U-Bahn Ausbau 2030+

Thema: U-Bahn Ausbau 2030+  (Gelesen 2749 mal)

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Antw:U-Bahn Ausbau 2030+
« Antwort #20 am: 27.09.2020, 18:34:38 »
Nach der Wahl herscht wieder "normalität" bzw. kein gespräch mehr über das Thema.

Offline Schienenfreak

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Antw:U-Bahn Ausbau 2030+
« Antwort #21 am: 27.09.2020, 18:44:50 »
Die weitere Verlängerung der U2 über Wienerberg hinaus wurde auch ohne Wahlkampf schon (offiziell) angedacht. Für eine U4 nach Klosterneuburg bedürfe es einer Eingemeindung (was mE sowieso besser heute als morgen passieren sollte).
Weg mit den Hochflurkraxen!!

ULF oder nicht ULF, das ist hier die Frage!

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Offline Vineyard

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Antw:U-Bahn Ausbau 2030+
« Antwort #22 am: 27.09.2020, 19:14:52 »
Na ja, die Alle Jahre wieder Umland U-Bahn Forderungen von ÖVP Bezirken ist nur amüsant, weil es immer Orte betrifft, die schon ans Schnellbahnnetz angeschlossen sind.  😉

@U2: Ja, ich weiss, aber das ist doch wieder etwas worauf wir wohl wieder 20 Jahre warten müssen. Die aktuelle Erweiterungen verzögern sich ja wegen Covid erneut und dann gibt es ja noch etweige Gerüchte aus dem Tramwayforum, dass der Ausbau erstmal auf Eis gelegt wird. (Was ich allerdings nicht glaube.)
« Letzte Änderung: 10.10.2020, 15:33:06 von Vineyard »

Offline flyingwings

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Antw:U-Bahn Ausbau 2030+
« Antwort #23 am: 28.09.2020, 05:08:11 »
Also alles was ich offiziel weiß vom Projektleiter des U2/U5 Projektes ist, dass die WIener Linien selbst die U2 am liebsten bis zur Gutheil-Schoder-Gasse hätten mit einem Anschluss an die WLB und die U5 am liebsten bis Dornbach

Offline strb

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Antw:U-Bahn Ausbau 2030+
« Antwort #24 am: 28.09.2020, 08:24:17 »
Also alles was ich offiziel weiß vom Projektleiter des U2/U5 Projektes ist, dass die WIener Linien selbst die U2 am liebsten bis zur Gutheil-Schoder-Gasse hätten mit einem Anschluss an die WLB und die U5 am liebsten bis Dornbach
Das ist ganz sicher das was in Zukunft auch passieren wird, die Frage ist nur wann, ob das in naher oder doch eher ferner Zukunft passieren wird. Bei der U2 wäre natürlich auch ein Anschluss an den 66A interessant.

Na ja, die Alle Jahre wieder Umland U-Bahn Forderungen von ÖVP Bezirken ist nur amüsant, weil es immer Orte betrifft, die schon ans Schnellbahnnetz angeschlossen sind.  😉
...und weil die ÖVP 5 Jahre lang genau nichts für den ÖPNV tut und sich dann immer mit den idiotischen U-Bahnverlängerungen nach Klosterneuburg und Auhof, versucht die Stimmen zu erkaufen.  🙄

Was Klosterneuburg betrifft wurden in den letzten Jahren sowohl die Schnellbahn als auch die Busverbindung verbessert und attraktiviert - das sollte für die nächste Zeit ausreichen.

Offline Vineyard

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Antw:U-Bahn Ausbau 2030+
« Antwort #25 am: 28.09.2020, 10:31:49 »
Inzersdorfs aka. Gutheil-Schoder-Gasse könnte etwas komplizierter werden, weil hier oft auch gleichzeitig eine neue S-Bahn Haltestelle an der Lokation gefordert wird, damit dann die Pendler von der Pottendorfer Linie eine weitere Umsteigemöglichkeit (in die U2) hätten.

