Ausschreibung der Linie 5E

Thema: Ausschreibung der Linie 5E  (Gelesen 1866 mal)

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Offline Schienenfreak

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Antw:Ausschreibung der Linie 5E
« Antwort #20 am: 19.01.2020, 21:53:14 »
Mir scheint, dass ihr beide mit dieser Materie wenig zu un habt. Als jemand, der an einem Gericht arbeitet, bei dem derartige Verfahren abgehandelt werden, sehe ich dass es genügend Einsprüche gegen Vergaben gibt (nicht nur bezogen auf Busausschreibungen). Und es kann auch vorkommen, dass dabei eine Vergabe für nichtig erklärt wird, mit den von mir aufgezählten Folgen.
Weg mit den Hochflurkraxen!!

ULF oder nicht ULF, das ist hier die Frage!

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Offline dispofreak

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Antw:Ausschreibung der Linie 5E
« Antwort #21 am: 20.01.2020, 11:55:01 »
Die Decke über dem U4-Tunnel im Bereich der Friedensbrücke wird saniert. Dafür müssen die Gleise von 5 und 33 ausgebaut werden.
Ähnliches steht demnächst auch vorm Musikverein auf der 2er-Linie an, wiewohl es dort nur die Umleitungsstrecke, die Oldtimerrundfahrten und den 4A betrifft.

Früher sperrte man eine Fahrbahn und legte ein Gleisprovisorium, wenn nötig sogar eingleisig oder die Gleise in sich verschlungen so wie in Prag oder Linz und man ersparte sich vieles an Verwaltungskram. Heute alles rechtlich wesentlich komplizierter. Hoch lebe der Einspruch...

Offline Wiener Bus

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Antw:Ausschreibung der Linie 5E
« Antwort #22 am: 20.01.2020, 12:58:33 »
Die Decke über dem U4-Tunnel im Bereich der Friedensbrücke wird saniert. Dafür müssen die Gleise von 5 und 33 ausgebaut werden.
Ähnliches steht demnächst auch vorm Musikverein auf der 2er-Linie an, wiewohl es dort nur die Umleitungsstrecke, die Oldtimerrundfahrten und den 4A betrifft.

Früher sperrte man eine Fahrbahn und legte ein Gleisprovisorium, wenn nötig sogar eingleisig oder die Gleise in sich verschlungen so wie in Prag oder Linz und man ersparte sich vieles an Verwaltungskram. Heute alles rechtlich wesentlich komplizierter. Hoch lebe der Einspruch...
Kletterweichen sind eben noch nicht in Wien angekommen, genauso wie Zweirichter Fahrzeuge bei den WL

Offline strb

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Antw:Ausschreibung der Linie 5E
« Antwort #23 am: 20.01.2020, 15:43:02 »
Die Decke über dem U4-Tunnel im Bereich der Friedensbrücke wird saniert. Dafür müssen die Gleise von 5 und 33 ausgebaut werden.
Ähnliches steht demnächst auch vorm Musikverein auf der 2er-Linie an, wiewohl es dort nur die Umleitungsstrecke, die Oldtimerrundfahrten und den 4A betrifft.

Früher sperrte man eine Fahrbahn und legte ein Gleisprovisorium, wenn nötig sogar eingleisig oder die Gleise in sich verschlungen so wie in Prag oder Linz und man ersparte sich vieles an Verwaltungskram. Heute alles rechtlich wesentlich komplizierter. Hoch lebe der Einspruch...
Für die 11 Tage Baudauer halte ich das für wesentlich mehr Aufwand als einfach - wie in vielen anderen Städten übrigens genauso - Busse verkehren zu lassen  💡

