertrieben halte.

Hab kein Bild gefunden wo die restlichen Fahrgäste bei der Station hoffnungslos auf den nächsten warten  😂

Offline U-Bahn p

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Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
« Antwort #48 am: 21.03.2019, 22:24:40 »
Die U6 könnte man spürbar entlasten, wenn man einfach Züge wie auf der U1-U4 verwendet, also welche die komplett durchgängig sind. Das würde pro Zug um bis zu 20 bis 30% mehr Fahrgästen Platz geben in den Zug zu kommen und man würde so utopische Gedanken wie eine reaktivierung der Straßenbahn Linie 8 niemals in erwägung ziehen müssen.

Um zur Stammstrecke zurück zu kommen. Ich sehe es so, dass man nicht Stumpf sagen kann von einer Station kommt nur über eine Strecke zu einer anderen Station. Ich bin nämlich der Meinung das man durchaus von einer Station wie Gänserdnorf oder Laa/Thaya gut sagen kann das man 2x die Std z.b. über Stadlau, Simmering und Kaiserebersdorf zum Flughafen kommen kann und 2x die Std über Flodo, Landstraße und Meidling nach Liesing. Das selbe kann man auch von Marchegg machen das man sagt 1x die std von Marchegg über Simmering und Kaiserebersdorf zum Flughafen und 1x die Std von Marchegg über SImmering und Meidling nach Hütteldorf. Das hätte den Vorteil das man dann quasi von ganz Wien wo es S-Bahn Gleise gibt ohne groß umsteigen zu müssen zum Flughafen Wien kommt und man zugleich die Stammstrecke entlasten kann. Es gibt nämlich einen 2-gleisigen Abschnitt der von Simmering auf die Ostbahn führt und dann benutzt man einfach die Gleise die die RJ jetzt zum Flughafen verwenden um nach Kaiserebersdorf zu kommen. Man wäre so von Gänserndorf oder Laa/Thaya um bis zu 20 min schnelller am Flughafen wie derzeit über Flodo und zusätzlich hätte man dann vom 22 und 11 Bezirk eine direkte verbindung zum Flughafen

Offline Negjana

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Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
« Antwort #49 am: 22.03.2019, 05:01:57 »
Genau, weil der Flughafen ja auf sooo viele wendende Züge ausgelegt ist, und von der Infrastruktur zwischen Simmering und Kaiserebersdorf hast du offensichtlich nicht den Hauch einer Ahnung.  🙄

Offline 271

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Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
« Antwort #50 am: 22.03.2019, 05:10:12 »
Die Anzahl der Reisenden die von Marchegg/Laa/Gänserndorf direkt nur zum Flughafen oder nach Kaiserebersdorf wollen ist eher gering und für alle anderen ist diese Linienführung ein riesen Nachteil, da kein Halt in Simmering möglich ist und daher die einzige Möglichkeit in die schnell Stadt zu kommen in Stadlau mit der U2 ist. Ich weiß nicht was hier im Forum alle an Verbindungen von jeden Ort in Wien und NÖ zum Flughafen und nach Kaiserebersdorf so wichtig finden.

Es gibt RJ, S7/R, CAT, VAL, Airliner, Flixbus außerdem Taxi und Shuttleservices, ich denke der Flughafen ist ausreichend angebunden und noch mehr Verbindungen dorthin löst kein Problem der überlasteten Stammstrecke, sondern besetzen nur unnötig Trassen... Abgesehen das der Flughafen Bahnhof nur 3 Bahnsteige hat.

Offline U-Bahn p

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Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
« Antwort #51 am: 22.03.2019, 06:46:01 »
Mein Konzept sieht ja so aus, dass man den Zug der von Breclav und jenen der von Laa kommt am Rautenweg koppelt und aus 2 solo Cityjets einen doppel Cityjet macht. Diesen kann man dann vom Rautenweg über Stadlau, Simmering, Kaiserebersdorf und dem Flughafen Wien nach Wolfsthal führen. Dasselbe würde mit den Zügen aus Breclav und Laa passieren, welche über Flodo, Landstrraße und Meidling nach Liesing fahren. Diese würde ich in LPD koppeln.