@ÖVP: Immerhin preisen sie sich aktuell (wegen den Menasse Kommentaren), dass sie den U-Bahn Bau in Wien quasi erfunden hätten.  😉


Offline flyingwings

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Antw:U-Bahn Ausbau 2030+
« Antwort #26 am: 28.09.2020, 11:01:06 »
Inzersdorfs aka. Gutheil-Schoder-Gasse könnte etwas komplizierter werden, weil hier oft auch gleichzeitig eine neue S-Bahn Haltestelle an der Lokation gefordert wird, damit dann die Pendler von der Pottendorfer Linie eine weitere Umsteigemöglichkeit (in die U2) hätten.
Das mit der S-Bahn Station würde ich auch ganz stark fordern wenn man schon die U2 dorthin baut, aber das ganze S-Bahn Thema in Wien ist ein hochkomplexes zu dem jeder eine etwas andere Meinung hat und das den Rahmen in diesem Forum sprengen würde.

Offline Vineyard

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Antw:U-Bahn Ausbau 2030+
« Antwort #27 am: 18.10.2020, 19:45:39 »
Ich hätte mal eine theoretische Frage an die Experten.

Die U2 Süd (bzw. in einigen Jahren U5 Süd) Achse hat sich ja bis auf weiteres erledigt.

Meine Frage: Gebe es irgendeine vernünftige Alternative die Anstelle der Richtung Gudrunsstraße Sinn machen würde bzw. in manchen Köpfen kursiert?


Offline 38ger

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Antw:U-Bahn Ausbau 2030+
« Antwort #28 am: 19.10.2020, 03:42:46 »
Ich hätte mal eine theoretische Frage an die Experten.

Die U2 Süd (bzw. in einigen Jahren U5 Süd) Achse hat sich ja bis auf weiteres erledigt.

Meine Frage: Gebe es irgendeine vernünftige Alternative die Anstelle der Richtung Gudrunsstraße Sinn machen würde bzw. in manchen Köpfen kursiert?

Am sinnvollsten wäre mMn noch die U5 vom Karlsplatz zum Rennweg zu verlängern - und zwar ohne Zwischenstation!
So würde man eine Verknüpfung von der U5 zur S-Bahn-Stammstrecke und zur Flughafenbahn herstellen und es würden sich deutliche Fahrzeitreduktionen zwischen Simmering und dem Nordwesten von Wien (Döbling, Währing, Alsergrund) bzw. auch in den Westen ergeben.
Deutlich günstiger wäre aber ein 10'-Takt auf der S7 zwischen Floridsdorf und Flughafen zu haben, wobei das ja auch eine gute Ergänzung wäre.
Mir wäre ja ein U2/S7/40-Kreuz sehr viel lieber gewesen...U2 wie geplant, aber statt der U5 eine S-Bahn vom Flughafen über Rennweg-Karlsplatz-Museumsquartier-Volkstheater-Rathaus-Frankhplatz-Arne-Carlsson-Park-Spittelau-Tulln. Natürlich weder mit den bestehenden U-Bahn-Fahrzeugen, noch mit den bestehenden S-Bahnfahrzeugen realistisch umsetzbar, aber wenn man wollen würde fände man sicher eine Lösung dafür.

Offline strb

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Antw:U-Bahn Ausbau 2030+
« Antwort #29 am: 19.10.2020, 08:23:09 »
Nur würde dann der Tunnel wahrscheinlich ein vielfaches kosten, allein schon weil das Profil der Vollbahnfahrzeuge um einiges größer ist als das der U-Bahn.

Das mit dem 10' Takt Floridsdorf - Flughafen wäre zwar eine nette Idee, ist aber einerseits zwischen Floridsdorf und Rennweg wegen der Zugdichte, und andrerseits zwischen Rennweg und Flughafen Wien wegen der unterschiedlichen Haltemuster der schnellen und langsamen Züge schwierig.

Und so wie es jetzt ist, mit der langsameren S7, den schnellen Regionalzügen nach Wolfsthal und den zusätzlichen Regionalzügen Gänserndorf - Flughafen Wien ist die Lösung eigentlich gar nicht so schlecht.

