Ausschreibung der Linie 5E

Thema: Ausschreibung der Linie 5E  (Gelesen 2732 mal)

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Offline Bus33A

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Ausschreibung der Linie 5E
« am: 14.01.2020, 13:45:17 »
(von Nußdorfer Straße/Alserbachstraße bis Klosterneuburger Straße/Wallensteinstraße)

Beginn der Vertragslaufzeit: 04.04.2020
Ende der Vertragslaufzeit: 13.04.2020

Ende der Angabe von Angeboten: 30.01.2020
https://wstw.vergabeportal.at/Detail/77114

Offline 38ger

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Antw:Ausschreibung der Linie 5E
« Antwort #1 am: 14.01.2020, 20:49:14 »
Weiß man warum der SEV notwendig wird? Wo wird was gebaut? Friedensbrücke?

Offline Bus33A

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Antw:Ausschreibung der Linie 5E
« Antwort #2 am: 14.01.2020, 21:57:36 »
Gleisbauarbeiten. Wo genau weiß ich nicht. Wird aber wohl früh genug öffentlich kommuniziert werden. Mit solchen Ankündigungen sind die WL ja ausnahmsweise oft recht flott.

Offline Schienenfreak

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Antw:Ausschreibung der Linie 5E
« Antwort #3 am: 14.01.2020, 22:27:24 »
Ich frage mich mehr, warum man den Ersatzverkehr für diese relativ kurze Zeit ausschreiben muss. Da erscheint mir dieser (Verfahrens-)Aufwand größer als wenn man den Ersatzverkehr selbst betreiben würde.
Weg mit den Hochflurkraxen!!

ULF oder nicht ULF, das ist hier die Frage!

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Antw:Ausschreibung der Linie 5E
« Antwort #4 am: 14.01.2020, 23:16:50 »
Ich frage mich mehr, warum man den Ersatzverkehr für diese relativ kurze Zeit ausschreiben muss. Da erscheint mir dieser (Verfahrens-)Aufwand größer als wenn man den Ersatzverkehr selbst betreiben würde.

Naja es hat seit der Flottenumstellung kaum eine Garage mehr Reservefahrzeuge um eine zusätzliche Linie zu betreiben. Selbst 3-4 Busse zusätzlich einzusetzen ist kaum mehr machbar. Daher wohl die Ausschreibung.

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Antw:Ausschreibung der Linie 5E
« Antwort #5 am: 15.01.2020, 09:42:29 »
Ich frage mich mehr, warum man den Ersatzverkehr für diese relativ kurze Zeit ausschreiben muss. Da erscheint mir dieser (Verfahrens-)Aufwand größer als wenn man den Ersatzverkehr selbst betreiben würde.

Naja es hat seit der Flottenumstellung kaum eine Garage mehr Reservefahrzeuge um eine zusätzliche Linie zu betreiben. Selbst 3-4 Busse zusätzlich einzusetzen ist kaum mehr machbar. Daher wohl die Ausschreibung.
Wobei der Zeitraum ausschließlich in den Osterferien liegt.

Offline schaffnerlos

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Antw:Ausschreibung der Linie 5E
« Antwort #6 am: 15.01.2020, 11:23:18 »
Ich frage mich mehr, warum man den Ersatzverkehr für diese relativ kurze Zeit ausschreiben muss. Da erscheint mir dieser (Verfahrens-)Aufwand größer als wenn man den Ersatzverkehr selbst betreiben würde.

Naja es hat seit der Flottenumstellung kaum eine Garage mehr Reservefahrzeuge um eine zusätzliche Linie zu betreiben. Selbst 3-4 Busse zusätzlich einzusetzen ist kaum mehr machbar. Daher wohl die Ausschreibung.
Wobei der Zeitraum ausschließlich in den Osterferien liegt.

Was eher auf Personalprobleme als auf Fahrzeugmangel hinweist.

Offline strb

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Antw:Ausschreibung der Linie 5E
« Antwort #7 am: 15.01.2020, 13:48:56 »
Ich frage mich mehr, warum man den Ersatzverkehr für diese relativ kurze Zeit ausschreiben muss. Da erscheint mir dieser (Verfahrens-)Aufwand größer als wenn man den Ersatzverkehr selbst betreiben würde.