So spart man Trasse und würde dennoch direkt überall hin kommen. Dasselbe kann man auch mit den Zügen  machen die von Stockerau kommen und über die Stammstrecke fahren. Die kann man von Ceske Velenice bis Stockerau und von Znojmo bis Stockerau solo fahren lassen, in Stockerau koppeln und als doppel CJ über die Stammstrecke einmal nach Wolfsthal und einmal nach Liesing fahren lassen.

Dieses Konzept mit dem zusammen koppeln von CJ Garnituren die in NÖ nie mehr bedarf haben als ein solo CJ hergibt, würde nicht nur dafür sorgen das man die Stammstrecke innerhalb Wiens entlastet, da dann bei gleicher Kapazität weniger Trasse gebraucht wird, sondern es würde auch dazu führen, dass man neue Strecken einführen könnte, wleche es bis dato noch nicht gibt.

Zu dem Thema mit Simmering kann ich nur sagen, dass es früher oder später sowieso einen Ausbau der U3 nach Kaiserebersdorf zur S-Bahn Station brauchen wird und zwar über die Florian-Hedorfer-Gasse und den Leberberg. Wen man also wirklich von Laa/Breclav nach Simmering will, dann kann man ja in der Haidestraße oder schon in Stadlau, wenn man lieber mit dem R fahren will, einfach auf einen der Folgezüge warten die dann gen Hütteldorf fahren. Die soll es ja auch weiterhin geben bei mir.

Mir ist der Flughafen als Anbindung nur so wichtig, erstens weil die Passagierzahlen alleine im Jänner 2019 um 25% gestiegen sind verglichen mit denen vom Jänner 2018 und das obwohl 2018 schon ein Rekjordjahr war, und außerdem weil wahrscheinlich nicht jeder mit dem Auto, Bus oder Taxi zum Flughafen fahren will und kann. Ich wäre obendrein auch dafür das man den CAT abschafft und den Flughafen mit rein nimmt in die Kernzone, sodass Wiener Linien Tickets bis zum Flughafen gelten, wie es in anderen Städten auch der Fall ist, wo man mit dem Stadtticket auch mit der S-Bahn kostenlos zum Flughafen kommt (Stockholm, Hamburg, Berlin). Das man für den RJ was drauf zahlen muss, würde ich dann einsehen.
Ich wäre aber auch dafür das es dann aber eine S-Bahn geben sollte, die von St.Pölten über Neulengbach, Unter Purkersdorf, Hütteldorf, Speising, Hbf, Kaiserebersdorf und Flughafen Wien nach Wolfsthal fährt, Diese könnte mit einer S-Bahn die z.b. von Wiener Neustadt kommt in Meidling gekoppelt werden und als doppel CJ von Meidling bis Wolfsthal fahren.

Ich würde am ende sowieso alles mit CJ oder Talent betreiben wollen in WIen und NÖ, einfach aus dem Grund weil man mit diesen Fahrzeugen viel Flexibler unterwegs sein kann als mit den Dostos.

Man kann so dann nämlich auch einen doppel CJ als S-Bahn vom Franz-Josefs-Bahnhof bis Absdorf-Hippersdorf fahren lassen und den dann ab dort jeweils als solo CJ einmal nach Krems und einmal nach Ceske Velenice fahren lassen, was wiederum Trasse sparen würde. 

Dieses Konzept der Doppel und Solo Garnituren würde ich am besten für S-Bahn und R, REX einführen, damit man bei gleicher Trasse wie bisher einfach viel mehr Ziele in viel dichterem Intervall anbieten kann. Denn ohne diesem Konzept kann man z.b. nie einen gescheiten U-Bahn Takt auf der S-Bahn anbieten, ohne das gewisse Ziele nur alle 30 min bedient werden müssen wegen Kapazitätsengpässen innerhalb WIens

In Hamburg funktionert es auch Problemlos das die S-Bahn zum Flughafen 2 Stationen vor dem Flughaen entkoppelt wird und nur eine der beiden Garnituren weiter fährt, während die andere wo anders hin weiter fährt.