Die U5 zum Rennweg wäre eigentlich ein interessanter Ansatz und eine gute Idee, wobei ich diese dann bis zur Schlachthausgasse weiterführen würde, um nicht nur zur Schnellbahn sondern auch zur U3 eine Umsteigebeziehung zu schaffen. Ob der Bedarf dafür da ist weiß ich jetzt nicht zu beurteilen, aber praktisch wäre es sicherlich.

Offline flyingwings

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Antw:U-Bahn Ausbau 2030+
« Antwort #30 am: 19.10.2020, 08:55:33 »
Zu einer U5 Verlängerung in den Süden würde ich mal meinen Ansatz in den Raum werfen, welcher wie folgt aussehen würde
Ab dem Karlsplatz soll diese dann über den Schwarzenbergplatz, Rennweg, St.Marx und Gasometer nach Erdberg fahren.

Dies hätte den Vorteil das man nur noch jeden zweiten 71 oder sogar gar keinen 71 mehr von St.Marx weiter inenrstädtisch fahren lassen müsste. Mit der Endstation bei Erdberg müsste man dann die U5 Züge nicht umständlich über die U2 Strecke beim Stadion bedienenen und hätte dann dort nicht ein Problem wenn man mal die U2 verdichten muss. Die geplante neue Veranstaltungshalle bei St.Marx würde so mit einer U-Bahn versorgt werden. Die S-Bahn Station Rennweg würde dahingehen entlastet werden, dass dann alle Leute die mit der U5 kommen und zum Flughafen wollen die ein bis zwei Station weiter fahren können vom Rennweg nach St.Marx und man so die S7 in diesem Abschnitt entlasten könnte bzw man die meiner Meinung nach eh viel zu klein dimensionierten Bahnsteige beim Rennweg entlasten könnte. Mit der Station beim Schwarzenbergplatz können dann alle Leute die mit dem D kommen und mit der U5 fahren müssen, schon dort umsteigen und müssen nicht mit dem D bis zum Karlsplatz weiter fahren, was den Ring entlastet und dadurch der 71 nicht mehr nötig werden würde am Ring.

Und zum Thema S7 im 10 takt fahren, muss ich sagen das mehr als ein 30 Takt auf der S7 nicht drinnen ist, außer man baut die Strecke zum Flughafen ab der Station Rennweg 4-Gleisig aus und trennt dann S-Bahn und RJ/R Züge völlig voneinander.
Zusätzlich zur S7 wäre ich nämlich noch dafür das es alle 30min eine S-Bahn geben sollte die von Liesing/Hütteldorf kommend über Meidling und Hauptbahnhof zum Flughafen fährt um somit nicht nur vom Norden, sondern auch vom Süden/Westen direkt zum Flughafen zu kommen. Wenn man somit am Ende zwei S-Bahn Linien (eine von Laa an d. Thaya/Breclav und eine von Liesing/Hütteldorf) kommend hat und dann noch die zwei RJ (einert von Westen und einer von Süden kommend), sowie die zwei R Züge (von Norden und von Süden/Westen kommend) pro Stunde hat, das nicht mehr als ein 30-60 Takt pro Linie drinnen ist auf jeder der einzelnen Relationen.

Offline strb

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Antw:U-Bahn Ausbau 2030+
« Antwort #31 am: 19.10.2020, 09:05:13 »
Dies hätte den Vorteil das man nur noch jeden zweiten 71 oder sogar gar keinen 71 mehr von St.Marx weiter inenrstädtisch fahren lassen müsste.
Ich erkenne den Vorteil daran nicht?  🤔

Die neue Marx-Halle wäre natürlich ein interessanter Punkt, wobei natürlich die Frage ist ob der Fußweg von der Schlachthausgasse nicht mehr als zumutbar ist. Von der Burggasse zur jetzigen Stadthalle ist es in etwa gleich weit. Und da wäre die Umsteigemöglichkeit bei einer Endstation Schlachthausgasse zur U3 im Alltag nützlicher, als dass die U5 in Neu Marx endet.

