U-Bahn Ausbau 2030+

Thema: U-Bahn Ausbau 2030+  (Gelesen 2715 mal)

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Offline Vineyard

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U-Bahn Ausbau 2030+
« am: 22.02.2020, 11:15:36 »
Hi, erster Post.

Aktuell scheint es ja, dass sich (wenn die Stadt Wien es finanziert kriegt, wovon trotz allem auszugehen ist) die Elterleinplatz/Wienerberg Verlängerung der Wiener U-Bahn nicht vor den frühen 2030ern fertig sein wird.

Trotzdem frage ich mich wie es danach weiter gehen wird.

Hier mal mein Senf dazu, basierend auf der Webseite von Thomas Stadler. (Ja, ich weiss dass sie längst nicht mehr aktuell ist.)

U1 Süd: wurde inzwischen verlängert, allerdings nach Oberlaa und nicht nach Rothneusiedl. Zwar gibt es die Wendeanlage in der Alaudagasse für einen möglichen Liniensplit, aber:

Sein wir ehrlich, die war im Prinzip nur ein Knochen an die Baulobby, damit sie nicht flennen, dass ihnen die Zubetonierung des Süden Wiens verwehrt bleibt. Und aktuell lässt sich ein Ausbau dort wirklich nur mit einem Großprojekt rechtfertigen lässt. (Stichwort: "Stadtentwicklungspotential in Größe der Seestadt")

Und letzteres hat aktuell null Chancen auf Realisierung. (Und damit rechne ich nicht mal den Widerstand der lokalen Bevölkerung ein.)

U2 Nord: Wurde inzwischen verwirklicht, jedoch ist die Station "An den alten Schanzen" noch inaktiv bzw. im Rohbau. Das soll sich allerdings in den nächsten 5 Jahren ändern.

U2 Süd:  Wurde 2011 seitens der Wiener Linien als überflüssig neu bewertet. Spätestens seit der D Wagen Verlängerung ins neue Wohnviertel hat diese Streckenführung nun wirklich ihre Daseinsberechtigung verloren. (Interessanterweise erinnert ja diese sehr an eine der verworfenen Streckenführungen.)

U5/U2: Aktuell in Bau, die erste Ausbaustufe wird sich allerdings etwas verzögern und die Zweite muß noch finanziert werden. Hernals als weitere Verlängerung ist ja kürzlich wieder im Gespräch gewesen, Dornbach (aka.Güpferlingstraße) ist auch noch theoretisch möglich.

Die Gutheil-Schoder-Gassen Weiterführung hat imo.aktuell nur Sinn, falls die Wiener Linien die U2 noch weiter Richtung Bezirk Liesing ausbauen wollen. (Außerdem braucht die Station imo. etwas "Arbeit" um aufgewertet zu werden, die WLB Station soll ja eine "Geisterstation" sein.)

U6 Nord: Wurde ja immer mit der niedrigen Siedlungsdichte dort abgewunken. Allerdings ist in den letzten Jahren der Wohnbau  im Bezirk ziemlich explodiert und die Bezirkszeitungen schreien schon, dass ein Ausbau angedacht werden sollte. (K.a. wie es dort wirklich aussieht.)

Das war es erstmal von meiner Seite. Eure Meinung?

« Letzte Änderung: 10.10.2020, 15:14:04 von Vineyard »

Offline Schienenfreak

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Antw:U-Bahn Ausbau 2030+
« Antwort #1 am: 22.02.2020, 16:37:11 »
Erstmal: Willkommen im Forum!


 die WLB Station soll ja eine "Geisterstation" sein.
Eine "Geisterstation" ist diese Station sicher nicht. 😉

U6 Nord: Wurde ja immer mit der niedrigen Siedlungsdichte dort abgewunken. Allerdings ist in den letzten Jahren der Wohnbau  im Bezirk ziemlich explodiert und die Bezirkszeitungen schreien schon, dass ein Ausbau angedacht werden sollte. (K.a. wie es dort wirklich aussieht.)
Da fände ich persönlich eine Art Stadtbahnlösung (30/31 über Stammersdorf hinaus verlängern, Wiederbelebung/Neubau der Stammersdorfer Lokalbahn) sinnvoller. Da müsste man sich halt mit NÖ einigen, ob das geht, steht auf einem anderen Blatt.
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Offline Vineyard

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Antw:U-Bahn Ausbau 2030+
« Antwort #2 am: 22.02.2020, 19:05:43 »
Erstmal: Willkommen im Forum!