Naja es hat seit der Flottenumstellung kaum eine Garage mehr Reservefahrzeuge um eine zusätzliche Linie zu betreiben. Selbst 3-4 Busse zusätzlich einzusetzen ist kaum mehr machbar. Daher wohl die Ausschreibung.
Wobei der Zeitraum ausschließlich in den Osterferien liegt.

Was eher auf Personalprobleme als auf Fahrzeugmangel hinweist.
So können wenigstens die Osterurlaube genehmigt werden.  🙂

Außerdem sehe ich generell kein Problem daran, die Linie fremd zu vergeben. Ist ja schon bei diversen Ersatzverkehren so geschehen.

Offline Schienenchaos

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Antw:Ausschreibung der Linie 5E
« Antwort #8 am: 15.01.2020, 15:49:21 »
Gleisbauarbeiten. Wo genau weiß ich nicht. Wird aber wohl früh genug öffentlich kommuniziert werden. Mit solchen Ankündigungen sind die WL ja ausnahmsweise oft recht flott.

Die Decke über dem U4-Tunnel im Bereich der Friedensbrücke wird saniert. Dafür müssen die Gleise von 5 und 33 ausgebaut werden.
Ähnliches steht demnächst auch vorm Musikverein auf der 2er-Linie an, wiewohl es dort nur die Umleitungsstrecke, die Oldtimerrundfahrten und den 4A betrifft.

Offline Schienenfreak

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Antw:Ausschreibung der Linie 5E
« Antwort #9 am: 15.01.2020, 22:00:29 »
Außerdem sehe ich generell kein Problem daran, die Linie fremd zu vergeben. Ist ja schon bei diversen Ersatzverkehren so geschehen.
Wenns ein Ersatzverkehr über längere Zeit ist, dann vielleicht. Aber bei der relativ kurzen Zeit des Ersatzverkehrs ist es für mich besonders fragwürdig, weil so ein Vergabeverfahren recht aufwendig sein kann (vor allem in zeitlicher Hinsicht, Fristen, Einspruchsmöglichkeit, etc.). Da muss es schon gravierendere interne Gründe geben, dass man da nicht selbst betreibt.

Ich frage mich mehr, warum man den Ersatzverkehr für diese relativ kurze Zeit ausschreiben muss. Da erscheint mir dieser (Verfahrens-)Aufwand größer als wenn man den Ersatzverkehr selbst betreiben würde.
Naja es hat seit der Flottenumstellung kaum eine Garage mehr Reservefahrzeuge um eine zusätzliche Linie zu betreiben. Selbst 3-4 Busse zusätzlich einzusetzen ist kaum mehr machbar. Daher wohl die Ausschreibung.
Ok, das klingt plausibel.
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Antw:Ausschreibung der Linie 5E
« Antwort #10 am: 16.01.2020, 07:48:14 »
Das passiert bei der Holding-Graz-Linien genauso (auch teilweise für kurze Zeiträume). Die Verkehrsbetriebe in den Städten, haben genauso mit Personalmangel zu kämpfen, wie alle anderen Busunternehmen auch. In den Ferien, müssen teilweise mal Urlaube abgebaut werden, damit man überhaupt auf gleich kommt.
Was soll an diesem Verfahren so großartig aufwendig sein? Die Wiener Stadtwerke machen im Jahre hunderte Ausschreibungen (vom Häuslpapier auf den U-Bahn WCs angefangen). Glaubst du ernsthaft, dass da eine Ausschreibung mehr ins Gewicht fällt? Die Planungsarbeit für den Ersatzverkehr bleibt den Wiener Linien so oder so nicht erspart (egal ob man selbst fährt oder jemand anderer).

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« Antwort #11 am: 16.01.2020, 22:05:48 »

Was soll an diesem Verfahren so großartig aufwendig sein? Die Wiener Stadtwerke machen im Jahre hunderte Ausschreibungen (vom Häuslpapier auf den U-Bahn WCs angefangen). Glaubst du ernsthaft, dass da eine Ausschreibung mehr ins Gewicht fällt? Die Planungsarbeit für den Ersatzverkehr bleibt den Wiener Linien so oder so nicht erspart (egal ob man selbst fährt oder jemand anderer).
Ich habe schon geschrieben, was daran aufwändig sein (bzw. werden kann). Vor allem im Fall eines möglichen Einspruchs gegen die Vergaben hat man ein massives zeitliches Problem.
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« Antwort #12 am: 17.01.2020, 19:21:13 »
Man kann aus allem ein Problem konstruieren wenn man will...

