29.10 VOR: VOR zur Stammstreckendebatte: Infrastruktur muss an steigende ...

Thema: 29.10 VOR: VOR zur Stammstreckendebatte: Infrastruktur muss an steigende ...  (Gelesen 593 mal)

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VOR zur Stammstreckendebatte: Infrastruktur muss an steigende Anforderungen angepasst werden

Niederösterreich/Burgenland (OTS) - wie in der heutigen Tageszeitung Kurier ventiliert, herrscht unter den ExpertInnen des Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) Übereinstimmung, was die Notwendigkeit einer Infrastrukturertüchtigung im regionalen Bahnsystem betrifft. Weitere Angebotsausweitungen etwa auf der Südbahn sind ohne Ausbau der Bahninfrastruktur nur mehr eingeschränkt möglich. Die prominent platzierte Forderung nach einer zweiten Stammstrecke durch Wien ist dabei eine von mehreren Varianten in einem Maximalszenario mit Zeithorizont 2040+. Nach dem Motto “First things first“ appellieren die ExpertInnen des VOR, das Augenmerk auf die in unmittelbarer Zukunft notwendigen Maßnahmen zu setzen. Hier sind insbesondere die Ertüchtigung der Wiener Stammstrecke und ein viergleisiger Ausbau der Südbahn lohnende Projekte.

“Als Verkehrsverbund Ost-Region haben wir die Aufgabe, den öffentlichen Verkehr in den Ländern Wien, Niederösterreich und Burgenland als Gesamtsystem zu gestalten und weiter zu entwickeln. Die Region ist mit massiven Angebotssteigerungen im Bus- und Bahnbereich in den letzten Jahren und weit über einer Milliarde Fahrgästen pro Jahr ein Vorzeigeprojekt einer erfolgreichen Zusammenarbeit dreier Bundesländer”, unterstreicht VOR Geschäftsführer Thomas Bohrn. Ungebrochenes Bevölkerungswachstum etwa im Wiener Umland, aber auch in anderen Zentren in der Region machen kurz- mittel- und langfristig hohe Investitionen in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs notwendig. Nicht zuletzt ist eine weitere Attraktivierung des Öffi-Systems Grundvoraussetzung, um den Klima-und Umweltverpflichtungen nachzukommen.

In dem Zusammenhang wurden in einer umfassenden Studie der PGO (Planungsgemeinschaft Ost) verschiedene Varianten möglicher Infrastrukturprojekte im Schienenbereich analysiert und bewertet. In der wissenschaftlich fundierten Studie wurden Szenarien etwa der Bevölkerungsentwicklung, des Fahrzeugeinsatzes und auch der Infrastrukturentwicklung analysiert.

Die Studie kommt unter Anderem zu folgenden Empfehlungen:

1.  Ertüchtigung S-Bahn Stammstrecke Wien Meidling – Wien Floridsdorf
bis 2030 mit den Ziel einer Kapazitätssteigerung auf der bestehenden
Strecke.
2.  Viergleisiger Ausbau Südbahn Wien Meidling – Wien Liesing –
Mödling bis 2032
3.  Neue Ostbahn Flughafen Wien – Bruck/Leitha bis 2035
4.  Weitere Nahverkehrsausbauten im VOR für Steigerung der Kapazität
bis 2039 (Regionalbahnen NÖ, Elektrifizierung Mattersburger Bahn,
Ausbau Franz-Josefs-Bahn etc.)

Die gesamte Studie ist [hier]
(https://www.ots.at/redirect/planungsgemeinschaft) nachzulesen.

“Infrastrukturentwicklung ist eine extrem langfristige Angelegenheit, daher beschäftigen wir uns natürlich auch intensiv mit den Notwendigkeiten über die unmittelbare Zukunft hinaus”, so VOR-Geschäftsführer Wolfgang Schroll, der abschließend klar macht:
“Wie auch immer die künftigen Herausforderungen im Verkehrsbereich angegangen werden – zu lösen ist die Herkulesaufgabe, eine sichere, umwelt- und klimafreundliche Mobilität auch für die kommenden Generationen zu gewährleisten.”