Danke.

Eine "Geisterstation" ist diese Station sicher nicht. 😉

Na ja, wird nur in so mancher Verkehrsdiskussion behauptet, dass die WLB relativ oft einfach ohne Halt durchfährt. 😉

Zitat
Da fände ich persönlich eine Art Stadtbahnlösung (30/31 über Stammersdorf hinaus verlängern, Wiederbelebung/Neubau der Stammersdorfer Lokalbahn) sinnvoller. Da müsste man sich halt mit NÖ einigen, ob das geht, steht auf einem anderen Blatt.

Redet NÖ einfach ein, dass wäre eine U-Bahn, dann klappt das schon.^^

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Antw:U-Bahn Ausbau 2030+
« Antwort #3 am: 23.02.2020, 09:16:25 »
Eine "Geisterstation" ist diese Station sicher nicht. 😉

Na ja, wird nur in so mancher Verkehrsdiskussion behauptet, dass die WLB relativ oft einfach ohne Halt durchfährt. 😉
Bei meinen Fahrten habe ich da einen anderen Eindruck gewonnen. Außerdem würde sich das Fahrgastaufkommen durch eine U2- Umstiegsmöglichkeit sicher enorm steigern, weil die WLB-Pendler dann schon früher auf eine Wiener U-Bahn umsteigen können und so potentiell schneller ins Zentrum gelangen können.

Zitat
Da fände ich persönlich eine Art Stadtbahnlösung (30/31 über Stammersdorf hinaus verlängern, Wiederbelebung/Neubau der Stammersdorfer Lokalbahn) sinnvoller. Da müsste man sich halt mit NÖ einigen, ob das geht, steht auf einem anderen Blatt.

Redet NÖ einfach ein, dass wäre eine U-Bahn, dann klappt das schon.^^
Ich glaube, du stellst dir das viel zu einfach vor. 😀
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Offline Vineyard

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Antw:U-Bahn Ausbau 2030+
« Antwort #4 am: 23.02.2020, 10:14:07 »
Außerdem würde sich das Fahrgastaufkommen durch eine U2- Umstiegsmöglichkeit sicher enorm steigern, weil die WLB-Pendler dann schon früher auf eine Wiener U-Bahn umsteigen können und so potentiell schneller ins Zentrum gelangen können.

Stadler hatte ja auf seiner S-Bahn Ring Seite ja noch eine andere mögliche Aufwertung im Sinn. Und die AK/WKO hatte ja vor 2 Jahren ähnliche Forderungen.

Ob allerdings Personenverkehr auf der Donauländebahn wirklich Sinn macht..... (Imo. sollte man sich erstmal anschauen welche Auswirkungen die Aufwertung der Pottendorfer Linie haben wird.)

Zitat
Ich glaube, du stellst dir das viel zu einfach vor. 😀

War auch ironisch gemeint.  😉 (Ich bin ja mal gespannt ob im nächsten NÖ Wahlkampf wieder Umland U-Bahn Forderungen auftauchen werden. S-Bahnen gibt es ja nicht...^^)

Offline strb

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Antw:U-Bahn Ausbau 2030+
« Antwort #5 am: 23.02.2020, 12:21:54 »
Von den aufgelisteten Visionen erscheint mir die U6-Nord am sinnvollsten, der Bevölkerungsdichte und so entsprechend.

