Pläne für den Öffi-Ausbau in Transdanubien

Thema: Pläne für den Öffi-Ausbau in Transdanubien  (Gelesen 970 mal)

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Pläne für den Öffi-Ausbau in Transdanubien
« am: 03.03.2020, 20:54:39 »
In den letzten Jahren wurden die Floridsdorfer und Donaustädter ja mehr oder minder von den Wiener Linien enttäuscht.

Darum habe ich mir ausgedacht, welche Linien man jenseits der Donau errichten könnte

Lightrail nach Stammersdorf

Die Lightrail-strecke soll zwischen Floridsdorf und Hanreitergasse im Untergrund und dann bis nach Stammersdorf in Hochlage gebaut werden.
Dann muss die Linie nicht mehr bei jeder zweiten Kreuzung halten und kann auch bei höheren Geschwindkeit verkehren.
Die Stationen bleiben gleich wie beim 30er.

27er als neue Tangentialstrecke

Vom Schulzentrum Ödenbürger Straße, über Siemens- und Eipeldauerstraße soll die Strecke bis zum Kagraner Platz führen. Ab da fährt der 27er die gleiche Strecke wie der 26er. Dann über ein neues Gleis von der Berresgasse zur S-Bahn-Station Aspern Nord.

U2 Station - An den alten Schanzen

Soll errichtet werden, um die zukünftigen Wohnbauten auf dem Hausfeld gleich vorher anzuschließen.

Verlängerung der Linie 25 in die Seestadt

Als Tangentiallinie sollte der 25er über den Siegesplatz weitergeführt werden und auf Höhe Strunzgasse nach Norden wenden. Dann über Maria-Tusch-Straße in die Seestadt. Wo die Schleife sein soll, lasse ich fürs Erstes offen. Denkbar wäre eine Schleife auf der Sonnenallee, die ganz um den See fährt.

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Offline DerGrafikfehler

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Antw:Pläne für den Öffi-Ausbau in Transdanubien
« Antwort #1 am: 03.03.2020, 22:20:39 »

Die Lightrail-strecke soll zwischen Floridsdorf und Hanreitergasse im Untergrund und dann bis nach Stammersdorf in Hochlage gebaut werden.
Dann muss die Linie nicht mehr bei jeder zweiten Kreuzung halten und kann auch bei höheren Geschwindkeit verkehren.
Die Stationen bleiben gleich wie beim 30er.

Grundsätzlich nicht notwendig, weil:
1.) Die Ampelphasen auf der Brünner Straße sind (glücklicherweise) so abgestimmt, dass du eigentlich bei keiner Ampel stehen bleiben musst. Die Lage der Haltestellen vergünstigt das. (Mit Ausnahme von Großjedlersdorf ri. Stammersdorf und Bahnsteggasse liegen alle Haltestellen jeweils vor der Ampel)
2.) Die Straßenbahntrasse zwischen Hanreitergasse und Stammersdorf liegt, bis auf die Schleife, komplett auf einem eigenen Gleiskörper. An einer roten Ampel warten ist auch hier so gut wie nie der Fall.

Was allerdings schon öfters angesprochen wurde, aber dann nie gekommen ist, wäre eine Direktverbindung Großjedlersdorf-Kagran über Floridsdorf (30er nach Kagran/25er ab Floridsdorf bis Hanreitergasse als 30er-Ersatz). Inwiefern sich diese Verbindung dann allerdings was bringt, sei dahingestellt.


Vom Schulzentrum Ödenbürger Straße, über Siemens- und Eipeldauerstraße soll die Strecke bis zum Kagraner Platz führen. Ab da fährt der 27er die gleiche Strecke wie der 26er. Dann über ein neues Gleis von der Berresgasse zur S-Bahn-Station Aspern Nord.

Von Großjedlersdorf über den 31A zum Kagraner Platz eine Straßenbahn zu legen ist nicht ohne weiteres möglich (vor allem wegen dem Kreuzungsplateau Siemensstraße#Leopoldauer Straße), allerdings tatsächlich teilweise nicht sinnfrei. Die Strecke ri. Aspern über den 26er ist sowieso geplant, allerdings unter dem Liniensignal 26. Das soll später ungefähr zeitgleich mit der Verlängerung des 25ers in die Seestadt kommen. Klüger wäre es tatsächlich, die ehemalige 317er-Strecke wieder zu beleben. Der 22A ist die meiste Zeit gut ausgelastet, und durch eine Straßenbahnstrecke zumindestens bis Eßling würde den 26A stark entlasten und verkürzen. Vorstellbar wäre hier folgendes:

-Straßenbahnstrecke Eßling-Siegesplatz-Aspernstraße-Hirschstettner Straße (hier vielleicht mit einer unterirdischen Straßenbahnstrecke?) -Kagraner Platz - 31A - Ödenburger Straße
-Gleichzeitig folgend die Kürzung des 26A bis Aspernstraße/Siegesplatz, mit dem verlängerten 25er auch kein Bedarf an überlangen Gelenkbussen mehr (möglicherweise Zusammenlegung 26A und 84A ab Aspernstraße?)
-88A: Verlängerung bis Groß-Enzersdorf, mögliche Taktverdichtung

Aber bis es hierzulande mal neue Straßenbahnen gibt, dauert es noch was....