Offline 60er

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Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
« Antwort #52 am: 22.03.2019, 17:19:36 »
Zitat
Es gibt RJ, S7/R, CAT, VAL, Airliner, Flixbus außerdem Taxi und Shuttleservices, ich denke der Flughafen ist ausreichend angebunden
Also neben den Flughafen gibt es auf der Strecke natürlich noch viele andere Orte die man besser an Wien anschliessen kann! Ich habe einen bekannten der Strecke wohnt und es ist einfach nur furchbar dort hin zu kommen!
Die S7 Verkehrt einfach viel zu nördlich!
Aber überlegen wir noch einmal zusammen ok?  🙄...
RJ -> fällt gerne mal aus weil er durch die Verspätungen nur bis zum HBF verkehrt.
S7/ R -> fährt sehr nördlich aus den süden ist das mit der Kirche ums Kreuz
CAT -> Privat Verkehr
VAL -> Privat Verkehr
Flixbus -> Privat Verkehr
Taxi -> Nicht im VOR
weg mit den 58er her mit den 60er!

Offline Autobusfan

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Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
« Antwort #53 am: 22.03.2019, 21:53:42 »
Der railjet fährt alle 30 Minuten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Situation mit den railjets so prekär ist, wie du sagst. Kurzgeführte hab ich selten gesehen. Und ich bin oft am Hauptbahnhof.

Offline Negjana

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Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
« Antwort #54 am: 22.03.2019, 22:45:47 »
60er und U-Bahn p, 2 Experten unter sich  😄

Offline AlternativeTransport

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Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
« Antwort #55 am: 23.03.2019, 22:28:04 »
Um den Abschnitt Hütteldorf - Stadlau als dritte "Schnellbahn im U-Bahn Takt" einzuführen bräuchte es wohl mindestens einen 10 min. Takt auf der Verbindung. Folgedessen hättest du nach Wolkersdorf einen 20' Takt, der aber wiederum mit dem 15'/30' Takt für die Züge von der Stammstrecke nicht wirklich vereinbar ist  🤔 auf der Weststrecke gestaltet sich das Problem ähnlich mit der S50...
Und Matzleinsdorfer Platz wäre so auch ein unlösbares Problem, zumindest in der jetzigen Bauform.

Zug um 0' fährt nach Wolkersdorf, Zug um 10' fährt Richtung Marchegg und Zug um 20' fährt nur bis Stadlau, Zug um 30' fährt nach Wolkersdorf, Zug um 40' fährt Richtung Marchegg und Zug um 50' fährt nur bis Stadlau.
S2/S7 15'/30' Takt bei Wolkersdorf.

Offline J-C

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Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
« Antwort #56 am: 11.05.2019, 14:39:40 »
Ich würde ja liebend gerne sagen, machen wir das, aber man darf nicht vergessen, dass es noch den REX Wien - Bratislava und den Fernverkehr nach Tschechien - künftig auch einen solchen in die Slowakei geben wird.

Als nächstes ist geplant, die S80 im 15-Minuten-Takt zu führen, sodass ab Aspern eine einigermaßen akzeptable Anbindung herrscht.

Ohne Ausbauten wird ein dichterer Takt sich kaum ausgehen.
Und dann ist halt die Sache... für wen? Da die REXe auch in Simmering halten, wird der Bezirk, der am meisten von einer Taktverdichtung profitieren wird, ohnehin recht gut angeschlossen.

Die Strecke führt recht abseits der Zentren. Man fahre mal mit der S80 entlang, dann versteht man, was ich meine.

Offline 60er

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Antw:Neue 2. S-Bahn Stammstrecke auf der Trasse der Linie U6
« Antwort #57 am: 11.05.2019, 23:41:12 »
Zitat
Als nächstes ist geplant, die S80 im 15-Minuten-Takt zu führen
Ja in 6 Jahren oder so.  😂
weg mit den 58er her mit den 60er!