Gutheil-Schoder-Gasse auf der WLB ist momentan eine sehr schwache Station. Logisch, außer der eher dünneren Besiedelung ist dort ja eher kein Fahrgastmagnet. Ohne weitere Verlängerung wie schon angesprochen in Richtung Liesing ist eine U-Bahn-Linie dort meiner Meinung nach nicht gerechtfertigt.

U1-Süd nach Rothneusiedl ist eine Option, sehe ich aber nicht 2030 sondern erst viel später, je nach dem wie sich das Gebiet dort langfristig entwickelt.

Offline Autobusfan

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Antw:U-Bahn Ausbau 2030+
« Antwort #6 am: 23.02.2020, 12:42:37 »
U6-Nord ist für mich nur sinnvoll, wenn der 31er bleibt und es für eine U-Bahn angemessene Stationsabstände gibt. Das heißt: Floridsdorf, Brünner Straße, Großjedlersdorf, Hanreitergasse, Stammersdorf.

Offline Vineyard

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Antw:U-Bahn Ausbau 2030+
« Antwort #7 am: 23.02.2020, 12:50:38 »
U1-Süd nach Rothneusiedl ist eine Option, sehe ich aber nicht 2030 sondern erst viel später, je nach dem wie sich das Gebiet dort langfristig entwickelt.

Und genau das sehe eher mit Skepsis. Bisher wurde die Option ja immer im Rahmen von Großprojekten zur "Entwicklung" des Südens vorangetrieben, Stichwort "Stronach City".

Zwar ist aus dieser nichts geworden, es hat aber meines Wissens nach die Lokalbevölkerung stark aufgeschreckt, die von einer Verbauung der Felder im Süden nichts wissen will. Seither werden solche Initiativen stark bekämpft. (siehe den Hickhack um den Haschahof.)

Hinzu kommt noch, dass sich das Ganze sowieso erst mit einer " neuen Seestadt" Siedlung rechtfertigen ließe und wenn man bedenkt mit welchen Problemen bei der eigentlichen Seestadt in Sachen Verkehr aktuell noch zu kämpfen ist....

Zitat
Gutheil-Schoder-Gasse auf der WLB ist momentan eine sehr schwache Station. Logisch, außer der eher dünneren Besiedelung ist dort ja eher kein Fahrgastmagnet. Ohne weitere Verlängerung wie schon angesprochen in Richtung Liesing ist eine U-Bahn-Linie dort meiner Meinung nach nicht gerechtfertigt.

Stadler hat ja damals auch hier weitergesponnen und diesen Netzplan hier gemacht. (der allerdings nicht unbedingt erstzunehmen ist.)

Imo. hat er mit Richtung Alt Erlaa (allerdings ohne Neusteinhof) recht, wobei ich stark vermute dass es hier langfristig Richtung Bahnhof Liesing gehen würde.

(Ich hab auch mal online diesen lustigen Fanentwurf gefunden, der mir aber etwas seltsam erscheint)

Das ganze ist aber extreme Zukunftsmusik. U6-Nord macht für mich aktuell auch mehr Sinn. (Wobei wahrscheinlich auch die Kaiserebersdorf Fraktion sich wieder zu Wort melden wird, wenn es zu offiziellen Ausbaudiskussionen kommt.)






Offline Autobusfan

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Antw:U-Bahn Ausbau 2030+
« Antwort #8 am: 23.02.2020, 13:04:10 »
(Wobei wahrscheinlich auch die Kaiserebersdorf Fraktion sich wieder zu Wort melden wird, wenn es zu offiziellen Ausbaudiskussionen kommt.)

Was man nicht vergessen darf, ist, dass der Name Kaiserebersdorf für eine Station bereits vergeben ist, nämlich an die S7. Die S7 ist übrigens ein gutes Stichwort. Ich befürchte nämlich, dass man eine U3-Verlängerung geschickt um Haaresbreite an der S7 vorbei führt, ohne Umsteigemöglichkeit.