Die Zeichen stehen gut, denn die österreichische Ostregion hat eine 35-jährige Tradition, bei derartigen Herausforderungen gemeinsam an einem Strang zu ziehen: 1984 haben die Länder Wien, Niederösterreich und Burgenland den Verkehrsverbund Ost-Region aus der Taufe gehoben.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender.

Quelle: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20191029_OTS0090/vor-zur-stammstreckendebatte-infrastruktur-muss-an-steigende-anforderungen-angepasst-werden


Offline 60er

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2.  Viergleisiger Ausbau Südbahn Wien Meidling – Wien Liesing –
Mödling bis 2032
🤔 Wie soll das in Hetzendorf funktionieren?
Wollen die den Bahnhof schleifen?
So siehts aus dort:
weg mit den 58er her mit den 60er!

Offline Linie 255

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2.  Viergleisiger Ausbau Südbahn Wien Meidling – Wien Liesing –
Mödling bis 2032
🤔 Wie soll das in Hetzendorf funktionieren?
Wollen die den Bahnhof schleifen?
So siehts aus dort:


Die Haltestelle kann man einfach nach außen legen, wüsste nicht wo hier das Problem liegen soll?

Offline 60er

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Wenn man das Gebäude nicht schleifen will muss man andere bauten wie das neue Lift Gebäude eben schleifen weil dort ist alles verdammt Verbaut.
Jetzt sind dort ja noch Gebäude dazu gekommen was alles nicht einfacher macht.
Genauso ist links und rechts neben der Strecke vieles zugebaut und da müsste man senkrechte Wände aufstellen sonst muss man die angrenzenden Grundstücke enteignen werden.
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Offline J-C

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Um das Bahnhofsgebäude wär's aber eh nicht schade, oder?

Online Negjana

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Die Haltestelle kann man einfach nach außen legen, wüsste nicht wo hier das Problem liegen soll?

Bei einem viergleisigen Ausbau wäre es mMn weit sinnvoller, die "langsamen" Gleise innen zu haben und die "schnellen" außen, da dass der Gleistopologie zwischen Hetzendorf und Meidling entspricht und außerdem so endende Züge am Endpunkt der Viergleisigkeit mittig konfliktfrei wenden könnten. Natürlich müsste man das (ehemalige?) AG in Hetzendorf dafür abtragen.

Offline 60er

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das (ehemalige?) AG
Das bedeutet jetzt was?
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Offline Schienenfreak

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das (ehemalige?) AG
Das bedeutet jetzt was?
Aufnahmsgebäude.
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ULF oder nicht ULF, das ist hier die Frage!

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Offline strb

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Ich würde meinen bei so einem Projekt wie dem Ausbau der Südbahn auf diesem Abschnitt spielen viel mehr Dinge eine wichtige Rolle als wo sich in Hetzendorf ein Lift befindet. Im Vergleich zu den Gesamtkosten ist eine Neuerrichtung dieser Haltestelle mit Liften und allem Weiteren eine Kleinigkeit.

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Meiner Meinung nach ist der viergleisige Ausbau der Südbahn nicht wirklich notwendig. Der Fernverkehr und die einzelnen REX fahren in Zukunft doch eh über die Pottendorfer Linie, dann fahren dort nur noch S-Bahn und R... Durch den Wegfall des Fernverkehr können doch eh schon dichtere Intervalle gefahren werden, sehe da eher einen negativen Kosten-Nutzen-Faktor bei einem viergleisigen Ausbau  🤔

Offline Schienenfreak

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Das ist mE zu kurz gedacht. Mag sein, dass durch die Umlegung des Fernverkehrs auf die Pottendorfer Linie Kapazitäten auf der Südbahn frei werden, aber Wien wächst, das Umland wächst und im Zeiten des Klimawandels sollte man weiter vorausschauend planen. Auch sollte oberstes Ziel sein, möglichst viele Pendler  zum Umstieg auf die Bahn zu bringen.
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Offline J-C

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Vor allem wenn man sich anschaut, was sich der VOR für 2030+ ausgedacht hat