Am Schwarzenbergplatz würde ich allerdings keine Station vorsehen, nachdem der Karlsplatz nur einen Steinwurf entfernt ist. Der 71er sollte so oder so bestehen bleiben, damit wären a) Rennweg und b) Karlsplatz schnell erreichbar.

Offline 71er

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Antw:U-Bahn Ausbau 2030+
« Antwort #32 am: 19.10.2020, 10:31:22 »
Weitere U-Bahn Verlängerungen (vor allem in der Innenstadt) werden so schnell nicht kommen. Sogar die SPÖ betrachtet die U-Bahn nach dem Linienkreuz U2/U5 mittlerweile als fertig ausgebaut. Die Kosten in der Errichtung, Betrieb und Instandhaltung sind einfach zu hoch im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln. Gerade bei einer Verlängerung über den Karlsplatz hinaus müsste man erstmal den Wienfluss unterqueren und dann durch das Botschaftsviertel wodurch die Kosten komplett explodieren würden.

Anstatt die U5 bis zum Rennweg zu verlängern würde ich es sinnvoller finden die S7 und den CAT nicht mehr in die S-Bahn Stammstrecke einfädeln zu lassen, sondern über eine Neubaustrecke zum Karlsplatz zu führen. Das wäre deutlich günstiger zu realisieren, weil man den Wienfluss nicht queren müsste und wahrscheinlich sogar einen Großteil in offener Bauweise unter dem Rennweg bauen könnte. Außerdem wäre die S-Bahn Stammstrecke damit auch entlastet.

Offline Bus33A

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Antw:U-Bahn Ausbau 2030+
« Antwort #33 am: 19.10.2020, 12:56:20 »

Anstatt die U5 bis zum Rennweg zu verlängern würde ich es sinnvoller finden die S7 und den CAT nicht mehr in die S-Bahn Stammstrecke einfädeln zu lassen...
Ja, genau, nimm dem gesamten Norden Wiens den (direkten) Flughafenanschluss weg, ist ja eh nur die Nordbahn und Mordor...
Die S-Bahn gegen Stadt zu bauen ist, bei der Auswahl an verschiedenen Systemen das dümmste was nur möglich wäre. Die U2 (und in Zukunft die U5) ist schon dort. Und inwieweit muss man mit einem davon unter dem Wienfluss durch, mit dem anderen aber nicht? Oder soll dann die S-Bahn unter den Resselpark? Ich sehe da keinen Vorteil, und wenn man schon in die selbstfahrende U-Bahn investiert, dann soll die bitte auch ausgenutzt werden. Wenn in Wien etwas fertig ist (vom bereits existenten Schienennetz her) dann ist das die Voll-Bahn. Und die Stammstreckenentlastung kommt mit einer 2. Strecke über eine ausgebaute Ostbahnbrücke, nicht durch Anschlussverschlechterungen!

Am Schwarzenbergplatz würde ich allerdings keine Station vorsehen, nachdem der Karlsplatz nur einen Steinwurf entfernt ist. Der 71er sollte so oder so bestehen bleiben, damit wären a) Rennweg und b) Karlsplatz schnell erreichbar.

Wenn man kurz nach dem Schwarzenbergplatz (der gar nicht mal so nah am Karlsplatz dran ist) noch eine Hst hat, braucht es aber den 71er auf dem Stück echt nicht mehr. Spart Züge die dann an anderen benötigten Linien verwendet werden können. Und die FG sind mit der U-Bahn, die auf dem Abschnitt mit ihrer Länge locker alles abdeckt schneller als mit der Zuckelbim...

Offline Vineyard

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Antw:U-Bahn Ausbau 2030+
« Antwort #34 am: 19.10.2020, 20:11:09 »
Wenn man kurz nach dem Schwarzenbergplatz (der gar nicht mal so nah am Karlsplatz dran ist) noch eine Hst hat, braucht es aber den 71er auf dem Stück echt nicht mehr. Spart Züge die dann an anderen benötigten Linien verwendet werden können. Und die FG sind mit der U-Bahn, die auf dem Abschnitt mit ihrer Länge locker alles abdeckt schneller als mit der Zuckelbim...