Offline Schienenfreak

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Antw:U-Bahn Ausbau 2030+
« Antwort #9 am: 23.02.2020, 16:31:58 »
Ich befürchte nämlich, dass man eine U3-Verlängerung geschickt um Haaresbreite an der S7 vorbei führt, ohne Umsteigemöglichkeit.
Ich denke diese Befürchtung ist heutzutage unbegründet. Jetzt wird auf die bestmögliche Verknüpfung von Linien  bei der Planung geschaut.

U6-Nord ist für mich nur sinnvoll, wenn der 31er bleibt und es für eine U-Bahn angemessene Stationsabstände gibt. Das heißt: Floridsdorf, Brünner Straße, Großjedlersdorf, Hanreitergasse, Stammersdorf.
So ist es. Und bei den Planungen zu U2/U5 sieht man schon erste Ansätze, wie es sein soll.

außer der eher dünneren Besiedelung ist dort ja eher kein Fahrgastmagnet.
Naja, es gibt da aber schon einiges an Arbeitsplätzen durch die Betriebe in der Gegend, die erreicht werden müssen.

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Offline schaffnerlos

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Antw:U-Bahn Ausbau 2030+
« Antwort #10 am: 24.02.2020, 08:59:45 »
Zwar ist aus dieser nichts geworden, es hat aber meines Wissens nach die Lokalbevölkerung stark aufgeschreckt, die von einer Verbauung der Felder im Süden nichts wissen will. Seither werden solche Initiativen stark bekämpft. (siehe den Hickhack um den Haschahof.)

Proteste der Lokalbevölkerung sind kaum relevant. Gescheitert ist die Verbauung an den überzogenen Grundstückspreisen.

Offline strb

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Antw:U-Bahn Ausbau 2030+
« Antwort #11 am: 24.02.2020, 09:28:19 »
U6-Nord ist für mich nur sinnvoll, wenn der 31er bleibt und es für eine U-Bahn angemessene Stationsabstände gibt. Das heißt: Floridsdorf, Brünner Straße, Großjedlersdorf, Hanreitergasse, Stammersdorf.
Man könnte ja theoretisch die U6 auch weiter östlich der Brünner Straße führen, etwa entlang der Ruthnergasse bis zum Stammersdorfer Zentralfriedhof. Auch wenn der Bedarf nördlich der Carabelligasse sicher nicht gegeben ist momentan. Jedoch würde man so sowohl 31er als auch U6 als voneinander unabhängige Verkehrsachsen erhalten.

Genauso hätte man überlegen können, die U1 über den Laaer Berg und die Siedlung Südost  zu führen, wobei dann natürlich die PAHS keinen U1-Anschluss gehabt hätte, dafür immer noch den 67er stadteinwärts.

(Wobei wahrscheinlich auch die Kaiserebersdorf Fraktion sich wieder zu Wort melden wird, wenn es zu offiziellen Ausbaudiskussionen kommt.)

Was man nicht vergessen darf, ist, dass der Name Kaiserebersdorf für eine Station bereits vergeben ist, nämlich an die S7. Die S7 ist übrigens ein gutes Stichwort. Ich befürchte nämlich, dass man eine U3-Verlängerung geschickt um Haaresbreite an der S7 vorbei führt, ohne Umsteigemöglichkeit.

Die Endstation im Bereich Kaiserebersdorf wäre halt beim Bahnhof denkbar ungünstig, weil eine eventuelle U3 sicherlich dem heutigen 73A folgen würde, mit eventuellem Schlenker zum Leberberg, und ihre Endstation wahrscheinlich im Verlauf der Etrichstraße hätte, von dort wäre es doch wieder ein ziemlicher Schlenker zum Bahnhof Kaiserebersdorf. Da wäre Schwechat sinnvoller, was aber wahrscheinlich nie passieren wird.

