Ausschreibung der Linie 73A

Thema: Ausschreibung der Linie 73A  (Gelesen 1294 mal)

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Offline neo32

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Ausschreibung der Linie 73A
« am: 09.08.2020, 09:35:38 »
Auftragsbeginn: 1.Oktober 2022
Auftragsende:  30.September 2028

https://wstw.vergabeportal.at/Detail/87591

Offline Wiener Bus

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Antw:Ausschreibung der Linie 73A
« Antwort #1 am: 20.12.2020, 00:45:08 »
Wie könnte es auch anderst sein, and the Winner is... Dr.Richard

Offline Schienenfreak

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Antw:Ausschreibung der Linie 73A
« Antwort #2 am: 20.12.2020, 11:47:46 »
Sollte man nicht endlich, wenn man schon die halben Normalbuslienen verscherbelt, zum Ausgleich die paar im Auftrag betriebenen Gelenkbuslinien an sich ziehen...?
Weg mit den Hochflurkraxen!!

ULF oder nicht ULF, das ist hier die Frage!

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Offline strb

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Antw:Ausschreibung der Linie 73A
« Antwort #3 am: 20.12.2020, 12:37:03 »
Wie könnte es auch anderst sein, and the Winner is... Dr.Richard
Der hat ja die Garage auch direkt auf der Linie...da kann man sicher einen Preisvorteil rausholen.

Sollte man nicht endlich, wenn man schon die halben Normalbuslienen verscherbelt, zum Ausgleich die paar im Auftrag betriebenen Gelenkbuslinien an sich ziehen...?
Das glaube ich ziemlich sicher nicht, dass man das machen wird. Wenn man sich eine private Linie zurückholt, dann nur weil sie in der Nähe einer Garage liegt und man dafür dann eine andere Linie, die weiter weg ist, abgeben kann - nachdem aber keine der aktuellen Gelenkbuslinien das erfüllt, wird das auch nicht passieren.

Offline Wiener Bus

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Antw:Ausschreibung der Linie 73A
« Antwort #4 am: 20.12.2020, 15:34:39 »
Wie könnte es auch anderst sein, and the Winner is... Dr.Richard
Der hat ja die Garage auch direkt auf der Linie...da kann man sicher einen Preisvorteil
Haben das nicht andere Betreiber auch und dennoch verlieren sie nach einer Periode ihre Linie, oder fahren Jahrzehnte auf einer Linie und auf einmal kommt jemand aus dem nichts und fährt dann dort

Offline Schienenfreak

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Antw:Ausschreibung der Linie 73A
« Antwort #5 am: 20.12.2020, 16:11:38 »
Sollte man nicht endlich, wenn man schon die halben Normalbuslienen verscherbelt, zum Ausgleich die paar im Auftrag betriebenen Gelenkbuslinien an sich ziehen...?
Das glaube ich ziemlich sicher nicht, dass man das machen wird. Wenn man sich eine private Linie zurückholt, dann nur weil sie in der Nähe einer Garage liegt und man dafür dann eine andere Linie, die weiter weg ist, abgeben kann - nachdem aber keine der aktuellen Gelenkbuslinien das erfüllt, wird das auch nicht passieren.
Naja, zumindest 68A/B wären in relativer Nähe der Garage RAX...
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Offline strb

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Antw:Ausschreibung der Linie 73A
« Antwort #6 am: 20.12.2020, 18:17:38 »
Sollte man nicht endlich, wenn man schon die halben Normalbuslienen verscherbelt, zum Ausgleich die paar im Auftrag betriebenen Gelenkbuslinien an sich ziehen...?
Das glaube ich ziemlich sicher nicht, dass man das machen wird. Wenn man sich eine private Linie zurückholt, dann nur weil sie in der Nähe einer Garage liegt und man dafür dann eine andere Linie, die weiter weg ist, abgeben kann - nachdem aber keine der aktuellen Gelenkbuslinien das erfüllt, wird das auch nicht passieren.
Naja, zumindest 68A/B wären in relativer Nähe der Garage RAX...
Ja, da hast du Recht. Glaube aber trotzdem nicht dass das so bald passieren wird. Warum sollte man da auch was ändern?

Offline BusfotosAustria

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Antw:Ausschreibung der Linie 73A
« Antwort #7 am: 20.12.2020, 20:06:11 »
Sollte man nicht endlich, wenn man schon die halben Normalbuslienen verscherbelt, zum Ausgleich die paar im Auftrag betriebenen Gelenkbuslinien an sich ziehen...?
Es ist seitens des Rechnungshof bewiesen, dass die Wiener Linien einen Linienkilometer im Schnitt bei den Privaten deutlich billiger einkaufen, als man diesen selbst produziert. Welchen Vorteil hätte das für die Wienerinnen und Wiener? Welchen Vorteil hätte das für die Stadt Wien? Welchen Vorteil hätte dies für die Wiener Linien selbst?