Wenn ich den alten Verriss vom Jahn (der imo. stellenweise übertrieben ist) richtig deute, war damals ein Abdeckungsbereich angedacht, der auch einen Einstieg bei der Lothringerstraße vorgesehen hätte.

Und der liegt auch schon sehr nahe bei der U4 Haltestelle Stadtpark. Damit hätten wir einen ähnlich Fall wie beim Sonnwendviertel, wo (siehe Threadbeginn) es plötzlich hieß, dass eine neue U-Bahn Haltestelle dort überflüssig wäre, weil es sich im Abdeckungsbereich der U1 Haltestelle Keplerplatz befinde.


Offline Schienenfreak

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Antw:U-Bahn Ausbau 2030+
« Antwort #35 am: 19.10.2020, 22:30:14 »

Am Schwarzenbergplatz würde ich allerdings keine Station vorsehen, nachdem der Karlsplatz nur einen Steinwurf entfernt ist. Der 71er sollte so oder so bestehen bleiben, damit wären a) Rennweg und b) Karlsplatz schnell erreichbar.
Zustimmung. Die U-Bahn sollte endgültig zu dem werden, was sie sein sollte: ein innerstädtisches Schnellverkehrsmittel. Die Feinerschließung soll mit Straßenbahnen/Bussen erfolgen.
Es ist immer wieder erschreckend, zu sehen, dass teilweise immer noch an der alten Ansicht festgehalten wird, dass man bei U-Bahn-Verlängerung gleichzeitig die Straßenbahnen im Umkreis "mit der Brechstange" beseitigen müsste. 👎

Wenn man kurz nach dem Schwarzenbergplatz (der gar nicht mal so nah am Karlsplatz dran ist) noch eine Hst hat, braucht es aber den 71er auf dem Stück echt nicht mehr. Spart Züge die dann an anderen benötigten Linien verwendet werden können. Und die FG sind mit der U-Bahn, die auf dem Abschnitt mit ihrer Länge locker alles abdeckt schneller als mit der Zuckelbim...
Genau das ist die eben angesprochene Einstellung. 🙄 Und wenn die Straßenbahn wirklich so eine "Zuckelbim" ist, wie leider Jahrzehntelang fälschlicherweise eingebläut wurde, dann ließe sich das schneller und günstiger durch Beschleunigungsmaßnahmen beheben, als durch einen teuren und langwierigen U-Bahn-Bau und sinnlosen Kahlschlag bei den Straßenbahnen.
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« Antwort #36 am: 20.10.2020, 09:58:42 »
Genau das ist die eben angesprochene Einstellung. 🙄 Und wenn die Straßenbahn wirklich so eine "Zuckelbim" ist, wie leider Jahrzehntelang fälschlicherweise eingebläut wurde, dann ließe sich das schneller und günstiger durch Beschleunigungsmaßnahmen beheben, als durch einen teuren und langwierigen U-Bahn-Bau und sinnlosen Kahlschlag bei den Straßenbahnen.
Vorallem da der 71eer auf diesem Stück alles andere als langsam ist, vom Heumarkt wo sich dann wahrscheinlich die U5-Station befände sind es 2 Haltestellen bis Rennweg auf denen durchaus eine hohe Reisegeschwindigkeit geht.