Offline Autobusfan

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« Antwort #12 am: 24.02.2020, 10:00:17 »
U6-Nord ist für mich nur sinnvoll, wenn der 31er bleibt und es für eine U-Bahn angemessene Stationsabstände gibt. Das heißt: Floridsdorf, Brünner Straße, Großjedlersdorf, Hanreitergasse, Stammersdorf.
Man könnte ja theoretisch die U6 auch weiter östlich der Brünner Straße führen, etwa entlang der Ruthnergasse bis zum Stammersdorfer Zentralfriedhof. Auch wenn der Bedarf nördlich der Carabelligasse sicher nicht gegeben ist momentan. Jedoch würde man so sowohl 31er als auch U6 als voneinander unabhängige Verkehrsachsen erhalten.
Puh, dann müsste man schauen, wo man da vernünftige Umsteigeknoten etablieren könnte. Auf jeden Fall käme das wohl mit einer Neukonzeptionierung des dortigen Busnetzes einher.

(Wobei wahrscheinlich auch die Kaiserebersdorf Fraktion sich wieder zu Wort melden wird, wenn es zu offiziellen Ausbaudiskussionen kommt.)

Was man nicht vergessen darf, ist, dass der Name Kaiserebersdorf für eine Station bereits vergeben ist, nämlich an die S7. Die S7 ist übrigens ein gutes Stichwort. Ich befürchte nämlich, dass man eine U3-Verlängerung geschickt um Haaresbreite an der S7 vorbei führt, ohne Umsteigemöglichkeit.

Die Endstation im Bereich Kaiserebersdorf wäre halt beim Bahnhof denkbar ungünstig, weil eine eventuelle U3 sicherlich dem heutigen 73A folgen würde, mit eventuellem Schlenker zum Leberberg, und ihre Endstation wahrscheinlich im Verlauf der Etrichstraße hätte, von dort wäre es doch wieder ein ziemlicher Schlenker zum Bahnhof Kaiserebersdorf. Da wäre Schwechat sinnvoller, was aber wahrscheinlich nie passieren wird.
Die U3 ist schon jetzt eine Linie der Schlenker (Johnstraße > Schweglerstraße > Westbahnhof; Neubaugasse > Volkstheater; Erdberg > Gasometer > Zippererstraße), da ist das auch schon wurscht. Eine halbwegs sinnvolle Route wäre meines Erachtens Simmeringer Hauptstraße, Neugebäudestraße, Kaiserebersdorfer Straße bis Höhe Pantucekgasse und dann einen Bogen runter über Etrichstraße # Sängergasse bis zur S7 Kaiserebersdorf mit den Stationen Simmering, Weißenböckstraße, Kaiserebersdorfer Straße (heute Hörtengasse), Pantucekgasse, Svetelskystraße und Kaiserebersdorf.

Soweit die Theorie, wenn man die U3 wirklich verlängern will; dass eine Umsetzung derzeit nicht in Planung ist, ist mir klar.

Was aber sehr wohl wichtig wäre, ist, dass man die bestehende S-Bahn-Station Kaiserebersdorf einmal überdenkt. Es kann nicht sein, dass Buslinien, die dort nicht enden, dort aufgrund des bestehenden Straßenlayouts nicht halten könnten.

Offline Vineyard

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Antw:U-Bahn Ausbau 2030+
« Antwort #13 am: 24.02.2020, 19:08:15 »
.Eine halbwegs sinnvolle Route wäre meines Erachtens Simmeringer Hauptstraße, Neugebäudestraße, Kaiserebersdorfer Straße bis Höhe Pantucekgasse und dann einen Bogen runter über Etrichstraße # Sängergasse bis zur S7 Kaiserebersdorf mit den Stationen Simmering, Weißenböckstraße, Kaiserebersdorfer Straße (heute Hörtengasse), Pantucekgasse, Svetelskystraße und Kaiserebersdorf.

Also zumindestens die Hälfte deckt sich interessanterweise mit der uralten Netzentwurf M Route, die ich im anderen Thread gepostet habe.

Geplante Endstation war damals  der Bahnhof "Klein Schwechat", welcher später zur SB Station "Kaiserebersdorf" umfunktioniert wurde.