Offline Linie 255

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Antw:Pläne für den Öffi-Ausbau in Transdanubien
« Antwort #2 am: 04.03.2020, 16:43:25 »
Wurde die neuen Linienanordnung die in in Floridsdorf/Krankenhaus Nord geplannt war, aufgegben?

https://wien.orf.at/v2/news/stories/2732193/

Offline DerGrafikfehler

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Antw:Pläne für den Öffi-Ausbau in Transdanubien
« Antwort #3 am: 04.03.2020, 16:51:51 »
Wahrscheinlich. Seitdem hat man von solchen Plänen nichts mehr gehört. Dafür wurde ja vor einiger Zeit wieder das Thema Straßenbahn auf der Engerthstraße angesprochen.

Offline strb

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Antw:Pläne für den Öffi-Ausbau in Transdanubien
« Antwort #4 am: 05.03.2020, 12:38:26 »
Als "Ersatz" dafür kam ja der Wochenend-30er. Ich denke bis auf Weiteres wird sich da nichts daran ändern. Außer, dass man diesen 30er auch wieder einstellen könnte am Wochenende.

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Antw:Pläne für den Öffi-Ausbau in Transdanubien
« Antwort #5 am: 05.03.2020, 13:45:00 »
Dafür wurde ja vor einiger Zeit wieder das Thema Straßenbahn auf der Engerthstraße angesprochen.
Gibt es auf der Engerthstraße etwa Schwierigkeiten?
Ich dachte 11A und 11B tun da einen ganz guten Job.
Dann könnte man im Grunde gleich die Donauuferbahn wieder reaktivieren.
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Offline schaffnerlos

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Antw:Pläne für den Öffi-Ausbau in Transdanubien
« Antwort #6 am: 05.03.2020, 14:26:13 »
Gibt es auf der Engerthstraße etwa Schwierigkeiten?

Ja, den Bezirksvorsteher vom 20. Bezirk.

Ich dachte 11A und 11B tun da einen ganz guten Job.

Nun ja, zwei XXL-Buslinien im 5-Minuten-Takt rechtfertigen durchaus eine Umstellung auf Straßenbahn.

Dann könnte man im Grunde gleich die Donauuferbahn wieder reaktivieren.

Äh, die ist ja eh in Betrieb. Und wenn du die Verlängerung der S45 meinst: Das wäre keine Linie für den lokalen Bedarf.

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Antw:Pläne für den Öffi-Ausbau in Transdanubien
« Antwort #7 am: 05.03.2020, 14:32:15 »

Die Lightrail-strecke soll zwischen Floridsdorf und Hanreitergasse im Untergrund und dann bis nach Stammersdorf in Hochlage gebaut werden.
Dann muss die Linie nicht mehr bei jeder zweiten Kreuzung halten und kann auch bei höheren Geschwindkeit verkehren.
Die Stationen bleiben gleich wie beim 30er.

Grundsätzlich nicht notwendig, weil:
1.) Die Ampelphasen auf der Brünner Straße sind (glücklicherweise) so abgestimmt, dass du eigentlich bei keiner Ampel stehen bleiben musst. Die Lage der Haltestellen vergünstigt das. (Mit Ausnahme von Großjedlersdorf ri. Stammersdorf und Bahnsteggasse liegen alle Haltestellen jeweils vor der Ampel)
2.) Die Straßenbahntrasse zwischen Hanreitergasse und Stammersdorf liegt, bis auf die Schleife, komplett auf einem eigenen Gleiskörper. An einer roten Ampel warten ist auch hier so gut wie nie der Fall.

Bist du jemals nach Stammersdorf gefahren?

Vielleicht wüsstest du dann, wovon ich rede: überfüllte Waggons, öfters ein ausgestrecktes Intervall und dann wieder eine Kolonne von Bims.

Dazu kommt noch, dass der Fahrer auf andere Verkerhsteilnehmer achten muss (insbesonderes auf Autos).

Das bremst natürlich die Linie aus und da nutzen auch dichtere Intervalle nichts.
Da ist zweifelslos Bedarf nach einer schnelleren Linie.

Wenn's nach mir wäre, würde ich gleich aus der Brünner Straße ne Begegnungszone machen.
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Antw:Pläne für den Öffi-Ausbau in Transdanubien
« Antwort #8 am: 05.03.2020, 14:52:54 »
Ich dachte 11A und 11B tun da einen ganz guten Job.

Nun ja, zwei XXL-Buslinien im 5-Minuten-Takt rechtfertigen durchaus eine Umstellung auf Straßenbahn.
Wenn man erstmal das Problem mit dem Fahrermangel meistert, könnte ich mir gut vorstellen, dass da mal ne Bim kommt.

Ich frage mich nur wie, wie der rote Bezriksvorsteher dazu steht.
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