Offline BusfotosAustria

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Antw:Ausschreibung der Linie 5E
« Antwort #24 am: 20.01.2020, 19:32:11 »
Mir scheint, dass ihr beide mit dieser Materie wenig zu un habt. Als jemand, der an einem Gericht arbeitet, bei dem derartige Verfahren abgehandelt werden, sehe ich dass es genügend Einsprüche gegen Vergaben gibt (nicht nur bezogen auf Busausschreibungen). Und es kann auch vorkommen, dass dabei eine Vergabe für nichtig erklärt wird, mit den von mir aufgezählten Folgen.
Du irrst, auch ich habe beruflich genug mit Ausschreibungen zu tun und ja, im Regionalverkehr (wo es aber um wesentlich mehr geht, weil die Gebiete deutlich größer sind und die Dauer länger ist) gibt's Einsprüche. Aber die Wiener Linien hatten in Summe bis jetzt die meisten Ausschreibungen und bis dato auch die wenigsten Probleme mit etwaigen Verfahren. Man darf also davon ausgehen, dass man sich dort ein wenig mit der Materie befasst und somit auch davon ausgehen darf, dass nicht jedes Vergabeverfahren vor Gericht landet. Ich sehe hier noch immer nichts Verwerfliches und auch kein Argument, welches gegen eine solche Ausschreibung spricht.

Offline Schienenfreak

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« Antwort #25 am: 21.01.2020, 21:27:22 »
Mir scheint, dass ihr beide mit dieser Materie wenig zu un habt. Als jemand, der an einem Gericht arbeitet, bei dem derartige Verfahren abgehandelt werden, sehe ich dass es genügend Einsprüche gegen Vergaben gibt (nicht nur bezogen auf Busausschreibungen). Und es kann auch vorkommen, dass dabei eine Vergabe für nichtig erklärt wird, mit den von mir aufgezählten Folgen.
Du irrst, auch ich habe beruflich genug mit Ausschreibungen zu tun und ja, im Regionalverkehr (wo es aber um wesentlich mehr geht, weil die Gebiete deutlich größer sind und die Dauer länger ist) gibt's Einsprüche. Aber die Wiener Linien hatten in Summe bis jetzt die meisten Ausschreibungen und bis dato auch die wenigsten Probleme mit etwaigen Verfahren. Man darf also davon ausgehen, dass man sich dort ein wenig mit der Materie befasst und somit auch davon ausgehen darf, dass nicht jedes Vergabeverfahren vor Gericht landet. Ich sehe hier noch immer nichts Verwerfliches und auch kein Argument, welches gegen eine solche Ausschreibung spricht.
Gut, diesbezüglich nehme ich es zurück, kenne deinen beruflichen Background ja nicht. An meiner grundsätzlichen Meinung dazu bzw. generellen Skepsis bis Ablehnung solchen Ausschreibungen gegenüber  bzw. dass solche Ausschreibungen die von mir genannten Nachteile haben können, ändert das aber nichts.
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Antw:Ausschreibung der Linie 5E
« Antwort #26 am: 22.01.2020, 03:30:34 »
Mir scheint, dass ihr beide mit dieser Materie wenig zu un habt. Als jemand, der an einem Gericht arbeitet, bei dem derartige Verfahren abgehandelt werden, sehe ich dass es genügend Einsprüche gegen Vergaben gibt (nicht nur bezogen auf Busausschreibungen). Und es kann auch vorkommen, dass dabei eine Vergabe für nichtig erklärt wird, mit den von mir aufgezählten Folgen.
Du irrst, auch ich habe beruflich genug mit Ausschreibungen zu tun und ja, im Regionalverkehr (wo es aber um wesentlich mehr geht, weil die Gebiete deutlich größer sind und die Dauer länger ist) gibt's Einsprüche. Aber die Wiener Linien hatten in Summe bis jetzt die meisten Ausschreibungen und bis dato auch die wenigsten Probleme mit etwaigen Verfahren. Man darf also davon ausgehen, dass man sich dort ein wenig mit der Materie befasst und somit auch davon ausgehen darf, dass nicht jedes Vergabeverfahren vor Gericht landet. Ich sehe hier noch immer nichts Verwerfliches und auch kein Argument, welches gegen eine solche Ausschreibung spricht.
Gut, diesbezüglich nehme ich es zurück, kenne deinen beruflichen Background ja nicht. An meiner grundsätzlichen Meinung dazu bzw. generellen Skepsis bis Ablehnung solchen Ausschreibungen gegenüber  bzw. dass solche Ausschreibungen die von mir genannten Nachteile haben können, ändert das aber nichts.

Man kann überall etwas negatives finden. Man könnte auch damit anfangen aufzulisten was passieren würde wenn die Ausschreibung nicht getätigt wird. Spontan fällt mir sofort ein, dass es bei der WL Fahrermangel herscht und von der Gewerkschaft unter beobachtung steht zum Thema Urlaubstage und Überstunden. Nur so als Beispiel.