Offline Altpapier.x3

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Antw:U-Bahn Ausbau 2030+
« Antwort #14 am: 02.03.2020, 19:59:19 »

U6 Nord: Wurde ja immer mit der niedrigen Siedlungsdichte dort abgewunken. Allerdings ist in den letzten Jahren der Wohnbau  im Bezirk ziemlich explodiert und die Bezirkszeitungen schreien schon, dass ein Ausbau angedacht werden sollte. (K.a. wie es dort wirklich aussieht.)

Das war es erstmal von meiner Seite. Eure Meinung?


Ich bezweifel, ob die u6 nord wirklich relevant ist. Es ist doch weitaus klüger, auf der brünner straße eine light rail zu errichten, weil solch eine viel weniger kostet, aber trotzdem auf keine kreuzungen trifft. (Die U-Bahn nach Stammersdorf würde etwa 400-600 Millionen Euro kosten, abhängig davon, ob in Tief- oder Hochlage gebaut wird)
Dann könnte man die light rail strecke auch weiter bis zum g3 führen.
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Offline Bus33A

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Antw:U-Bahn Ausbau 2030+
« Antwort #15 am: 02.03.2020, 20:59:27 »
Mein Vorschlag wäre:
U6 über Markt, KH Nord und Großjedlersdorf MAXIMAL bis Hanreitergasse (darüber ein P+R), (mit neuer Abstellanlage bis Empergergasse, dann könnte man auch endlich für die U6 Durchgangszüge/längere Einzelgarnituren kaufen).
Eine Bim Donaustadt - Kagraner Platz - Siemensstraße - Großjedlersdorf - Steinamangergasse - Hanreitergasse - Stammersdorf, Hochfeldstraße (auch dort ein P+R, für Alle von außerhalb Wiens kommend, zum spätestens dort auf ÖV umsteigen).
Eine Wolkersdorfer Lokalbahn: Hanreitergasse - Stammersdorf, Hochfeldstraße - G3 - Wolkersdorf Bahnhof - Schloßplatz.
Je nachdem, wie man das bei der Hanreitergasse baut, könnte man die Lokalbahn so bauen, dass sie kurz davor auf die U6 abfahren kann, dann wären Durchbindungen bis Floridsdorf oder weiter möglich.

Bis nach Stammersdorf, Hochfeldstraße (Bebauungsgrenze, das was Viele fälschlicher weiße Rendezvousberg nennen) macht die U6 keinen Sinn, dort oben kommt in nächster Zeit der Regionalpark DreiAnger, aber kein Wohnbau, und keine Seestadt hin.


Offline strb

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Antw:U-Bahn Ausbau 2030+
« Antwort #16 am: 03.03.2020, 19:08:56 »
U6 bis Hanreitergasse würde Sinn ergeben, die Straßenbahn über Steinamangergasse (genauso wie die Lokalbahn nach Wolkersdorf) halte ich für utopisch - entlang des 31A könnte es Sinn machen, halte ich aber nicht unbedingt momentan für dringend.

Längere Züge auf der U6 funktionieren aufgrund der Bestandsstationen sowieso nicht - außerdem sind die T keine schlechten Fahrzeuge und dadurch, dass da gerade viel investiert wird, wird sich da auch nicht so viel ändern in naher Zukunft.

Die Stadtbahntrasse auf der Brünner Straße taucht immer wieder als Idee auf. Problematisch ist halt, dass, wenn diese auf die U6 übergehen soll, erstens wo die Rampe zum bestehenden Tunnel errichtet werden soll einerseits, und der Platzbedarf für die Bahnsteige andrerseits. Und wenn die Züge nicht auf die U6 übergehen, kann man beim status quo eigentlich bleiben - im Endeffekt weist die Brünner Straße ohnehin einen recht guten Ausbaustand auf.