Offline flyingwings

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Antw:U-Bahn Ausbau 2030+
« Antwort #37 am: 20.10.2020, 13:31:16 »
Die Station beim Schwarzenbergplatz würde ich so bauen, dass die Ausgänge einmal  bei der Lothringerstraße und einmal bei den Bim Stationen Gußhausstraße vom D und Heumarkt vom 71, also am besten genau am Platz vor dem denkmal, sind. Die Station Rennweg kann man so bauen das der Stadtauswärts gesehene hintere Ausgang bei der S-Bahn Rennweg ist und der Vorderuasgang bei der Bim Station Kleistgasse. Bei der Station St.Marx kann man es so planen das der Vorderausgang bei der S-Bahn ist und der Hinterausgang Richtung Bim Station Oberzellergasse. Dann wären die Abstände zwar jetzt auch nicht mehr als 800-900Meter  pro Station, aber ich finde im dicht bebauten Gebiet wo auf einem km² bis zu 12.400 Menschen leben, sollte die U-Bahn nicht nur alle 1,2 bis 1,5km eine Station haben, sondern alle 750 bis höchstens 1000Meter, weshalb ich bis heute den irsinn nicht verstehe das die U2 die Station Kellermanngasse nicht bekommen wird, obwohl diese in den ersten plänen vorhanden war. Den zwischen Rathaus und Neubaugasse wohnen nämlich um die 19.900 Personen pro km².

Der Hauptgrund warum man eine Straßenbahn mit einer U-Bahn ersetzt ist ja oft nicht weil man ein langsames Verkehrsmittel durch ein schnelleres ersetzen will, sondern weil man die Kapazität die eine U-Bahn bringt braucht, diese mehr Leute zum Umstieg auf die Öffis in der Gegend bewegt und weil man damit Umsteigefrei viel längere Distanzen zurücklegen kann und sich damit mehr Umsteigefreie Relationen ergeben, die wiederum mehr Leute vom Auto auf die Öffis bringen. Mit einer Bim würde man zum Beispiel die Strecke Leopoldau-Oberlaa nie fahren können in dieser kürze und in diesem ausmaß wie es die U1 schafft. Aber auch die Strecke Seestadt-Karlsplatz wäre mit einer Bim nie Umsteigefrei möglich und würde doppelt wenn nicht sogar drei bis vier mal so lange dauern, und das obwohl die U2 zwischen Stadion und Karlsplatz teilweise Stationsabstände unter 500Meter hat und auch nie einen Stationsabstand von mehr als 850/900Meter hat.

Was ja auch viele von euch vergessen ist, dass die besten Beschleunigungsmaßnahmen bei einer Bim nie den selben effekt haben können wie eine U-Bahn auf gleicher Strecke, alleine schon weil die Bim mehr Stationen hat und keine 80km/h schafft, sondern im besten Fall 60km/h. Das alleine macht schon einen Unterschied. Dann kommt noch dazu das im dicht verbauten Gebiet es oft aus Platzgründen nicht möglich ist der Bim einen eigenen Gleiskörper zu geben, während die U-Bahn unterirdisch immer unabhängig vom Oberflächenverjehr fahren kann. Somit kann es durchaus passieren das die Bim im Stau steht, während die U-Bahn, besonders wenn sie in Zukunft an jeder Station Bahnsteigtüren haben wird, nur durch einen erkrankten Fahrgast oder ein Schadhaftes fahrzeuig zum erliegen kommt, aber sonst immer flüßig unterwegs ist. Daher sollte eine Bim nur dort eingesetzt werden wo es geologisch nicht möglich ist eine U-Bahn zu bauen, wo die nächste U-Bahn zu nahe dran wäre oder wo das Fahrgastpotenzial einfach nicht hoch genug ist um eine U-Bahn selbst in schwachlastzeiten nicht mindestens 20% voll zu bekommen.

Offline strb

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Antw:U-Bahn Ausbau 2030+
« Antwort #38 am: 20.10.2020, 20:37:39 »
Es geht ja in meinen Augen auch nicht darum, eine mögliche Verlängerung generell mit der Begründung in Abrede zu stellen, dass dort eh der 71er fährt. Aber es ist nicht notwendig, diese Verbindung zum Ring absichtlich in St. Marx zu kappen, nur weil man zwischen Schwarzenbergplatz und Rennweg eine U-Bahnlinie baut  😉 Die Verkehrsmittel können sich dort gut ergänzen und vollkommen verschiedene Personengruppen ansprechen (schnelle "Durchfahrer" vs. unmittelbare Anrainer / dort Beschäftigte usw.)