Offline flyingwings

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Antw:Ausschreibung der Linie 73A
« Antwort #8 am: 20.12.2020, 20:45:24 »
Sollte man nicht endlich, wenn man schon die halben Normalbuslienen verscherbelt, zum Ausgleich die paar im Auftrag betriebenen Gelenkbuslinien an sich ziehen...?
Es ist seitens des Rechnungshof bewiesen, dass die Wiener Linien einen Linienkilometer im Schnitt bei den Privaten deutlich billiger einkaufen, als man diesen selbst produziert. Welchen Vorteil hätte das für die Wienerinnen und Wiener? Welchen Vorteil hätte das für die Stadt Wien? Welchen Vorteil hätte dies für die Wiener Linien selbst?
Also ich kann dir sofort einen Vorteil nennen den das selber Fahren gegenüber dem Ausschreiben hat und zwar, man kann zu unterschiedlichen Tageszeiten unterschiedliche Bustype verwenden und muss nicht immer auf eine neue Ausschreibungsperiode warten um die Fahrzeiten zu verdichten oder eine andere Route zu fahren. Man ist also wesentlich flexibler und kann sich wesentlicher leichter an änderungen im Fahrgastpotenzial anpassen. Sachen wie sie am 84A oder 40A passiert sind, sowie alle Umstellungen von 18 auf 21Meter Bussen, wären alle nicht möglich wenn diese Linien ausgeschrieben sind. Und der 98A ist ein gutes Beispiel für eine Linie die in der Früh HVZ jetzt schon im 5 Takt fährt mit 12Meter Bussen und dennoch jeder Bus zum bersten voll ist, wo es also zumindest in der Früh HVZ Gelenkbusse bräuchte. Dies ist aber, weil es eine Ausgeschriebene Linie ist, nicht möglich, weil ja Subunternehmen nur einen Bustypen den ganzen Tag einsetzen auf einer Linie. Und auch beim 92A ist der Gelenkbus nur in HVZ notwendig und sonst würde es ein 12Meter Bus auch tun.

Offline BusfotosAustria

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Antw:Ausschreibung der Linie 73A
« Antwort #9 am: 20.12.2020, 23:02:59 »
Man muss aber fairerweise schon dazusagen, dass solche an die Frequenz angepassten Fahrzeugeinsätze auch beim Eigenbetrieb der Wiener Linien NICHT die Regel sind. Ja es gibt in Transdanubien die ein oder andere Linie, wo beide Fahrzeugenkategorien (Normal- und Gelenkbus) eingesetzt werden. In anderen Garagen wären mir solche Linien nicht aufgefallen. Auch bei den Wiener Linien, agiert man keineswegs spontan und schnell auf die Gegebenheiten der Zeit. Der Einsatz von 20m langen Bussen, war von langer Hand geplant und wurde ja auch in der Fahrzeugausschreibung schon frühzeitig berücksichtigt. Das wäre natürlich auch beim Privatbetrieb möglich, da sowieso alle fünf Jahre die Linien neu ausgeschrieben werden. Glaubst du denn ernsthaft, dass wenn die Wiener Linien den 98A betreiben würden, dass dort dann in der HVZ Gelenkbusse eingesetzt werden und sonst Normalbusse?

Offline Bus33A

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Antw:Ausschreibung der Linie 73A
« Antwort #10 am: 20.12.2020, 23:37:28 »
[...] Glaubst du denn ernsthaft, dass wenn die Wiener Linien den 98A betreiben würden, dass dort dann in der HVZ Gelenkbusse eingesetzt werden und sonst Normalbusse?
Siehe 84A: Ja, weil es gebraucht wird. Sie haben ja schon Fahrten die nur Eßling>Aspern fahren. Sowas ist schon eine eher seltene Maßnahme bei den WL. Wenn sie selber fahren würden wäre zumindest einer dieser Früh-Kurse ein GZ, wenn es von der Route her möglich ist.

Offline Schienenfreak

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Antw:Ausschreibung der Linie 73A
« Antwort #11 am: 21.12.2020, 17:49:46 »
Sollte man nicht endlich, wenn man schon die halben Normalbuslienen verscherbelt, zum Ausgleich die paar im Auftrag betriebenen Gelenkbuslinien an sich ziehen...?
Das glaube ich ziemlich sicher nicht, dass man das machen wird. Wenn man sich eine private Linie zurückholt, dann nur weil sie in der Nähe einer Garage liegt und man dafür dann eine andere Linie, die weiter weg ist, abgeben kann - nachdem aber keine der aktuellen Gelenkbuslinien das erfüllt, wird das auch nicht passieren.
Naja, zumindest 68A/B wären in relativer Nähe der Garage RAX...
Ja, da hast du Recht. Glaube aber trotzdem nicht dass das so bald passieren wird. Warum sollte man da auch was ändern?
Zum Ausgleich der Verscherbeleien. Man ist ja auch verpflichtet, den Großteil sebst zu betreiben und die Ausschreibungen nehmen mittlerweile schon Überhand.
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« Antwort #12 am: 21.12.2020, 20:49:25 »
Zum Ausgleich der Verscherbeleien. Man ist ja auch verpflichtet, den Großteil sebst zu betreiben und die Ausschreibungen nehmen mittlerweile schon Überhand.
Also fassen wir zusammen - es geht nur ums "Prinzip" und das ein Fahrplankilometer im Eigenbetrieb deutlich mehr kostet als ein zugekaufter Kilometer ist egal nach dem Motto "koste es was es wolle". Ist ja egal, wir habens ja derzeit eh dick im Budget, da muss man keine Einsparungspotentiale nutzen ohne gleichzeitig die Qualität nach unten zu schrauben.  🙄