Offline DennisLemann

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Antw:U-Bahn Ausbau 2030+
« Antwort #17 am: 18.09.2020, 10:37:20 »
U6 bis Hanreitergasse würde Sinn ergeben, die Straßenbahn über Steinamangergasse (genauso wie die Lokalbahn nach Wolkersdorf) halte ich für utopisch - entlang des 31A könnte es Sinn machen, halte ich aber nicht unbedingt momentan für dringend.

Längere Züge auf der U6 funktionieren aufgrund der Bestandsstationen sowieso nicht - außerdem sind die T keine schlechten Fahrzeuge und dadurch, dass da gerade viel investiert wird, wird sich da auch nicht so viel ändern in naher Zukunft.

Die Stadtbahntrasse auf der Brünner Straße taucht immer wieder als Idee auf. Problematisch ist halt, dass, wenn diese auf die U6 übergehen soll, erstens wo die Rampe zum bestehenden Tunnel errichtet werden soll einerseits, und der Platzbedarf für die Bahnsteige andrerseits. Und wenn die Züge nicht auf die U6 übergehen, kann man beim status quo eigentlich bleiben - im Endeffekt weist die Brünner Straße ohnehin einen recht guten Ausbaustand auf.

Warum ist die Straßenbahn über die Steinamangergasse utopisch? Mit dem nötigen Aufwand und der nötigen Zeit kann alles in den folgenden 1-2 Jahren erledigt werden. Ich bin sicher, dass viele Menschen davon profitieren würden.

Offline strb

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Antw:U-Bahn Ausbau 2030+
« Antwort #18 am: 18.09.2020, 10:39:37 »
U6 bis Hanreitergasse würde Sinn ergeben, die Straßenbahn über Steinamangergasse (genauso wie die Lokalbahn nach Wolkersdorf) halte ich für utopisch - entlang des 31A könnte es Sinn machen, halte ich aber nicht unbedingt momentan für dringend.

Längere Züge auf der U6 funktionieren aufgrund der Bestandsstationen sowieso nicht - außerdem sind die T keine schlechten Fahrzeuge und dadurch, dass da gerade viel investiert wird, wird sich da auch nicht so viel ändern in naher Zukunft.

Die Stadtbahntrasse auf der Brünner Straße taucht immer wieder als Idee auf. Problematisch ist halt, dass, wenn diese auf die U6 übergehen soll, erstens wo die Rampe zum bestehenden Tunnel errichtet werden soll einerseits, und der Platzbedarf für die Bahnsteige andrerseits. Und wenn die Züge nicht auf die U6 übergehen, kann man beim status quo eigentlich bleiben - im Endeffekt weist die Brünner Straße ohnehin einen recht guten Ausbaustand auf.

Warum ist die Straßenbahn über die Steinamangergasse utopisch? Wenn sie sich die nötige Mühe und Zeit geben, kann dies alles in den folgenden 1-2 Jahren geschehen.
Mühe und Zeit ja, wenn man wollte könnte man fast überall eine neue Straßenbahnlinie realisieren, ich sehe den notwendigen Kosten-Nutzen-Faktor nicht. Wenn man bedenkt, welche wichtigeren Projekte es gäbe als eine Straßenbahn in der Steinamangergasse.

Offline Vineyard

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Antw:U-Bahn Ausbau 2030+
« Antwort #19 am: 27.09.2020, 15:29:30 »
Im aktuellen Wahlkampf (ergo ist es in ein paar Wochen fürs erste kein Thema mehr) fordert die ÖVP Döbling (mal wieder) eiine U4 Verlängerung nach Klosterneuburg.

Und in Liesing fordert eine Lokalinitiative die U2 Verlängerung bis an die Bezirksgrenze (=Gutheil-Schoder-Gasse), samt neuer S-Bahnhaltestelle und später "irgendwann" eine weitere U-Bahnverlängerung Richtung Liesinger Platz.

Wie gesagt, Wahlkampf, aber ich wollte es mal teilen.  😉

« Letzte Änderung: 10.10.2020, 15:32:42 von Vineyard »