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Antw:Ausschreibung der Linie 5E
« Antwort #13 am: 17.01.2020, 20:31:51 »
Betreibt Postbus den Stammstreckensev in Wien wieder durch Direktvergabe oder wird auch ausgeschrieben? 🤔

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« Antwort #14 am: 18.01.2020, 09:17:34 »
Man kann aus allem ein Problem konstruieren wenn man will...
Ich konstruiere nicht. Ich hab beruflich schon mit Vergabeverfahren zu tun gehabt, daher weiß ich dass sich diese vor allem im Falle eines EInspruchs in die Länge ziehen und dadurch genze Projekte verzögert werden können.
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Offline strb

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Antw:Ausschreibung der Linie 5E
« Antwort #15 am: 18.01.2020, 15:34:10 »
Betreibt Postbus den Stammstreckensev in Wien wieder durch Direktvergabe oder wird auch ausgeschrieben? 🤔
Naja Direktvergabe ist es ja nicht, die ÖBB betreibt den SEV einfach selber mit dem Postbus. Es wird halt wahrscheinlich so sein dass der Postbus wie bei fast jedem größeren SEV, manche Leistungen an Subunternehmer vergibt.

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Antw:Ausschreibung der Linie 5E
« Antwort #16 am: 19.01.2020, 10:33:19 »
Ich konstruiere nicht. Ich hab beruflich schon mit Vergabeverfahren zu tun gehabt, daher weiß ich dass sich diese vor allem im Falle eines EInspruchs in die Länge ziehen und dadurch genze Projekte verzögert werden können.
Du bist hier sehr theoretisch. Wie viele Ausschreibungsverfahren haben die Wiener Linien mittlerweile abgewickelt? Wie viele haben zu einer zeitlichen Verzögerung geführt? Bei wie vielen gab es ernsthafte Einsprüche? Vermuten kann man viel, aber bleiben wir bei den Fakten und der Realität und nicht in einer "Was-wäre-wenn" Vorstellung.

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« Antwort #17 am: 19.01.2020, 12:11:31 »
Ich konstruiere nicht. Ich hab beruflich schon mit Vergabeverfahren zu tun gehabt, daher weiß ich dass sich diese vor allem im Falle eines EInspruchs in die Länge ziehen und dadurch genze Projekte verzögert werden können.
Du bist hier sehr theoretisch. Wie viele Ausschreibungsverfahren haben die Wiener Linien mittlerweile abgewickelt? Wie viele haben zu einer zeitlichen Verzögerung geführt? Bei wie vielen gab es ernsthafte Einsprüche? Vermuten kann man viel, aber bleiben wir bei den Fakten und der Realität und nicht in einer "Was-wäre-wenn" Vorstellung.
Nur weil es in Bezug auf die Busausschreibungen vielleicht bisher weinige Einsprüche gegeben hat, heißt es nicht, dass man das bei so kurzzeitigen Vergaben nicht mitbedenken muss und das eben auch ein Argument gegen solche ist. Ich habe beruflich schon genug Vergabeverfahren erlebt, wo genau wegen solcher Einsprüche sich die Projekte verzögert haben.
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Offline BusfotosAustria

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Antw:Ausschreibung der Linie 5E
« Antwort #18 am: 19.01.2020, 13:56:46 »
Ich denke man wird sich darüber Gedanken gemacht haben und Erfahrungswerte aus den unzähligen bisherigen Vergabeverfahren gezogen haben. Man kann sich wegen allem und jedem auch zu Tode fürchten, dann würden aber viele Dinge nicht passieren, weil vielleicht irgendwann, irgendwo, irgendwas möglicherweise passieren könnte.

Offline Nussdorf

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Antw:Ausschreibung der Linie 5E
« Antwort #19 am: 19.01.2020, 19:22:58 »
Ich denke man wird sich darüber Gedanken gemacht haben und Erfahrungswerte aus den unzähligen bisherigen Vergabeverfahren gezogen haben. Man kann sich wegen allem und jedem auch zu Tode fürchten, dann würden aber viele Dinge nicht passieren, weil vielleicht irgendwann, irgendwo, irgendwas möglicherweise passieren könnte.
Genau. Wie viele Einsprüche gegen Vergabeverfahren gibt es denn überhaupt noch? Einsprüche sind teuer und chancenlos, außer die ausschreibende Stelle hat im Verfahren grob gepatzt. Und das ist bei den vielen Ausschreibungen (s.o.) nicht anzunehmen. Also?